Vor einhundert Jahren: Zapata und Villa nehmen Mexiko-Stadt ein

Teil 3

Von Eric London
3. Januar 2015

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Die historische Bedeutung der mexikanischen Revolution

Das symbolträchtige Treffen von Zapata und Villa im Dezember 1914 in Xochimilco stand sinnbildlich für den Höhepunkt der Revolution. Doch die beiden Militärkommandeure und die von ihnen geführten Bauernarmeen konnten den Bauern und der Arbeiterklasse kein realisierbares politisches Programm für die soziale Revolution anbieten.

Die mexikanische Revolution hatte ihren Höhepunkt weniger als drei Jahre vor dem Ausbruch der Oktoberrevolution in Russland 1917 erreicht. Obwohl die unterschiedlichen historischen Bedingungen in den beiden Ländern nicht gestatten, ein Gleichheitszeichen zwischen beide Revolutionen zu setzen, so existieren doch wichtige Parallelen.

In beiden Ländern hatte die verspätete wirtschaftliche Entwicklung, welche überwiegend von ausländischem Kapital angetrieben wurde, eine Arbeiterklasse geschaffen, die der ländlichen Bauernschaft zahlenmäßig weit unterlegen war. Sowohl in Mexiko als auch in Russland geriet die liberale Bourgeoisie, die nach dem Zusammenbruch des alten Regimes die Macht übernahm, in eine Krise, als sie mit den egalitären Bestrebungen der Massen konfrontiert wurde. Die Krise stärkte jenen Teil der herrschenden Klasse, der enge Beziehungen zum alten Regime pflegte; als dieser versuchte, eine konterrevolutionäre Diktatur zu errichten, befeuerte er damit noch die sozialen Gegensätze zwischen den Arbeitern und Bauern auf der einen und der Bourgeoisie auf der anderen Seite.

Tausende Fabrikarbeiter in Orizaba, Mexiko

Obwohl die objektiven Bedingungen für die soziale Revolution im Jahrzehnt der mexikanischen und der russischen Revolution weltweit herangereift waren, gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen beiden Revolutionen, der erklärt, weshalb in Mexiko die Revolution im Fortbestand der bürgerlichen Herrschaft endete, während sie in Russland den ersten Arbeiterstaat der Welt hervorbrachte

In Russland gab es eine revolutionäre marxistische Partei, ausgerüstet mit der Theorie des wissenschaftlichen Sozialismus. Sie gab der russischen Arbeiterklasse die politische Orientierung, mit der sie ihre Unabhängigkeit von der Bourgeoisie durchsetzen, die Führung über die Bauernschaft gewinnen und um die Staatsmacht kämpfen konnte. Die Bolschewiki (und Lenin und Trotzki im Besonderen) intervenierten in die großen Ereignisse des Jahres 1917 mit einem klaren Verständnis der revolutionären Implikationen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs. Ihr unversöhnlicher Kampf um die politische Unabhängigkeit der Arbeiterklasse sowie ihre beständigen Warnungen vor den verheerenden Folgen, die ein Vertrauen auf die liberale Bourgeoisie und ihre kleinbürgerlichen Unterstützer zeitigen würde, machten den Erfolg der Oktoberrevolution möglich.

In Mexiko gab es keine solche Partei. Die Gründe dafür – die objektive Entwicklung der Arbeiterklasse und die Qualität ihrer Führung – sind komplex und erfordern eine gründliche Analyse; die Auswirkungen auf die mexikanischen Massen sind heute noch spürbar.

Unbeschadet des Mutes und der revolutionären Entschlossenheit, die die Arbeiter und Bauern bewiesen haben, bestätigt die mexikanische Revolution auf tragische, negative Weise die Richtigkeit von Leo Trotzkis Theorie der Permanenten Revolution.

Opportunistische Führung der Arbeiterklasse

Der radikalere Flügel der Konstitutionalisten wurde von Historikern der mexikanischen Revolution, darunter auch der Ex-Pablist Adolfo Gilly, fälschlicherweise als „jakobinisch“ bezeichnet.

Dieser Theorie zufolge repräsentierte das nationalistische Kleinbürgertum, das einen Großteil der Offiziere der Konstitutionalisten stellte, in den Jahren der Revolution eine fortschrittliche Kraft, und „verschmolz revolutionär-nationalistische Ideologie mit dem allgemeinen Einfluss der aufständischen Bauernschaft, darauf hoffend, ihre Ideen im Verlauf des Kampfes selbst durchzusetzen.“ Laut Gilly kämpfte die Fraktion der „Jakobiner“ für „eine neue Grundlage des mexikanischen Staates“, der die „Errungenschaften der Arbeiterklasse ausdehnen“ und den Weg für einen „sozialistischen Kurs“ ebnen würde. Gillys einzige Kritik an diesem “sozialistischen Kurs” ist, dass er ihn als “schwammig” bezeichnet.

Mexikanische Arbeiter demonstrieren in der Revolution

Diese Konzeption gleicht der Perspektive der anarchistischen Führer der Mexikanischen Liberalen Partei und der Casa del Obrero Mundial („Haus des Weltarbeiters“, COM, anarchistisch orientierter Gewerkschaftsbund), die beide in den Revolutionsjahren versucht hatten, die städtische Arbeiterklasse an die „jakobinischen“ Kräfte innerhalb der Bewegung der Konstitutionalisten zu binden.

Sie verschleiert auf gefährliche Weise die wichtigste Lehre aus der mexikanischen Revolution: Spontan, ohne eine marxistische Partei, ist die Arbeiterklasse außerstande, sozialistisches Bewusstsein zu entwickeln und ihre Unabhängigkeit von den Kräften der Bourgeoisie zu erlangen.

Die Monate vor dem Zusammentreffen von Nördlicher Division und Südlicher Befreiungsarmee in Mexiko-Stadt waren von erneuten Konflikten zwischen der Arbeiterklasse und den herrschenden Konstitutionalisten geprägt. In Mexiko-Stadt brachen Streiks aus. Die Arbeiter legten den Eisenbahnverkehr, die Telefon- und Telegraphenkommunikation, Textilfabriken und die elektrische Energieversorgung lahm.

Um die soziale Opposition einzudämmen, verrieten die Konstitutionalisten diese Streiks in einem Bündnis mit der Führung der COM. Ein großer Streik wurde dadurch verraten, dass der COM-Führer Luis Morones eine Leitungsposition in einem Elektrizitätsunternehmen erhielt, bei dem Ende 1914 die Arbeiter gestreikt hatten. Morones war eng befreundet mit Samuel Gompers, dem Gründer des amerikanischen Gewerkschaftsbunds American Federation of Labor (AFL), und hatte in den Vereinigten Staaten an Schulungen sowohl von der AFL als auch von der US-Regierung teilgenommen.

COM-Bürokrat Luis Morones spielte beim Verrat der Arbeiterkämpfe in Mexiko-Stadt während der Revolution eine führende Rolle

Die opportunistische Führung der COM schürte unter den Arbeitern aktiv Illusionen in den „jakobinischen“ Flügel der mexikanischen Bourgeoisie. Die COM nahm einzig Firmen für Streiks aufs Korn, die in ausländischem Besitz waren, und beharrte darauf, dass die Arbeiter den Konstitutionalisten ihr Vertrauen schenkten.

Die verheerendsten Auswirkungen hatte ein Bündnis, das die COM-Führer mit der Bourgeoisie schlossen, das auf direkter Opposition gegen die Bauernarmeen gründete. Als die Einheiten von Villa und Zapata im Dezember 1914 in Mexiko-Stadt eintrafen, beschuldigten die COM-Führer Villa, ein „Personalista“ (Egoist) zu sein und beuteten die tiefverwurzelten antiklerikalen Traditionen der mexikanischen Arbeiterklasse aus, indem sie die Bauernschaft des Südens als „katholisch“ und reaktionär darstellten.

Auf diese Weise wurde ein ungeheuerlicher Verrat politisch getarnt. Im Februar 1915, als sich Carranza und die Konstitiutionalisten in der Defensive befanden, reiste eine Delegation von COM-Führern nach Osten, um sich in Veracruz mit Konstitutionalisten zu treffen. Dort gaben sie ihre Zusage, die Mitglieder der COM als Kanonenfutter im Krieg gegen die Bauernschaft einzusetzen.

Die Entscheidung, die Mitglieder der COM für die Ziele der Bourgeoisie (und gegen die Bauernrevolte) einzusetzen, traf im Januar und Februar 1915 bei stürmischen Massenversammlungen der Arbeiter auf deren heftigen Widerstand. Bei einem Geheimtreffen in den Morgenstunden des 11. Februar stimmte die COM-Führung für die Unterstützung der Konstitutionalisten und dafür, die Arbeit für den Aufbau der eigenen Organisation bis zum Sieg über die Bauernarmeen auszusetzen.

Venustiano Carranza, Chef der Konstitutionalisten-Armee und spätere Präsident Mexikos

Tausende Arbeiter wurden daraufhin von der COM-Führung in Ausbildungslager der Konstitutionalisten geschickt, wo sie von amerikanischen Beratern ausgebildet und mit amerikanischen Waffen ausgerüstet wurden. Diese sogenannten „Roten Bataillone“ wurden gegen die Bauernarmeen Zapatas und Villas in den Kampf geworfen.

Binnen weniger Monate stand die Arbeiterklasse erneut in Konflikt mit den Konstitutionalisten, doch diesmal in weit größerem Ausmaß. Die Streikwelle Ende 1915 und die großen Generalstreiks des Jahres 1916 machten deutlich, dass die Konstitutionalisten und die COM-Führung nicht in der Lage waren, die Klassenspannungen mit friedlichen Mitteln unter Kontrolle zu halten.

Aber die Arbeiterklasse war den Verrätereien schutzlos ausgeliefert, weil ihr eine eigene Partei fehlte, die sie vor den Fallen warnte, welche die COM und die Konstitutionalisten ihr stellten.

Wie die Ereignisse der Jahre 1915 und 1916 zeigten, war selbst nach der revolutionären Ebbe, die dem Treffen Zapatas mit Villa in Xochimilco folgte, die sozialistische Revolution nicht unmöglich. Doch die Verrätereien, die auf dem Höhepunkt der Macht der Bauernarmeen, Ende 1914 und Anfang 1915, begangen wurden, erwiesen sich als katastrophal. Ohne Plan und Perspektive, und ohne eine Führung der Arbeiterklasse, gaben die Bauern die Macht an die Bourgeoisie ab und traten einen langen Rückzug aus Mexiko-Stadt zurück in die ländlichen Gebiete an.

Die Bauernschaft gibt die Macht ab

Als Villa und Zapata während der Einnahme der Hauptstadt durch die Bauernschaft in Xochimilco zusammentrafen, prangerte Ersterer den sogenannten jakobinischen Flügel der Konstitutionalisten an als „Männer, die immer auf weichen Kissen geschlafen haben.“

Zapata ergänzte: “Sie sind seit jeher die Plage der Bevölkerung. Sobald diese Bastarde eine kleine Chance sehen, versuchen sie augenblicklich, daraus einen Vorteil zu ziehen und ihre Taschen zu füllen.“ Diese Einschätzung wurde durch die weitere politische Geschichte Mexikos viele Male bestätigt.

Dieser Einschätzung zum Trotz übergaben Villa und Zapata die Kontrolle über Mexiko-Stadt an eben jene Kräfte: „Wir unwissenden Männer führen den Krieg. Die gebildeten Leute müssen daraus etwas machen“, sagte Villa.

In den Tagen, die dem Einmarsch der Nördlichen Division und der Südlichen Befreiungsarmee in Mexiko-Stadt folgten, übergaben die beiden Bauernführer die Macht umgehend an eine Clique aus bürgerlichen Individuen, die die neue Regierung bildeten und Beziehungen zu den Konstitutionalisten unterhielten. Am 7. Januar wandten sich vier der führenden Minister der neuen Regierung schriftlich an einen führenden Konstitutionalisten und sicherten ihre Unterstützung für jeden Schritt der Konstitutionalisten zu, den sie zur Absetzung Villas und Zapatas unternehmen sollten. Eine Woche später erließen die Minister ein offizielles Dekret gegen die Bauernführer und flohen nach Veracruz.

Am 5. Januar errangen die Armeen der Konstituationalisten unter Alvaro Obregon einen überwältigenden Sieg in Puebla. Die eintreffenden Streitkräfte versuchten, die Bauerneinheiten voneinander zu trennen und konzentrierten ihre Angriffe auf Villa und die Nördliche Division. Sie fürchteten die politischen Auswirkungen eines direkten Angriffs auf Zapatas Kräfte, die bereit waren, einen defensiven Guerillakrieg in Morelos zu führen und über breite Unterstützung in der Bauernschaft verfügten. Bald nach dem Verlust von Puebla gaben viele Zapatisten Mexiko-Stadt auf, um den Süden zu verteidigen. Anfang 1915 nahm Obregon die Stadt ein.

Die Begrenztheit von Villas und Zapatas Kampf, der sich auf die Bauernschaft gründete, kam im Verlauf der militärischen Auseinandersetzungen des Jahres 1915 immer deutlicher zum Vorschein. Keiner der beiden Führer war in der Lage, eine politische Führung oder eine militärische Strategie anzubieten, um die Kräfte der Konstitutionalisten in ganz Mexiko zu besiegen.

Soldaten von Zapatas Befreiungsarmee des Südens

Obwohl ein konzentrierter militärischer Angriff auf Veracruz die Chance eines Siegs über die Konstitutionalisten erhöht hätte, verstreute sich die Nördliche Division stattdessen über Zentralmexiko und verlor sich in spontanen und isolierten Militäraktionen. Mit Zapatas Rückzug nach Morelos wurde das Zentrum der nationalen Produktion – Mexiko-Stadt – kampflos aufgegeben, vor allem, weil die Zapatisten nicht sahen, warum die Hauptstadt für ein Programm, das auf lokale Landreformen beschränkt war, wichtig sein sollte.

Die Serie von Niederlagen, die sie den Bauernarmeen zufügte, erlaubte es der Bourgeoisie, ihre Herrschaft zu konsolidieren und sich auf die Unterdrückung der Arbeiterklasse in Mexiko-Stadt und andernorts zu konzentrieren. Die Bauerneinheiten führten bis zum Ende der Revolution in den Grenzgebieten des Landes einen defensiven Krieg. Obgleich die Armeen nach dem Treffen vom Dezember 1914 noch jahrelang mutig kämpften, konnten sie die bürgerliche Herrschaft in Mexiko-Stadt niemals wieder bedrohen.

Schlussfolgerung

Mexiko befindet sich heute in einer sich verschärfenden politischen und sozialen Krise.

Als die Behörden schließlich die Suche nach den Leichen der 43 verschwundenen Normalistas aufnahmen, behaupteten sie, nicht zu wissen, an welchem Ort die verschwundenen Lehramtsstudenten seien. Dabei stießen sie allerdings auf zahlreiche Massengräber mit den verkohlten Überresten vieler weiterer Opfer der Krise der mexikanischen Gesellschaft.

Diese Krise wurzelt in den Bedingungen, die der Weltkapitalismus geschaffen hat: an erster Stelle die allgegenwärtige Armut und die wachsende soziale Ungleichheit. Gemäß offizieller Statistik leben 45 Prozent der mexikanischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze von 180 Dollar monatlich, wobei weitere 40 Prozent unmittelbar von Armut gefährdet sind. In den Bundesstaaten, die am härtesten von den Auswirkungen des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA) betroffen sind, liegt die Armutsrate für Kinder über 75 Prozent. Im Ganzen lebt über die Hälfte der Kinder in Mexiko in Armut.

Etwa zehn Prozent der Gesamtbevölkerung sind bis heute vor dem wirtschaftlichen Elend in die Vereinigten Staaten geflohen, um dort ein Auskommen zu finden. Tausende starben bei dem Versuch, diese gefahrvolle Reise zu unternehmen, während jene, die die Grenze überwinden konnten, in den Vereinigten Staaten zum überwiegenden Teil in Armut und ständiger Angst vor Abschiebung leben.

Präsident Obama hat über zwei Millionen Immigranten ohne Ausweispapiere abschieben lassen, der Großteil unter ihnen Mexikaner. Unter Obamas angekündigter Einwanderungsreform wird die Grenze noch stärker militarisiert werden, um „gegen illegale Einwanderung durchzugreifen“. Den wenigen Einwanderern, denen zeitweilig der Aufenthalt gestattet wird, wird der Zugang zum Gesundheitssystem und anderen Sozialprogrammen verwehrt.

Inzwischen nennen Mexikos 145.000 Millionäre insgesamt 736 Milliarden US-Dollar ihr Eigen, diese machen 43 Prozent des gesamten Reichtums Mexikos aus. Die sechzehn Milliardäre Mexikos halten insgesamt 142,9 Milliarden US-Dollar in Händen.

Von der Privatisierung des staatlichen Ölunternehmens PEMEX erwartet man enorme Gewinne für die mexikanischen und internationalen Finanzmärkte. Juliana Wlassowa, eine Finanzanalystin von wealthinsight.com, bemerkte, dass, teilweise aufgrund der Privatisierung der Ölindustrie “Mexiko sowohl für einheimische als auch für auswärtige Investoren Möglichkeiten bietet und [in den nächsten Jahren] mit einem starken Zustrom sehr reicher Einzelpersonen und ihres Vermögens rechnet.“

Angesichts zunehmender Ungleichheit und Armut wird soziale Opposition mit massiver polizeilicher Repression beantwortet. Im November äußerte der Minister für Nationale Sicherheit, General Salvador Cienfuegos, gegenüber Demonstranten versteckte Drohungen über den Einsatz der Armee.

Solche Drohungen sind ernst zu nehmen, wenn sie vom mexikanischen Militär kommen. Wie das jüngste Massaker von Ayotzinapa beweist, arbeitet der Staat eng mit brutalen Drogenkartellen zusammen, und führt gleichzeitig unter dem Deckmantel des sogenannten „Kriegs gegen den Drogenhandel“ Militäroperation gegen die Bevölkerung durch. Dieser Krieg, der 2006 begann, forderte bisher über 100.000 Menschenleben und machte weitere 1,5 Millionen heimatlos.

Den Schaden, den die mexikanische Bourgeoisie im Verlauf des letzten Jahrhunderts angerichtet hat, kann nur eine soziale Revolution beheben. Arbeiter und Jugendliche dürfen keiner Fraktion des politischen Establishments vertrauen, dass sie einen revolutionären Kampf für soziale Gleichheit führt – auch nicht Andres Manuel Lopez Obrador und seiner MORENA-Bewegung, für deren enge Verbindung zu denen, die das Massaker von Ayotzinapa angeordnet haben, es Hinweise gibt.

Die mexikanische Arbeiterklasse muss aus den Kämpfen und Verrätereien der Jahre 1910-20 lernen. Im Kampf für die Gründung der Vereinigten Sozialistischen Staaten von Amerika muss sie ihre politische Unabhängigkeit von der Bourgeoisie erringen und in engem Zusammenwirken mit ihren Klassengenossen in Nord-, Mittel- und Südamerika die Macht erobern und den Reichtum des Landes in gesellschaftliches Eigentum überführen. Diese Aufgabe erfordert den Aufbau einer mexikanischen Sektion des Internationalen Komitees der Vierten Internationale.

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