150 Studierende diskutieren an der Humboldt-Universität über „Tsar to Lenin“

Von unseren Reportern
27. November 2017

Am Donnerstag kamen 150 Studierende und Arbeiter an der Humboldt-Universität zusammen, um gemeinsam „Tsar to Lenin“ zu sehen und über die Aktualität der Oktoberrevolution zu diskutieren. Die International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) hatten zu der Filmvorführung geladen.

Die Vorführung von "Tsar to Lenin" an der Humboldt-Universität

In seiner Einleitung erklärte der Redakteur der World Socialist Web Site, Christoph Vandreier, dass die Vorführung der beeindruckenden Dokumentation der Oktoberrevolution gerade an der HU von großer Bedeutung sei. „Hier ist ein Zentrum der Verfälschung der Revolution“, erklärte er. Mit haarsträubenden Lügen werde versucht, eine neue Generation vom wichtigsten Ereignis des 20. Jahrhunderts abzuschneiden. Weil der Kapitalismus erneut zu Krieg, Nationalismus und sozialer Ungleichheit führe, würden die sozialistischen Perspektiven der Revolution wieder aktuell.

Nach dem Film fand eine lebhafte Diskussion statt, die viele Fragen zu den Lügen über die Oktoberrevolution und ihre heutige Aktualität umfasste. Auch das Verhältnis von Sozialismus und Stalinismus war ein Thema. Dutzende Studierende hinterließen ihre Emailadresse, um zu weiteren Veranstaltungen eingeladen zu werden, und viele wollen den Wahlkampf der IYSSE für das Studierendenparlament im kommenden Januar unterstützen.

Die nächste Vorführung von „Tsar to Lenin“ findet an der Universität Bonn statt:

Dienstag, den 12.12.2017, 18:00 Uhr

Hauptgebäude der Universität Bonn, Hörsaal 17

Regina-Pacis-Weg 3, 53113 Bonn

Das im Mehring-Verlag erschienene Buch "Wissenschaft oder Kriegspropaganda?" dokumentiert den Kampf der IYSSE und der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP) gegen die Wiederkehr des deutschen Militarismus in den vergangenen zwei Jahren.

Wer nicht bereit ist, die Wiederbelebung des deutschen Militarismus und die Verwandlung der Universitäten in staatlich gelenkte Kaderschmieden für rechte und militaristische Ideologien hinzunehmen, muss dieses Buch lesen. 

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