Amerika

Venezuela und die Heuchelei des US-Imperialismus

Von Bill Van Auken, 12. September 2018

Die USA werfen Russland vor, sich in Wahlen einzumischen, betreiben aber den Sturz gewählter Regierungen.

Russland-Sanktionen der USA verschärfen Konflikt mit Europa

Von Peter Schwarz, 7. August 2017

Vor allem in Deutschland werden die vom US-Kongress mit großer Mehrheit beschlossenen Sanktionen als Handelskriegsmaßnahme gegen Europa interpretiert.

Eine Antwort auf Leserbriefe zu den Wahlen in Venezuela

Von Bill Van Auken, 19. Dezember 2015

Die drängendste Frage in Lateinamerika ist die der revolutionären Führung: Die Notwendigkeit, neue Parteien aufzubauen, die die politische Unabhängigkeit der Arbeiterklasse von allen bürgerlichen Bewegungen anstreben.

Die Implosion der Demokratischen Partei

Von Joseph Kishore, 7. November 2014

Die Ergebnisse der amerikanischen Halbzeitwahl 2014 sind ein Ausdruck der weit verbreiteten Unzufriedenheit und Feindseligkeit gegenüber der Obama-Regierung und dem gesamten politischen System.

Kolumne der New York Times fordert Abschaffung der amerikanischen Halbzeitwahl

Von Barry Grey, 7. November 2014

Der Experte für Heimatschutz Schanzer will eine imperiale Präsidentschaft, deren Politik nicht durch teure Ablenkungen wie beispielsweise Kongresswahlen gestört wird.

US-Halbzeitwahlen:

Republikaner gewinnen Mehrheit im Senat

Von Patrick Martin, 6. November 2014

Das Wahlergebnis ist ein Debakel für die Demokratische Partei und die Obama-Regierung. Es kündigt eine weitere Rechtswende im offiziellen Washington an.

Brasiliens Arbeiterpartei steht vor knappstem Ergebnis seit zwölf Jahren

Von Bill Van Auken, 25. Oktober 2014

Wer auch immer die Wahlen in Brasilien am Sonntag gewinnt, ob die PT oder die oppositionelle PSDB, die Arbeiterklasse wird heftigen Angriffen auf ihren Lebensstandard ausgesetzt sein.

Die amerikanischen Halbzeitwahlen und der Bankrott des kapitalistischen Systems

Von Joseph Kishore, 18. Oktober 2014

Die amerikanischen Halbzeitwahlen finden sechs Jahre nach Obamas Wahlsieg statt. Obama wurde als Kandidat des "Wandels" gefeiert, der den Kurs der amerikanischen Politik verändern werde.

Brasilien:

PT erzielt schlechtestes Ergebnis seit zwölf Jahren, Rousseff vor Stichwahl

Von Bill Van Auken, 8. Oktober 2014

Nach der ersten Runde der brasilianischen Präsidentschaftswahl muss die amtierende Präsidentin Rousseff am 26. Oktober zur Stichwahl gegen ihren rechten Herausforderer Aecio Neves antreten.

Venezuela plant, Ölgeschaft in Amerika zu verkaufen

Von Alexander Fangmann, 5. September 2014

Angesichts eines finanziellen Engpasses hat Ölminister Rafael Ramirez das Angebot ausgeschrieben, Citgo für zehn Milliarden Dollar zu verkaufen.

Gleichheit und der 4. Juli

Von Joseph Kishore, 5. Juli 2014

Der soziale, politische und kulturelle Zustand des heutigen Amerika ist ein Hohn auf die Prinzipien, derer am 4. Juli gedacht wird und die gefeiert werden.

Proteste in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf vierzehn

Von Bill Van Auken, 26. Februar 2014

Die Maduro-Regierung schwankt zwischen Unterdrückung und Forderungen nach "Dialog" mit der venezolanischen Rechten und Washington.

Workers World Party deckt Gewerkschaften bei Detroits Insolvenz

Von Thomas Gaist und Jerry White, 31. Januar 2014

Die Workers World Party verschleiert die Zusammenarbeit der Demokratischen Partei und der Gewerkschaften mit dem Detroiter Insolvenzverwalter Kevyn Orr und dem Insolvenzgericht.

“Fast wie bei Orwell“: US-Richter klagt Ausspähen der NSA an

Von Bill Van Auken, 19. Dezember 2013

Das Urteil von Richter Richard Leon dämmt zwar nicht die Massenausspähung durch die NSA ein, aber es erkennt zumindest an, dass sie den Methoden eines Polizeistaats angemessen sind.

Kolumnist der New York Times fordert Edward Snowden auf, sich selbst auszuliefern

Von Bill Van Auken, 20. August 2013

Der Kolumnist Thomas Friedman versichert dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter, dass das amerikanische System nicht zulassen werde, dass „ein echter Whistleblower“ „zu Unrecht bestraft wird.“

Klassen- und Rassenfrage in Amerika

Von Barry Grey, 18. Juli 2013

Die Medien, das Establishment und die kleinbürgerlichen Pseudolinken reagieren auf Zimmermans Freispruch ausschließlich mit einer Rassismus-Diskussion.

Trotz Neuauszählung der Stimmen:

Maduro als neuer Präsident Venezuelas vereidigt

Von Bill Van Auken, 25. April 2013

Der von Hugo Chávez persönlich zu seinem Nachfolger bestimmte Nicolás Maduro wurde letzten Freitag als Venezuelas Präsident vereidigt, obwohl der nationale Wahlausschuss zuvor einer Neuauszählung der Stimmen zugestimmt hatte.

Rafael Correa gewinnt dritte Präsidentschaftswahl in Ecuador

Von Rafael Azul, 23. Februar 2013

Das Funktionieren der ecuadorianischen Wirtschaft hängt von den Gewinnen des transnationalen Kapitals und der Gesundheit von Bergbauunternehmen und Agrarunternehmen ab.

Streik bei GM Brasilien

Von Jerry White, 30. Januar 2013

Am 22. Januar beteiligten sich Tausende von brasilianischen Autoarbeitern an einem eintägigen Streik im General Motors-Werk von Sao Jose dos Campos, 80 Kilometer nordöstlich von Sao Paulo.

Venezuela:

Chavez gewinnt Wahl mit knapperem Vorsprung

Von Bill Van Auken, 11. Oktober 2012

Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat am Sonntag die Wahl für eine weitere sechsjährige Amtszeit gewonnen, allerdings ist der Abstand, den er zur rechten Opposition hat, im Vergleich zu den letzten Wahlen gesunken.

Chavez rückt weiter nach rechts

Von Bill Van Auken, 9. Oktober 2012

Gegen Ende des Wahlkampfs in Venezuela mischte Präsident Hugo Chavez seine „sozialistische“ Rhetorik mit Appellen an die Reichen, ihn als Garanten des sozialen Friedens zu unterstützen.

Der brasilianische Streik im öffentlichen Dienst gegen die Wirtschaftspolitik der PT Regierung

Von Bill Van Auken, 11. August 2012

professoren, Der Streik der Beschäftigten im Energiesektor und anderer Staatsangestellter richtet sich direkt gegen die Wirtschaftspolitik, die die Regierung der Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei (Partido dos Trabalhadores - PT) als Reaktion auf die globale Wirtschaftskrise eingeleitet hat.

Wahlen in Mexiko: Streit um Stimmenauszählung

Von Rafael Azul, 13. Juli 2012

Der Streit um die Stimmenauszählung bei den mexikanischen Wahlen ist Ausdruck der tiefen Krise in der herrschenden Klasse Mexikos.

Peruanischer Präsident verhängt wieder Notstand, um Bergarbeiterproteste zu bekämpfen

Von Armando Cruz, 11. Juli 2012

Ollanta Humala hat in der nordperuanischen Hochlandregion Cajamarca wieder den Notstand verhängt, um eine starke Bewegung gegen das milliardenschwere Bergbauprojekt Conga zu unterdrücken.

Mexiko

Enrique Peña Nieto gewinnt Präsidentschaftswahl

Von Rafael Azul, 6. Juli 2012

In Mexiko hat der Kandidat der PRI (Partei der Institutionalisierten Revolution) die Präsidentschaftswahlen für sich entschieden. Damit kehrt eine Partei an die Macht zurück, die das Land früher schon 71 Jahre lang regierte.

Der Putsch in Paraguay

Von Bill Van Auken, 4. Juli 2012

Am 22. Juni wurde Fernando Lugo, Paraguays gewählter Präsident, durch einen Putsch aus dem Amt getrieben. Das ist ein weiteres Anzeichen für die wachsenden Klassenspannungen nicht nur in Lateinamerika, sondern in der ganzen Welt, die die Existenz demokratischer Herrschaftsformen unter dem Kapitalismus gefährden.

Der Gefängnisbrand in Honduras – ein Verbrechen des Kapitalismus

Von Bill Van Auken, 21. Februar 2012

Das schreckliche Feuer in Honduras, dem 350 Gefängnisinsassen zum Opfer fielen, ist nicht nur eine Tragödie, sondern ein Verbrechen, für das die herrschenden Familien von Honduras letztlich die Verantwortung tragen.

Britisch-argentinische Beziehungen verschlechtern sich wegen Malwinas-Inseln

Von Bill Van Auken, 11. Februar 2012

Kurz vor dem 30. Jahrestag des Krieges zwischen Großbritannien und Argentinien verschärfen sich die diplomatischen Spannungen um die Malwinen wieder.

Lateinamerikanische Regierungen „entschuldigen“ sich für Verbrechen von Diktaturen

Von Bill Van Auken, 24. Januar 2012

Die offiziellen staatlichen Entschuldigungen der Regierungen von El Salvador und Uruguay für die Verbrechen rechter Regimes, die jahrzehntelang zurückliegen, zeigt nur ihre Unfähigkeit, die Verantwortlichen für diese Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen

Obama in Chile: Keine Entschuldigung wegen Putsch von 1973

Von Bill Van Auken, 31. März 2011

Bei seinem Chilebesuch wies Obama eine direkte Aufforderung zu einer Entschuldigung für die Machenschaften Washingtons beim faschistischen Militärputsch von 1973 von sich.

Obamas Lateinamerika Reise dient der Verteidigung der US-Interessen

Von Bill Van Auken, 26. März 2011

Die Tatsache, dass Präsident Barack Obama zeitgleich mit den Vorbereitungen auf den Krieg gegen Libyen nach Lateinamerika reiste, ist auf scharfe Kritik gestoßen. Aber diese Reise und der Krieg haben das gleiche Ziel: Öl und die imperialistischen Interessen der USA.

Boliviens Präsident Morales mit Generalstreik wegen Lebensmittelpreisen konfrontiert

Von Bill Van Auken, 26. Februar 2011

Nach fünf Jahren im Amt ist die Regierung von Boliviens Präsident Evo Morales mit wachsendem Aufruhr in der Bevölkerung gegen die steigenden Lebensmittelpreise und einem landesweiten Generalstreik konfrontiert..

Ein Jahr nach dem Erdbeben in Haiti

Von Bill Van Auken, 13. Januar 2011

Ein Jahr nach dem vernichtenden Erdbeben in Haiti ist eine Choleraepidemie ausgebrochen, die Tausende Menschenleben kostet. Hunderttausende leben immer noch in stinkenden Zeltlagern.

Haitis Choleraepidemie: Der Imperialismus auf der Anklagebank

Von Bill Van Auken, 11. November 2010

Wie die vielen Todesopfer durch das Erdbeben im Januar ist auch der Ausbruch der Cholera auf Haiti keine Naturkatastrophe, sondern das Ergebnis extremer Armut als Folge eines Jahrhunderts imperialistischer Unterdrückung.

Der Kapitalismus und die Bergarbeiter in Chile

Von Cesar Uco und Bill Van Auken, 5. November 2010

Wall Street Journal und Washington Post, zwei führende Zeitungen der amerikanischen herrschenden Elite, verstiegen sich kürzlich in Leitartikeln zu der Behauptung, die Bergung der 33 Bergarbeiter in Chile sei ein Triumph des marktliberalen Kapitalismus.

Hunderte Tote bei Cholera-Epidemie in Haiti

Von einem Reporter, 27. Oktober 2010

Hunderte von Menschen sind in Haiti an Cholera gestorben, die in einer ländlichen Gegend nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince ausbrach. Das gaben Regierungssprecher und Mitarbeiter von Hilfsdiensten am Freitag bekannt. Es ist der schlimmste Ausbruch der Krankheit seit dem verheerenden Erdbeben vom letzten Januar, bei dem 250.000 Menschen ums Leben kamen und weitere 1,5 Millionen obdachlos wurden.

Chilenische Bergleute nach zehnwöchigem Martyrium gerettet

Von Patrick Martin, 19. Oktober 2010

Sowohl die Ausdauer der 69 Tage lang eingeschlossenen Bergarbeiter, als auch die Energie und Entschlossenheit ihrer Retter verdienen vollste Hochachtung.

Revolte von Polizei und Militär erschüttert Ecuador

Von Bill Van Auken, 7. Oktober 2010

Eine Meuterei von Polizisten gegen den Präsidenten Rafael Correa ist eine ernste Warnung. Die Regierung wird sich künftig auf die Loyalität der Armee nicht verlassen können.

Wahl in Brasilien deutet auf Fortsetzung des “Lulaismus”

Von Bill Van Auken, 5. Oktober 2010

Bei der Wahl in Brasilien am 3. Oktober deutet alles darauf hin, dass die Präsidentschaft an die Kandidatin der Arbeiterpartei (PT), Dilma Rousseff, übergehen und die vom amtierenden Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva verfolgte kapitalistische Politik fortgesetzt wird.

Kuba: Eine halbe Million Staatsbedienstete sollen entlassen werden

Von Bill Van Auken, 22. September 2010

In Kuba sollen in den nächsten sechs Monaten über 500.000 Staatsbedienstete ihren Arbeitsplatz verlieren. Das ist der schärfste Angriff des Castro-Regimes auf die Kubaner seit seinem Machtantritt vor einem halben Jahrhundert.

Raul Castro kündigt Entlassungen im Staatsdienst an

Von Bill Van Auken, 10. August 2010

Der Kubanische Präsident Raúl Castro skizzierte am Sonntag Pläne, wonach 1,3 Millionen Arbeitsstellen im kubanischen Staatsdienst gestrichen werden könnten. Zugleich soll das Wachstum privater Unternehmen im Dienstleistungsbereich gefördert werden.

Venezuela bricht wegen Guerilla-Vorwürfen mit Kolumbien

Von Bill Van Auken, 28. Juli 2010

Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat die diplomatischen Beziehungen zum Nachbarland Kolumbien am Donnerstag abgebrochen. Grund war der Vorwurf der kolumbianischen Regierung, Caracas beherberge kolumbianische Guerillas auf seinem Gebiet.

Angesichts des Erdbebens lobt das Wall Street Journal Augusto Pinochet

Von David Walsh, 4. März 2010

Dem Wall Street Journal zufolge rechtfertigen die Folgen des Erdbebens in Chile nachträglich die faschistische Diktatur General Pinochets

Rechte in Chile kehrt nach zwanzig Jahren an die Macht zurück

Von Bill Van Auken, 23. Januar 2010

Mit dem Sieg des Milliardärs und Geschäftsmanns Sebastián Pinera bei den Präsidentschaftswahlen in Chile gelangen erstmalig seit 20 Jahren wieder mit der Diktatur General Augusto Pinochets verbundene Rechtsparteien an die Macht.

Gespannte Lage in Honduras

Vermittlungsversuch der USA steckt fest

Von Bill Van Auken, 24. Juli 2009

Die Spannungen in Honduras verschärfen sich weiter, weil das Putsch-Regime vom 28. Juni jeden Vermittlungsvorschlag ablehnt. Auf Bitten der USA bemüht sich der Präsident von Costa Rica, Oskar Arias, um eine Vermittlung.

Die USA und der Putsch in Honduras

Von Alex Lantier, 2. Juli 2009

Zelaya wurde gestürzt, weil der konservative Flügel der Bourgeoisie in Honduras seinen Populismus als Bedrohung empfand, und weil die Vereinigten Staaten ihn für ihre strategischen Interessen in Lateinamerika und in der Karibik für gefährlich hielten.

Chavez siegt bei Referendum, Krise in Venezuela schärfer

Von Bill Van Auken, 21. Februar 2009

Das Referendum vom vergangenen Sonntag ermöglicht dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez eine weitere Amtszeit. Die Abstimmung fand vor dem Hintergrund der internationalen Wirtschaftskrise und zunehmender Klassenkämpfe statt.

China: Präsident Hu bereist amerikanischen Hinterhof

Von John Chan, 4. Dezember 2008

Der Besuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao in Costa Rica und Kuba und seine Teilnahme am APEC-Gipfel in Peru zeigten Pekings selbstbewusstes wirtschaftliches und diplomatisches Engagement in Lateinamerika.

Washington verhängt Sanktionen gegen Bolivien

Von Rafael Azul, 31. Oktober 2008

Die Bush-Regierung hat als Vergeltungsmaßnahme für die Entscheidung der Regierung Morales, den US-Botschafter auszuweisen und US-Projekte in Bolivien zu schließen, neuerliche Sanktionen gegen Bolivien verhängt.

Lateinamerikas Präsidenten beraten über Bürgerkriegsgefahr in Bolivien

Von Rafael Azul, 20. September 2008

Neun lateinamerikanische Präsidenten trafen sich am Montag in der chilenischen Hauptstadt Santiago zu einem Krisengipfel der kürzlich gegründeten Union Südamerikanischer Staaten (UNASUR), um über die Lage in Bolivien zu beraten.

Steigende Inflation und Arbeitslosigkeit treiben chilenische Arbeiter in Schulden und Armut

Von Roger Silva, 17. Juli 2008

Chile wird von einigen Ökonomen als das am meisten "globalisierte" Land in Südamerika charakterisiert. Die Konservativeren unter ihnen präsentieren das Land als Modell, nach dem sich andere auf dem Kontinent richten sollten. Sie verweisen auf die angebliche Stabilität und Sicherheit des Landes sowie das wirtschaftliche Wachstum Chiles in den letzten Jahren.

Krise in Lateinamerika nach einem Anschlag Marke "Made in USA"

Von Bill Van Auken, 11. März 2008

Diese Episode im "weltweiten Krieg gegen den Terror", die drei südamerikanische Nationen an den Rand eines bewaffneten Konflikts gebracht hat, ist letztlich das Ergebnis eines schmutzigen politischen Mordes, der im strategischen Interesse des US-Imperialismus begangen wurde.

Grenzmassaker bringt Südamerika an den Rand eines Krieges

Von Bill Van Auken, 7. März 2008

Ein Massaker, das kolumbianische Militärs am Samstag auf ecuadorianischem Staatsgebiet an siebzehn Mitgliedern der Guerillabewegung FARC verübt haben, hat die Spannungen in der Region drastisch verschärft und die Gefahr eines bewaffneten Konflikts heraufbeschworen.

Fidel Castro tritt nach 49 Jahren als kubanischer Präsident zurück

Von Patrick Martin, 23. Februar 2008

Vortrag auf SEP-Schule am 21. Januar 2008 in Sydney

Venezuela: Die gesellschaftlichen Interessen hinter dem Verfassungsreferendum von Hugo Chavez

Von Bill Van Auken, 6. Dezember 2007

Am 2. Dezember fand in Venezuela ein Referendum über eine neue Verfassung statt. Staatspräsident Hugo Chavez, der einen so genannten "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" propagiert, wollte mit der Verfassungsänderung seine politische Stellung stärken. Er hatte aber zugesagt, auch ein Nein zu akzeptieren. Der Verfassungsentwurf wurde knapp abgelehnt. Der folgende Artikel, der unmittelbar vor dem Referendum erschien, analysiert die Hintergründe des Verfassungsstreits.

US-Angriffe auf Venezuela: "Pressefreiheit" als Vorwand für Intervention

Von Bill Van Auken, 12. Juni 2007

Niemand, der den Ursprung des stalinistischen Terrors studiert und sich ernsthaft mit seinen Konsequenzen befasst hat, wird die politisch reaktionären und gesellschaftlich zerstörerischen Auswirkungen historischer Fälschung unterschätzen.

Zur Lateinamerikareise Negropontes

Krise in Amerikas "Hinterhof"

Von Patrick Martin, 22. Mai 2007

Der neu gewählte französische Präsident Nicolas Sarkozy hat seine ersten Tage im Amt genutzt, um eine Machtfülle in seinen Händen zu konzentrieren, die nur mit derjenigen von General de Gaulle vergleichbar ist.

Bush heuchelt "soziale Gerechtigkeit" und macht US-Interessen in Lateinamerika geltend

Von Bill Van Auken, 10. März 2007

Eine Woche vor seiner Reise nach Südamerika warf sich US-Präsident George W. Bush in die Pose des Vorkämpfers für "soziale Gerechtigkeit" in diesem Gebiet.

Hugo Chávez, Marx und der "Bolivarismus" des 21. Jahrhundert

Von Jair Antunes, 22. Februar 2007

Das 21. Jahrhundert erlebt an seinem Beginn in weiten Teilen Südamerikas eine neue Blüte von bürgerlich-nationalistischem Populismus. Es leben gewisse Züge einer Art von Populismus wieder auf, wie er im vergangenen Jahrhundert von Leuten wie Juan Peron in Argentinien, Getulio Vargas in Brasilien und Lazaro Cardenas in Mexiko vertreten wurde.

Die Bedeutung der Verstaatlichungen in Venezuela und Ecuador

Von Bill Van Auken, 20. Januar 2007

Obwohl die neuen venezolanischen "Verstaatlichungen" mit viel "sozialistischer" und "revolutionärer" Rhetorik verkauft werden, sind sie viel weniger umfangreich, als es den Anschein hat.

Trauer um Pinochet - faschistische Neigungen im US-Establishment

Von Bill Van Auken, 19. Dezember 2006

In den einflussreichsten Schichten der Wirtschafts- und Finanzelite Amerikas wurde Pinochets Ableben betrauert und seine Rolle positiv gewürdigt.

Aus den marxistischen Archiven

Politische Lehren aus dem Putsch in Chile 1973

Von der Redaktion, 13. Dezember 2006

Der Tod von Augusto Pinochet am 10. Dezember bietet einen Anlass, jene Ereignisse in Erinnerung zu rufen, die den chilenischen General vor 33 Jahren an die Spitze einer Militärdiktatur aufsteigen ließen.

Chiles Ex-Diktator Pinochet stirbt im Alter von 91 Jahren

Von Bill Van Auken, 12. Dezember 2006

Pinochet konnte der Strafverfolgung bis zu seinem Tod im hohen Alter von 91 Jahren entgehen. Die Schrecken, die sein Regime gegen die chilenischen Arbeiter entfesselt hatte, dienten den Interessen der herrschenden Elite in Chile und auf der ganzen Welt, die ihn dafür bis zum Schluss beschützte.

Spannungen in Bolivien

Morales beugt sich Landbesitzern und internationalen Energiekonzernen

Von Kevin Kearney, 4. Oktober 2006

Morales' Regierung steht angesichts ihrer Versprechen von Landreform und Verstaatlichung der Erdgasvorkommen unter starkem Druck ausländischer Konzerne und einheimischer Eliten einerseits sowie ihrer Wählerbasis verarmter Bolivianer andererseits.

Die sozialen Widersprüche hinter den gewalttätigen Unruhen in São Paulo

Von Hector Benoit, 31. Mai 2006

Bewaffnete Übergriffe der mächtigen Verbrecherorganisation PCC (Erstes Kommando der Hauptstadt) sorgten in der zweiten Maiwoche in São Paulo für Schrecken und Chaos.

Michelle Bachelet gewinnt die Präsidentschaftswahl

Sozialistisch-Christdemokratische Koalition bleibt in Chile an der Macht

Von Bill Van Auken, 18. Januar 2006

Bachelets politische Entwicklung steht exemplarisch für die kontinuierliche Rechtswendung der chilenischen Sozialistischen Partei in den drei Jahrzehnten seit dem Sturz von Präsident Salvador Allende.

Bolivien: Designierter Präsident Morales garantiert Privateigentum

Von Bill Van Auken, 12. Januar 2006

In den zwei Wochen seit seiner Wahl zum bolivianischen Präsidenten am 18. Dezember hat Evo Morales einerseits verbale Attacken gegen Washington geritten und Blitzbesuche in Venezuela und Kuba unternommen, und andererseits feierliche Versprechen abgelegt, das Privateigentum der transnationalen Konzerne und der bolivianischen Oligarchie zu achten.

Provokationen gegen Venezuela nehmen zu:

Washington unterstützt Entführung eines kolumbianischen Exilanten

Von Bill Van Auken, 2. Februar 2005

Die ständigen US-Provokationen gegen Venezuela seit dem Jahreswechsel sind ein klares Anzeichen dafür, dass das ölreiche südamerikanische Land zu den vorrangigen Zielen des globalen Feldzugs gegen die "Tyrannei" gehört.

Chiles Ex-Diktator Pinochet kassierte Gelder in Millionenhöhe

Von Bill Van Auken, 17. Dezember 2004

Neue Enthüllungen haben ein weiteres Schlaglicht auf den kriminellen Charakter der antikommunistischen Diktatur geworfen, die Washington in Chile installiert hatte. Auch wenn Pinochets rechte Verteidiger ihn durchgehend als unbestechlichen Mann mit Prinzipien gepriesen haben, machen neue Dokumente klar, dass er nicht nur ein Mörder war, sondern auch schamlos Gelder veruntreute.

Rumsfeld will ein neuer Sicherheitspakt nicht gelingen

"Krieg gegen Terror" führt zu Spannungen zwischen USA und Lateinamerika

Von Bill Van Auken, 27. November 2004

Gewerkschafts-Funktionäre von Opel in Deutschland sowie Saab in Schweden organisieren ein Lohn- und Sozialdumping, um die Einsparpläne des General-Motors-Konzerns durchzusetzen. Die Leitung von GM Europe ist so in der Lage, in einem ständigen Hin und Her immer weitere Zugeständnisse zu erpressen.

Frente Amplio gewinnt die Wahlen in Uruguay

Von Daniel Renfrew, 11. November 2004

Die Wahlen vom 31. Oktober haben in Uruguay zum ersten Mal die Mitte-Links-Koalition Frente Amplio (FA - Breite Front) an die Macht gebracht. Der Arzt Tabaré Vázquez, ein Mitglied der Sozialistischen Partei, konnte fast 52% der Stimmen für das Präsidentenamt auf sich vereinigen und vermied damit eine Stichwahl.

CIA-gesponserte Opposition scheitert bei Referendum in Venezuela

Von Bill Van Auken, 18. August 2004

Die Bevölkerung Venezuelas bescherte einem von Washington unterstützten Bündnis am Sonntag eine deutliche Niederlage.

US-Geheimdienstdokument führt Kolumbiens Präsident Uribe auf

US-Alliierter im "Krieg gegen den Terror" als Drogenhändler benannt

Von Bill Van Auken, 17. August 2004

Die Freigabe eines Geheimdienstdokuments, in dem Kolumbiens rechter Präsident Alvaro Uribe mit dem Drogenhandel in Verbindung gebracht wird, hat die Krise von Washingtons unterwürfigsten Unterstützer in Lateinamerika verschärft.

Kissinger und Argentinien - eine Fallstudie über die Unterstützung von staatlichem Terror durch die USA

Von Bill Vann, 8. Januar 2004

Neue Dokumente beweisen, dass Kissinger und die US-Regierung ausdrücklich die Ermordung Zehntausender argentinischer Zivilisten unterstützten; außerdem dokumentieren sie die Treffen von Donald Rumsfeld mit Saddam Hussein Ende 1983/Anfang 1984, als die USA dessen Krieg gegen den Iran unterstützten.

Bolivien: Massenunruhen bringen den Präsidenten zu Fall

Von Tomas Rodriguez und Bill Vann, 24. Oktober 2003

Die Frage des bolivianischen Erdgases wurde zum Brennpunkt der Kämpfe, in denen sich auch der aufgestaute Zorn über die immense Armut und soziale Ungleichheit entlud, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen sind.

Berichte sprechen von 26 Toten

Bolivianische Truppen massakrieren Streikende

Von César Uco und Bill Vann, 17. Oktober 2003

Die pro-amerikanische Regierung unter Präsident Sanchez Lozada setzt auf eine mörderische Unterdrückungspolitik, um eine seit Monaten anhaltende Rebellion gegen die vom Internationalen Währungsfond (IWF) diktierte Austeritätspolitik seiner Regierung zu zerschlagen.

Planen die USA die Ermordung des venezolanischen Präsidenten?

Von Bill Vann, 16. Oktober 2003

Die Befürchtung des venezolanischen Präsidenten, Hugo Chavez, es könnte im Verlauf einer Reise zur Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York ein Anschlag auf sein Leben verübt werden, ist nicht aus der Luft gegriffen.

Kirchner in Argentinien:

Eingezwängt zwischen IWF und sozialen Unruhen

Von Rafael Azul, 20. Juni 2003

Eingezwängt zwischen den internationalen Banken und der Bewegung der Arbeiter, versuchen Nestor Kirchner in Argentinien und Lula da Silva in Brasilien, sich durch einen verschwommenen Wirtschaftsnationalismus und den Wirtschaftsblock Mercosur einen gewissen Freiraum zu erhalten. Während sie sich der Arbeiterklasse als Freunde ökonomischer Gleichheit und einer sauberen Regierung präsentieren, versichern sie dem IWF, dass das ausländische Kapital sicher sei. Eine Langzeitlösung für die verzweifelte soziale Krise der Bevölkerung ist nicht in Sicht.

Brasiliens Lula: Von Porto Alegre nach Davos

Von Bill Vann, 30. Januar 2003

Bereits nach wenigen Wochen im Amt hat die brasilianische Regierung unter Lula da Silva deutlich gemacht, dass sie dem IWF und dem globalen Finanzkapital freie Hand lassen wird, weiterhin Brasiliens wirtschaftspolitischen Möglichkeiten Grenzen zu setzen.

"Streik" in Venezuela: Anatomie einer von den USA gestützten Provokation

Von Patrick Martin, 29. Januar 2003

Der angebliche "Generalstreik" in Venezuela geht von den privilegierten Oberschichten aus.

Venezuela

Bereitet die CIA einen neuen Putschversuch vor?

Von Bill Vann, 17. Dezember 2002

Nach dem gescheiterten Putschversuch im April 2002 arbeiten die herrschenden Kreise Venezuelas nun gemeinsam mit Washington daran, den venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez zum Rücktritt zu zwingen oder einen neuen Militärputsch zu provozieren.

Verstärkte Intervention der USA

Kolumbianische Armee belagert Wohngebiet in Medellin

Von Bill Vann, 24. Oktober 2002

Militärische Intervention der USA, die mit dem Kampf gegen die Drogenmafia begründet wurde, richtet sich immer mehr gegen jede gesellschaftliche Opposition, um den Zugriff der US-Konzerne auf das kolumbianische Öl zu verstärken.

Die sozialen Kosten der Krise Argentiniens

Von Rafael Azul, 24. August 2002

Ein Bericht über die verheerenden sozialen Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Argentinien.

Argentinien:

Morde durch die Polizei beschwören das Gespenst einer Diktatur

Von Rafael Azul, 12. Juli 2002

Die Ermordung zweier arbeitsloser Jugendlicher durch die argentinische Polizei beschwört einmal mehr das Gespenst einer Militärdiktatur.

Chavez ist zurück.... vorerst jedenfalls

Gescheiterter Staatsstreich in Venezuela war von den USA vorbereitet

Von Bill Vann, 18. April 2002

Die Krise in Venezuela ist mit Chavez Rückkehr in den Präsidentenpalast nicht vorbei, und der gescheiterte Staatsstreich ist keineswegs als isoliertes Ereignis zu verstehen.

Bush verordnet Lateinamerika Armut, Unterdrückung und Militarismus

Von Bill Vann und Tomas Rodriguez, 3. April 2002

Bushs Rundreise lässt auf eine bevorstehende neue Runde von Gewalt und Unterdrückung in Lateinamerika schließen.

Abwertung der argentinischen Währung

Nicht-gewählte Regierung greift den Lebensstandard der Bevölkerung an

Von Rafael Azul und Bill Vann, 12. Januar 2002

Angesichts einer diskreditierten Regierung und eines sinkenden Lebensstandards der Bevölkerungsmehrheit ist eine Verschärfung der sozialen Zusammenstöße in Argentinien unvermeidlich.

Wie die Sozialdemokraten zu Helfern Pinochets wurden

Augusto Pinochet: 503 Tage in London gefangen (Augusto Pinochet: 503 Dias Atrapado en Londres) Von Mónica Pérez und Felipe Gerdtzen Editorial Los Andes - Santiago de Chile ISBN 956-7849-14-5

22. September 2001

Die britische Labour Party und die chilenischen Sozialisten haben wesentlich dazu beigetragen, dass Pinochet nicht vor Gericht gestellt wurde.

Aufstieg und Fall "unseres Mannes in Lima"

Vladimir Montesinos

Von Bill Vann, 3. Oktober 2000

Die jüngsten Berichte über Vladimir Montesinos' Rolle bei der Bestechung eines peruanischen Abgeordneten und beim Schmuggel von Gewehren für die kolumbianische Guerilla sind nur die Spitze des Eisbergs.

Peru

Das Fujimori-Regime zerfällt

Von Bill Vann, 3. Oktober 2000

Mit dem Rücktrittsangebot Fujimoris soll der Schein der Demokratisierung aufrechterhalten werden, um die Operationen der USA im benachbarten Kolumbien nicht durch die wachsenden Spannungen in Peru zu gefährden.

Der Putsch in Ecuador: ein Warnsignal

Von Gerardo Nebbia und Bill Vann, 5. Februar 2000

Am 21. Januar putschte das lateinamerikanische Militär zum ersten Mal seit dem Staatsstreich in Argentinien von 1976. Und wieder unter dem Deckmantel populistischer Parolen.

Der britische Innenminister stellt Pinochet freies Geleit in Aussicht

Von Chris Marsden, 14. Januar 2000

Ein Seufzer der Erleichterung ging durch die Regierungskreise in London, Madrid und Santiago.

Pastrana in Washington

Der kolumbianische Staatspräsident fordert Militärhilfe in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar

Von Bill Vann, 2. Oktober 1999

Die sozialen Spannungen, die das lateinamerikanische Land fünfzig Jahren in bürgerkriegsähnlichen Zuständen halten, sollen mit Gewalt gelöst werden.

Die Sackgasse von Chavez' "Revolution"

In Venezuela mehren sich Warnungen vor einem Putsch

Von Bill Vann, 17. September 1999

Die Wahl von Hugo Chavez zum Präsidenten Venezuelas, von der Linken begrüßt, bringt die Gefahr eines neuerlichen Militärputsches.

Die britische Labour Party schweigt zur Pinochet-Affäre

Von Chris Marsden, 30. März 1999

Unter der ehemaligen Premierministerin Thatcher mobilisieren die Konservativen in einer Weise zur Verteidigung Pinochets, die einer offenen Drohung an die Adresse der britischen Bevölkerung gleichkommt. Die Labour Party, die 1973 noch Großdemonstrationen gegen den Militärputsch in Chile organisiert hatte, behandelt den General unterdessen als Ehrengast.

Pinochets Verhaftung und die Lehren aus dem Putsch von 1973

Rede von Chris Marsden, nationaler Sekretär der britischen Socialist Equality Party, am 1. Dezember in Sheffield

Von der Redaktion, 15. Dezember 1998

Pinochets Putsch von 1973 leitete die Wende zur monetaristischen Politik ein, die weltweit die achtziger und frühen neunziger Jahre prägte. Seine Verhaftung steht für eine neuerliche Wende, aber jetzt müssen die Lehren aus der damaligen Niederlage aufgearbeitet werden.

Washington schweigt

Die USA und der Prozeß gegen Pinochet

Von Bill Vann, 11. Dezember 1998

Weshalb die US-Regierung einem Prozeß gegen Pinochet sehr reserviert gegenübersteht, erklärt ein Blick auf die Rolle der CIA in Chile.

Pinochets Staatsstreich und der Tod von Charles Horman

Von Barry Grey, 2. Dezember 1998

Unter den Tausenden, die in den ersten Tagen der Diktatur Pinochets, die dem von den USA gestützten Staatsstreich vom 11. September 1973 folgte, gefangen genommen, gefoltert und ermordet wurden, befanden sich zwei Staatsangehörige der USA, Frank Teruggi und Charles Horman.

Erklärung der Vierten Internationale vom 18. September 1973

Politische Lehren aus dem Putsch in Chile

Erklärung der Vierten Internationale vom 18. September 1973

3. November 1998

Die Verhaftung von General Augusto Pinochet ein Vierteljahrhundert nach dem Putsch, der seine faschistische Militärdiktatur an die Macht gebracht hatte, bringt wichtige politische und historische Fragen auf die Tagesordnung.

Die USA spielten 1973 beim Putsch in Chile eine Schlüsselrolle

Kann Henry Kissinger ausgeliefert werden?

Von Martin McLaughlin, 27. Oktober 1998

Die offizielle amerikanische Reaktion auf Pinochets Verhaftung ist dem ehemaligen Diktator wohlgesonnen. Die Clinton-Regierung ist gegen seine Auslieferung, weil sie befürchtet, daß ein öffentlicher Prozeß in Spanien womöglich die Verwicklungen des amerikanischen Geheimdienstes in Pinochets Bluttaten ans Licht bringen könnte.