World Socialist Web Site


Mailinglist
Email-Adresse eintragen, um über Neuerscheinungen
im WSWS informiert
zu werden


Eintragen
Entfernen
Suche im WSWS



Ein Appell
an unsere Leser

Unterstützt die WSWS!

Heute neu !
Aktuelle Analysen
Kunst & Kultur
Wissenschaft
& Technik

Soziales
Arbeitskämpfe
Geschichte
Philosophie
Korrespondenz
Polemik
Monatsarchiv
Über das WSWS
Über das IKVI

Erklärungen
der Redaktion

Flugblätter

Arbeiterpresse
Verlag

ANDERE
SPRACHEN
Englisch

Französisch
Italienisch
Spanisch
Portugiesisch
Russisch
Polnisch
Tschechisch
Serbo-Kroatisch
Türkisch
Indonesisch
Singhalesisch
Tamilisch

HIGHLIGHTS

Die Diktatur der Banken
Bundesregierung verabschiedet 500-Milliarden-Paket
im Eilverfahren

Nein zu Obama und McCain! Unterstützt die sozialistische Alternative 2008! Baut die Socialist Equality Party auf!

Die Wall Street-Krise
und der Niedergang des amerikanischen Kapitalismus

1968 - Generalstreik und Studentenrevolte in Frankreich

Marxismus, Geschichte und sozialistisches Bewusstsein
von David North

Neue Ausgabe
der gleichheit

  WSWS : WSWS/DE : Archiv neue Arbeiterpresse

zurück zum Inhalt dieser Ausgabe 

Ein Jahr Bildungsabbau in Berlin

Im Frühjahr 1996 hatte die Große Koalition von CDU und SPD in Berlin beschlossen, 5,3 Milliarden Mark allein im Jahr 1996 im sozialen, kulturellen und Bildungsbereich zu streichen.
  • Allein im Jugendbereich wurden seitdem 55 Millionen Mark gestrichen. Dutzende Jugendclubs wurden geschlossen, Zuschüsse für Erholungs- und Klassenfahrten drastisch gekürzt
  • Für Kindertagesstätten müssen die Eltern ab 1997 zwölf statt bisher zehn Monatsbeiträge bezahlen. Ab 1998 sollen die Hortbeiträge drastisch erhöht werden. Die Kosten für das Schulessen in den Ganztagsschulen und an den Schulen Ostberlins wurden auf das Doppelte (4,50 DM) erhöht. Ebenso stiegen die Preise für Schwimmbäder, Volkshochschulkurse, Theater und Oper.
  • 3000 Lehrerstellen sollen bis zum Jahr 1999 gestrichen werden. Dies, obwohl die Schülerzahlen wieder steigen. Insbesondere wurden befristete Stellen nicht verlängert. Folge: Die Gruppenstärken der Klassen wurden erhöht, Teilungsstunden und Förderunterricht sowie Arbeitsgemeinschaften größtenteils gestrichen. An Berufsschulen kann voraussichtlich ab dem nächsten Schuljahr der Fachunterricht nicht mehr gewährleistet werden. 
  • An den drei Universitäten soll die Zahl der Studienplätze von 115.000 auf 85.000 bis zum Jahre 2003 verringert werden. Kürzlich erklärte die SPD, diese Zielzahl sei höchstens bis zum Jahr 2000 einzuhalten. Danach seien erneut 20.000 Studienplätze gefährdet. Die Einschreibgebühren wurden von 40 auf 100 Mark pro Semester erhöht. Der Senat plant weiterhin die Einführung von Studiengebühren.
 
Berlin: Hellersdorfer Schüler und Eltern kämpfen für ihre Schule "Welches Kind hat hier noch Lust zu lernen?"
© neue Arbeiterpresse, Nr. 860, 12. Juni 1997

zum Inhalt dieser Ausgabe

 

Seitenanfang

Bitte senden Sie Ihren Kommentar an: wsws@gleichheit.de!.



Copyright 1998 - 2008
World Socialist Web Site
Alle Rechte vorbehalten!