Politik & Kultur

Young Euro Classic 2017 – Experimentierfreude und ein Zeichen gegen Krieg

Von Verena Nees, 19. August 2017

Zum 18. Mal kommen in Berlin weit über tausend junge Musiker aus europäischen Ländern, aber auch anderen Kontinenten wie Asien und Lateinamerika zusammen, um gemeinsam zu musizieren.

„Exil als geistige Lebensform“

Ein Buch über Brecht und Feuchtwanger

Von Sybille Fuchs, 22. November 2016

Der Journalist und Sachbuchautor Andreas Rumler untersucht das lebenslange Arbeitsbündnis Lion Feuchtwangers mit Bertolt Brecht unter dem Gesichtspunkt des Exils.

Günter Grass 1927-2015

Eine Würdigung

Von Sybille Fuchs, Wolfgang Weber und Peter Schwarz, 18. April 2015

Günter Grass, der am 13. April im Alter von 87 Jahren starb, zählt zu den herausragendsten deutschen Schriftstellern. Er war ein großartiger Erzähler und blieb auch am Ende seines Lebens seinen politischen Grundsätzen treu.

Zum Tod von Günter Grass

Von Peter Schwarz, 14. April 2015

Der Nobelpreisträger Günter Grass ist im Alter von 87 Jahren in Lübeck an den Folgen einer Infektion gestorben.

The Interview: der neueste Blockbuster von CIA Pictures

Von Andre Damon und David Walsh, 31. Dezember 2014

Es passt zur Obama-Regierung, dass sie The Interview als Werbung für die Werte nutzt, die sie repräsentiert.

"The Death of Klinghoffer"

Oper zeigt “Achille-Lauro“-Entführung von 1985

Von Fred Mazelis, 22. November 2014

John Adams Oper “The Death of Klinghoffer” ist ein würdiger Beitrag zum zeitgenössischen Opern-Repertoire.

Russischer Dirigent Gergiev vom Saar-Festival ausgesperrt

Von Verena Nees, 19. November 2014

Der international renommierte Dirigent Valerij Gergiev ist von den saarländischen Musikfestspielen im kommenden Jahr ausgeschlossen worden, weil er Russe ist und den russischen Präsidenten Wladimir Putin unterstützt.

DDR-Künstler und Stasi

Von Bernd Reinhardt, 5. November 2014

Der Künstler und Stasi-Spitzel Sascha Anderson war eine zentrale Figur der jungen DDR-Literaturszene der achtziger Jahre.

Zum Tode von Siegfried Lenz

17. März 1926 – 7. Oktober 2014

Von Sybille Fuchs, 1. November 2014

Mit Siegfried Lenz ist am 7. Oktober einer der beliebtesten und meistgelesenen Autoren der deutschen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur gestorben.

Geistige Mobilmachung für den Ersten Weltkrieg

Von Verena Nees, 18. Oktober 2014

Am 4. Oktober 1914 erschien der „Aufruf an die Kulturwelt“. Darin verherrlichten 93 Wissenschaftler, Künstler und Literaten den Ersten Weltkrieg als Kampf für die Kultur.

Jüdischer Dirigent Daniel Barenboim ergreift Partei für die Palästinenser

Von Fred Mazelis, 31. Juli 2014

Der weltberühmte Dirigent und Pianist spricht für Millionen Menschen auf der Welt, auch viele in Israel.

Der Italienische Futurismus 1909-1944:

Rekonstruktion des Universums

Ausstellung im Guggenheim Museum in New York

Von Clare Hurley, 4. Juli 2014

Als Kunstrichtung war der Futurismus nicht viel mehr als eine italienische Variante anderer moderner europäischer Kunstbewegungen.

New York: Metropolitan Opera setzt weltweite “Klinghoffer”-Übertragung ab

Von Fred Mazelis, 26. Juni 2014

Auf Druck der zionistischen Lobby hat Met-Generaldirektor Peter Gelb die weltweite Video- und Radio-Übertragung von John Adams’ zeitgenössischer Oper „The Death of Klinghoffer“ (Klinghoffers Tod) abgesetzt.

Vor Beginn der WM: Zusammenstöße zwischen brasilianischen Arbeitern und der Polizei

Von Rafael Azul, 11. Juni 2014

Vor der Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft am Donnerstag finden täglich Streiks und Massenproteste statt.

„Zwischen Welten“: ein staatstragender Film

Von Bernd Reinhardt, 9. Mai 2014

Der Film Zwischen Welten stellt die kritische Frage, ob die Bundeswehr in Afghanistan die propagierten humanitären Ziele erreicht hat. Die Antwort ist ein eindeutiges Nein.

Brasilianische Regierung setzt Militär ein

Von Bill Van Auken, 24. April 2014

Die PT-Regierung hat 6.000 Soldaten in den Bundesstaat Bahia geschickt, nachdem es durch einen Polizeistreik zu Plünderungen gekommen war.

Münchner Grüne fordern Berufsverbot für russischen Dirigenten Gergiev

Von Verena Nees, 16. April 2014

Die Ukraine-Krise hat zu einer heftigen Auseinandersetzung um den künftigen Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker geführt.

64. Internationales Berliner Filmfestival - Teil 3

We Come as Friends und Lauf Junge, lauf: Zwei weitere Filme mit ernsthaftem Anspruch

Von Stefan Steinberg, 1. März 2014

Hubert Saupers Dokumentarfilm untersucht die Bilanz westlicher Interventionen in Afrika, während Pepe Danquarts Film die Erfahrung eines vaterlosen jüdischen Jungen in Polen im Krieg darstellt.

Amerikanischer Folksänger Pete Seeger verstarb 94-jährig

Von David Walsh, 1. März 2014

Während einer Karriere, die fast ein Dreivierteljahrhundert umspannte, war Seeger Verfasser und Mitverfasser vieler der populärsten Folk- oder Protestlieder der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts oder wurde mit ihnen identifiziert.

64. Internationales Berliner Filmfestival – Teil 2

Ein ernstgemeinter Umgang mit Geschichte: Non-Fiction Diary von Jung Yoon-suk aus Südkorea

Von Stefan Steinberg, 25. Februar 2014

Der südkoreanische Filmemacher Jung Yoon-suk legt in seinem neuen Dokumentarfilm Non Fiction Diary, der auf der 64. Berlinale zu Recht einen Preis erhielt, eine erfrischend ernsthafte Haltung zur Geschichte an den Tag.

64. Internationales Berliner Filmfestival – Teil 1

Politische Agenden auf diesjähriger Berlinale

Von Stefan Steinberg, 22. Februar 2014

Eine bemerkenswerte Besonderheit der 64. Berlinale war die Art und Weise, in der bestimmte führende Persönlichkeiten aus der Filmwelt offen ihre rückwärtsgewandten politischen Agenden bewarben.

New York Times-Autor schürt Vorwürfe gegen Woody Allen im Namen von „Menschenrechten“

Von David Walsh, 13. Februar 2014

Das Bündnis aus selbstzufriedenen Medienexperten, "Menschenrechts"aktivisten, Pseudolinken, Feministinnen, und offen rechten Elementen, die die USA in regelmäßigen Abständen mit ihren Moralaposteleien im Dienste der politischen Reaktion überschwemmen, schlagen wieder zu.

US-Medien und Politiker hetzen gegen Winterspiele in Sotschi

Von Andrea Peters, 12. Februar 2014

Amerikanische Medien haben die Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Sotschi mit einer negativen Propagandaoffensive begleitet.

Portugal versteigert 85 Werke von Joan Miró

Von Sybille Fuchs, 6. Februar 2014

Wie in der insolventen Stadt Detroit sollen auch in Portugal Kunstwerke versteigert werden, um die staatliche Haushaltskasse aufzufüllen.

Zum Hintergrund der Angriffe auf das Detroit Institute of Arts:

Oligarchen und ihre Spielereien: Private Museen auf dem Vormarsch

Von Nancy Hanover, 18. Januar 2014

Im Dezember 2014 schlug ein Richter der insolventen Stadt Detroit einen „grandiosen Vergleich“ vor. Sie solle das weltberühmte Detroit Institute of Art (DIA) für fünfhundert Millionen Dollar an eine private Stiftung verkaufen.

Georg Büchner (1813-1837)

Ein zeitgemäßes Jubiläum – Teil 3

Von Sybille Fuchs, 31. Dezember 2013

”Georg Büchner – Revolutionär mit Feder und Skalpell”, so heißt die sehenswerte Ausstellung zum zweihundertsten Geburtstag des revolutionären Dichters. Sie ist noch bis Mitte Februar im hessischen Darmstadt zu sehen.

Die Implikationen einer Privatisierung des Detroit Institute of Arts

Von David Walsh, 18. Dezember 2013

Der Vorschlag, eine private Treuhand zu gründen, die, von verschiedenen philanthropischen Stiftungen finanziert, das Detroit Institute of Arts (DIA) und seine Kunstsammlung für etwa 500 Millionen Dollar von der Stadt Detroit aufkaufen würde, stellt einen historisch rückschrittlichen Akt dar, mit dem die unschätzbaren Kunstwerke dem Geldadel ausgeliefert würden.

Klares Votum gegen Münchner Olympia-Bewerbung

Von Gisela Groß, 19. November 2013

Trotz des enormen Werbeaufwands hat ein Bürgerentscheid der Bewerbung Münchens um die Olympischen Winterspiele 2022 eine eindeutige Absage erteilt.

Hunderte demonstrieren gegen den Verkauf von Kunstwerken des Detroit Institute of Arts

Von Shannon Jones, 8. Oktober 2013

Hunderte von Arbeitern und Jugendlichen versammelten sich am Freitag vor dem Detroit Institute of Arts (DIA) im Stadtzentrum von Detroit um gegen die Ausverkaufspläne für die Kunstwerke des Museums zu demonstrieren. Mit den Einnahmen sollen die reichen Gläubiger der Stadt ausgezahlt werden.

Die Arbeiterklasse und das Detroit Institute of Arts

Von Joseph Kishore, 2. Oktober 2013

Der Kampf gegen den Verkauf der Kunstwerke des Detroit Institute of Arts ist von höchster Bedeutung für die Arbeiterklasse in Detroit, in den USA und der Welt.

Eine mörderische Entscheidung

Ein Film zum Bundeswehr-Massaker in Kundus vor vier Jahren

Von Verena Nees, 12. September 2013

Das Massaker von Kundus wurde zum Signal für die Rechtfertigung künftiger militärischer Einsätze der Bundeswehr. Es war eine Art Feuertaufe für die Wiederkehr Deutschlands als aggressive Kriegsmacht.

Die Arbeiterklasse und die Verteidigung des Detroit Institute of Arts

Von David Walsh, 15. August 2013

Die jüngste Ankündigung des Detroiter Notfallmanagers Kevyn Orr, dass die Stadt das Auktionshaus Christie’s beauftragt habe, um den Wert der Kunstsammlung im Detroit Institute of Arts zu schätzen, hat bei vielen Menschen Entsetzen ausgelöst.

„Nazis im BND – Neuer Dienst und alte Kameraden“

Fernsehdokumentation von Christine Rütten

Von Bernd Reinhardt, 15. August 2013

Der von arte gezeigte Film vermittelt einen Überblick über die Kontinuität der braunen Diktatur hinter der mit bürokratischer Sorgfalt gepflegten Fassade einer demokratischen Bundesrepublik.

Barack Obama würdigt George W. Bush bei Eröffnung der Präsidentenbibliothek

Von David Walsh, 27. April 2013

Die Einweihungsfeier für das George-W.-Bush-Präsidentenzentrum bot der gesamten amerikanischen politischen Elite eine Gelegenheit, ihre Übereinstimmung in wesentlichen Fragen und ihre gemeinsame Zielsetzung deutlich zu machen.

Andrew Marr’s History of the World: Eine Verunglimpfung der Revolution

Von Thomas Scripps, 28. Dezember 2012

Man ist es gewohnt, dass der Sozialismus in den Medien verunglimpft wird, aber es geschieht selten so scharf und so voll von Geschichtsverdrehungen wie in dieser BBC-Dokureihe.

Bielefeld: Historisches Quartett diskutiert Trotzki-Biografie von Robert Service

Von Wolfgang Weber, 22. November 2012

Die Trotzki-Biografie des britischen Historikers Robert Service und die Auseinandersetzung darüber waren am 5. November Thema der Veranstaltungsreihe „Das Historische Quartett“, die regelmäßig im Bielefelder Buchladen „Eulenspiegel“ stattfindet.

Ein bürgerlicher Kritiker:

Gore Vidal, amerikanischer Schriftsteller und liberaler Denker 1925-2012

Von Sandy English, 15. September 2012

Der amerikanische Romanautor, Dramatiker und Essayist Gore Vidal, der auch durch das Fernsehen berühmt wurde, starb am 31. Juli in seinem Haus in Hollywood Hills, Los Angeles.

Hedgefondsmilliardär ersteigert Munchs „Schrei“ für 120 Mio. Dollar

Von Will Morrow, 21. Juli 2012

Der New Yorker Milliardär und Hedgefondsmanager Leon Black war der anonyme Käufer, der im Mai Edvard Munchs Gemälde „Der Schrei“ für fast 120 Millionen Dollar ersteigerte.

Olympia 2012 im Polizeistaat

Von Patrick Martin, 19. Juli 2012

Die britische Regierung gab am Donnerstag bekannt, dass sie zusätzlich 3.500 Soldaten als Sicherheitspersonal bei der Olympiade einsetzen werde. Insgesamt sind bei der Olympiade 49.000 Sicherheitskräfte im Einsatz

Obama verleiht Freiheitsmedaille an Sänger Bob Dylan

Von David Walsh, 9. Juni 2012

Am 29. Mai ließ sich der Sänger Bob Dylan im Weißen Haus von Barack Obama die Freiheitsmedaille des Präsidenten überreichen.

Die soziale Kluft zweihundert Jahre nach der Geburt von Charles Dickens

Von John Clayton und Paul Bond, 3. März 2012

Ein Kommentar zu den Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag des englischen Schriftstellers Charles Dickens

Verbotene DDR-Filme der 1960er Jahre

Von Bernd Reinhardt, 3. August 2011

Die fortgeschrittene soziale Unzufriedenheit in der DDR zeigte sich in den 1960er Jahren in einer Reihe von Filmen, die sofort verboten oder innerhalb kurzer Zeit aus den Kinos verbannt wurden.

Berliner Opernmusiker - künftige Leiharbeiter?

Zum Streik der Berliner Opernorchester

Von Bernd Reinhardt, 18. Februar 2011

Nach monatelangen Streiks und Protesten stimmen die Musiker der Berliner Opernbetriebe demnächst über einen neuen Tarifvertrag ab, der ihre Lage wesentlich verschlechtert.

Vor hundert Jahren ist der große russische Romanschriftsteller gestorben

Trotzkis Würdigung Leo Tolstois von 1908

Von Leo Trotzki, 31. Dezember 2010

Leo Trotzki schrieb diese Würdigung des großen russischen Romanschriftstellers aus Anlass seines achtzigsten Geburtstags.

Der Angriff auf die Kultur und die Krise des amerikanischen Kapitalismus

Von Dave Walsh, 6. Oktober 2010

Der niedergehende amerikanische Kapitalismus hat weder Interesse an, noch Geld für künstlerisches Schaffen.

Heine in der „marmornen Schädelstätte“

Von Sybille Fuchs, 20. August 2010

In der letzten Juliwoche wurde dem Dichter Heinrich Heine die zweifelhafte Ehre zuteil, in die von ihm verspottete „teutsche“ Ruhmeshalle einzuziehen.

Roman Polanski verurteilt juristische Hetzkampagne gegen ihn

Von Hiram Lee, 8. Mai 2010

Der Regisseur Roman Polanski gab am Dienstag letzter Woche eine Erklärung heraus, in der er die Bemühungen der US-Justizbehörden verurteilte, ihn in an die USA auszuliefern.

Weltweite Proteste gegen Verhaftung des Regisseurs Roman Polanski

Von Barry Grey, 29. September 2009

Die Verhaftung des Regisseurs und Oskarpreisträgers Roman Polanski am Samstagabend löst weltweit Zorn und Empörung aus.

Die Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses

Von Florian Bergstadt, 15. Januar 2009

Der Plan zur Wiedererrichtung des Berliner Stadtschlosses konnte sich nur durchsetzen, weil er einem Bedürfnis in den tonangebenden Kreisen der Politik nachkommt, die Vergangenheit für gegenwärtige Zwecke neu zu interpretieren.

Streiflichter von der Frankfurter Buchmesse 2006

Von Marianne Arens, 11. Oktober 2006

Über 286.000 Menschen besuchten die diesjährige Frankfurter Buchmesse, die den Schwerpunkt Indien hatte. Sie ist jedoch in erster Linie ein großes Geschäft, ein gigantischer Markt mit der Ware "Kultur".

Mozarts Oper "Idomeneo" und die Kampagne gegen Muslime

Von Patrick Richter, 30. September 2006

Vom Standpunkt, eine unnötige Gefährdung von Publikum und Schauspielern zu vermeiden, ist die Entscheidung von Harms gerechtfertigt und verständlich.

Günter Grass und die Waffen-SS

Von Peter Schwarz, 18. August 2006

Das Bekenntnis von Günter Grass, er habe bei Kriegsende als Siebzehnjähriger in einer Division der Waffen-SS und nicht, wie bisher angenommen, als Flakhelfer gedient, hat eine Welle grotesk übersteigerter Anschuldigungen ausgelöst.

Britischer Dramatiker Harold Pinter erhält Literaturnobelpreis

Von Barry Grey, 20. Oktober 2005

Pinter ist ein langjähriger und prinzipienfester Verteidiger der Menschenrechte, Feind gesellschaftlicher Reaktion und freimütiger Gegner imperialistischer Kriege.

Medien Unterhaltungsindustrie und Michael Jackson

Von David Walsh, 23. März 2005

Der 6. Parteitag von Rifondazione Comunista (PRC) hat endgültig mit der Illusion aufgeräumt, diese Partei stelle in irgendeiner Weise eine sozialistische Alternative zu den bürgerlichen Parteien dar.

Michael Moores Fahrenheit 9/11 erhält den US-Publikumspreis

Von David Walsh, 28. Januar 2005

Am 9. Januar 2005 ging der US-Publikumspreis für den beliebtesten Film (People’s Choice Award) unter Mitwirkung des Internet-Publikum an Michael Moores`s Fahrenheit 9/1.

Die Tragödie des Michael Jackson

Von David Walsh, 3. Dezember 2003

Nach Michael Jacksons Verhaftung wegen Kindesmissbrauchs wird die amerikanische Öffentlichkeit erneut mit einem Sexskandal im Prominentenmilieu bombardiert. Die diversen Medien können sich in ihrer üblichen Sensationslust suhlen und hinter den jüngsten Gerüchten, Unterstellungen und pikanten Details herjagen.

Die Kunstbestände des führenden Surrealisten André Breton sollen versteigert werden

Von Antoine Lerougetel, 8. Februar 2003

Die Kunstsammlung des Surrealisten André Breton soll versteigert und in alle Himmelsrichtungen verstreut werden.

51ste Berlinale: Teil 4

Sich in die gesellschaftliche Debatte einmischen

Spiegelgrund von Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber

Von Bernd Reinhardt, 9. März 2001

Mit dem engagierten österreichischen Film "Spiegelgrund" griffen die beiden jungen Regisseure in die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um den österreichischen Mediziner Dr. Heinrich Gross ein, die im letzten Jahr wieder aufgeflammt waren. Obwohl 1981 der Wiener Arzt Werner Vogt vor Gericht nachweisen konnte, dass Gross während der Nazizeit an der "Tötung mehrerer hundert angeblich geisteskranker Kinder mitbeteiligt" war, hatte das nie irgendwelche Konsequenzen für ihn zur Folge gehabt.

Ein Interview mit den Regisseuren des österreichischen Dokumentarfilms Spiegelgrund

Von Bernd Reinhardt, 9. März 2001

Zwei Reporter des WSWS sprachen mit den jungen österreichischen Filmemachern Angelika Schuster und Tristan Sindelgruber während der 51. Berlinale. Siehe auch die Filmbesprechung zu ihrem Film "Spiegelgrund".

Eine Antwort auf das Interview mit Filmregisseur Volker Schlöndorff

Zur Klärung grundlegender historischer Fragen

Von David Walsh, 13. Februar 2001

Am 3. Februar veröffentlichte das World Socialist Web Site ein Interview mit dem berühmten deutschen Filmregisseur Volker Schlöndorff von Prairie Miller. Einige Fragen aus dieser Unterhaltung müssen geklärt werden.

Ein Interview mit dem Filmregisseur Volker Schlöndorff

Von Prairie Miller, 13. Februar 2001

Ein Interview mit dem Filmregisseur Volker Schlöndorff. 1999 drehte er den Film Die Stille nach dem Schuß, der auf der Berlinale 2000 gezeigt wurde. Schlöndorff behandelt darin die fiktive Geschichte einer Gruppe der Rote-Armee-Fraktion (RAF), die für terroristische Attentate verantwortlich waren und Zuflucht in der stalinistischen DDR gesucht hatten.

Wer schreibt am rechtesten?

Der Streit um die Rechtschreibreform

Von Lena Sokoll, 25. August 2000

Die heftige Polemik gegen die Rechtschreibreform entspringt dem Fehlen einer Antwort auf die wirklichen gesellschaftlichen Probleme.

Appell des World Socialist Web Site:

Stoppt die Angriffe der Hindu-Extremisten auf die indische Filmemacherin Deepa Mehta

Von Der Redaktion, 14. März 2000

Aufruf zur Verteidigung der künstlerischen Freiheit gegen staatliche Zensur und Übergriffe religiöser oder nationalistischer Terrorgruppen.

Die Stadt New York gegen das Brooklyn Museum

New Yorker Bürgermeister greift künstlerische Freiheit und demokratische Rechte an

Von der Redaktion, 14. Oktober 1999

Der New Yorker Bürgermeisters Rudolph Giuliani hat eine heftige Kampagne gegen eine moderne Kunstausstellung entfesselt.

Von Tätern und Wohltätern

Zur Umbenennung der Kunsthalle Bielefeld

Von einem Korrespondenten, 2. Dezember 1998

Zum 30jährigen Bestehen der Bielefelder Kunsthalle wurde der lokalen Bevölkerung ein alter Skandal in Erinnerung gebracht: der Einfluß des Großindustriellen und -Puddingkönigs- Rudolf August Oetker auf die (Kultur-)Politik der Stadt.