Geschichte des Nationalsozialismus

Der zynische Umgang des Weißen Hauses mit dem Holocaust

Von Patrick Martin, 30. April 2014

Die Stellungnahme, die US-Präsident Obama am Montag anlässlich der jährlichen weltweiten Gedenkveranstaltungen für den Holocaust, eines der größten Verbrechen der jüngeren Geschichte, abgab, ist an schierer zynischer Doppelzüngigkeit schwer zu übertreffen.

„Shoah durch Erschießen“

Eine Dokumentation über den Holocaust in der Ukraine

Von Clara Weiss, 22. April 2014

Anfang des Jahres ist die französische Fernsehdokumentation über den Holocaust in der Ukraine mit deutschen Untertiteln auf DVD erschienen.

Zweiter Akt im Fall Gurlitt: Weitere Kunstwerke in Salzburg entdeckt

Von Verena Nees, 2. April 2014

In Gurlitts Salzburger Haus sind 238 weitere Bilder gefunden worden, hauptsächlich impressionistische Meisterwerke.

Die Bücherdiebin: Die Nazis und die Vernichtung der Kultur, damals und heute

Von Joanne Laurier, 19. März 2014

Der Film Die Bücherdiebin läuft seit einer Woche in den deutschen Kinos. Brian Percivals Film behandelt die Schreckensherrschaft in der Zeit der Novemberpogrome 1938. Er erinnert an die Auswirkungen der Nazibarbarei auf das Alltagsleben.

Antisemitismus und Russische Revolution (3)

Von Clara Weiss, 15. März 2014

Eine historische Studie von Ulrich Herbeck beleuchtet die Geschichte des Antisemitismus in Russland vom Zarenreich bis zum Ende des Bürgerkriegs 1922.

Die philosophischen und politischen Grundlagen der Geschichtsfälschung

Erfolgreiche Veranstaltung der IYSSE an der Humboldt Universität

Von unseren Korrespondenten, 12. Februar 2014

Knapp hundert Teilnehmer diskutierten am vergangenen Samstag über die Einladung von Robert Service, dem Verfasser einer diskreditierten Trotzki-Biografie, an die Berliner Humboldt Universität.

Ungarns Regierung nutzt Holocaust-Gedenkjahr für Geschichtsrevision

Von Markus Salzmann, 12. Februar 2014

Die ungarische Regierung bemüht sich, das autoritäre Regime von Miklos Horthy zu rehabilitieren, und verdeutlicht so ihre Nähe zur extremen Rechten.

Ein zeitgenössischer Bericht über die Novemberpogrome 1938

Von Elisabeth Zimmermann, 3. Januar 2014

Das erstmals in deutscher Sprache erschienene Buch „Eine Nacht im November 1938: Ein zeitgenössischer Bericht“ von Konrad Heiden schildert die Novemberpogrome 1938 aus zeitnaher Sicht.

Fünfzig Jahre nach dem Frankfurter Auschwitzprozess

Von Sybille Fuchs, 21. Dezember 2013

Ab dem 20. Dezember 1963 mussten sich zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland einige der persönlich und unmittelbar an der Vernichtungsmaschinerie des Nationalsozialismus Beteiligten vor Gericht verantworten.

Leo Trotzki über den Rath-Attentäter Grynszpan

13. November 2013

Im Februar 1939 verteidigte Leo Trotzki den 17-jährigen Herschel Grynszpan, dessen Anschlag auf den deutschen Diplomaten Ernst von Rath den Nazis als Vorwand für die Novemberpogrome diente, gegen Angriffe der Stalinisten.

Der Fall Gurlitt – Raubkunst der Nazis in München entdeckt

Von Verena Nees, 12. November 2013

Die Raubzüge der Nazis im Bereich der Kunst wurden nie geahndet. NS-Kunsthändler wie Hildebrand Gurlitt konnten nach dem Krieg unbehelligt ihrer alten Tätigkeit nachgehen.

Zum Tode von Marcel Reich-Ranicki (2. Juni 1920 – 18. September 2013)

Ein Anwalt der Literatur

Von Sybille Fuchs, 9. Oktober 2013

Mit dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki starb am 18. September eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des kulturellen Lebens in Deutschland.

Zum Tode von Marcel Reich-Ranicki (2. Juni 1920 – 18. September 2013)

Ein Anwalt der Literatur

Von Sybille Fuchs, 8. Oktober 2013

Mit dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki starb am 18. September eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des kulturellen Lebens in Deutschland.

Fünfundsiebzig Jahre Vierte Internationale

Von David North, 10. September 2013

Vor fünfundsiebzig Jahren, am 3. September 1938, wurde die Vierte Internationale auf einer Konferenz in einem Vorort von Paris gegründet.

Gaucks Staatsbesuch in Frankreich

Von Peter Schwarz, 6. September 2013

Der Besuch des Bundespräsidenten in Oradour-sur-Glane, wo die Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 642 Zivilisten umbrachte, gab dem französischen Präsidenten Hollande Rückendeckung für seine Kriegspläne gegen Syrien.

„Nazis im BND – Neuer Dienst und alte Kameraden“

Fernsehdokumentation von Christine Rütten

Von Bernd Reinhardt, 15. August 2013

Der von arte gezeigte Film vermittelt einen Überblick über die Kontinuität der braunen Diktatur hinter der mit bürokratischer Sorgfalt gepflegten Fassade einer demokratischen Bundesrepublik.

Was die Grünen über den bayerischen Verfassungsschutz nicht sagen

Von Sven Heymanns, 6. August 2013

Anfang vergangener Woche veröffentlichte die Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag eine Untersuchung zu den nationalsozialistischen Wurzeln des bayerischen Verfassungsschutzes.

93-jähriger KZ-Aufseher festgenommen

Von Elisabeth Zimmermann, 11. Mai 2013

Am vergangenen Wochenende wurde in Baden-Württemberg der ehemalige KZ-Aufseher Hans Lipschis festgenommen. Der 93-Jährige hatte jahrzehntelang unbehelligt in Deutschland und den USA gelebt.

80 Jahre seit Hitlers Machtergreifung

Von Peter Schwarz, 2. Februar 2013

Der Schlüssel, Hitler zu stoppen, lag in den Händen der Kommunistischen Partei. Doch diese verfolgte unter dem Einfluss Stalins eine zutiefst irrige Politik.

Eine große Heuchelei

Die deutsche Regierung ehrt die im Dritten Reich ermordeten Sinti und Roma

Von Bernd Reinhardt, 27. Oktober 2012

Am 24. Oktober wurde in Berlin unmittelbar neben dem Deutschen Bundestag das zentrale Denkmal für die 500.000 im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas eingeweiht.

SS-Massaker in Sant' Anna di Stazzema bleibt ungesühnt

Von Elisabeth Zimmermann, 5. Oktober 2012

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die seit zehn Jahren laufenden Ermittlungen gegen die Beteiligten an einem der brutalsten Kriegsverbrechen eingestellt, das deutsche Truppen am Ende des Zweiten Weltkriegs in Italien verübt haben.

Kriegsverbrecher Csatáry in Budapest verhaftet

Von Markus Salzmann, 21. Juli 2012

Der 97-Jährige wird beschuldigt, während des Zweiten Weltkriegs an der Ermordung von 16.000 ungarischen Juden beteiligt gewesen zu sein.

SS-Kriegsverbrecher Klaas Carel Faber gestorben

Von Elisabeth Zimmermann, 9. Juni 2012

Am 24. Mai starb der SS-Kriegsverbrecher Klaas Carel Faber im Alter von 90 Jahren in einem Krankenhaus in Ingolstadt. Bis zu seinem Tod lehnte die deutsche Justiz alle Forderungen der niederländischen Behörden auf Auslieferung oder Absitzen seiner Strafe in Deutschland ab.

Bundesregierung informiert über NS-Vergangenheit von Staatsbeamten und Politikern

Von Sybille Fuchs, 12. Januar 2012

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage von Parlamentsabgeordneten macht deutlich, wie viele Alt-Nazis ihre Karrieren in Behörden und Ministerien der Bundesrepublik fortgesetzt haben.

Die Polizei im NS-Staat – Ordnung und Vernichtung

Von Verena Nees, 2. August 2011

Eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum Berlin dokumentiert die Beteiligung der Polizei am Massenmord und an der Vernichtungspolitik der Nazis.

Demjanjuk-Prozess in München beendet

Von Sybille Fuchs, 17. Mai 2011

Mit einem relativ milden Urteil ging in der letzten Woche in München einer der wohl letzten Prozesse gegen Nazi-Verbrecher zu Ende. John Demjanjuk wurde wegen Beihilfe zum Mord an 28.000 Juden im Vernichtungslager Sobibor zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt.

„Hitler und die Deutschen“ - ein Zerrbild der Geschichte

Zur Berliner Ausstellung über „Volksgemeinschaft und Verbrechen“

Von Verena Nees, 11. März 2011

Die Sonderschau „Hitler und die Deutschen“ blieb die Antwort auf die Frage schuldig, wie Hitler und die Verbrechen des Nationalsozialismus möglich waren. Sie war eher Ausdruck der allgemeinen Verwirrung über diese Frage und vermittelte eine sehr subjektive Sicht der Dinge.

Klaus Barbie, der „Schlächter von Lyon“ war Agent des BND

Von Dietmar Henning, 20. Januar 2011

Unter dem Decknamen „Adler“ lieferte Barbie, der damals Klaus Altmann hieß, im Jahr 1966 mindestens 35 politische Berichte an den BND.

„Das Amt“ – und seine Verteidiger

Von Peter Schwarz, 12. Januar 2011

Der Bericht der Unabhängigen Historikerkommission über die Rolle des Auswärtigen Amtes im Dritten Reich hat heftigen Widerspruch ausgelöst.

Verschollene Werke „entarteter Kunst“ wieder entdeckt

Von Bernd Reinhardt und Sybille Fuchs, 19. November 2010

Die Berliner Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund. ‚Entartete Kunst‘ im Bombenschutt“ zeigt kürzlich entdeckte Skulpturen, die von den Nazis verfemt worden waren.

Die verlogene Republik

Von Ulrich Rippert, 4. November 2010

Der Bericht der Historikerkommission über die Geschichte des Auswärtigen Amtes weist auf knapp 900 Seiten nach, wie stark das Außenministerium in die Verbrechen der Nazi-Diktatur involviert war.

Das Auswärtige Amt im Dritten Reich: „Eine verbrecherische Organisation“

Von Sybille Fuchs, 2. November 2010

Die Historikerkommission, die fünf Jahre lang die Geschichte des Auswärtigen Amtes (AA) in der Zeit des Nationalsozialismus und danach untersucht hat, kommt zu einem vernichtenden Urteil über dessen Mitwirkung bei den Verbrechen der Nazis.

„Brauner Sumpf“

Offene Fragen nach Freigabe von Stasi-Akten

Von Emma Bode und Verena Nees, 18. August 2010

Nach dem Untergang des Nazi-Regimes wurden zahllose NS-Verbrecher nicht bestraft, sondern machten im westdeutschen Staat Karriere als Richter, Staatsanwälte, Professoren, Vorständler in der Wirtschaft sowie in Polizei, Armee und Geheimdiensten. Diese Tatsache hat der politische Redakteur der Berliner Zeitung Andreas Förster wieder ins öffentliche Bewusstsein gehoben.

Marxismus und der Holocaust

Von Nick Beams, 7. August 2010

Dies ist eine Ergänzung zum Vortrag “Der Imperialismus und die politische Ökonomie des Holocaust”, den Nick Beams am 29. April an der San Diego State University gehalten hat.

Nach über 65 Jahren

Lebenslänglich für SS-Mann Heinrich Boere

Von Elisabeth Zimmermann, 30. März 2010

Die Verurteilung Boeres ist eine Anklage an die deutsche Justiz, die sich jahrzehntelang geweigert hat, gegen Naziverbrecher vorzugehen.

Demjanjuk-Prozess:

Fortsetzung des Prozesses gegen Demjanjuk wirft Licht auf nationalsozialistische Verbrechen

Von Elisabeth Zimmermann, 26. Januar 2010

Die Fortsetzung des Demjanjuk-Prozesses in München Anfang dieses Jahres hat durch die Aussagen von Historikern und Zeugen, die das Vernichtungslager Sobibor überlebt haben, etwas Licht auf die nationalsozialistischen Verbrechen in den während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis besetzten Ländern Osteuropas und Teilen der Sowjetunion geworfen.

Zum Tode von Miep Gies (15. Februar 1909 - 10. Januar 2010)

Von Sybille Fuchs, 14. Januar 2010

So wie Anne Frank durch ihr Tagebuch zu einer Symbolfigur für die Opfer des Holocaust wurde, so wurde Miep Gies zu einem Symbol für die mutigen Menschen, die es trotz Lebensgefahr für selbstverständlich hielten, den durch die Nazis bedrohten Mitmenschen zu helfen.

Massaker an italienischen Zivilisten im Juni 1944

Ehemaliger Wehrmachtsoffizier als Kriegsverbrecher verurteilt

Von Elisabeth Zimmermann, 19. August 2009

Am 11. August verurteilte das Landgericht München den ehemaligen Wehrmachtsoffizier Josef Scheungraber wegen des Mordes an italienischen Zivilisten am 27. Juni 1944 in Falzano di Cortona in der Toskana zu lebenslanger Freiheitsstrafe.

"Das Schweigen der Quandts"

Dokumentarfilm von Eric Fiedler und Barbara Siebert

Von Emma Bode und Brigitte Fehlau, 22. November 2008

Dieser bemerkenswerte Film über den skrupellosen Aufstieg einer der reichsten und einflussreichsten Unternehmerfamilien Deutschlands - sie besitzt 46,6 Prozent der BMW-Aktien und hat ein geschätztes Vermögen von 20 Milliarden Euro - und ihre Verstrickung in die nationalsozialistischen Verbrechen gewinnt auf dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise, die die Ereignisse der 30er Jahre wachruft, eine besonders aktuelle Brisanz.

Italienisches Gericht lässt zivile Entschädigungsansprüche von NS-Opfern gegen Deutschland zu

Von Elisabeth Zimmermann, 20. Juni 2008

Am 4. Juni entschied das oberste Zivilgericht Italiens, das Kassationsgericht in Rom, dass überlebende Opfer des Nazi-Massakers, das die SS 1944 in dem griechischen Dorf Distomo angerichtet hat, Entschädigungszahlungen gegen Deutschland vor Gerichten in Italien durchsetzen dürfen.

Buchbesprechung:

Hitlers "erklärbare Reaktion" auf die Widersprüche des globalen Kapitalismus

Ökonomie der Zerstörung von Adam Tooze

Von Stefan Steinberg, 6. März 2008

Adam Tooze: "Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus" (Verlag: Siedler 2007, 928 S.)

Späte Sühne für SS-Massaker in Marzabotto

Von Elisabeth Zimmermann, 24. Januar 2007

Am 13. Januar 2007 verurteilte ein italienisches Militärgericht in La Spezia zehn ehemalige SS-Offiziere zu lebenslänglicher Haft für das Massaker an Hunderten von Zivilisten in Marzabotto im Herbst 1944.

Ein Nachruf auf Simon Wiesenthal - Teil 2

"Nur eine Gesellschaft, die sich zur historischen Wahrheit bekennt, kann aus der Vergangenheit lernen"

Von Nancy Hanover, 17. Dezember 2005

Ein Nachruf auf den bekannten Nazijäger Simon Wiesenthal, der am 20. September im Alter von 96 Jahren in Wien starb.

Ein Nachruf auf Simon Wiesenthal - Teil 1

"Nur eine Gesellschaft, die sich zur historischen Wahrheit bekennt, kann aus der Vergangenheit lernen"

Von Nancy Hanover, 16. Dezember 2005

Ein Nachruf auf den bekannten Nazijäger Simon Wiesenthal, der am 20. September im Alter von 96 Jahren in Wien starb.

60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg

Von Peter Schwarz, 7. Mai 2005

Die Unterstützung der Bush-Administration hat Japan ermutigt, eine kompromisslose und feindselige Haltung gegenüber den jüngsten antijapanischen Protesten in China einzunehmen.

Konflikte um braune Vergangenheit im Auswärtigen Amt

Von Martin Kreickenbaum und Peter Schwarz, 16. April 2005

Mit der fristlosen Entlassung des hochrangigen Karrierediplomaten Frank Elbe haben heftige Auseinandersetzungen um die braune Vergangenheit des Auswärtigen Amtes ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Deutsche Kriegsverbrechen in Italien

Teil 3: Politik der verbrannten Erde

Von Elisabeth Zimmermann, 8. September 2004

Am 12. August jährte sich zum 60. Mal der Jahrestag eines der brutalsten Massaker durch deutsche Besatzungstruppen während der Nazidiktatur in Italien.

Deutsche Kriegsverbrechen in Italien

Teil 2: Nazi-Terror und italienischer Widerstand

Von Elisabeth Zimmermann, 7. September 2004

Am 12. August jährte sich zum 60. Mal der Jahrestag eines der brutalsten Massaker durch deutsche Besatzungstruppen während der Nazidiktatur in Italien.

Deutsche Kriegsverbrechen in Italien

Teil 1: 60 Jahre seit dem Massaker von Sant' Anna di Stazzema

Von Elisabeth Zimmermann, 3. September 2004

Am 12. August jährte sich zum 60. Mal der Jahrestag eines der brutalsten Massaker durch deutsche Besatzungstruppen während der Nazidiktatur in Italien.

Vierzig Jahre nach dem Frankfurter Auschwitzprozess

Teil 3 - Juristisches Totschweigen der NS-Verbrechen

Von Sybille Fuchs, 30. März 2004

Am 27. März wird im Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt eine Ausstellung zum 40. Jahrestag des Auschwitzprozesses eröffnet. Sie soll das "Verfahren gegen Mulka und andere" dokumentieren, in dem zum erstem Mal in Deutschland fast 20 Jahre nach Kriegsende und den Nürnberger Prozessen, einige der persönlich und unmittelbar an der Vernichtungsmaschinerie des Nationalsozialismus Beteiligten vor Gericht erscheinen mussten.

Vierzig Jahre nach dem Frankfurter Auschwitzprozess

Teil 2 - Die Angeklagten: Handlanger im Befehlsnotstand

Von Sybille Fuchs, 27. März 2004

Am 27. März wird im Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt eine Ausstellung zum 40. Jahrestag des Auschwitzprozesses eröffnet. Sie soll das "Verfahren gegen Mulka und andere" dokumentieren, in dem zum erstem Mal in Deutschland fast 20 Jahre nach Kriegsende und den Nürnberger Prozessen, einige der persönlich und unmittelbar an der Vernichtungsmaschinerie des Nationalsozialismus Beteiligten vor Gericht erscheinen mussten.

Vierzig Jahre nach dem Frankfurter Auschwitzprozess

Teil 1 - Späte Ermittlungen

Von Sybille Fuchs, 26. März 2004

Am 27. März wird im Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt eine Ausstellung zum 40. Jahrestag des Auschwitzprozesses eröffnet. Sie soll das "Verfahren gegen Mulka und andere" dokumentieren, in dem zum erstem Mal in Deutschland fast 20 Jahre nach Kriegsende und den Nürnberger Prozessen, einige der persönlich und unmittelbar an der Vernichtungsmaschinerie des Nationalsozialismus Beteiligten vor Gericht erscheinen mussten.

Marinus van der Lubbe - erstes Opfer der NS-Justiz

Von Alexander Bahar, 10. Januar 2004

Am heutigen 10. Januar jährt sich die Hinrichtung des offiziellen Reichstagsbrandstifters Marinus van der Lubbe zum 70. Mal. Der folgende Text bildete den ersten Teil eines Referats, das der Historiker Dr. Alexander Bahar am 9. Dezember 2003 im Rahmen einer Veranstaltung zum 70. Jahrestag des Reichstagsbrandprozesses im ehemaligen Reichsgericht in Leipzig vor über 300 Richtern und Staatsanwälten gehalten hat.

Antisemitismus und Antibolschewismus der Nationalsozialisten

Ein Briefwechsel

Von Ute Reissner, 12. Dezember 2003

Zur Beziehung zwischen Holocaust und Vernichtung der Arbeiterbewegung

Evian und die Flüchtlingskonferenz von 1938

Von Martin Kreickenbaum, 5. Juni 2003

1938 scheiterte im französischen Evian die Flüchtlingskonferenz, da die teilnehmenden Staaten sich weigerten, Flüchtlinge aus Deutschland aufzunehmen. Die 32 beteiligten Staaten zeigten sich unwillig, dem Naziregime ernsthaft engegenzutreten.

Die verdrängte Kontinuität oder vom Zurechtlügen der Geschichte

Warum sich Union und FDP über den SPD-Politiker Stiegler empören

Von Alexander Boulerian, 27. Februar 2002

Mit Pauken und Trompeten sind die Unionsparteien aus den Gesprächen über das geplante Zuwanderungsgesetz ausgestiegen. Den offenbar willkommenen Vorwand für diesen Schritt bot ein umstrittener historischer Vergleich des stellvertretenden SPD-Fraktionvorsitzenden Ludwig Stiegler.

Unerwünschte Einsichten eines unbequemen Liberalen - eine Verteidigung Sebastian Haffners

Teil 2 - Die Angriffe

Von Alexander Boulerian, 3. November 2001

Die Angriffe auf die Autobiografie Sebastian Haffners sind politisch motiviert; das Buch passt nicht zur gegenwärtigen Staatsaufrüstung.

Unerwünschte Einsichten eines unbequemen Liberalen - eine Verteidigung Sebastian Haffners

Teil 1 - Das Buch

Von Alexander Boulerian, 2. November 2001

Haffners Autobiografie gibt aufschlussreiche Einblicke in die massenpsychologischen Mechanismen, die bei der Festigung der NS-Diktatur vor allem in kleinbürgerlichen Kreisen zum Tragen kamen.

Die Debatte über die Verbrechen der Wehrmacht

Teil 2: Wie die ursprüngliche Ausstellung endgültig zu Fall gebracht wurde

Von Wolfgang Weber, 27. Juli 2001

Die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" hat den Mythos von der sauberen Wehrmacht wiederlegt - und ist deshalb geschlossen worden.

Die Debatte über die Verbrechen der Wehrmacht

Teil 1: Das Schicksal der Wanderausstellung "Verbrechen der Wehrmacht"

Von Wolfgang Weber, 26. Juli 2001

Die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" hat den Mythos von der sauberen Wehrmacht wiederlegt - und ist deshalb geschlossen worden.

Buchbesprechung

Wie IBM den Nazis half

Edwin Black, IBM und der Holocaust, Propyläen Verlag, Berlin, ISBN 3549071302

Von Peter Reydt, 18. Juli 2001

Der amerikanische IBM-Konzern hat mit seiner deutschen Tochter die Organisation des Holocaust durch die Nazis wesentlich erleichtert.

Der Holocaust im amerikanischen Leben

Buchbesprechung

Von Nancy Russell, 12. April 2001

Novicks Nach dem Holocaust ist als Beitrag über Amerika im zwanzigsten Jahrhundert zu begrüßen, aber letztlich kann es die Geschehnisse, die es beschreibt, nicht erklären.

Buchbesprechung

Vor 68 Jahren brannte der deutsche Reichstag

Von Wilhelm Klein (Gastbeitrag), 13. März 2001

Buchbesprechung, Der Reichstagsbrand - Wie Geschichte gemacht wird, von Alexander Bahar und Wlifried Kugel

Buchbesprechung

Vor 68 Jahren brannte der deutsche Reichstag

Von Wilhelm Klein (Gastbeitrag), 27. Februar 2001

Buchbesprechung, Der Reichstagsbrand - Wie Geschichte gemacht wird, von Alexander Bahar und Wlifried Kugel

Konrad-Adenauer-Preis für den rechten Historiker Ernst Nolte

Von Stefan Steinberg, 19. August 2000

Der krankhafte Antikommunismus eines Ernst Nolte, Stéphane Courtois und von anderen Historikern verwandelt sich immer offener in eine Apologie des Faschismus.

Vor dem Urteil im Fall David Irving

Verleumdungsklage des Holocaust-Leugners wird in London entschieden

Von Richard Tyler und Peter Reydt, 11. April 2000

Weshalb kam es überhaupt zur Verhandlung der absurden Verleumdungsklage des rechtsextremen Historikers.

Bericht des ehemaligen Zwangsarbeiters Nikolai Liwkowski

Von Carola Kleinert und Brigitte Fehlau, 1. März 2000

Bericht eines polnischen Zwangsarbeiters, der floh, gefasst wurde und das Gestapo-Lager Schwetig bei Frankfurt / Oder überlebte.

Die Geschichte des ehemaligen Gestapo-Lagers "Oderblick" in Schwetig/Swiecko

Von Carola Kleinert und Brigitte Fehlau, 1. März 2000

Eine Fallstudie über den Umgang mit Nazi-Verbrechen.

Der Holocaust und die Wehrmacht

"Ganz gewöhnliche Deutsche" und Historiker

Aus der Neuen Arbeiterpresse Nr. 835

Von Wolfgang Weber, 10. Mai 1996

Eine Podiumsdiskussion über die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht"

Buchbesprechung

Das heilsame Ende einer Legende

Aus der Neuen Arbeiterpresse Nr. 810

Von Wolfgang Weber, 14. April 1995

Die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" wiederlegt den Mythos von der sauberen Wehrmacht.