IYSSE gewinnen vier Sitze im Studierendenparlament der Humboldt-Universität

Von unserem Korrespondenten
21. Januar 2016

Laut dem vorläufigen Ergebnis der StuPa-Wahl vom Donnerstagmorgen haben die International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) 149 Stimmen und damit vier Sitze im Studierendenparlament der Berliner Humboldt-Universität gewonnen. Die IYSSE gehören damit zu den Gewinnern der Wahlen, die am Dienstag und Mittwoch stattfanden. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sie ihren Stimmanteil von 1,83 Prozent auf 6,04 Prozent mehr als verdreifachen. Zehn der 17 angetretenen Listen haben dagegen Stimmen verloren. 

Die Kandidatenlisten mit den meisten Stimmen und Sitzen sind die Liste unabhängiger Studierender (287 Stimmen, 7 Sitze), die Linke Liste an der HU – LiLi (256 Stimmen, 6 Sitze) und die SPD-Jugendorganisation Jusos (253 Stimmen, 6 Sitze). Der CDU-Studierendenverbund RCDS erhielt 150 Stimmen und die der Linkspartei nahestehende Studierendenorganisation Die Linke.SDS 145 Stimmen und damit weniger als die IYSSE.

Im Mittelpunkt der Kampagne der IYSSE standen der Kampf gegen die Wiederbelebung des deutschen Militarismus, seine ideologische Rechtfertigung durch Professoren an der HU und der Aufbau einer neuen Antikriegsbewegung. Unter Bedingungen neuer Kampfeinsätze der Bundeswehr in Syrien und Mali und der aggressiven Hetze gegen Flüchtlinge in Politik und Medien gab es darauf eine große Resonanz.

Das im Mehring-Verlag erschienene Buch "Wissenschaft oder Kriegspropaganda?" dokumentiert den Kampf der IYSSE und der Partei für Soziale Gleichheit (PSG) gegen die Wiederkehr des deutschen Militarismus in den vergangenen zwei Jahren.

Wer nicht bereit ist, die Wiederbelebung des deutschen Militarismus und die Verwandlung der Universitäten in staatlich gelenkte Kaderschmieden für rechte und militaristische Ideologien hinzunehmen, muss dieses Buch lesen. 

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