Autoindustrie

Italien

Produktionsstopp bei Fiat wegen Lastwagenstreik

Von David Walsh, 21. März 2012

Seit Wochen kämpfen italienische Lastwagenfahrer gegen hohe Benzinpreise und den Sparkurs der Regierung. Dies führt jetzt zum Produktionsstopp in mehreren Fiat-Werken.

Die Gewerkschaft UAW und die „Wiedergeburt“ der amerikanischen Autoindustrie

Von Jerry White, 29. Oktober 2011

Der neue Tarifvertrag, den die UAW mit GM, Ford und Chrysler unterzeichnet hat, und der für vier Jahre gelten soll, wird zu einer Verschlechterung bei Löhnen und Arbeitsbedingungen der Autoarbeiter auf der ganzen Welt führen.

Opel „schmiert“ Betriebsräte

Von Dietmar Henning, 26. Oktober 2011

Nur selten erhält die Öffentlichkeit Einblick in die ausgefeilten Mechanismen, mit denen die Mitglieder der Betriebsräte auf Linie gebracht, diszipliniert oder schlichtweg bestochen werden.

Neue Entlassungswelle bei Fiat, Italien

Von Marianne Arens, 18. Oktober 2011

Zum Jahresende will Fiat in Italien zwei Werke schließen, das sizilianische Werk Termini Imerese und die Autobusproduktion Irisbus bei Neapel.

UAW-Tarifvertrag mit Ford verkauft Autoarbeiter aus

Von Shannon Jones, 8. Oktober 2011

Die UAW gab am Dienstag den Tarifvertragsentwurf mit Ford bekannt, der dem Vertrag mit General Motors vom vergangenen Monat ähnelt.

World Socialist Web Site bei UAW-Pressekonferenz ausgesperrt

Von Shannon Jones, 7. Oktober 2011

Die UAW schloss die WSWS am 4. Oktober von ihrer Pressekonferenz aus, auf der sie den Tarifvertragsentwurf mit Ford vorstellen wollte.

Autoarbeitern in Amerika steht historischer Kampf bevor

Von Jerry White, 9. September 2011

Am 14. September läuft der Tarifvertrag aus, der die letzten vier Jahre für 114.000 Autoarbeiter bei GM, Ford und Chrysler gegolten hat.

Neuer Tiefschlag der italienischen Gewerkschaften gegen Fiat-Arbeiter

Von Marc Wells, 11. Mai 2011

Am 2. und 3. Mai fand beim Turiner Karosseriebauer Bertone erneut eine Abstimmung unter Fiat-Arbeitern über einen neuen Werksvertrag statt.

Die UAW setzt Maßstäbe für Lohnkürzungen in der globalen Automobilindustrie

Von Jerry White, 30. April 2011

Nachdem General Motors, Ford und Chrysler im letzten Jahrzehnt in den USA eine Viertel Million Arbeitsplätze vernichtet haben, planen sie jetzt, bis 2015 35.000 neue Arbeiter in ihren amerikanischen Fabriken einzustellen.

Nach Fiat-Abschluss sind Tarifrechte in ganz Italien bedroht

Von Marc Wells und Alex Lantier, 12. April 2011

Fiat-Chef Sergio Marchionne steht an der Spitze einer Kampagne, die in ganz Italien Kürzungen durchsetzen und die Tarifautonomie untergraben soll.

Abstimmung bei Fiat in Turin: Gewerkschaften unterstützen historischen Angriff auf italienische Arbeiter

Von Marc Wells, 22. Januar 2011

Der neue Knebelvertrag bei Fiat schafft völlig neue Arbeitsbedingungen für Italiens Industriebetriebe und zerstört wichtige Errungenschaften der letzten 60 Jahre. Er ist Ergebnis des Verrats der Gewerkschaften und der sogenannten "Links" -Parteien.

Fiat Turin: Referendum unter dem Damoklesschwert der Produktionsverlagerung

Von Marianne Arens, 11. Januar 2011

Die Arbeiter von Fiat-Turin sollen über einen neuen Vertrag abstimmen, der flexiblere Arbeitszeiten, weniger Pausen und Streikverzicht enthält. Bei Ablehnung droht die Schließung des größten Fiat-Werks in Italien.

Beispiellose Angriffe auf Fiat-Arbeiter

Von Marianne Arens und Peter Schwarz, 9. November 2010

Die Fiat-Arbeiter in Italien sollen Niedriglöhne, flexible Arbeitsbedingungen und Streikverzicht akzeptieren. Der Angriff dient als Rammbock für eine grundlegende Veränderung der Klassenbeziehungen.

Opel-Werk in Antwerpen schließt Ende des Jahres

Von Dietmar Henning, 23. Oktober 2010

Gewerkschaften und Betriebsräte haben systematisch auf die Stilllegung des Werks hingearbeitet, das einst 12.000 Arbeiter beschäftigte.

Opel: Sanierung auf Kosten der Belegschaft

Von Dietmar Henning, 15. September 2010

Die europäischen Betriebsräte von Opel und Vauxhall sind derzeit damit beschäftigt, in den europäischen Werken von General Motors (GM) rund 8.000 Arbeitsplätze abzubauen.

Der Kampf der GM-Arbeiter in Indianapolis wirft wichtige Fragen auf

Von Jerry White, 31. August 2010

In Diskussionen mit GM-Arbeitern im Presswerk in Indianapolis sind mehrere Fragen darüber aufgekommen, wie sie ihren Kampf voranbringen können und ob neue Organisationen notwendig sind, um die UAW zu ersetzen.

Autoarbeiter in Indianapolis führen mutigen Kampf

Von Patrick Martin, 19. August 2010

Autoarbeiter bei GM Indianapolis widersetzen sich dem Konzern und der UAW und verteidigen ihre Arbeitsplätze und ihren Lebensstandard. Die ganze Arbeiterklasse muss sie unterstützen.

Die chinesische Arbeiterklasse regt sich

Von John Chan, 8. Juni 2010

In Südchina haben Honda-Arbeiter mit ihrem Streik fast zwei Wochen lang den Konzern lahmgelegt. Ihr Streik und weitere Kämpfe der letzten Wochen versetzen die Pekinger Bürokratie und die globale Finanzwelt in Nervosität.

Ein Jahr seit dem Bankrott von General Motors

Von Jerry White, 5. Juni 2010

Vor einem Jahr erklärte General Motors seinen Bankrott und setzte damit die Vernichtung von Tausenden von Arbeitsplätzen in Nordamerika und Europa in Gang.

Lehnt die von Ford und UAW geforderten Zugeständnisse ab!

Wählt Basiskomitees zur Verteidigung von Arbeitsplätzen und Lebensbedingungen!

Von der amerikanischen Socialist Equality Party, 22. Oktober 2009

Die amerikanische Automobilarbeitergewerkschaft UAW hat mit dem Autokonzern Ford weitgehende Zugeständnisse vereinbart, über die die Belegschaften in dieser Woche abstimmen. Die Socialist Equality Party ruft in dem folgenden Flugblatt dazu auf, die Vereinbarung abzulehnen.

Gespräch mit einem Opelarbeiter

"Gemeinsamer Widerstand ist notwendig"

Von Marianne Arens, 16. Juli 2009

Weil das Urlaubsgeld nicht ausbezahlt wird, wächst auch im Stammwerk Opel-Rüsselsheim der Unmut, nicht nur gegen die Geschäftsleitung, sondern auch gegen die Betriebsräte.

Organisiert Basiskomitees gegen Betriebsstilllegungen und die Zugeständnisse der UAW

Von der Socialist Equality Party (USA), 3. Juli 2009

Wenn die Chrysler-Arbeiter nach der zweiwöchigen Arbeitsruhe diese Woche wieder zurückkommen, werden sie sofort wieder mit den brutalen Maßnahmen konfrontiert sein, die die Obama-Regierung verlangt, um den bankrotten Autohersteller wieder profitabel zu machen.

Wall Street treibt General Motors in die Insolvenz

Von Jerry White, 30. Mai 2009

Die "Rettungsaktion" von Barack Obama für den General-Motors-Konzern läuft auf eine weitere Plünderung der öffentlichen Kassen und einen Rundumschlag gegen die Arbeiter im Interesse der Investoren hinaus.

Weist die Erpressung von General Motors, Regierung und UAW zurück!

Organisiert Basiskomitees, stimmt die Zugeständnisse nieder, verteidigt alle Arbeitsplätze!

Von Jerry White, 28. Mai 2009

Die Autoarbeitergewerkschaft UAW hat sich mit General Motors auf einen Tarifvertrag geeinigt, der weitgehende Zugeständnisse der Arbeiter beinhaltet. Hier eine Erklärung der World Socialist Web Site und der amerikanischen SEP (Socialist Equality Party) mit der Aufforderung, den Vertrag abzulehnen.

GM Europa und der globale Kampf für die Verteidigung der Arbeitsplätze

Von Socialist und der Partei für Soziale Gleichheit, 14. Mai 2009

Der drohende Bankrott von General Motors illustriert das soziale Schicksal von Millionen Arbeitern in der globalen Krise.

Wer steigt bei Opel ein?

Gewerkschaft gibt Magna den Vorzug

Von Dietmar Henning, 5. Mai 2009

Die Behauptung der IG Metall und der Betriebsräte, der Einstieg von Magna sei im Interesse der Opel-Beschäftigten, ist Betrug: Das Unternehmen kämpft selbst mit Millionenverlusten.

Weiterer Anstieg von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit im Februar

10.000 Stahlarbeiter demonstrieren in Duisburg gegen drohende Entlassungen

Von Elisabeth Zimmermann, 3. März 2009

Die Stahlkonzerne sind massiv von der internationale Finanz- und Wirtschaftskrise Krise betroffen und bereiten Entlassungen vor. In den Betrieben wächst Opposition und Widerstand.

Aktionstag bei Opel

Das Gift des Gewerkschaftsnationalismus

Von Ulrich Rippert, 28. Februar 2009

Die Opel-Kundgebungen, der IG-Metall und des Betriebsrats am vergangenen Donnerstag in Rüsselsheim und Eisenach dienten nicht der Verteidigung der Arbeitsplätze, sondern der Verbreitung der nationalistischen Konzepte der Gewerkschaft.

Europa-Aktionstag bei Opel

Opel-Sanierung auf dem Rücken der Belegschaft geplant

Von Helmut Arens, 27. Februar 2009

Die IG-Metall und der Opel-Betriebsrat inszenierten am gestrigen Donnerstag mit Unterstützung von Vizekanzler und SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier ein groß angelegtes und zynisches Manöver, um die amerikanischen und europäischen Belegschaften von General Motors zu spalten und ihre nationalistischen und protektionistischen Konzepte zu propagieren.

Autoarbeiter brauchen eine sozialistische Strategie

Von der Redaktion, 18. Dezember 2008

Die Arbeiter müssen den gesamten Rahmen der so genannten "Rettungsaktion", der von den zwei großen Parteien und der Gewerkschaft vorgeschlagen wurde, zurückweisen. Sie können nicht zulassen, dass Entscheidungen über das Leben von Millionen in den Händen von Konzernen und der politischen Führungsschicht bleiben. Die einzige Möglichkeit, wie Arbeiter eine Katastrophe vermeiden können, besteht darin, ihre Angelegenheiten in die eigenen Hände zu nehmen und für ihre eigenen Klasseninteressen zu kämpfen

Die politischen Lehren aus dem Streik bei American Axle

Erklärung der World Socialist Web Site und der Socialist Equality Party (USA)

Von der World Socialist Web Site und der Socialist Equality Party, 4. Juni 2008

Nach Beendigung ihres dreimonatigen Streiks in Michigan und New York sind die Arbeiter von American Axle vergangene Woche wieder an die Arbeit zurückgekehrt. Der Streik - einer der längsten Arbeitskämpfe in der Autoindustrie seit Jahrzehnten - endete mit einer bitteren Niederlage für die Arbeiter.

Stimmt gegen den Ausverkauf bei American Axle! Mobilisiert Autoarbeiter gegen Angriffe auf Arbeitsplätze und Löhne!

Von World und der Socialist Equality Party, 20. Mai 2008

Am 16. Mai gaben die United Auto Workers (UAW) und der Autoteilehersteller American Axle bekannt, sich auf den Entwurf eines Tarifvertrags geeinigt zu haben. Die SEP der Vereinigten Staaten ruft die Arbeiter, die seit elf Wochen streiken, dazu auf, diesen Ausverkauf zurückzuweisen.

Rumänische Autoarbeiter streiken gegen Hungerlöhne

Von Markus Salzmann, 5. April 2008

Seit mittlerweile fast zwei Wochen streiken rund 10.000 Arbeiter des Dacia-Werkes im rumänischen Pitesti.

Neuer Tarifvertrag stößt auf Ablehnung

Autoarbeitergewerkschaft und Chrysler verschwören sich gegen Arbeiter

Von Jerry White, 26. Oktober 2007

Die Autoarbeitergewerkschaft United Auto Workers (UAW) führt gemeinsam mit dem Chryslerkonzern einen Krieg gegen die eigenen Mitglieder, um einen Tarifvertrag zu erzwingen, den die Mehrheit der Chrysler-Arbeiter ablehnt.

Die kleinbürgerliche Linke, die Gewerkschaft UAW und der Tarifvertrag bei General Motors

Von Jerry White und Barry Grey, 23. Oktober 2007

Der Tarifvertrag, den die amerikanische Automobilarbeitergewerkschaft UAW (United Auto Workers) mit General Motors abgeschlossen hat, stellt einen Tiefpunkt in der jahrzehntelangen Degeneration der UAW dar.

Vollständige Kapitulation der amerikanischen Autoarbeitergewerkschaft

Von der Redaktion, 29. September 2007

Die amerikanische Autoarbeitergewerkschaft UAW hat den Streik von 73.000 Arbeitern gegen General Motors am Mittwochmorgen abgebrochen und einen vorläufigen Abschluss bekannt gegeben, der einer völlige Kapitulation vor den umfangreichen Zugeständnissen gleichkommt, die das Unternehmen verlangt hat.

Die Rolle der Betriebsräte bei der Spaltung der europäischen Autoarbeiter

GM baut in Antwerpen deutlich mehr Arbeitsplätze ab als angekündigt - Arbeitskampf in Gliwice beendet

Von Marianne Arens, 9. Juni 2007

General Motors Europe (GME) will im Opel-Werk Antwerpen noch im Laufe dieses Jahres fast 2,200 Stellen streichen; damit ist die Hälfte der 4.500-köpfigen belgischen Opel-Belegschaft von Entlassung bedroht. Ein Arbeitskampf im polnischen Gliwice wurde mit Hilfe des Europäischen Betriebsratsvorsitzenden Klaus Franz beendet.

Der Cerberus-Chrysler-Deal: Ein Argument für Gemeineigentum in der Autoindustrie

5. Juni 2007

Der Verkauf der Chrysler Corporation an die private Investmentfirma Cerberus Capital Management ermöglicht es den mächtigsten Finanzhaien der Wall Street, ihre Umstrukturierungs- und Werkschließungspläne in der nordamerikanischen Autoindustrie radikaler umzusetzen als je zuvor. Diese Übernahme - die erste, bei der eine private Investmentfirma einen Autogiganten schluckt - bedroht die Arbeitsplätze und den Lebensunterhalt von 80.000 Chrysler-Arbeitern in den USA und Kanada und schafft einen Präzedenzfall für verschärfte Angriffe auf alle Autoarbeiter.

Ein neues Geschäftsmodell

Warum die US-Autoarbeitergewerkschaft die Übernahme von Chrysler durch Cerberus unterstützt

Von Barry Grey, 18. Mai 2007

Die Unterstützung der Autoarbeitergewerkschaft United Auto Workers (UAW) für den Verkauf von Chrysler an die Wall Street Kapitalgesellschaft Cerberus Capital Management hat weitgehende und beunruhigende Bedeutung für die Chrysler Arbeiter und darüber hinaus für alle amerikanischen Autoarbeiter.

Stoppt die Zerschlagung von Chrysler!

Für Arbeiterkontrolle und Gemeineigentum in der Autoindustrie!

Von der Redaktion, 29. März 2007

Die Vernichtung von 13.000 Arbeitsplätzen bei Chrysler in den USA und Kanada und der drohende Ausverkauf des 82 Jahre alten Automobilunternehmens ist der bisher letzte in einer ganzen Reihe von Angriffen auf die Arbeitsplätze und den Lebensstandard der Automobilarbeiter in den USA und international.

US-Automobilarbeitergewerkschaft zu massiven Zugeständnissen bereit

Von Shannon Jones, 23. März 2007

Während die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer sprudeln, schiebt die Bundesregierung die Milliarden den Unternehmen zu.

Chrysler streicht in Nordamerika 13.000 Stellen

Von der Redaktion, 17. Februar 2007

DaimlerChrysler verkündete am Mittwoch die Absicht, als Teil seiner neuesten Restrukturierungsmaßnahmen für die nordamerikanische Chrysler-Gruppe 13.000 Stellen zu streichen. Diese Arbeitsplatzvernichtung wird verheerende Auswirkungen haben, besonders in Regionen, die schon jetzt vom Verlust Tausender Arbeitsplätze in der Automobilindustrie und anderen Zweigen der Fertigungsindustrie schwer gezeichnet sind.

VW Brüssel wieder im Streik

Von Korrespondentenbericht, 27. Januar 2007

Der Rücktritt Stanislaw Wielgus’ vom Amt des Warschauer Erzbischofs hat ein Schlaglicht auf die tiefe Krise der katholischen Kirche in Polen geworfen. Das Bollwerk der Reaktion, das maßgeblich dazu beigetragen hat, die Massenopposition gegen das stalinistische Regime ins Fahrwasser der kapitalistischen Restauration zu lenken, verliert zunehmend an Einfluss.

Das Ende des Arbeitskampfs bei VW Brüssel-Forest

Von Marianne Arens, 17. Januar 2007

Nach sieben Wochen Streik und Besetzung wird seit dem 8. Januar im Volkswagenwerk in Brüssel-Forest wieder gearbeitet.

Volkswagen Brüssel-Forest:

Stimmen aus der Belegschaft

Von einem Reporterteam, 5. Januar 2007

Am heutigen Freitag beginnt im VW-Werk Brüssel-Forest eine Abstimmung über das aktuelle Ergebnis der Verhandlungen von Betriebsrat und Direktion.

Volkswagen Brüssel-Forest:

Stimmt gegen den Ausverkauf der Gewerkschaften und Betriebsräte!

Von der Redaktion der World Socialist Web Site, 5. Januar 2007

Am heutigen Freitag beginnt im VW-Werk Brüssel-Forest eine Abstimmung über das aktuelle Ergebnis der Verhandlungen von Betriebsrat und Direktion.

Ausverkauf bei VW Brüssel

Gewerkschaften organisieren Abbau von 3.200 Arbeitsplätzen

Von Ludwig Niethammer, 30. Dezember 2006

Zwei Tage vor Weihnachten gab ein Sprecher des VW-Konzerns die endgültige Vernichtung von 3.200 der insgesamt 5.400 Arbeitsplätze im Werk Brüssel-Forest bekannt.

Der Ausverkauf bei VW Brüssel

Gewerkschaft stimmt dem Abbau der Arbeitsplätze zu

Von Marianne Arens, 19. Dezember 2006

Vor mehr als vier Wochen traten die VW-Arbeiter in Brüssel-Forest in Streik und besetzten das Werk, um gegen die Verlagerung der Golf-Produktion von Brüssel an deutsche Standorte zu protestieren. Doch der Widerstand konnte an der Entscheidung der Konzernleitung nichts ändern. Denn während viele Solidaritätstelegramme in Brüssel-Forest eintrafen, organisierten Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre gleichzeitig die systematische Isolation der streikenden VW-Arbeiter in Belgien.

Der VW-Betriebsrat und der Abbau von Arbeitsplätzen

Geheimabsprachen und Verhandlungsprotokolle über die Golf-Produktion müssen offen gelegt werden

Von Ulrich Rippert, 9. Dezember 2006

Seitdem die VW-Konzernleitung Mitte November bekannt gab, dass die Produktion des VW-Golfs aus dem Brüsseler Werk abgezogen und an die deutschen Standorte in Wolfsburg und ins sächsische Mosel verlagert werde, bemühen sich Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre in Deutschland, ihre Unschuld zu beteuern.

Demonstration gegen Schließung des VW-Werks in Brüssel

Ein Alibi für die Gewerkschaftsbürokratie

5. Dezember 2006

Die jüngste Brüsseler VW-Demonstration ist ein lehrreiches Beispiel für den Ausverkauf der Gewerkschaftsbürokraten: Sie hatten zu einer "internationalen Demonstration" aufgerufen, doch anstatt die VW-Arbeiter europaweit zu mobilisieren, haben sie die Verlagerung des Golf aus Brüssel schon akzeptiert.

Wolfsburger VW-Arbeiter solidarisch mit Brüsseler Kollegen

Von Marianne Arens, 2. Dezember 2006

Während die Gewerkschaften über die Entlassungen in Brüssel verhandeln, solidarisieren sich VW-Arbeiter in Wolfsburg

Belgisches VW-Werk rund um die Uhr besetzt

25. November 2006

Reportage aus dem besetzten Volkswagenwerk Brüssel-Forest: VW will die Golfproduktion aus dem Werk nach Deutschland verlagern, wodurch 4.000 der 5.800 Arbeitsplätze unmittelbar bedroht sind.

Unterstützt den Kampf der VW-Arbeiter in Brüssel!

Baut Verteidigungskomitees unabhängig von Betriebsrat und Gewerkschaft auf!

Von der Redaktion, 25. November 2006

Der Amoklauf in Emsdetten ist die jüngste einer Reihe von Gewalttaten an deutschen Schulen.

Streik und Besetzung bei VW in Belgien

Von Helmut Arens, 23. November 2006

Regierung, VW-Geschäftsleitung und die Gewerkschaften sind angesichts der sozialen Konflikte sehr bemüht, den Streik bei VW unter Kontrolle zu halten, um zu verhindern, dass er zum Funken für einen sozialen Flächenbrand wird.

Streik der VW-Arbeiter von Mexiko beendet

Von Gerardo Nebbia, 14. September 2001

Nach 18 Tagen ist der Streik der VW-Arbeiter in Mexiko beendet worden.

VW-Arbeiter in Mexiko lehnen Tarifabkommen ab und streiken weiter

Von Gerardo Nebbia, 4. September 2001

Die VW-Arbeiter von Mexiko streiken trotz internationalem Druck weiter.

DaimlerChrysler plant 26.000 Arbeitsplätze im Chrysler-Sektor zu vernichten

Sechs Werke sollen in den nächsten zwei Jahren geschlossen werden

Von Jerry White, 1. Februar 2001

Das Management von DaimlerChrysler gab am Montag einen drastischen Arbeitsplatzabbau und Betriebsschließungen bei der amerikanischen Chrysler-Gruppe bekannt, die in den nächsten drei Jahren zur Vernichtung von 26.000 Arbeitsplätzen führen werden.

50.000 Arbeitsplätze in England durch Rover-Verkauf von BMW bedroht

Anti-deutsche Kampagne der Gewerkschaftsführer verhindert gemeinsame Aktionen gegen BMW-Management

Von Chris Marsden, 5. April 2000

Flugblatt zur Protestdemonstration britischer Rover-Arbeiter am 1. April zu den Hintergründen des Verkaufs in der internationalen Automobilbranche. Kritik am Kurs der Gewerkschaften.