World Socialist Web Site


Mailinglist
Email-Adresse eintragen, um über Neuerscheinungen
im WSWS informiert
zu werden


Eintragen
Entfernen
Suche im WSWS



Ein Appell
an unsere Leser

Unterstützt die WSWS!

Heute neu !
Aktuelle Analysen
Kunst & Kultur
Wissenschaft
& Technik

Soziales
Arbeitskämpfe
Geschichte
Philosophie
Korrespondenz
Polemik
Monatsarchiv
Über das WSWS
Über das IKVI

Erklärungen
der Redaktion

Flugblätter

Arbeiterpresse
Verlag

ANDERE
SPRACHEN
Englisch

Französisch
Italienisch
Spanisch
Portugiesisch
Russisch
Polnisch
Tschechisch
Serbo-Kroatisch
Türkisch
Indonesisch
Singhalesisch
Tamilisch

HIGHLIGHTS

Die Diktatur der Banken
Bundesregierung verabschiedet 500-Milliarden-Paket
im Eilverfahren

Nein zu Obama und McCain! Unterstützt die sozialistische Alternative 2008! Baut die Socialist Equality Party auf!

Die Wall Street-Krise
und der Niedergang des amerikanischen Kapitalismus

1968 - Generalstreik und Studentenrevolte in Frankreich

Marxismus, Geschichte und sozialistisches Bewusstsein
von David North

Neue Ausgabe
der gleichheit

  WSWS : WSWS/DE : Archiv neue Arbeiterpresse

zurück zum Inhalt dieser Ausgabe 

Das Abschneiden der linken Kandidaten

Die 64 Kandidaten der Socialist Labour Party erhielten insgesamt 52.110 Stimmen, im Durchschnitt also jeder 814 Stimmen. In Ost-Newport in Wales konnte Arthur Scargill, der Parteivorsitzende und Bergarbeitergewerkschaftsführer, als einer von nur drei ihrer Kandidaten seinen Anteil mit 5,24 Prozent (1.951 Stimmen) halten. Er war gegen den siegreichen Alan Howarth angetreten, der letztes Jahr von den Tories zur Labour Party übergetreten war. 

Die anderen beiden waren Terry Burns in Zentral-Cardiff mit 2.230 Stimmen oder 5,28 Prozent und der führende Rechtsanwalt Imran Khan, der in East Ham in London mit 2.697 Stimmen oder 6,76 Prozent das beste Ergebnis der SLP erzielte. Weitere bedeutende Wahlerfolge erzielte die SLP in Süd-Ealing, wo der führende indische Stalinist Harpal Brar auf 2.107 Stimmen (3,86 Prozent) kam. Insgesamt erhielten dreizehn Kandidaten der SLP je über tausend Stimmen.

Die 19 Kandidaten der Socialist Party (SP) - früher Militant Labour, in Deutschland die Gruppe Sozialistische Alternative (Voran) - erhielten zusammen 9.906 Stimmen, die 16 von Scottish Militant Labour und der Scottish Socialist Alliance 9.665 Stimmen - zusammen also 19.571 Stimmen. 

Die höchste Zahl erhielt mit 3.639 Stimmen oder 11,1 Prozent Tommy Sheridan in Glasgow Pollok. Zweitbester war Dave Nellist, früher Labour-Abgeordneter von Ost-Coventry, mit 3.639 Stimmen oder 6,5 Prozent. Von diesen beiden abgesehen, lag ihr durchschnittliches Ergebnis in Schottland bei 466, in England und Wales bei 369 Stimmen. Die SLP schnitt besser als die SP ab, weil sie in der Arbeiterklasse bekannter ist und einen Wahlspot im Fernsehen hatte.

Ungeachtet der pseudo-trotzkistischen Phrasen der SP treten beide Parteien jedoch für eine Rückkehr zum nationalen Reformismus der alten Labour Party ein. Alle linken Kandidaten waren in Schwierigkeiten, weil Arbeiter unbedingt vor allem die Tory-Herrschaft beenden wollten. Bei den Wahlen von 1992 hatte Nellist, dem kurz vorher im Zuge der Hexenjagd auf Militant die Labour Party sein Abgeordnetenmandat entzogen hatte, und der deshalb als unabhängiger Labour-Kandidat angetreten war, noch 10.500 Stimmen, also fast dreißig Prozent erzielt. Nur etwa tausend Stimmen fehlten ihm zum Sieg über den offiziellen Kandidaten der Labour Partei. 

Tommy Sheridan hatte damals für Scottish Militant Labour den Tory-Kandidaten mit 6.287 Stimmen, fast zwanzig Prozent, auf den dritten Platz verwiesen.

Die SP/SSA hatte der SLP ein Wahlbündnis angeboten, um sich nicht gegenseitig Stimmen wegzunehmen. Scargill hatte das jedoch abgelehnt und war manchmal sogar von seiner ursprünglichen Wahltaktik abgewichen, um die SP ganz sicher herausfordern zu können. In den fünf Wahlbezirken, wo die SP direkt gegen die SLP antrat, kamen die SP und die SLP insgesamt auf 1.222 bzw 3.972 Stimmen.

© neue Arbeiterpresse, Nr. 858, 15. Mai 1997

Die SEP stieß im Wahlkampf auf Zustimmung

zum Inhalt dieser Ausgabe

 

Seitenanfang

Bitte senden Sie Ihren Kommentar an: wsws@gleichheit.de!.



Copyright 1998 - 2008
World Socialist Web Site
Alle Rechte vorbehalten!