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Lokführerin dankt WSWS für Berichterstattung

Hannover, den 13.10.07

Dankesschreiben im Namen aller Lokführer

Sehr geehrter Herr Niethammer,

Ich schreibe Ihnen, weil mich Ihr Beitrag im Namen Ihrer Partei "PSG" vom 10.10.07 sehr beeindruckt hat und uns Lokführern Mut für die weiteren Tarifverhandlungen, die sich als schwierig erwiesen haben, zuspricht. An dieser Stelle vielen Dank!

Ihren Beitrag finde ich auch zutreffend für die jetzige Situation der DB-Lokführer.

Das, was die Lokführer in der Vergangenheit an Opfer erbringen mussten wegen dem DB-Sanierungsprozess, wird ihnen nicht mehr zurückgegeben, wie z.B. Reduzierung des Urlaubs, Erhöhung der Arbeits- und Lenkzeit, und das ohne Lohnausgleich. Hinzu kommt, dass die Bahn vor geplanten Streiks abermals vor Gericht zieht und die GDL verklagt und somit die Belange der Arbeitnehmer ignoriert. Das Streikrecht ist in der Verfassung verankert und somit ein demokratisches Recht, die Ziele der Arbeitnehmer durch Streiks durchzusetzen. Die Verhältnismäßigkeit der Streiks ist meiner Meinung nach gegeben. Deshalb ist in meinen Augen jeglicher Verbot der Streiks durch Arbeitsgerichte verfassungswidrig und ein Angriff auf unsere Demokratie.

Ich bin Lokomotivführerin bei der DB-Fernverkehr und bedaure, dass nur die Kollegen vom Nahverkehr für mich streiken und ich meinen Beitrag dazu nicht leisten kann, weil die Arbeitsgerichte mir das verbieten.

Im Namen aller Lokführer bedanke ich mich bei Ihnen für Ihren Beitrag und werde viele Kollegen auf diesen Beitrag hinweisen.

Ich hoffe auf weitere Unterstützung durch Sie und Ihre Partei.

Mit freundlichen Grüssen

H.S.



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