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Liebe Leserinnen und Leser der WSWS,

„Keiner der strukturellen Gründe, die zum Ersten Weltkrieg geführt haben, ist wirklich überwunden“, heißt es in einem Aufruf der Carl Friedrich von Weizsäcker-Stiftung, den unter anderen der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Harald Kujat, der frühere Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) und Ex-Innenminister Otto Schily (SPD) unterschrieben haben. Es zeichne sich „eine Ära zunehmender politischer Spannungen und militärischer Konfrontationen zwischen den Großmächten ab“; die innere Dynamik des konventionellen und nuklearen Wettrüstens führe immer näher an einen „Point of no Return“ heran.

Das bestätigt alles, wovor die World Socialist Web Site in den vergangenen Jahren gewarnt hat. Vor zwei Jahren schrieben wir in der Erklärung „Sozialismus und der Kampf gegen Krieg“: „Die Welt steht an der Schwelle einer katastrophalen, weltweiten militärischen Auseinandersetzung. … Genau wie in den Jahren vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 und des Zweiten Weltkriegs 1939 gelangen führende Politiker und Militärstrategen allmählich zu der Überzeugung, dass ein Krieg zwischen den Großmächten keine entfernte Möglichkeit, sondern höchst wahrscheinlich und vielleicht sogar unvermeidlich ist.“

Für Kujat, Gabriel und Schily ist die wachsende Kriegsgefahr ein Grund, Deutschland massiv aufzurüsten. „Ein schwaches Europa wird von niemandem respektiert,“ schrieb Gabriel am selben Tag im Tagesspiegel. Europa werde „seine Stellung in der Welt“ und „seine Interessen nur durchsetzen können“, wenn es „in sehr unbequemen und risikoreichen Situation“ zusammenstehe.

Ihr „Aufruf“ behauptet, „die gemeinsam angewandte Vernunft der Mächtigen“ werde einer Katastrophe zuvorzukommen. Doch die beiden Weltkriege waren nicht das Ergebnis von Unvernunft, sondern von imperialistischen Gegensätzen und Interessen, die in der „Vernunft der Mächtigen“ ihren bewussten politischen Ausdruck fanden. Die Russische Revolution im Oktober 1917 hat gezeigt, dass nur eine unabhängige Bewegung der Arbeiterklasse, die für den Sturz des Kapitalismus kämpft, einen imperialistische Kriege beenden und verhindern kann.

Dafür tritt die WSWS ein. Sie analysiert die Kriegsentwicklung, deckt ihre Ursachen auf, entlarvt die Propaganda der Mächtigen und wirbt in der Arbeiterklasse und der Jugend für ein internationales, sozialistisches Programm, das den Kampf gegen Krieg mit dem Kampf gegen den Kapitalismus verbindet. Die Zunahme des Klassenkampfs auf der ganzen Welt schafft die objektiven Voraussetzungen für die Verwirklichung dieser Perspektive.

Doch dafür brauchen wir Eure Hilfe. Die Entwicklung und Ausdehnung der Arbeit der WSWS erfordert große finanzielle Mittel, die wir nur von unseren Lesern und Unterstützern erhalten können. Wir bitten Euch deshalb, noch heute großzügig zu spenden.

Peter Schwarz, Mitglied der internationalen Redaktion

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