Film

Die Möwe: eine „Tschechowsche Stimmung“ in unserer Zeit?

Von David Walsh, 13. Juli 2018

„The Seagull“ (USA), Regie: Michael Mayer; Drehbuch: Stephen Karam, nach dem Schauspiel von Anton Tschechow.

Berlinale Retrospektive: Zwei Blicke auf die Arbeiterbewegung

Von Bernd Reinhardt, 5. April 2018

Die Filme „Brüder“ (1929) und „Kameradschaft“ (1931) reflektieren die Stimmung unter Arbeitern Ende der 20er Jahre: ihr Bedürfnis nach gemeinsamen Kampf und internationaler Solidarität.

Berlinale Retrospektive: „Weimarer Kino – neu gesehen“

Von Bernd Reinhardt, 31. März 2018

Die Retrospektive der diesjährigen Berlinale stellte Filme vor, die in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit gerieten, wie viele ihrer Regisseure.

68. Internationale Berliner Filmfestspiele

„Waldheims Walzer“: Ein zeitgemäßer Film über den früheren österreichischen Bundespräsidenten

Von Stefan Steinberg, 28. März 2018

Ruth Beckermanns Film dokumentiert die Umstände um Waldheims Wahl zum Bundespräsidenten. Im Wahlkampf 1985-1986 wurde die Rolle der österreichischen Elite an der Seite der Nazis entlarvt.

„Babylon Berlin“, eine aufwändige Fernsehserie über die 1920er Jahre

Von Sybille Fuchs, 21. März 2018

Die bislang wohl teuerste deutsche Fernsehproduktion zeigt Berlin im Jahr 1929.

Ein Gespräch mit Raoul Peck, dem Regisseur von „Der junge Karl Marx“

Von Fred Mazelis, 10. März 2018

Der Regisseur Raoul Peck diskutiert über sein filmisches Porträt von Marx und Engels.

Berlinale: Bosnischer Preisträger stirbt in Armut

Von Stefan Steinberg, 23. Februar 2018

In Danis Tanovics Film Aus dem Leben eines Schrottsammlers spielte Nazif Mujic die Hauptrolle und gewann 2013 auf der Berlinale den Preis für den besten Darsteller.

Filmregisseur Michael Haneke kritisiert #MeToo-Bewegung

Von Katerina Selin, 16. Februar 2018

Trotz der Einschüchterung und Medienhysterie wehren sich immer mehr Künstler und Kulturschaffende gegen die undemokratische MeToo-Jagd.

Spielbergs Verlegerin: Soll man die Lügen der Regierung entlarven oder nicht?

Von Joanne Laurier, 27. Januar 2018

Der Film behandelt die Auseinandersetzung über die Veröffentlichung der Pentagon-Papiere in der Redaktion der Washington Post.

Der neue Mensch – Aufbruch und Alltag im revolutionären Russland

DVD-Filmedition

Von Bernd Reinhardt, 20. Dezember 2017

Die sehenswerte DVD-Edition umfasst acht ausgewählte sowjetische Dokumentar-, Animations- und Spielfilme der Jahre 1924 bis 1932.

Trotzki-Serie im russischen Fernsehen: Monströse Geschichtsfälschungen und Antisemitismus

Von Fred Williams und David North, 2. Dezember 2017

Die achtteilige Fernsehserie Trotzki entlarvt die politische, intellektuelle und kulturelle Verkommenheit aller an der Produktion Beteiligten.

Fatih Akins “Aus dem Nichts”

Von Justus Leicht, 27. November 2017

Akins Film schürt Emotionen, um Rache und Selbstjustiz zu rechtfertigen. Das wird den Opfern der NSU-Anschläge nicht gerecht.

Eine künstlerische Sicht auf die Russische Revolution

„1917 – Der wahre Oktober“, ein dokumentarischer Animationsfilm von Kathrin Rothe

Von Sybille Fuchs, 11. November 2017

Die zweifache Grimmepreisträgerin Kathrin Rothe gestaltet die Ereignisse vom Februar 1917 bis zur Oktoberrevolution aus der subjektiven Sicht von Künstlern.

Filmempfehlung der Woche

Die einmalige Filmdokumentation der Russischen Revolution: „Tsar to Lenin“

Von der Redaktion, 6. November 2017

„Tsar to Lenin“ gehört seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1937 zu den brillantesten Dokumentarfilmen des 20. Jahrhunderts.

„Ein deutsches Leben“ – aktuelle Vergangenheit

Von Bernd Reinhardt und Verena Nees, 18. Mai 2017

Im Zentrum der Dokumentation steht Brunhilde Pomsel (1911 bis 2017), die von 1942 bis 1945 als Sekretärin im Büro von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels gearbeitet hat.

67. Berlinale – Teil 2

Zwischen den Fronten – über den Film „Django“

Von Bernd Reinhardt, 6. März 2017

Die zeitlos scheinende Musik Django Reinhardts lässt leicht vergessen, dass sie einer sehr realen, unruhigen Welt entsprang.

67. Internationale Filmfestspiele Berlin 2017 – Teil 1

Das Filmschaffen in „apokalyptischen“ Zeiten

Von Stefan Steinberg, 4. März 2017

Erster Artikel einer Serie zu den Internationalen Filmfestspielen Berlin, der Berlinale, die in diesem Jahr vom 9.–19. Februar stattfand.

Moderne Dienstleistungssklaven – der Film „Toni Erdmann“ von Maren Ade

Von Bernd Reinhardt, 7. Januar 2017

Der europäische Filmpreis 2016 ging an den deutschen Spielfilm „Toni Erdmann“. Der Film wurde bereits auf dem Filmfestival in Cannes gefeiert und ist auch der deutsche Oscarkandidat für die Verleihung 2017.

Soy Nero: Ein zeitgemäßer Film nach der Trump-Wahl

Von Stefan Steinberg, 25. November 2016

Der sehenswerte Film Soy Nero von Rafi Pitts über die amerikanisch-mexikanische Grenze gewinnt nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten große Aktualität.

Der Film Michael Moore in TrumpLand: eine unterwürfige Lobhudelei für Hillary Clinton

Von Fred Mazelis, 29. Oktober 2016

Mit seinem jüngsten Werk ist Moore zu einem wichtigen Befürworter der bevorzugten Kandidatin der Wall Street und des Pentagon geworden.

Zum Tod des polnischen Theater- und Filmregisseurs Andrzej Wajda (1926-2016)

Von Dorota Niemitz und Stefan Steinberg, 20. Oktober 2016

Am 9. Oktober starb in Warschau der neunzigjährige Film- und Theaterregisseur Andrzej Wajda, eine der prominentesten Persönlichkeiten im kulturellen Leben Nachkriegspolen.

Oliver Stones Film „Snowden“ in den Kinos

Von Joanne Laurier und David Walsh, 23. September 2016

In dieser Woche ist der Film des amerikanischen Regisseurs Oliver Stone über den Whistleblower und ehemaligen NSA-Agenten Edward Snowden in den deutschen Kinos angelaufen.

Zeit für Legenden

Jesse Owens und die Olympiade von 1936

Von Alan Gilman und David Walsh, 20. August 2016

Der Film von Stephen Hopkins dreht sich um die entscheidenden Ereignisse im Leben der afroamerikanischen Sportlegende Jesse Owens, der bei der Olympiade 1936 in Berlin vier Goldmedaillen gewann.

Die Partitur des Krieges

Eindringlicher Dokumentarfilm zur Ukraine

Von Bernd Reinhardt, 30. Juli 2016

April vergangenen Jahres machte sich der ukrainische Geiger und Komponist Mark Chaet, begleitet von einem kleinen Dreh-Team von Berlin aus auf den Weg in seine ost-ukrainische Heimat.

Rassistische Angriffe auf den Film Free State of Jones

Von David Walsh, 30. Juli 2016

Der Film Free State of Jones über einen weißen Farmer in Mississippi, der sich im Bürgerkrieg gegen die Konföderierten auflehnt, wird von Vertretern der Identitätspolitik und der amerikanischen „Neuen Rechten” heftig angegriffen.

Free State of Jones: Ein Dreifachhoch!

Von Joanne Laurier, 26. Juli 2016

Der Film von Gary Ross lässt ein äußerst interessantes, aber nur wenig bekanntes Kapitel der amerikanischen Geschichte wieder aufleben.

Filmbesprechung:

„All the way“ - Lyndon B. Johnson und die Bürgerrechtsbewegung

Von Charles Bogle, 9. Juli 2016

Der HBO-Fernsehfilm über die Präsidentschaft von Lyndon B. Johnson (1963-1964) verdient Lob, weil der er authentisch einige der wichtigen Themen des ersten Regierungsjahrs von Johnson aufgreift.

Der Film Son of Saul im Land der Täter

Von Verena Nees, 8. April 2016

Ausgerechnet in Deutschland wurde dieser herausragende Film lange blockiert und erst in die Kinos gebracht, nachdem er internationale Preise gewonnen hatte.

Eine moderne Antigone

Son of Saul von László Nemes

Von Dorota Niemitz, 8. April 2016

Der Debütfilm des ungarischen Filmregisseurs László Nemes behandelt eineinhalb Tage des Lebens eines Mitglieds des Sonderkommandos in Auschwitz II-Birkenau.

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Flucht und Vertreibung – gestern und heute

Teil 4

Von Bernd Reinhardt, 12. März 2016

Dies ist der vierte Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Alone in Berlin: Neuverfilmung von Falladas Jeder stirbt für sich allein

Teil 3

Von Bernd Reinhardt, 5. März 2016

Dies ist der dritte Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Spotlight: Aufschlussreiche Darstellung des Sexualmissbrauchs in der katholischen Kirche

Von Joanne Laurier, 2. März 2016

Tom McCarthys Film Spotlight ist ein spannender, geradezu politischer Thriller, der den Verlauf der bedeutsamen Enthüllung weitverbreiteten Kindesmissbrauchs katholischer Priester in Boston und Umgebung durch den Boston Globe im Jahr 2002 nachzeichnet.

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Flüchtlingskrise im Mittelpunkt der Berlinale

Teil 1

Von Stefan Steinberg, 27. Februar 2016

Dies ist der erste Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Zum Goldenen Bären für Fuocoammare

Teil 2

Von Bernd Reinhardt und Verena Nees, 27. Februar 2016

Dies ist der zweite Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

The Big Short: Die Kriminalität der Wall Street und der Zusammenbruch von 2008

Von Joanne Laurier, 21. Januar 2016

Adam McKays neuer Film The Big Short ist eine hart austeilende Komödie über den historischen Zusammenbruch der amerikanischen Immobilienblase im Jahr 2008.

Star Wars: Das Erwachen der Macht – kein wirkliches Erwachen

Von Matthew MacEgan und David Walsh, 30. Dezember 2015

Der neue Star Wars Streifen ist als Teil einer Trilogie gedacht, die die Geschichte der nächsten Generation erzählt. Sie bedient sich dabei vielfach der gleichen Ideen und visuellen Effekte wie die vorangegangenen Filme.

Steven Spielbergs Bridge of Spies – Der Unterhändler: Eine Episode aus dem Kalten Krieg

Von David Walsh, 3. Dezember 2015

Spielbergs Film beschäftigt sich mit der Verhaftung des sowjetischen Spions Rudolf Abel in New York City im Juni 1957 und seinem späteren Austausch gegen Gary Powers, den Piloten des U-2 Spionageflugzeugs.

Wer würde Hitler heute zujubeln?

Zur deutschen Filmsatire „Er ist wieder da“

Von Bernd Reinhardt, 2. Dezember 2015

Die Filmsatire „Er ist wieder da“ nach dem gleichnamigen Roman von Timur Vermes, den inzwischen über zwei Millionen Zuschauern gesehen haben, gehört zu den erfolgreichsten deutschen Kinofilmen dieses Jahres.

Das Internationale Filmfestival in Toronto 2015

Der physische und emotionale Tribut, den die kapitalistische Gesellschaft fordert

Von David Walsh, 17. Oktober 2015

Bis zu welchem Ausmaß hat eine bestimmte Fraktion von Filmkünstlern sich entschieden, über die eigene Nabelschnur hinauszublicken und sich an wichtigen objektiven Gegebenheiten zu orientieren?

Zum 70. Geburtstag von R.W. Fassbinder: Berliner Ausstellung über das Leben des Filmemachers

Von Hiram Lee, 29. Juli 2015

Anlässlich des Jahrestages finden vielfältige Veranstaltungen statt und eine Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau ehrt den Filmemacher.

Der Film „Als wir träumten“ von Andreas Dresen

Von Bernd Reinhardt, 11. April 2015

Dresens Film spielt im Leipzig von 1994. Er zeigt 16- bis 17-jährige Jugendliche in der Nachwendezeit.

65. Berlinale

Haiti und Rumänien: Drama und soziales Leben in Mord in Pacot und Warum ich?

Teil 5

Von Stefan Steinberg, 28. März 2015

Unter den fesselndsten Werken beim 65. Internationalen Filmfestival in Berlin waren die Filme von Raoul Peck und Tudor Giurgiu.

65. Berlinale

Zwei Gesichter des deutschen Widerstands: Die Widerständigen "also machen wir das weiter " und "Elser - Er hätte die Welt verändert"

Teil 4

Von Bernd Reinhardt, 21. März 2015

Dies ist der Vierte einer Reihe von Artikeln über das Internationale Filmfestival, das vom 5. bis zum 15. Februar in Berlin stattgefunden hat. Der erste Teil wurde am 28. Februar veröffentlicht, der zweite Teil am 12. März und der dritte Teil am 14. März.

Polnisches Gericht verschiebt Entscheidung über die Auslieferung Roman Polanskis

Von Dorota Niemitz, 14. März 2015

Der 81-jährige Filmemacher sagte neun Stunden lang in Krakau bei einer Anhörung wegen seiner Auslieferung an die USA aus.

65. Berlinale

Every Thing Will Be Fine von Wim Wenders, Taxi von Jafar Panahi und weitere Filme

Teil 3

Von Hiram Lee, 14. März 2015

Dies ist der dritte einer Serie von Artikeln über die Internationalen Filmfestspiele Berlin, das vom 5. bis zum 15. Februar 2015 stattfand, Der erste Teil erschien am 28. Februar 2015, der 2. Teil am 12. März 2015.

65. Berlinale

Marcel Ophüls' Nicht schuldig? und weitere Dokumentarfilme

Teil 2

Von Hiram Lee, 12. März 2015

Auf der diesjährigen Berlinale (5.-15. Februar) wurde Marcel Ophüls’ Dokumentarfilm Nicht schuldig? in einer neu restaurierten Fassung gezeigt.

Der Film Mr. Turner zeigt ein lebendiges Bild des großen Malers

Von Fred Mazelis, 5. März 2015

Timothy Spall verkörpert wunderbar den schwierigen, genialen Charakter des Malers, der einen so großen und dauerhaften Einfluss auf die Entwicklung der Malerei hatte.

87. Oscar-Verleihung:

Ein interessanteres Ereignis als in den letzten Jahren

Von David Walsh, 4. März 2015

Die soziale und politische Wirklichkeit fand bei der Oscar-Verleihung am Sonntag vor einer Woche ihr Echo in den Besonderheiten und Widersprüchen der Filmwelt.

65. Berlinale

Scheuklappen blenden Wirklichkeit aus

Teil 1

Von Stefan Steinberg, 28. Februar 2015

Während mitten in Europa ein Krieg tobt, die soziale Ungleichheit auf eine seit den 1930er Jahren nicht bekannte Höhe steigt und das Elend in der Gesellschaft zunimmt, findet keines dieser Themen Eingang in viele der hier gezeigten Filme.

Dokumentation: „Macht ohne Kontrolle – die Troika“

Von Christoph Dreier, 27. Februar 2015

Der Film zeigt eindrücklich, wie die Troika eine soziale Katastrophe angerichtet und zugleich die Spekulanten bereichert hat. Es fehlt aber an jedem tieferen Verständnis der Ursachen.

„Wir sind jung, wir sind stark“ – ein Film über die rassistischen Anschläge in Rostock 1992

Von Verena Nees, 14. Februar 2015

Das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen war Höhepunkt einer Welle rassistischer Gewalt, angeheizt von Politik und Medien, die schließlich zur weitgehenden Abschaffung des Asylrechts führte.

Die Kontroverse um den Film American Sniper (Der Scharfschütze)

Von David Walsh, 12. Februar 2015

Mit der Kampagne zur Verteidigung von Clint Eastwoods Film versuchen das politische und Medienestablishment in den USA aktuell, ihre kriegerische Agenda voranzutreiben

American Sniper: Ein Wolf im Schafspelz

Von Matthew MacEgan, 4. Februar 2015

Clint Eastwoods neuester Film erzählt die Geschichte von Chris Kyle, dem vielleicht treffsichersten Scharfschützen der amerikanischen Militärgeschichte.

„Tannbach“ und die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte

Von Sybille Fuchs, 29. Januar 2015

Der ZDF-Dreiteiler „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ zeigt am Schicksal der Einwohner eines kleinen Dorfes die Geschichte der deutschen Teilung in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg.

The Interview: der neueste Blockbuster von CIA Pictures

Von Andre Damon und David Walsh, 31. Dezember 2014

Es passt zur Obama-Regierung, dass sie The Interview als Werbung für die Werte nutzt, die sie repräsentiert.

Verzerrung und Verlogenheit: Ukrainische Filme auf dem Filmfestival Cottbus

Von Stefan Steinberg, 6. Dezember 2014

Das Festival des osteuropäischen Films in Cottbus findet seit 1991 jedes Jahr statt.

Eindrucksvoller Dokumentarfilm über Naziverbrechen:

Night will fall

Von Paul Mitchell, 5. Dezember 2014

Der Film Night Will Fall beruht auf einer bemerkenswerten Arbeit: Der Film German Concentration Camps Factual Survey zeigt die furchtbaren Verbrechen des Holocaust aufrüttelnd und präzise.

„Im Labyrinth des Schweigens“ – ein Film über den Frankfurter Auschwitzprozess

Von Sybille Fuchs, 12. November 2014

Der Film von Giulio Ricciarelli setzt sich mit der Vorgeschichte des ersten Prozesses gegen KZ-Verbrecher vor einem bundesdeutschen Gericht auseinander, der Anfang der 1960er Jahre in Frankfurt stattfand.

The Cut, eine Geschichte über den Völkermord an den Armeniern

Von Hiram Lee, 8. November 2014

Der Film des türkisch-deutschen Filmemachers Fatih Akin erzählt eine Geschichte über eine Familie, die durch den Völkermord an den Armeniern 1915 auseinandergerissen wird.

DDR-Künstler und Stasi

Von Bernd Reinhardt, 5. November 2014

Der Künstler und Stasi-Spitzel Sascha Anderson war eine zentrale Figur der jungen DDR-Literaturszene der achtziger Jahre.

Dokumentarfilm über Edward Snowden

”Citizenfour” in Großbritannien und den USA angelaufen

Von Robert Stevens, 24. Oktober 2014

Snowden nennt die NSA und den ganzen staatlichen Überwachungsapparat in Laura Poitras Dokumentarfilm “die größte Unterdrückungswaffe der Menschheitsgeschichte“.

Miners Shot Down: Eine Dokumentation über das Massaker von Marikana

Von Derek Bell und Martin Kreickenbaum, 10. Oktober 2014

Der Film zeigt, mit welcher Grausamkeit die südafrikanische Regierung, die Bergwerksgesellschaft und die Gewerkschaften gegen die Bergarbeiter vorgingen.

Die geliebten Schwestern im Kino

Von Bernd Reinhard, 2. August 2014

Der Film Die geliebten Schwestern von Dominik Graf fand auf der Berlinale im Frühjahr große Beachtung. Jetzt läuft er in den Kinos.

Ein großer sowjetischer Film über den Zweiten Weltkrieg

Nie wieder Krieg! Die Antikriegsbotschaft von Die Kraniche ziehen (1957)

Von Dorota Niemitz, 5. Juli 2014

Der Film ist die Geschichte zweier junger Leute, Boris und Weronika, die sich lieben und heiraten wollen. Sie schieben ihre Pläne auf, als die Wehrmacht 1941 in die UdSSR einfällt.

Filmkritik

Zeit der Kannibalen

Von Bernd Reinhardt, 27. Mai 2014

Der in der letzten Berlinale in Berlin im Februar gezeigte Film Zeit der Kannibalen läuft in dieser Woche in den Kinos an.

„Zwischen Welten“: ein staatstragender Film

Von Bernd Reinhardt, 9. Mai 2014

Der Film Zwischen Welten stellt die kritische Frage, ob die Bundeswehr in Afghanistan die propagierten humanitären Ziele erreicht hat. Die Antwort ist ein eindeutiges Nein.

64. Internationales Berliner Filmfestival - Teil 6

Zeit der Kannibalen und Amma und Appa: Zwei Seiten der Globalisierung

Von Bernd Reinhardt, 22. März 2014

Deutsche Filme waren auf dem diesjährigen Berliner Filmfestival gut vertreten. Allein im Wettbewerbsprogramm des Festivals liefen nicht weniger als vier Produktionen.

Die Bücherdiebin: Die Nazis und die Vernichtung der Kultur, damals und heute

Von Joanne Laurier, 19. März 2014

Der Film Die Bücherdiebin läuft seit einer Woche in den deutschen Kinos. Brian Percivals Film behandelt die Schreckensherrschaft in der Zeit der Novemberpogrome 1938. Er erinnert an die Auswirkungen der Nazibarbarei auf das Alltagsleben.

Oskar-Preisverleihung 2014: Das Leben hier, die Filmindustrie dort

Von David Walsh, 13. März 2014

Die Oscar-Verleihung in Hollywood war eine weitere entsetzlich schwache Vorstellung der amerikanischen Filmindustrie, die kaum einen Reiz hatte, und keine Spuren oder Erkenntnisse hinterließ.

64. Internationales Berliner Filmfestival - Teil 5

Kunst und Kommerz: Der österreichische Dokumentarfilm Das Große Museum

Von Bernd Reinhardt, 8. März 2014

Der österreichische Regisseur Johannes Holzhausen hat mit Das große Museum einen liebevollen, bisweilen bissigen Dokumentarfilm über das Wiener Kunsthistorische Museum gedreht.

64. Internationales Berliner Filmfestival - Teil 4

Zwischen Glaube, Kriegseinsatz und Aufklärung - deutsche Wettbewerbsfilme Berlinale

Von Bernd Reinhard, 4. März 2014

Der deutsche Film war dieses Jahr auf dem Festival stark vertreten. Allein im Wettbewerbsprogramm liefen vier deutsche Produktionen.

64. Internationales Berliner Filmfestival - Teil 3

We Come as Friends und Lauf Junge, lauf: Zwei weitere Filme mit ernsthaftem Anspruch

Von Stefan Steinberg, 1. März 2014

Hubert Saupers Dokumentarfilm untersucht die Bilanz westlicher Interventionen in Afrika, während Pepe Danquarts Film die Erfahrung eines vaterlosen jüdischen Jungen in Polen im Krieg darstellt.

64. Internationales Berliner Filmfestival – Teil 2

Ein ernstgemeinter Umgang mit Geschichte: Non-Fiction Diary von Jung Yoon-suk aus Südkorea

Von Stefan Steinberg, 25. Februar 2014

Der südkoreanische Filmemacher Jung Yoon-suk legt in seinem neuen Dokumentarfilm Non Fiction Diary, der auf der 64. Berlinale zu Recht einen Preis erhielt, eine erfrischend ernsthafte Haltung zur Geschichte an den Tag.

64. Internationales Berliner Filmfestival – Teil 1

Politische Agenden auf diesjähriger Berlinale

Von Stefan Steinberg, 22. Februar 2014

Eine bemerkenswerte Besonderheit der 64. Berlinale war die Art und Weise, in der bestimmte führende Persönlichkeiten aus der Filmwelt offen ihre rückwärtsgewandten politischen Agenden bewarben.

The Monuments Men: In fast jeder Beziehung ein Film des Establishments

Von Joanne Laurier, 21. Februar 2014

George Clooneys Film The Monuments Men – Ungewöhnliche Helden erzählt die Geschichte eines Trupps von Kunstexperten in Diensten des amerikanischen und alliierten Militärs, die am Ende des Zweiten Weltkriegs versuchen, von den Nazis gestohlene Kunstwerke zu retten.

New York Times-Autor schürt Vorwürfe gegen Woody Allen im Namen von „Menschenrechten“

Von David Walsh, 13. Februar 2014

Das Bündnis aus selbstzufriedenen Medienexperten, "Menschenrechts"aktivisten, Pseudolinken, Feministinnen, und offen rechten Elementen, die die USA in regelmäßigen Abständen mit ihren Moralaposteleien im Dienste der politischen Reaktion überschwemmen, schlagen wieder zu.

The Wolf of Wall Street:

Warum sollten wir solche Typen bewundern?

Von David Walsh, 28. Januar 2014

Martin Scorseses neuer Film handelt von der Karriere des Börsenschwindlers und Wirtschaftskriminellen Jordan Belfort, der vom Aufstieg des Finanzgangstertums in den USA profitierte, und in den 1980er und 1990er Jahren ein Vermögen anhäufen konnte.

“Über die Mühe anhand von Geschichten die Wahrheit zu erzählen“

Ein Interview mit dem britischen Film- und Fernsehproduzenten Tony Garnett - 2. Teil

Von unseren Korrespondenten, 13. November 2013

Reporter der WSWS trafen den Regisseur und Produzenten Tony Garnett und befragten ihn über sein Leben, seinen Werdegang und vor allem zu den politischen und künstlerischen Auffassungen, die sein Werk bestimmt haben.

“Über die Mühe anhand von Geschichten die Wahrheit zu erzählen“:

Ein Interview mit dem britischen Film- und Fernsehproduzenten Tony Garnett – Teil 1

Von unseren Korrespondenten, 9. November 2013

Reporter des WSWS trafen den Regisseur und Produzenten Tony Garnett und befragten ihn über sein Leben, seine Laufbahn und vor allem zu den politischen und künstlerischen Auffassungen, die sein Werk bestimmt haben.

Blue Jasmine von Woody Allen

Von Joanne Laurier, 2. November 2013

Woody Allen hat in den vergangenen 44 Jahren mehr als 40 Filme gedreht, aber in der letzten Zeit nicht viel damit bewirkt.

Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt:

Ein verlogener Film über WikiLeaks und Julian Assange

Von Robert Stevens, 29. Oktober 2013

Entgegen der Behauptungen des Regisseurs sowie anderer Beteiligter, dass der Film nicht als Angriff auf Assange und WikiLeaks konzipiert gewesen sei, ist der Film ein tendenziöses Werk, das eine eindeutige Botschaft vermittelt.

Eine mörderische Entscheidung

Ein Film zum Bundeswehr-Massaker in Kundus vor vier Jahren

Von Verena Nees, 12. September 2013

Das Massaker von Kundus wurde zum Signal für die Rechtfertigung künftiger militärischer Einsätze der Bundeswehr. Es war eine Art Feuertaufe für die Wiederkehr Deutschlands als aggressive Kriegsmacht.

Filmische Desinformation über Julian Assange:

We Steal Secrets: Die WikiLeaks-Geschichte von Alex Gibney

Von Richard Phillips, 13. Juli 2013

Gibneys Dokumentarfilm ist voller Fehler und ausgewachsener Fälschungen; er versucht, den WikiLeaks-Gründer Julian Assange zu diskreditieren und den amerikanischen Geheimdienst zu beschönigen.

Hannah Arendt: Margarethe von Trottas Film greift Debatte zum Eichmann-Prozess wieder auf

Regie: Margarethe von Trotta, Drehbuch: von Trotta und Pam Katz

Von Fred Mazelis und Stefan Steinberg, 6. Juli 2013

Der Film konzentriert sich auf einige wenige entscheidende Jahre im Leben der deutsch-amerikanischen Schriftstellerin, die vor allem für ihr Werk “Die Ursprünge des Totalitarismus” und ihre Studien über den Eichmannprozess bekannt ist.

Die Filmtrilogie „Unsere Mütter, unsere Väter“

Von Bernd Reinhardt, 27. Juni 2013

Erklärte Absicht der Filmtrilogie war, die „persönlichen Geschichten“, die Alpträume jener Generation zu inszenieren, die Kinder waren als Hitler an die Macht kam, die im Krieg Schreckliches erlebten und taten und später zum Schweigen verurteilt waren.

Der große Gatsby

Neuverfilmung von F. Scott Fitzgerald

Von David Walsh, 8. Juni 2013

Der Roman von 1925 schildert eine Abfolge tragischer Ereignisse, die für die Parvenüs und Habenichtse zu Tod und Elend führen. Allein die Superreichen sind davon unberührt.

Dokumentarfilm: “Die Wohnung”

Familie spürt zionistisch-nationalsozialistische Freundschaft auf

Von Fred Mazelis, 7. Juni 2013

Arnon Goldfingers Film über eine deutsch-jüdische Familie und ihre Emigration nach Palästina vor 75 Jahren wirft wichtige historische Fragen auf.

63. Internationales Berliner Filmfestival

The Weimar Touch - Interview mit Rainer Rother

Teil 8

Von Stefan Steinberg und Bernd Reinhardt, 23. März 2013

Reporter der WSWS sprachen kürzlich mit dem künstlerischen Direktor der Deutschen Kinemathek und Leiter der diesjährigen Retrospektive des Berliner Filmfestivals über deutsche Filme der Weimarer Zeit (1919 - 1933)

63. Internationales Berliner Filmfestival

Ohne Rücksicht auf Verluste - zwei deutsche Dokumentarfilme - Einzelkämpfer und Metamorphosen

Teil 7

Von Bernd Reinhardt, 19. März 2013

Einer der beiden Dokumentarfilme untersucht das Sportförderprogramm der ehemaligen DDR und der andere die schrecklichen Folgen des Atomunfalls von Kyshtym 1957 in der UdSSR.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Gold von Thomas Arslan: Immer in Bewegung – aber warum und wohin?

Teil 6

Von Bernd Reinhardt, 16. März 2013

Der neue Film von Drehbuchautor und Regisseur Thomas Arslan beleuchtet eine Gruppe deutscher Auswanderer in Nordamerika, die von dem Klondike Goldrausch von 1898 mitgerissen werden, mit weitgehend tragischen Konsequenzen.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Raoul Pecks Tödlicher Beistand: Eine Anklage der westlichen Hilfe für Haiti, aber…

Teil 5

Von Stefan Steinberg, 14. März 2013

Der jüngste Film des aus Haiti stammenden Regisseurs Raoul Peck konzentriert sich auf die von den USA und anderen Westmächten inszenierte Hilfsaktion nach dem tödlichen Erdbeben, das Haiti im Januar 2010 traf.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Ein rechtschaffender Mensch: Dolgaya Schastlivaya Zhisn von Boris Chlebnikow

Teil 4

Von Bernd Reinhardt, 12. März 2013

Der Film beschreibt den ohnmächtigen Kampf eines kleinen Agrarunternehmers in der russischen Provinz gegen die örtlichen korrupten staatlichen Behörden.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Was Ken Loach aus The Spirit of ’45 macht

Teil 3

Von Stefan Steinberg, 9. März 2013

Der neue Dokumentarfilm des altgedienten britischen Filmemachers beschäftigt sich mit der Verstaatlichung von Teilen der Industrie durch die Labour-Regierung nach dem Zweiten Weltkrieg

63. Internationales Berliner Filmfestival

La Plaga: “Einsamkeit, Stärke, Humanität und Schönheit” einfacher Leute

Teil 2

Von Francisca Vier, 7. März 2013

Der spanische Beitrag The Plague (La Plaga), unter der Regie von Neus Ballús, war einer der interessantesten Filme auf der 63. Berlinale.

63. Internationales Berliner Filmfestival

Ungelöste Fragen im heutigen Filmschaffen

Teil 1

Von Stefan Steinberg, 5. März 2013

Dieses Jahr erhielten auf der Berlinale einige interessante Filme aus Zentral- und Osteuropa Preise. Aber leider waren sie nicht charakteristisch für das ganze Festival.

Die Oscar-Verleihung 2013: Weitestgehende Mittelmäßigkeit in ihrer schlimmsten Form

Von David Walsh, 1. März 2013

Die Oscar-Verleihung 2013 Samstagnacht in Los Angeles war eine jener öffentlichen Veranstaltungen, die praktisch jeden Beteiligten demütigen, mehr oder weniger „unschuldige Zuschauer“ eingeschlossen.

Der intellektuelle Bankrott der Verteidiger von Django Unchained und Zero Dark Thirty

Von David Walsh, 26. Februar 2013

Das Anlaufen von Lincoln, Zero Dark Thirty und Django Unchained in der zweiten Jahreshälfte von 2012 provozierte eine intensive, noch andauernde Mediendebatte über die jeweiligen Verdienste der Filme und damit zusammenhängende historische Fragen

Quentin Tarantinos Django Unchained

Von David Walsh, 19. Januar 2013

Ein deutschstämmiger Kopfgeldjäger tut sich in Quentin Tarantinos neuestem Film in der Zeit vor dem Bürgerkrieg im Süden mit einem ehemaligen Sklaven zusammen.

Wir wollten ganz normal zusammen leben

Der Dokumentarfilm „Wadim“ von Carsten Rau und Hauke Wendler

Von Bernd Reinhardt, 18. Januar 2013

Im Januar 2010 setzte der 23-jährige Wadim K. in Hamburg seinem Leben ein Ende, nachdem er von der Ausländerbehörde jahrelang herumgeschoben worden war.

Steven Spielbergs Lincoln und der amerikanische Bürgerkrieg

Von Tom Mackaman, 12. Januar 2013

Steven Spielbergs Lincoln ist eine starke cineastische Darstellung des Kampfs der Lincoln-Regierung im letzten amerikanischen Bürgerkriegsjahr 1865, als es darum ging, einen Verfassungszusatz zur Aufhebung der Sklaverei einzuführen.