Felix Morrow
Revolution und Konterrevolution in Spanien

85 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs zeigt dieses marxistische Buch, das 1936–1937 entstand, die Ursachen für das Scheitern der spanischen Revolution auf. Jede politische Tendenz wurde in diesem Feuer der sozialen Revolution und des bewaffneten Kampfs gegen Francos faschistische Armeen ausgetestet.

Stalinismus, Sozialdemokratie, Anarchosyndikalismus und Zentrismus – alle spielten eine entscheidende Rolle dabei, die revolutionäre Offensive der Arbeiterklasse zu brechen und schließlich den Triumph der faschistischen Reaktion zu ermöglichen. Nur Leo Trotzki und die Vierte Internationale kämpften gegen den Verrat an der spanischen Arbeiterklasse, der unter dem Banner der Volksfront begangen wurde. Felix Morrow war zur Zeit des Spanischen Bürgerkriegs führendes Mitglied der Socialist Workers Party, der trotzkistischen Partei in den USA.

Der erste Teil seines Buchs wurde 1936, nur zwei Monate nach Francos Putsch, fertiggestellt. Er stellt die politische Geschichte der spanischen Republik von 1931 bis zum faschistischen Putsch im Juli 1936 dar. »Revolution und Konterrevolution in Spanien« wurde Ende 1937, also noch während des Bürgerkriegs, abgeschlossen und zeichnet dessen Entwicklung bis zur Entrechtung und Unterdrückung der linken Parteien in Barcelona nach. Nach der Zerschlagung der Linken durch die Volksfront von Stalinisten, Sozialisten und bürgerlichen Parteien gewann Franco im Bürgerkrieg schnell die Oberhand.

Morrows Buch stellt bis heute eine der besten Darstellungen der Ereignisse und der Lehren aus dem Spanischen Bürgerkrieg dar. Er schrieb es unter dem Einfluss von Leo Trotzki, der sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten bemühte, auf die Ereignisse in Spanien Einfluss zu nehmen.

Erscheint am 1. Dezember 2020
ca. 420 Seiten
ISBN: 978-3-88634-093-4