11. September - Offizielle Version und Wirklichkeit

Geschädigte klagen gegen die Saudis

Von Bill Van Auken
21. September 2004

Am 11. September 2004 fanden anlässlich des dritten Jahrestags der Terroranschläge, bei denen fast 3.000 Menschen ihr Leben verloren, offizielle Gedenkveranstaltungen in New York City, Washington und anderorts statt. Die Menge, die sich an der Stelle versammelte, wo einst das World Trade Center stand, war in diesem Jahr wesentlich kleiner als in den Jahren zuvor. Die Familien blieben zum Teil weg, weil solche öffentlichen Kundgebungen wenig Trost bieten, und zum Teil brachten sie durch Nichtteilnahme ihre Feindseligkeit gegenüber den Staats- und Regierungsvertretern zum Ausdruck, denen sie die Schuld an dem Massensterben dieses Tages geben.

In seiner Radioansprache zum Jahrestag stellte Präsident Bush wieder einmal den 11. September als Startschuss für einen "Kampf des Guten gegen das Böse" dar, einen heiligen Kreuzzug, den das US-Militär seiner Auffassung nach führt, wenn es die irakische Bevölkerung brutal unterdrückt.

Bushs Herausforderer von der Demokratischen Partei John Kerry hielt seinerseits eine Rede, in der er die Anschläge nicht weniger als fünf Mal einem unbestimmten "Bösen" zuschrieb und die offizielle Version der Regierung über die Ereignisse jenes Tages nachplapperte. Auch er verneigte sich vor dem Militär, das "uns in dieser Stunde vor dem Bösen beschützt".

Während Politiker vielleicht damit durchkommen, den blutigsten Tag in der US-Geschichte seit dem Bürgerkrieg einem "Bösen" anzulasten, ist die Sache damit nicht erledigt, wenn es um finanzielle Interessen geht. Neben den Leben Tausender Unschuldiger sind an dem Tag auch Firmenvermögen in Milliardenhöhe vernichtet worden, und irgendjemand muss dafür bezahlen.

Gar nicht im Einklang mit den offiziellen Gedenkveranstaltungen stand die Ankündigung der Hafenbehörde von New York und New Jersey - der staatlichen Stelle, der das World Trade Center gehörte - vom selben Tag, sie werde sich der Klage der Brokerfirma Cantor Fitzgerald in Höhe von sieben Milliarden Dollar gegen die saudische Regierung anschließen. Die Börsenmaklerfirma hatte 658 Angestellte bei den Anschlägen verloren, während 84 Mitarbeiter der Hafenbehörde starben.

In der Klageschrift heißt es, die Terroranschläge "hätten nicht durchgeführt werden können ohne das Wissen und die bewusste finanzielle Unterstützung, die Al Qaida und ihre Führer von einem globalen Netzwerk aus Banken, Finanzinstitutionen, Wohltätigkeits- und Hilfsorganisationen, Firmen, einzelnen Geldgebern, ausländischen Regierungen und ausländischen Staatsvertretern erhielten".

Der Bericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum 11. September, der im Juli erschienen war, hatte versucht, die saudischen Verbindungen zu den Terroranschlägen vom Tisch zu wischen. Demnach gibt es "keinen Beweis dafür, dass die saudische Regierung als Institution oder hohe saudische Vertreter als Einzelpersonen [für Al Qaida] Gelder bereitstellten". Aber die amerikanische Wirtschaft schluckt das nicht.

In der Klageschrift von Cantor Fitzgerald heißt es, dass die saudische Monarchie direkt und indirekt Wohlfahrts- und Hilfsorganisationen finanzierte und kontrollierte, die wiederum Al Qaida finanzierten. Ein weiterer Vorwurf des Klägers lautet, dass die saudische Regierung wissentlich Mitglieder von Al Qaida angestellt, ihnen eine sichere Unterkunft und falsche Papiere zur Verfügung gestellt und bei der Beschaffung von Waffen und Militärausrüstung geholfen hat.

"Diese ununterbrochene finanzielle und materielle Unterstützung und bedeutende Hilfe versetzte Al Qaida in die Lage, die Anschläge des 11. Septembers zu planen, vorzubereiten und durchzuführen", heißt es in der Klageschrift.

Die Ankündigung der Hafenbehörde, sich der Klage anzuschließen, kam kurz nach neuen Vorwürfen von Senator Bob Graham aus Florida, dass die Bush-Regierung eine saudische Beteiligung an den Anschlägen des 11. Septembers vertuscht habe.

In seinem jüngst veröffentlichten Buch Intelligence Matters behauptet Graham nachdrücklich, dass "Beweise einer offiziellen saudischen Unterstützung" für mindestens einige der Entführer vorliegen und "unwiderlegbar" sind. Graham war ranghöchster Demokrat und Vorsitzender im Geheimdienstausschusses des Senats, der gemeinsam mit dem Ausschuss des Repräsentantenhauses eine parlamentarische Untersuchung zum 11. September durchgeführt hat.

Grahams Vorwürfe konzentrieren sich auf die außergewöhnliche Vorgeschichte von Nawaf al-Hazmi und Khalid al-Mihdhar, die als Entführer des American Airlines Flugs 77 identifiziert wurden, der in das Pentagon stürzte. Beide waren saudische Staatsbürger, wie insgesamt 13 der 19 Entführer.

Beide waren dem amerikanischen Geheimdienst seit 1999 als Mitglieder von Al Qaida bekannt. Agenten des malaysischen Geheimdienstes fotografierten und filmten sie auf Geheiß der CIA im Jahre 2000 bei einem Treffen islamischer Terrorgruppen in Kuala Lumpur in Malaysia.

Nichtsdestotrotz konnten al-Hazmi und al-Mihdhar in die Vereinigten Staaten einreisen. Sie verwendeten dabei ihre eigenen Pässe und Visa, die ihnen die US-Botschaft in Saudi Arabien ausgestellt hatte. Obwohl die CIA von ihrem Aufenthalt im Lande wusste, wurde das Federal Bureau of Investigation (FBI) nach eigenen Angaben nicht darüber informiert. (Die CIA bestreitet dies und behauptet, das FBI in Kenntnis gesetzt zu haben.) Auch die Einwanderungsbehörden wurden von der CIA nicht informiert. Die zwei Männer wurden erst wenige Wochen vor den Anschlägen des 11. Septembers auf eine Liste von Terrorverdächtigen gesetzt. Bei späteren Zeugenaussagen behaupteten Geheimdienst- und Sicherheitsvertreter, sie hätten zu dieser Zeit die "Spur" der bekannten Al Qaida Mitglieder "verloren".

Nachdem sie im Januar 2000 in Los Angeles gelandet waren, trafen sich al-Hazmi und al-Mihdhar mit Omar al-Bayoumi, einem Mitarbeiter der saudischen Behörde für zivile Luftfahrt. Amerikanische Ermittler sind zu dem Schluss gekommen, dass al-Bayoumi ein Agent des saudischen Geheimdienstes war. Al-Bayoumi schlug den beiden Männern vor, nach San Diego umzuziehen, wo er ihnen ein Apartment besorgte, Geld zusteckte und ihnen half, sich in einer Flugschule anzumelden.

Es wird berichtet, dass al-Bayoumi als Kontaktmann diente, um Tausende Dollar an die späteren Flugzeugentführer weiterzuleiten. Das Geld stammte von Prinzessin Haifa, der Ehefrau von Prinz Bandar, dem saudischen Botschafter in den Vereinigten Staaten und einem engen Vertrauten der Familie Bush. Al-Bayoumis monatliches Gehalt als Beauftragter für die saudische zivile Luftfahrt - eine angebliche Tätigkeit, die nicht nachzuweisen ist - stieg von 465 Dollar auf 3.700 Dollar, nachdem er begonnen hatte, den beiden Al Qaida Mitgliedern zu helfen.

Al-Hazmi und al-Mihdhar lebten offen in den Vereinigten Staaten, beide Namen waren im Telefonbuch aufgeführt.

Nach wenigen Monaten zog al-Hazmi in das Haus von Abdussattar Shaikh, einem pensionierten Professor der San Diego State University. Shaikh wurde vom FBI dafür bezahlt, dass er die Aktivitäten islamistischer Gruppen in der Region San Diego überwachte.

Das Weiße Haus setzt sich für einen FBI-Informanten ein

In seinem Buch schreibt Graham, das FBI habe dem parlamentarischen Ausschuss die Tatsache verheimlicht, dass sein bezahlter Informant Abdussattar Shaikh eine enge persönliche Beziehung zu den zwei Entführern eingegangen sei. (Shaikh soll angeblich bestätigt haben, dass al-Bayoumi ein saudischer Geheimdienstmitarbeiter war.) Als der Ausschuss auf Shaikhs Rolle stieß und eine Vorladung erließ, um ihn unter Eid zu vernehmen, verweigerten das FBI und Justizminister John Ashcroft seine Vorladung.

Graham zitiert in seinem Buch ein Memo, das er und der Mitvorsitzende des Geheimdienstausschusses Porter Goss, ein Republikaner aus Florida, von einem hochrangigen FBI-Vertreter erhielten. Darin heißt es: "Die Regierung erlaubt kein Gespräch des Ausschusses mit der Quelle [Shaikh]. Noch gestattet die Regierung dem FBI, die Quelle vorzuladen oder eine Aussage zu ihr zu Protokoll zu geben."

Graham schreibt, er habe nie zuvor von einem Fall gehört, wo das FBI eine Vorladung durch das Parlament verweigerte. Sein Kommentar: "Wir hatten schriftlich vor uns, was wir seit einiger Zeit vermuteten: Das Weiße Haus leitete die Vertuschung."

Dies war zudem nicht der einzige Hinweis auf eine Vertuschung. Als der Parlamentsausschuss seinen Untersuchungsbericht herausgab, wurden auf Anweisung des Weißen Hauses 28 Seiten daraus zur Geheimsache erklärt und ihr Inhalt geschwärzt. Dieses gesamte Material behandelte die saudische Rolle beim 11. September.

Und dann war da noch die außergewöhnliche Maßnahme, die die Bush-Regierung direkt nach den Anschlägen des 11. Septembers traf, als sie Flüge erlaubte, die etwa 140 prominenten Saudis aus den gesamten Vereinigten Staaten - darunter mindestens ein Dutzend Verwandte von Osama bin Laden - nach Boston brachten, um sie von dort aus nach Saudi Arabien zu evakuieren. Die Sammelflüge wurden zu einem Zeitpunkt organisiert, als nach einem Regierungsbeschluss kein Luftverkehr stattfinden durfte, mit Ausnahme militärischer Maßnahmen oder bestimmter Notfälle. Bin Ladens Verwandte konnten das Land verlassen, ohne vom FBI verhört worden zu sein.

Warum wurde zu solch extremen Maßnahmen gegriffen, um jede Untersuchung der saudischen Verbindungen zu den Terroranschlägen zu verhindern?

Viele - am bekanntesten wohl Craig Unger in seinem Buch House of Saud, House of Bush und Michael Moore in seinem Film Fahrenheit 9/11 - haben auf die engen politischen und finanziellen Verflechtungen hingewiesen, die die Bush-Familie mit den saudischen Interessen verknüpft. Diese sind unzweifelhaft vorhanden - es gibt umfassende Beweise dafür, dass George W. Bush bei seinen gescheiterten Geschäften über saudische Gelder und Garantien verfügte - und sie spielten bei den politischen Kalkulationen der Regierung eine wichtige Rolle.

Andere haben auf die strategische Bedeutung des saudischen Öls für die amerikanische Wirtschaft hingewiesen. Auch dies ist ein wichtiger Aspekt für die herrschenden Kreise der Vereinigten Staaten, wo man sich kaum zu einer Politik durchringen würde, die die ohnehin von Krisen geschüttelte saudische Monarchie noch weiter destabilisieren könnte.

Aber es gibt noch einen anderen, noch unmittelbareren und zwingenden Grund, jede Untersuchung der saudischen Verbindung zu unterdrücken. Zwei Fragen würden sich unvermeidlich stellen: Warum sollte der saudische Geheimdienst den Attentätern vom 11. September helfen? Und wie konnte es angesichts der langjährigen und engen Verbindungen zur CIA sein, dass Washington von all dem nichts wusste?

Der Charakter der Verbindungen zwischen den saudischen und US-amerikanischen Geheimdiensten verdient eine nähere Betrachtung. Gefestigt wurden sie in dem von den USA unterstützten Krieg gegen das pro-sowjetische Regime in Afghanistan, der 1979 begann und die ganzen 1980-er Jahre über anhielt. Die Vereinigten Staaten ließen Milliarden Dollar in Waffen und die Finanzierung dieses Krieges fließen, wobei das meiste Geld über den pakistanischen Geheimdienst ISI floss.

Das saudische Regime stellte Gelder zur Verfügung, mit denen praktisch die antisowjetischen Guerillakämpfer finanziert wurden, von denen viele durch islamistische Kräfte im Mittleren Osten angeworben und nach Afghanistan gebracht worden waren. Osama bin Laden diente als der persönliche Emissär des saudischen Regimes in dieser Sache und half, die arabischen Freiwilligen für den afghanischen Krieg zu organisieren, auszubilden und auszurüsten.

Die Bewegung, die heute als Al Qaida bekannt ist, wurde durch die Zusammenarbeit dieser drei Geheimdienste - CIA, ISI und Saudis - ins Leben gerufen.

Die saudische Verbindung zu Al Qaida blieb offensichtlich intakt. Was den pakistanischen ISI betrifft, so berichtete die Times of India unmittelbar nach dem 11. September, dass ISI-Chef General Mahmud Ahmed von Dubai aus 100.000 Dollar auf das Konto von Flugzeugentführer Mohammed Atta in Florida überweisen ließ. Andere Berichte zitierten FBI-Vertreter, die die Ahmed-Atta-Verbindung bestätigten.

Kurioserweise nahm General Ahmed am gleichen Morgen, als die entführten Passagierflugzeuge in die New Yorker Zwillingstürme flogen, an einem Frühstückstreffen im amerikanischen Parlamentsgebäude teil, das von Senator Graham und dem Abgeordneten Goss ausgerichtet wurde. (Der Republikanische Kongressabgeordnete und ehemalige CIA-Agent ist nun von der Bush-Regierung für den Posten des CIA-Direktors vorgesehen.) Der General kehrte nach Pakistan mit dem amerikanischen Auftrag zurück, Druck auf die Taliban-Regierung in Afghanistan auszuüben, damit diese Osama bin Laden ausliefere. Dies scheiterte und er wurde wenig später von seinem Posten entfernt.

Der Ausschuss zum 11. September entschloss sich ebenso wie der Parlamentsausschuss, dem Graham vorsaß, die Rolle nicht zu untersuchen, die General Ahmed - und die anderen hohen Vertreter des pakistanischen Militärs - als Förderer und Patrone von Al Qaida gespielt hatten.

In seinem Buch stellt sich Senator Graham selbst die Frage, warum dem Parlamentsausschuss der Zugang zu dem Informanten aus San Diego verweigert wurde. "Die offenkundige Antwort lautet, dass der Informant eine große Blamage war", schreibt er. "Benutzte der Informant das FBI? War das Informantenprogramm so oberflächlich, dass das FBI selbst nicht bemerkte, dass der eigene Informant diesen Entführern persönlich nahe stand?"

Er fährt fort, in absichtlich unklaren Worten eine "vernichtende und weitaus schlimmere Möglichkeit" anzudeuten, die das Eingreifen der Regierung erklären kann: "Vielleicht wusste der Informant etwas über die Verschwörung, das noch mehr Schaden anrichten würde, wenn es ans Licht käme, und das ist der Grund, warum das FBI versucht, es zu verbergen."

Welche "vernichtenden" Informationen über die Verschwörung des 11. Septembers könnte der Informant haben? Graham beantwortet seine eigene Frage nicht. War es die Beteiligung der saudischen Regierung? Oder war es, dass Elemente im amerikanischen Staatsapparat von den Plänen einer bevorstehenden Flugzeugentführung wussten und sie geschehen ließen?

Wäre nicht die Ankunft von zwei jungen Saudis, die praktisch kein Englisch sprachen und sich an einer Flugschule einschrieben, eine Bemerkung Shaikhs gegenüber seinen FBI-Informantenführern Wert gewesen, die ihn angeblich trafen, während sich die späteren Entführer im Nachbarraum aufhielten?

Drei Jahre sind seit den Anschlägen vergangen, und niemand ist für das dem Anschein nach katastrophalste Versagen der nationalen Sicherheits- und Geheimdienstbehörden in der amerikanischen Geschichte zur Verantwortung gezogen worden. Die Frage lautet: War das ein Versagen oder gab es einen Entschluss, einen Terroranschlag auf amerikanischem Boden geschehen zu lassen, um einen Vorwand für die Umsetzung von Plänen für Kriege und eine repressive Innenpolitik zu schaffen, die lange vor dem 11. September 2001 in der Schublade lagen?

Angesichts der immer noch unerklärten Weigerung des FBI-Hauptquartiers, als "dringend" gekennzeichneten Memos von lokalen Beamten in Phoenix und Minnesota nachzugehen, in denen über das Flugtraining von Islamisten berichtet und direkt vor der Gefahr terroristischer Entführungen gewarnt wurde, angesichts des Ausbleibens jeder ernst zu nehmenden Reaktion der Bush-Regierung auf Warnungen aus dem In- und Ausland vor bevorstehenden Al Qaida Anschlägen auf amerikanischem Boden und angesichts des faktischen Totalausfalls der amerikanischen Luftabwehr am Tag der Anschläge ist eine Erklärung für die Sabotage der Untersuchungen zum 11. September durch die Bush-Regierung, die eine Verstrickung der Regierung in die Ereignisse dieses Tages ausschließt, unplausibler als jede andere.

Die Bush-Regierung hat Grahams Schilderung, wie jede Untersuchung zu den saudischen Verbindungen zum 11. September unterdrückt wurde, als "bizarre Verschwörungstheorie" abgetan.

Kerry hat pro forma ein Statement abgegeben, in dem er eine unabhängige Untersuchung von Grahams Version einer Vertuschung fordert, "um zu bestimmen, ob die Stellen, die mit Nachforschungen im Rahmen des Kriegs gegen den Terror beauftragt sind, durch die Politik des Weißen Hauses kompromittiert worden sind".

Es geht aber nicht um einen kleinlichen politischen Hick-Hack, sondern darum, ob die offizielle Version des 11. Septembers selbst eine Lüge ist. Dass dies der Fall ist, ist wohlbekannt im politischen Establishment Washingtons, wo Grahams Schilderung alles andere als eine Enthüllung darstellt. Aber Kerry und die Demokraten werden diese Frage nicht anpacken - auch wenn Bushs gesamter Wahlkampf auf ihr beruht.

Für sie hat die Unterstützung der militaristischen und repressiven Maßnahmen Vorrang, die unter dem allseitig verwendbaren Vorwand des 11. Septembers verwirklicht werden. Vor allem aber fürchten sie, dass das Aufdecken einer Verstrickung höchster staatlicher Stellen in die Terroranschläge das gesamte politische Establishment diskreditieren sowie soziale und politische Erhebungen auslösen könnte, die den amerikanischen Kapitalismus insgesamt in Frage stellen.

Siehe auch:
Untersuchungsbericht zum 11. September ignoriert Verbindung zwischen CIA und Al-Qaeda
(29. Juli 2004)
Was die Anhörungen über den 11. September ans Licht brachten (4-teilige Serie)
( 11.-25. Mai)