Zentralafrika
Kony 2012 und die Förderung „humanitärer Kriege“
Von Andre Damon, 22. März 2012
Das schnellstverbreitete Online-Video aller Zeiten soll einen Vorwand für eine militärische Intervention der USA in Uganda liefern. Es wurde für seine Macher zu einem Debakel.
Kony 2012:
Stimmungsmache für „humanitäre“ US-Intervention in Afrika
Von Bill Van Auken, 15. März 2012
Das Video Kony 2012 dient unter dem Vorwand humanitärer Gründe zur Stimmungsmache für eine amerikanische Militärintervention in Afrika.
Parlamentswahlen in Kasachstan
Von Clara Weiss, 26. Januar 2012
Mit dem Aufbau eines kontrollierten Mehrparteiensystems reagieren die herrschenden Eliten der zentralasiatischen Republik auf die wachsenden sozialen Spannungen.
Der gewaltsame Tod von Patrice Lumumba
Von Bill Vann, 8. Februar 2011
Zum 50. Jahrestag der Ermordung des nationalistischen Führers des Kongo, Patrice Lumumba, bringen wir noch einmal diese Analyse von Bill Vann von 2002.
Obama und die Piraten: Verherrlichung staatlicher Gewalt
Von Bill Van Auken, 17. April 2009
Die Beendigung der Geiselkrise im Indischen Ozean mit der Erschießung dreier jugendlicher Piraten war eine kalkulierte politische Entscheidung der Obama-Regierung. Sie wird von den Medien kritiklos gefeiert.
Obama-Regierung beendet Konfrontation mit somalischen Piraten mit tödlicher Gewalt
Von Joe Kishore, 14. April 2009
Die Geiselnahme im Indischen Ozean wurde von der Obama-Regierung bereitwillig genutzt, die amerikanische Militärmacht zu produzieren und Obamas Bereitschaft zu demonstrieren, militärische Gewalt einzusetzen.
Marineeinheiten vor Somalia werden verstärkt
Von Brian Smith, Chris Talbot, 4. Dezember 2008
Die zunehmende Militarisierung der ölreichen Gegend ist eine große Gefahr für die Völker der Region und der ganzen Welt. Gegenwärtig operieren vor der Küste Somalias Kriegsschiffe aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Indien, Malaysia, Russland und den Vereinigten Staaten
Der Krieg im Kongo und der Kampf um Bodenschätze
Von Ann Talbot, 18. November 2008
Nachdem die Rivalitäten zwischen den Großmächten und ihren lokalen Vertretern in der an Bodenschätzen reichen kongolesischen Provinz Kivu eskaliert sind, befinden sich Schätzungen zufolge eine Viertelmillion Menschen auf der Flucht.
Kenia: Gewalttätige Ausschreitungen nach Präsidentschaftswahl
Von Chris Talbot, 4. Januar 2008
Mindestens 300 Menschen sind seit der Präsidentschaftswahl in Kenia am 27. Dezember bei gewalttätigen Ausschreitungen ums Leben gekommen. Zehntausende sind aus Furcht vor weiteren Angriffen aus ihren Wohnungen geflohen. Amtsinhaber Mwai Kibaki erklärte sich zum Wahlsieger und wurde am 30. Dezember in aller Eile vereidigt, nachdem die Wahlkommission ihn zum Sieger ausgerufen hatte. Er behauptete, er habe 46,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können, gegenüber 44,3 Prozent für den Oppositionskandidaten Raila Odinga. Aber Kibakis knapper Vorsprung von nur 230.000 Stimmen bei fast neun Millionen abgegebenen Stimmzetteln wurde von der Opposition umgehend in Frage gestellt, und sie erhob den Vorwurf der Wahlfälschung.
Stichwahlen im Kongo
Kabila stützt sich auf ausländische Truppen
Von Kurt Wagner, 24. August 2006
Zwei Wochen nach Schließung der Wahllokale stand bereits fest, dass die Wahl im Kongo von Manipulationen überschattet wurde.
Das Kongo-Abenteuer
Europa auf dem Weg zur Militärmacht
Von Andreas Reiss, 24. Juni 2003
Um den Zugang und die Vermarktung wertvoller Rohstoffe drehen sich die bewaffneten Auseinandersetzungen im Kongo.
Kongo-Friedensgespräche nach Kabilas Ermordung wiederaufgenommen
Von Chris Talbot, 2. März 2001
Seit im vergangenen Monat der Präsident der Demokratischen Republik Kongo (DRC), Laurant Kabila, ermordet wurde, bemühen sich die Westmächte, seinen Sohn für ihre Friedensgespräche einzuspannen
