Libyen

Stellvertreterkrieg in Libyen

Von Marianne Arens, 8. September 2018

In Tripolis ist der Bürgerkrieg zwischen rivalisierenden Milizen neu entbrannt. Hinter ihnen stehen unterschiedliche neokoloniale Interessen.

Mittelmeer: Illegale Massenrückführung von Flüchtlingen nach Libyen

Von Martin Kreickenbaum, 4. August 2018

Ein italienisches Handelsschiff hat in Kooperation mit der italienischen Regierung 108 aus Seenot gerettete Flüchtlinge illegal nach Libyen zurückgebracht.

Libyen: 15 Menschen bei Massenausbruch aus Folterlager erschossen

Von Marianne Arens, 2. Juni 2018

In libyschen Gefangenenlagern leben zehntausende Flüchtlinge unter grauenvollen Zuständen. Die EU arbeitet mit der libyschen Küstenwache zusammen und begünstigt und finanziert KZ-ähnliche Zustände.

Amnesty-Bericht enthüllt Rolle der EU bei Massenfolter von Flüchtlingen in Libyen

Von Alex Lantier, 15. Dezember 2017

Die EU unterstützt den Aufbau und die Ausstattung eines ganzen Netzwerks von Gefangenenlagern, in denen Flüchtlinge willkürlich festgehalten, misshandelt, gefoltert, als Sklaven verkauft und ermordet werden.

Der Libysche Rote Halbmond hat Leichen von 74 Flüchtlingen geborgen

Von unserem Reporter, 24. Februar 2017

Die Leichen wurden geborgen, nachdem sie in der Nähe der im Nordwesten gelegenen Küstenstadt Zawiya angespült worden waren.

Italienische Soldaten kämpfen in Libyen

Von Marianne Arens, 30. August 2016

Ohne Zustimmung des Parlaments setzt die Renzi-Regierung italienische Soldaten in Libyen ein.

Libyen: Tobruker Parlament verweigert Einheitsregierung Anerkennung

Von Marianne Arens, 27. August 2016

Mit der Weigerung des Abgeordnetenhauses in Tobruk, die UN-gestützte Einheitsregierung unter Fajis as-Sarradsch anzuerkennen, verliert diese ihre pseudolegale Grundlage.

Drei französische Soldaten bei geheimer Militäroperation in Libyen getötet

Von Anthony Torres, 28. Juli 2016

Der Vorfall unterstreicht das rechtswidrige Vorgehen des französischen Auslandsgeheimdiensts.

USA bereiten Militärintervention zur Sicherung der libyschen Ölfelder vor

Von Bill Van Auken, 24. Mai 2016

Wie der oberste Chef im Pentagon erklärte, warten die US-Truppen nur darauf, dass das Marionettenregime in Tripolis offiziell um Hilfe bittet.

Europäische Mächte vor neuer Militärintervention in Libyen

Von Johannes Stern, 20. April 2016

Die europäischen Mächte nutzen das andauernde Massensterben im Mittelmeer, um ihr militärisches Eingreifen im Mittelmeer auszuweiten und eine erneute Militärintervention in Libyen vorzubereiten.

Italien drängt auf Krieg gegen Libyen

Von Marianne Arens, 7. April 2016

Fünf Jahre nach dem Nato-Krieg von 2011 bereiten die Westmächte die nächste Intervention in Libyen vor. Am vergangenen Mittwoch installierten sie eine Marionettenregierung in Tripolis.

USA und Nato bereiten neue Luft- und Bodenangriffe gegen Libyen vor

Von Thomas Gaist, 6. April 2016

Kaum fünf Jahre nachdem die imperialistischen Mächte Libyen als funktionierende Gesellschaft zerstört haben, bereiten sie einen neuen Luftkrieg und einen Einmarsch mit Bodentruppen vor.

Die Zeit trommelt für eine Militärintervention in Libyen

Von Johannes Stern, 12. März 2016

Die Zeit fordert in ihrem aktuellen Leitartikel, dass der Westen nun auch in Libyen unter dem Deckmantel des Kampfs gegen den „Islamischen Staat“ militärisch eingreift.

Westliche Mächte bereiten Militäroperationen in Libyen vor

Von Niles Williamson, 10. März 2016

Die Pläne für eine erneute imperialistische Intervention in Libyen sind in den letzten Wochen nach der Stationierung amerikanischer und europäischer Spezialkräfte vor Ort weit fortgeschritten.

USA bombardieren Libyen

Von Bill Van Auken, 23. Februar 2016

Fünf Jahre nach dem Sturz der libyschen Regierung bereiten sich Washington und seine Verbündeten erneut auf eine Intervention unter dem Banner des „Kriegs gegen den Terror“ vor.

Westliche Mächte bereiten sich auf einen neuen Kriegseinsatz in Libyen vor

Von Marianne Arens, 18. Februar 2016

Hauptaufgabe der UN-Marionettenregierung für Libyen wird es sein, der Nato grünes Licht für eine neue Militärintervention in dem ölreichen nordafrikanischen Land zu geben.

Das Pentagon plant einen weiteren Krieg in Libyen

Von Bill Van Auken, 30. Januar 2016

Die Quelle der angeblichen terroristischen Bedrohung in Libyen, die als Vorwand für einen weiteren imperialistischen Krieg dienen soll, sind die US-geführten Militärinterventionen des Westens selbst.

Von der Leyen kündigt Bundeswehreinsatz in Libyen an

Von Dietmar Henning und Johannes Stern, 20. Januar 2016

Wie bei den jüngst beschlossenen Kampfeinsätzen der Bundeswehr in Mali und in Syrien begründet die Regierung das Eingreifen in Libyen vor allem mit dem Kampf gegen den „islamistischen Terror“.

USA und europäische Mächte bereiten neue Militäroperation gegen Libyen vor

Von Thomas Gaist, 22. Dezember 2015

Die Westmächte, allen voran die USA, Großbritannien und Frankreich, bereiten neue Luft- und Bodenoperationen in Libyen vor. Geplant sind u.a. die Stationierung von Kommandoteams, mehreren Hundertschaften konventioneller Bodentruppen und erneute Luftangriffe.

Imperialistische Mächte bereiten neue Militärintervention in Libyen vor

Von Jean Shaoul, 7. August 2015

An der Operation werden Soldaten aus fünf europäischen Nationen und den USA, sowie Truppen der EU und der UN teilnehmen. Insgesamt werden vermutlich mehrere tausend Mann daran beteiligt sein.

Europäische Mächte planen Luftangriffe auf Libyen, um Flüchtlinge aufzuhalten

Von Patrick Martin, 12. Mai 2015

Das Ziel der EU-Militärintervention ist die Zerstörung von Schleuserbooten, damit Flüchtlinge gar nicht erst die Möglichkeit haben, das Mittelmeer zu überqueren.

Die Flüchtlingskatastrophe und der neue „Wettlauf um Afrika“

Von Johannes Stern, 23. April 2015

Die europäischen Mächte nutzen das Massensterben im Mittelmeer, um die Rekolonialisierung Afrikas voranzutreiben.

Die Pseudolinken und die libysche Katastrophe

Von Bill Van Auken, 23. April 2015

Die pseudolinken Organisationen, die die imperialistischen Interventionen in Nordafrika und im Nahen Osten bejubelten, tragen Mitverantwortung für die jüngste Katastrophe im Mittelmeer.

Italien drängt auf Militärintervention in Libyen

Von Marianne Arens, 3. März 2015

Die Regierung Renzi begründet einen Kriegseinsatz in Libyen mit dem wachsenden Einfluss islamischer Terrormilizen. Tatsächlich geht es um italienische Öl- und Wirtschaftsinteressen und darum, von den wachsenden Spannungen in Italien abzulenken.

Der US-Imperialismus und die Katastrophe in Libyen

Von Joseph Kishore, 18. Februar 2015

Die Katastrophe, die sich in Libyen, in ganz Nordafrika und im Nahen Osten entwickelt, ist das Ergebnis der Verbrechen der Vereinigten Staaten und der anderen imperialistischen Mächte.

Libyen zerfällt durch Machtkampf rivalisierender Regierungen

Von Jean Shaoul, 8. Oktober 2014

Libyens Regierung sitzt heute in Tobruk, ganz im Osten des Landes. Sie ist isoliert und hat wenig Kontrolle über das Land.

Ägypten und Vereinigte Emirate:

Gemeinsame Luftangriffe auf Libyen

Von Patrick Martin, 28. August 2014

Bewaffnete Konflikte erstrecken sich über Nordafrika und den Nahen Osten von Tripolis bis nach Bagdad.

Die Katastrophe in Libyen

Von Alex Lantier, 30. Juli 2014

Für die Katastrophe in Libyen sind nicht nur die imperialistischen Mächte verantwortlich, sondern auch die proimperialistischen Akademiker und pseudolinken Parteien, die für Unterstützung dieses Krieges geworben haben.

USA entsenden Kriegsschiff mit 1.000 Marineinfanteristen in libysche Küstengewässer

Von Barry Grey, 3. Juni 2014

Washington ist zutiefst verwickelt in die Bürgerkriegskämpfe, die Libyen zerreißen und unterstützt einen Rebellengeneral und langjährigen CIA-Mitarbeiter, der einen Staatstreich durchführen will.

Prozess gegen Gaddafi-Söhne vor libyschem Scheingericht beginnt

Von Jean Shaoul, 26. April 2014

In dieser Woche begann in Libyen ein Massenprozess, in dessen Mittelpunkt zwei Söhne des abgesetzten Führers Oberst Muammar Gaddafi stehen. Der Prozess weist alle Merkmale legalisierter Lynchjustiz durch ein Geheimgericht auf, wie es bereits bei dem irakischen Führer Saddam Hussein im Jahre 2006 der Fall war.

Libyscher Militärkommandant fordert Militärjunta nach ägyptischem Vorbild

Von Jean Shaoul, 27. Februar 2014

Der Allgemeine Nationalkongress ist kaum mehr als ein Konsortium aus islamistischen Kräften, Überbleibseln des Gaddafi-Regimes und Verbrecherbanden

Die NPA unterstützt Frankreichs Kriege in Afrika

Von Kumaran Ira und Alex Lantier, 16. Januar 2014

Die NPA sieht sich nicht als Gegner des Imperialismus, sondern rät zu einer anderen, vielleicht intelligenteren Politik, um zunehmend unpopuläre Kriege fortzusetzen.

Zwei Jahre nach Kriegsende in Libyen

Von Bill Van Auken, 1. November 2013

Die Regierung in Washington wird diesen Krieg weitgehend ignorieren. Er wurde als krimineller Aggressionskrieg unter dem falschen Vorwand einer humanitären Intervention geführt.

Entführung des libyschen Premierministers

Von Alex Lantier, 15. Oktober 2013

Premier Ali Zeidan wurde aus Vergeltung für einen US-Überfall auf Tripolis entführt. Der Vorfall zeigt die Machtlosigkeit des NATO-Marionettenregimes.

Das amerikanische Kidnapping in Libyen und der Betrug mit dem Krieg gegen den Terror

Von Bill Van Auken, 9. Oktober 2013

Die amerikanische Entführungsaktion in Libyen richtete sich gegen eine Person, die bisher mit Washington und seinen Verbündeten zusammengearbeitet und ihren Schutz genossen hat.

Bengasi und die Krise der Obama-Regierung

Von Bill Van Auken, 17. Mai 2013

Die Kontroverse um den Anschlag auf amerikanische Einrichtungen in Bengasi ist wieder aufgeflammt, obwohl die wahren Fragen dahinter verborgen bleiben.

Die Debatte über den Anschlag in Bengasi dient als Ablenkung

Von Bill Van Auken, 13. Oktober 2012

Der tödliche Anschlag auf das amerikanische Konsulat in Bengasi ist zum Thema des US-Wahlkampfs geworden. Beide Parteien vermeiden die essenziellen politischen Fragen, die sich aus dem Zwischenfall ergeben.

USA machen Al Qaida für Anschlag in Libyen verantwortlich

Von Alex Lantier, 25. September 2012

Beamte der US-Regierung glauben, dass der Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi das Werk von Al Kaida-nahen Milizen war, das heißt, eben der Kräfte, auf die sie sich bei den Angriffen auf Libyen im letzten Jahr gestützt haben.

Nach Mord an Botschafter entsenden USA Marines nach Libyen

Von Bill Van Auken, 15. September 2012

Der Tod von Botschafter Christopher Stevens und drei anderen amerikanischen Vertretern bei der Erstürmung des US-Konsulats in Bengasi ist allem Anschein nach ein Fall in dem „einer in eine selbst ausgehobene Grube fiel“.

Zum Tod von Christopher J. Stevens

Der Stille Amerikaner

Von Bill Van Auken, 15. September 2012

Der Tod des amerikanischen Botschafters in Libyen ist die Folge der blutigen und mörderischen Rolle des Imperialismus in dieser Region und der ganzen Welt

Die wahre Bedeutung der Wahlen in Libyen

Von Jean Shaoul und Chris Marsden, 12. Juli 2012

Die Wahlen zum neuen Allgemeinen Nationalkongress in Libyen sollen einer autoritären und undemokratischen Regierung im Dienste der Westmächte eine „demokratische“ Fassade verpassen.

Marionettenregime in Libyen nutzt Wahlen als demokratischen Deckmantel

Von Jean Shaoul, 10. Juli 2012

Am Samstag wurden in Libyen 200 Abgeordnete für den Allgemeinen Nationalkongress gewählt, der den Nationalen Übergangsrat (TNC) ablöst.

Europarats-Bericht: Nato verantwortlich für Tod von 63 Flüchtlingen

Von Martin Kreickenbaum, 5. April 2012

Die Nato trägt eine hohe Mitschuld am Tod von 63 Flüchtlingen, die im vergangenen Frühjahr im Mittelmeer auf dem Weg von Libyen nach Italien jämmerlich verdursteten.

Autonomieerklärung in Libyen birgt Gefahr eines Bürgerkriegs

Von Bill Van Auken, 9. März 2012

Auf die Autonomieerklärung von Stammes- und Milizführern im ölreichen Osten Libyens hat der Nationale Übergangsrat (TNC) in Tripolis mit der Androhung von “Gewalt” reagiert, um die Spaltung des Landes zu verhindern.

Amerikanische- und NATO-Kriegsverbrechen in Libyen

Von Barry Grey, 25. Januar 2012

Letzte Woche veröffentlichten Menschenrechtsorganisationen aus dem Nahen Osten einen Bericht, in dem sie ausführliche Beweise für Kriegsverbrechen der Vereinigten Staaten, der NATO und ihrer Marionetten, der „Rebellen“, lieferten.

Libyen: Menschenrechtsgruppen werfen NATO Kriegsverbrechen vor

Von Bill Van Aucken, 24. Januar 2012

Ein am Donnerstag veröffentlichter Bericht von Menschenrechtsgruppen aus dem Nahen Osten enthält Beweise dafür, dass die NATO in ihrem achtmonatigen Krieg zur Herbeiführung eines Regimewechsels in Libyen Kriegsverbrechen begangen hat.

Neue italienische Regierung korrigiert Kurs der Außenpolitik

Von Marianne Arens, 5. Januar 2012

Der neue italienische Regierungschef Monti setzt auf enge Beziehungen zu den USA und auf die nachdrückliche Wahrnehmung italienischer Interessen in Libyen unter dem neuen Regime.

Nato erklärt Libyenkrieg offiziell für beendet

Von Bill Van Auken, 2. November 2011

Seit Montag gilt der räuberische Krieg der Nato gegen Libyen offiziell als beendet. Die Nato hat ihr Ziel eines Regimewechsels erreicht, und das Land steht nun den westlichen Ölkonzerne zur Ausbeutung offen.

Professor Cole delektiert sich an Gaddafis Ermordung

Von Bill Van Auken, 28. Oktober 2011

Prof. Cole hat sich in seiner Pose als „Mann der Linken“ mehr und mehr lächerlich gemacht. Bei einer zunehmenden Zahl von Menschen ruft die Nennung seines Namens politischen Ekel hervor. Seiner intellektuellen Reputation haftet ein unangenehmer Ruch an.

Die USA und Gaddafi: Der Mörder fordert Ermittlungen

Von Bill Van Auken, 26. Oktober 2011

Außenministerin Hillary Clinton kündigte am Sonntag feierlich an, Washington „unterstütze nachdrücklich“ eine unabhängige Untersuchung der barbarischen Ermordung des entmachteten libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi.

Die „Befreiung“ Libyens

Von Bill Van Auken, 25. Oktober 2011

Nach der Ermordung Muammar Gaddafis wird der libysche Nationale Übergangsrat (TNC), der von der Nato unterstützt wird, dieses Wochenende bekanntgeben, dass die angebliche „Befreiung“ des Landes abgeschlossen ist.

USA und Nato ermorden Muammar Gaddafi

Von Bill Van Auken, 22. Oktober 2011

Die brutale Ermordung des entmachteten libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi am Donnerstag zeigt den kriminellen Charakter des Krieges, den die USA und die Nato in den vergangenen acht Monaten geführt haben.

Die Zerstörung von Sirte

Von Patrick O’Connor, 20. Oktober 2011

Der Grund für die Gräueltaten, die jetzt in der libyschen Stadt geschehen, ist der Charakter der neokolonialen Intervention.

Nato unterstützt eine weitere Übergangsregierung in Libyen

Von Will Morrow, 11. Oktober 2011

Die neue Regierung besteht nahezu ausschließlich aus Ministern der alten Regierung. Der TNC gab zu, dass er sich nicht darauf einigen kann, wer die wichtigsten Ministerposten bekommen soll.

Das Massaker in Sirte

Von Patrick O’Connor, 4. Oktober 2011

Um den letzten Widerstand in dem nordafrikanischen Staat zu unterdrücken, gehen die Truppen der Nato und ihrer Handlanger mit ungehemmter Gewalt vor. Zivilisten werden getötet, Gebäude und Infrastruktur zerstört.

Libyen, das „Juwel in der Krone”

Von Bill Van Auken, 1. Oktober 2011

Der Amerikanische Botschafter in Libyen nannte die libyschen Ölvorkommen bei einer Telefonkonferenz das „Juwel in der Krone“.

Sarkozy und Cameron in Tripolis: das Wettrennen um Afrika

Von Bill Van Auken, 17. September 2011

Mit ihrem Überraschungsbesuch in Tripolis am Donnerstag haben der französische Präsident Nicolas Sarkozy und der britische Premierminister David Cameron den Run der Großmächte auf das libysche Öl eröffnet

Italien sichert sich seinen Anteil an der libyschen Beute

Von Marianne Arens, 13. September 2011

Italien will den Öl- und Gasreichtum Libyens nicht seinen Rivalen überlassen. Die Regierung und der Ölkonzern ENI haben neue Verträge mit dem Übergangsrat unterzeichnet.

Neues libysches Regime verfolgt Schwarzafrikaner

Von Peter Symonds, 10. September 2011

Die rassistisch motivierten Übergriffe und Morde an schwarzen Wanderarbeitern und libyschen Staatsbürgern widerlegen eindeutig die Behauptung der Amerikaner und europäischen Verbündeten, in diesem Krieg gehe es um Demokratie und den Schutz der Zivilbevölkerung.

Dokumente belegen Zusammenarbeit libyscher Folterer mit CIA und MI6

Von Peter Symonds, 10. September 2011

Britische und amerikanische Geheimdienste unterhielten engste Beziehungen mit dem Gaddafi-Regime und arbeiteten mit ihm bei Verhören und Folterungen von ihnen überstellter "verdächtiger Islamisten" zusammen.

Beifall für den Libyen-Krieg von der Neuen Antikapitalistischen Partei Frankreichs

Von Kumaran Ira, 10. September 2011

Frankreichs Neue Antikapitalistische Partei (NPA) hat den Krieg der Nato zum Sturz des Regimes von Oberst Muammar Gaddafi in Libyen mit Beifall aufgenommen und ihn als Sieg für die Demokratie gelobt.

Russland anerkennt Nationalen Übergangsrat in Libyen

Von Clara Weiss, 7. September 2011

Russland signalisiert es mit der Anerkennung des Übergangsrates, dass es nicht tatenlos zusehen will, wie sich die Nato-Mächte die gesamte Beute unter den Nagel reißen.

New York Times bejubelt “humanitären” Krieg gegen Libyen

Von Bill Van Auken, 6. September 2011

In mehreren Artikeln ihrer führenden Leitartikel-Schreiber in der letzten Woche erklärte die New York Times den von der Nato gegen Libyen geführten Krieg zum neuen Modell für „humanitären“ Interventionismus.

Eine neue Anhängerschaft für den Imperialismus

Von Peter Schwarz, 3. September 2011

Die Hysterie und Begeisterung, mit der heute europäische und amerikanische Medien und Politiker auf die Vergewaltigung Libyens reagieren, erinnern an die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

„Libyens Freunde“ teilen sich in Paris die Beute auf

Von Bill Van Auken, 3. September 2011

Am Donnerstag fand in Paris die Konferenz der „Freunde Libyens“ statt. Sie gab das Startzeichen für die Aufteilung des ölreichen nordafrikanischen Staates unter den Imperialisten.

Nato bereitet Blutbad in Sirte vor

Von Bill Van Auken, 2. September 2011

Mit dem Angriff der “Rebellen” auf Sirte unter Nato-Beschuss werden die imperialistischen Großmächte genau das erreichen, was ihre Intervention laut UN-Resolution angeblich verhindern sollte: ein Blutbad an der Zivilbevölkerung.

Der Libyen-Krieg und die „deutsche Schande“

Von Ulrich Rippert, 31. August 2011

Anfang der Woche bezeichnete Die Zeit in ihrer Online-Ausgabe die Enthaltung Deutschlands im Libyen-Krieg als „deutsche Schande“.

Immer mehr Beweise für Gräueltaten libyscher „Rebellen“

Von Patrick Martin, 31. August 2011

Es gibt zahlreiche Berichte von Journalisten in Tripolis über standrechtliche Erschießungen und Folter, die von den von der Nato unterstützten Machthabern in Libyen begangen werden.

Libyen: Der Imperialismus zeigt seine Verbrechervisage

Von Bill Van Auken, 30. August 2011

Der Angriff der Nato auf Libyen war von Anfang an kriminell und imperialistisch. Jetzt artet er in eine öffentliche Kopfjagd aus, um Muammar Gaddafi zur Strecke zu bringen.

Libyen als Modell für eine Neuaufteilung des Nahen Ostens

Von Bill Van Auken, 26. August 2011

Philip Zelikow, Ex-Mitarbeiter des US-Außenministeriums, schlägt vor, Libyen als Modell für die Aufteilung des Nahen Ostens und die Zerschlagung der arabischen Staaten zu betrachten.

Libyen: Deutschland will einen Teil der Beute

Von Dietmar Henning, 24. August 2011

Die Truppen der so genannten libyschen „Rebellen“ des Nationalen Übergangsrats (TNC) befanden sich noch im Kampf um Tripolis, da deutete der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) bereits einen Bundeswehreinsatz in Libyen an.

Einmarsch in Tripolis mit NATO-Unterstützung

Von Patrick Martin, 23. August 2011

Das Gaddafi-Regime steht vor seinem Zusammenbruch, da NATO-Flugzeuge und Helikopter aus der Luft den Weg für die Bodentruppen des Übergangsrates freischießen.

Professor Coles Antwort an die WSWS zum Thema Libyen:

Eingeständnis eines intellektuellen und politischen Bankrotts

Von Bill Van Auken, 17. August 2011

Auf die Aufforderung der World Socialist Web Site, Professor Juan Cole möge seine Verleumdungen zurücknehmen, reagiert dieser mit einer flapsigen und unernsten Antwort. Er kann seine Unterstützung für den imperialistischen Krieg gegen Libyen nicht rechtfertigen.

Nato lässt Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken

Von Peter Schwarz, 12. August 2011

Seit Beginn des Libyen-Kriegs im März sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR 1.500 Flüchtlinge bei dem Versuch umgekommen, das Mittelmeer von Libyen nach Europa zu überqueren.

Ein offener Brief an Professor Juan Cole: Antwort auf eine Verleumdung

Von Bill Van Auken, 11. August 2011

Die World Socialist Web Site verlangt von Professor Cole, seine verleumderische Behauptung zurückzunehmen, die WSWS unterstütze ein Massaker an libyschen Zivilisten

Militärische Pattsituation in Libyen

Von Peter Symonds, 5. August 2011

Die ungeklärte Ermordung des Militärkommandanten der Rebellen, General Abdel Fatah Junis, in der letzten Woche hat gezeigt, wie zerstritten und instabil der von der Nato unterstützte Nationale Übergangsrat (TNC) ist.

Mord an General löst Krise im Nationalen Übergangsrat aus

Von Bill Van Auken, 2. August 2011

Die Ermordung von General Junis, einem ehemaligen Funktionär des Gaddafi-Regimes und Oberbefehlshabers der Truppen des Nationalen Übergangsrates, birgt die Gefahr eines Bürgerkrieges zwischen den libyschen „Rebellen“.

Imperialistische Mächte erwägen Rückzug aus Libyen-Krieg

Von James Cogan, 29. Juli 2011

Nachdem sie fünf Monate Tod und Zerstörung über das Land gebracht haben, bieten die Großmächte jetzt einen Handel mit Gaddafi und seinem Regime an.

WikiLeaks-Dokumente erhellen Hintergrund der US-gestützten Intervention in Libyen

Von Robert Morgan, 28. Juli 2011

Washington hatte nur ein Ziel – die Schaffung eines Regimes, das den Interessen der USA und der internationalen Öl- und Gaskonzerne besser diente..

Französische Regierung verhandelt über Lösung für Libyen-Krieg

Von Patrick O’Connor, 14. Juli 2011

Die diplomatischen Manöver sind Ausdruck der Krise, in der die USA, Frankreich und Großbritannien mit ihrer illegalen militärischen Kampagne stecken, die inzwischen in den fünften Monat geht.

Deutsche Bomben und Militärtechnik für Libyen-Krieg

Von Sven Heymanns, 6. Juli 2011

Nach über 5.000 Luftangriffen auf Libyen geht den wichtigsten Nato-Partnern langsam die Munition aus. Sofort bietet Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) deutsche Bomben und Militärtechnik als Nachschub an.

Frankreich bewaffnet Anti-Gaddafi-Kräfte

Von July Hyland, 5. Juli 2011

Frankreich hat in der letzten Woche bestätigt, Waffen an die Oppositionellen, die gegen Oberst Gaddafis Kräfte in Libyen kämpfen, geliefert zu haben.

Die US-Politik des Meuchelmords

Von Joseph Kishore, 2. Juli 2011

Nach mehr als einhundert Tagen Libyen-Krieg zielt die US-NATO-Strategie immer unverhohlener auf einen politischen Meuchelmord ab.

Nach 100 Tagen NATO-Bombardierung Libyens:

Internationaler Strafgerichtshof ordnet Gaddafis Verhaftung an

Von Bill Van Auken, 2. Juli 2011

Während die NATO-Bombardierung seit 100 Tagen anhält, ordnet Internationaler Strafgerichtshof Verhaftung von Gaddafi an

Obama missachtet Gesetzesfrist im Libyen-Krieg

Von Patrick Martin, 22. Juni 2011

Am 19. Juni lief die 90-Tage Periode des Kriegsermächtigungsgesetzes für den Krieg gegen Libyen aus.

Ölkonzerne bereiten sich auf die Zeit nach Gaddafi vor

Von Patrick O’Connor, 22. Juni 2011

Die großen amerikanischen und europäischen Ölkonzerne, die bisher in Libyen aktiv waren, bereiten sich darauf vor, ihre Geschäfte wiederaufzunehmen. Sie warten nur darauf, dass der von der Nato geführte völkerrechtswidrige Krieg einen „Regimewechsel“ durchsetzt.

Deutsche Regierung bereitet Einsatz in Libyen vor

Von Sven Heymanns und Peter Schwarz, 15. Juni 2011

Deutschland will sie sich sowohl militärisch wie politisch und wirtschaftlich an der Besetzung Libyens beteiligen, wenn das Regime Muammar al Gaddafis fällt.

Nato-Bombenterror gegen Libyen

Von Bill Van Auken, 11. Juni 2011

Seit vier Tagen wird die libysche Hauptstadt Tripolis praktisch ununterbrochen bombardiert. Die imperialistische Aggression erinnert mehr und mehr an Eroberungskriege, wie sie Hitler und Mussolini in den 1930er Jahren führten.

Obamas illegaler Krieg gegen Libyen

Von Patrick Martin, 10. Juni 2011

Die Obama-Regierung verletzt die Verfassung und das Kriegsermächtigungsgesetz, indem sie Krieg ohne die Zustimmung des Kongresses führt.

Nato verlängert Libyen-Bombardierung bis September

Von Patrick O’Connor, 4. Juni 2011

Die Nato verkündete am Mittwoch die Fortsetzung ihrer militärischen Intervention in Libyen für weitere 90 Tage. Damit sind die Bombenangriffe auf das ölreiche nordafrikanische Land jetzt offiziell bis Ende September autorisiert.

NATO-Bomben auf Tripolis töten und verletzen Zivilisten

Von Bill Van Auken, 28. Mai 2011

Am Dienstag, den 24. Mai, töteten Luftschläge britischer und anderer NATO-Kampfflugzeuge neunzehn libysche Zivilisten und verletzten weitere 150 Menschen, viele von ihnen schwer.

Der Krieg gegen Libyen und die amerikanische Demokratie

Von Patrick Martin, 26. Mai 2011

Die Obama-Regierung hat eine Frist tatenlos verstreichen lassen, innerhalb derer der Kongress seine Zustimmung zum Libyenkrieg hätte geben müssen. Die Frist lief am Freitag, den 20. Mai, fast unbemerkt ab.

Der internationale Strafgerichtshof und Gaddafi

Von Chris Marsden, 19. Mai 2011

Der Haftbefehl des Anklägers Luis Moreno-Ocampo gegen Oberst Muammar Gaddafi und zwei andere bestätigt die Rolle des Internationalen Strafgerichtshofs als Werkzeug der imperialistischen Mächte.

Der Krieg in Libyen und die Krise der Europäischen Union

Teil 3

Von Peter Schwarz, 18. Mai 2011

Dieser Vortrag, gehalten auf einem Seminar der Partei für Soziale Gleichheit, analysiert die Hintergründe des Libyen-Kriegs und der wachsenden nationalen Spannungen in Europa.

Der Krieg in Libyen und die Krise der Europäischen Union

Teil 1

Von Peter Schwarz, 14. Mai 2011

Dieser Vortrag, gehalten auf einem Seminar der Partei für Soziale Gleichheit, analysiert die Hintergründe des Libyen-Kriegs und der wachsenden nationalen Spannungen in Europa.

Italiens Rolle im Libyenkrieg

Von Marianne Arens, 13. Mai 2011

Seit dem 28. April beteiligt sich Italien aktiv am Bombenkrieg gegen Libyen. Die Entscheidung für die Kriegsteilnahme entspringt der Befürchtung, den Einfluss in der ehemaligen italienischen Kolonie an Frankreich, Großbritannien und die USA zu verlieren.

Washington schleust eingefrorenes libysches Vermögen an „Rebellen“führung

Von Patrick O’Connor, 7. Mai 2011

Das gestrige Treffen der “Kontaktgruppe für Libyen” schloss mit der Ankündigung von US-Außenministerin Hillary Clinton, dass Washington bald „einen Teil der 30 Milliarden Dollar beschlagnahmten libyschen Vermögens anzapfen“ werde, um damit die militärische Intervention zu unterstützen.

USA und Nato verteidigen gezielte Luftschläge gegen Gaddafi-Familie

Von Barry Grey, 6. Mai 2011

Vertreter der USA und der Nato haben Vorwürfe der libyschen Regierung beiseite gewischt, dass der Luftschlag vom Samstag ein gezielter Mordanschlag gegen Gaddafi war.

USA und Großbritannien wollen Libyenkrieg ausweiten

Von Bill Van Auken, 28. April 2011

Die zivilen und militärischen Spitzen der amerikanischen und britischen Armee trafen sich am Dienstag in Washington, um eine deutliche Ausweitung der imperialistischen Intervention in Libyen auszuhecken.

USA und Nato versuchen, Gaddafi zu töten

Von Bill Van Auken, 27. April 2011

Mit dem Angriff auf den Bab-al-Azizyah-Komplex in Tripolis am Montag ist der US-Nato-Krieg gegen Libyen in eine neue kriminelle Phase eingetreten, die nun auch die Politik staatlich organisierten Mordes einschließt.