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Druckversion | Link per email versenden | Email an die Redaktion In Verteidigung von Leo TrotzkiEine Antwort auf die postsowjetische Schule der FälschungVeranstaltung der PSG und ISSE am 1. Mai in BerlinAuch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und ihrer Satellitenstaaten wird weiter an der politischen Lüge gestrickt, die das 20. Jahrhunderts über weite Strecken geprägt hat: der Gleichsetzung von Sozialismus und Stalinismus. Der Grund dafür ist nicht schwer zu durchschauen. Es wird immer offenkundiger, dass der Kapitalismus die Menschheit in eine Sackgasse führt, die von schreiender sozialer Ungerechtigkeit, einem immer irrationaleren Wirtschaftsleben und von Kriegen geprägt ist. Daher die fortdauernde Nachfrage der Herrschenden nach antisozialistischer Propaganda. Die Vorlagen dafür liefert im akademischen Milieu eine recht plumpe Hetze gegen diejenige historische Figur, die den politischen Kampf der Marxisten gegen den Stalinismus repräsentierte und führte: Leo Trotzki. "In Verteidigung von Leo Trotzki: Eine Antwort auf die postsowjetische Schule der Fälschung". So lautet dann auch der Titel einer Vorlesung, die für den 1. Mai in Berlin geplant ist. Anlass der Veranstaltung sind zwei neue Trotzki-Biographien renommierter britischer Historiker, Ian Thatcher und Geoffry Swain. Ganz offensichtlich haben sich beide zum Ziel gesetzt, Trotzkis Rolle und Ideen zu verfälschen und seine Verfolgung zu rechtfertigen. Die Vorlesung in Berlin wird sich in bester wissenschaftlicher Tradition den historischen Tatsachen widmen. Sie wird die politischen Motive für die jüngsten Angriffe auf Trotzki hinterfragen sowie Funktion und Bedeutung der Lüge in der Geschichtsschreibung beleuchten. Wer die Zukunft ändern will, muss die Vergangenheit verstehen. Eine gründliche Auseinandersetzung mit der Geschichte zeigt, dass die bürokratische Entartung der Sowjetunion nach der Oktoberrevolution und ihr Zusammenbruch keineswegs unvermeidlich waren. Die Linke Opposition und die Vierte Internationale haben unablässig für eine sozialistische Alternative zum Stalinismus gekämpft und wurden dafür erbarmungslos verfolgt. Nahezu 70 Jahre, nachdem Trotzki einem stalinistischen Mordanschlag zum Opfer fiel, ist seine Person nach wie vor Gegenstand von historischen Verdrehungen und Verleumdungen. Der Vortrag wird von David North gehalten, dem Chefredakteur der World Socialist Web Site und nationalen Sekretär der Socialist Equality Party in den USA. North ist Autor zahlreicher Aufsätze und Bücher zur Geschichte der Russischen Revolution, Leo Trotzkis und der Vierten Internationale. Die Veranstaltung wird von den International Students for Social Equality (ISSE) und der Partei für Soziale Gleichheit (PSG) organisiert. In Verteidigung von Leo TrotzkiEine Antwort auf die postsowjetische Schule der Fälschung1. Mai 2007 |