Eine verpasste Chance

Die Wanze von Majakowski am Berliner Maxim Gorki Theater

Von Stefan Steinberg
23. Oktober 1999

Zum erstenmal seit über dreißig Jahren wurde im Berliner Maxim Gorki Theater das Stück Die Wanze vom Dichter und Dramatiker Wladimir Majakowski aus dem Jahre 1928 wieder auf die Bühne gebracht. Das im Ostteil Berlins liegende Theater hatte sich vor dem Fall der Mauer auf die Aufführung russischer und osteuropäischer Stücke spezialisiert.

Majakowski bezeichnete dieses Stück gemeinsam mit seinem Das Schwitzbad als Tiraden gegen bürgerlichen Konventionalismus und Rückständigkeit. Beide Stücke wurden Ende der 20er Jahre geschrieben, bevor sich Majakowski 1930 mit einem Schuss ins Herz das Leben nahm.

Regisseur Peter Lund liefert eine amüsante Produktion unterlegt mit pfeffriger und jazziger Musik, der es allerdings, wie ich weiter unten ausführen will, nicht gelingt, die Bedeutung von Majakowskis Offensive gegen Bürokratie und Spießbürgertum herauszuarbeiten. Bevor wir zu Lunds Produktion zurückkehren, ist es notwendig, kurz Leben und Karriere des Poeten zusammenzufassen, dessen Entwicklung aufs engste mit den politischen und künstlerischen Turbulenzen der ersten beiden Jahrzehnte unseres Jahrhunderts verbunden war.

Majakowskis Entwicklung ist des öfteren skizziert worden. Schon sehr früh fühlte er sich zu Kunst und Politik hingezogen. In Georgien geboren und aufgewachsen verspürte er bereits im Alter von zwölf Jahren die Erschütterungen der russischen Revolution von 1905. Mit 15 trat er der Sozialdemokratischen Partei Russlands, den Bolschewiki, bei und verbüßte im gleichen Jahr bereits seine zweite Gefängnisstrafe wegen politischer Tätigkeit. Er schreibt, dass diese Zeit relativer Isolation sehr wichtig für ihn war. Er studierte die neuen Bewegungen in Literatur und Kunst, insbesondere den Symbolismus. Nachdem er sich in großem Umfang mit der zeitgenössischen Literatur beschäftigt hatte, begann er ein systematisches Studium klassischer Schriftsteller einschließlich Byron, Shakespeare und Tolstoi.

Nach dem Abebben der Revolution von 1905 konzentrierte er seine Studien auf eine Reihe künstlerischer Strömungen. Besonders wurde er von den Futuristen angezogen, deren Ursprung im "Manifest des Futurismus" lag, das 1909 von Filippo Tommaso Marinetti verfasst wurde. Der Futurismus erklärte den traditionellen Werten und konventionellen Formen bürgerlicher Kunst den Krieg und propagierte anstelle dessen eine Kunst und Literatur, die die Logik und traditionelle Normen herausfordern oder ignorieren und innere Bedürfnisse und Gefühle so direkt wie möglich zum Ausdruck bringen sollte. Vor allem die neuen technologischen Entwicklungen - die Eisenbahn, das Telefon und die Dampfschiffe - wurden von den Futuristen als potentielle Waffen in ihrem Kampf gegen die verkrustete alte Gesellschaft angesehen - ihrem Versuch, vom Leben in seinem aktuellen Lauf Besitz zu ergreifen.

Zwischen den russischen und den italienischen Anhängern des Futurismus kamen sehr bald grundlegende Differenzen auf. Marinetti unterstützte mit großem Enthusiasmus den Ausbruch des ersten Weltkrieges: "Wir wollen den Krieg, die einzige Form einer Hygiene der Welt, wir glorifizieren den Militarismus". Majakowski wendete sich nach anfänglicher Begeisterung für die Kriegserklärung mit Horror von ihm ab, nachdem die ersten Schlachten stattgefunden hatten: "Der Krieg war widerlich und im Hinterland war es sogar noch widerlicher." Gemeinsam mit seinen futuristischen Mitstreitern bereitete Majakowski Marinetti 1914 bei dessen öffentlicher Reise durch Russland einen bösen Empfang.

Majakowskis Interessen und Beschäftigungen waren mannigfach. Er arbeitete an Filmen und Theaterstücken mit. Nach der Oktoberrevolution ("Ob wir die Revolution anerkennen sollten oder nicht, für mich (und die anderen Moskauer Futuristen) stellte sich diese Frage gar nicht, es war unsere Revolution") entwickelte er Texte und Bilder für Propagandaplakate verschiedener Sowjetministerien und wurde in den wichtigsten Literaturbewegungen aktiv. Aber vor allem anderen waren es seine Gedichte und Verse, die ihm die größte Verehrung und Anerkennung einbrachten. Maxim Gorki war neben vielen anderen prominenten Schriftstellern nur einer, der seine Verehrung für das Werk des jungen Poeten zum Ausdruck brachte.

Ein italienischer Anhänger von Majakowski schrieb über dessen Dichtkunst: "Mit fieberhafter Unruhe hebt Majakowski die Dinge aus ihren Angeln. Die schwersten, seit Jahrhunderten unbewegten und unbeweglichen Gegenstände sausen wir irr geworden durch den Raum. In Majakowskis Werk ist ein rastloser Tanz von Requisiten, die leben, sich bewegen und sich mit bedrohlicher Eindringlichkeit vermischen und ineinander verstricken."

Man fühlt sich an die Bilder von Marc Chagall aus den Revolutionsjahren erinnert - Männer und Frauen, Musiker, Ziegen und Esel schweben frei durch die Luft - eine Welt, wo die traditionellen Formen der "sozialen Gravitation" keine Gültigkeit mehr haben. Durch die Russische Revolution gelang es nicht, über Nacht Armut, Leiden und Gewalt zu überwinden. Dennoch überwog ein enormes Vertrauen in die Möglichkeiten des Menschen, ein Gefühl, wonach alles möglich schien. Eines von Majakowskis Gedichten trägt die Überschrift Das fliegende Proletariat.

Majakowski stellte sein Talent und seine Kreativität vollständig in den Dienst der Revolution, wobei ihn gleichzeitig die enormen intellektuellen und sozialen Fragen, die von der Revolution aufgeworfen wurden, an seine Grenzen brachten. Das wurde von Alexander Woronski, dem Redakteur des besten Literaturmagazins des nachrevolutionären Russlands, Rotes Neuland, erkannt und kommentiert. In dem Aufsatz "Über die künstlerische Wahrheit" schreibt Woronski 1928:

"Nehmen wir Majakowski. Jeder, der aufmerksam die zugrundeliegenden Motive seiner Arbeit untersucht, sieht, dass dieser hochbegabte Dichter ein extremer Individualist ist und dass sich sein wahrhaftiger und unverfälschter innerer poetischer Kern in Arbeiten wie ‚Wolken in Hosen‘ oder dem Gedicht ‚Das bewusste Thema‘ findet; aber er steht auf poetischen Stelzen und tut sich selbst Gewalt an, wenn er pathetische und unaufrichtige Gedichte schreibt über das menschliche Arbeitskollektiv, über die Entwicklung des Kapitalismus in Russland (in seinem Gedicht über Lenin), über die einhundertfünfzig Millionen und so weiter; die Themen sind hervorragend, aber Majakowski völlig fremd. Sie sind in seiner Arbeit ideologisch nicht überzeugend und durch und durch unehrlich." (zitiert aus Art as the Cognition of Life, Selected Writings, 1911-1936 , Mehring Books, 1998)

Vielleicht eignete sich Majakowski aufgrund seines Individualismus nicht zum Chronisten der Revolution in Versen, dafür machte ihn der selbe Individualismus zu einem scharfen Kritiker jeder Form von Heuchelei oder selbstgenügsamem Bürokratismus. Im Frühjahr 1922 stolzierte er in die Redaktion der Iswestja mit dem Gedicht Die auf Sitzungen Versessenen, das eine beißende Satire auf die Verschwendung von Zeit und Energie durch die unzähligen, eine nach der anderen folgenden Parteisitzungen war.

Lenin sagte einen Tag nach der Veröffentlichung des Gedichtes auf einem Stahlarbeitertreffen: "Gestern las ich zufällig in der Iswestja ein Gedicht von Majakowski zu einem politischen Thema. Ich gehöre nicht zu den Verehrern seines dichterischen Talents, obwohl ich meine Inkompetenz auf diesem Gebiet gern zugebe. Aber schon lange habe ich vom politischen und administrativen Standpunkt aus kein solches Vergnügen empfunden. In seinem Gedicht macht er sich weidlich lustig über die vielen Sitzungen und verspottet die Kommunisten, die immerzu Sitzungen und abermals Sitzungen abhalten. Ich weiß nicht, wie es in dem Gedicht um die Poesie bestellt ist, was aber die Politik angeht, so verbürge ich mich, dass das vollständig richtig ist." (W.I. Lenin, Gesammelte Werke, Bd. 33, S. 209)

Die zum Ende seines Lebens verfassten satirischen Dramen waren nach Majakowskis eigenen Worten gegen die wachsende "Bürokratie, Engstirnigkeit und Gleichgültigkeit gerichtet und für eine Verbreiterung des Horizonts, des Erfindergeistes und des Enthusiasmus". Das ähnelt auffallend Trotzkis Appell in Literatur und Revolution(im Kapitel "Die Kunst der Revolution und sozialistische Kunst"), der für eine "lachende und zornige Sittenkomödie", für Satiren und beißende Kritiken unserer "Schweinerei", "Gemeinheit und Flegelei" eintrat.

In Die Wanze geht es um einen Arbeiter, Prisypkin, der erklärt, dass er einen ausreichend hohen Preis für die Revolution und die neue Gesellschaft bezahlt habe und nun selber vorwärts zu kommen versuche, um seinen eigenen Weg auf der sozialen Leiter nach oben zu finden. Er kauft sich eine Gitarre, tauscht seinen Arbeitskittel gegen modische Kleidung, beginnt zu trinken und ein gutes Leben zu führen und beabsichtigt, die schöne Tochter eines kleinbürgerlichen Friseurs zu heiraten. Während der Hochzeitsfeier, auf der dem Alkohol kräftig zugesprochen wird, bricht plötzlich ein Feuer aus. Alle sterben in den Flammen bis auf unseren Helden, der sich im Keller verstecken kann. Doch der Keller füllt sich mit dem Löschwasser der Feuerwehr und Prisypkin wird eingefroren.

Fünfzig Jahre später, in einer zukünftigen sozialistischen Gesellschaft wird er von antiseptischen Wissenschaftlern in weißen Kitteln wieder aufgetaut, die ihn über seine zweite Lebenschance informieren. Prisypkin reagiert: "Wie lange habe ich keine Gewerkschaft bezahlt? Fünfzig Jahre!" Mit ihm selbst wird auch die in seiner Kleidung sitzende Wanze wieder ins Leben zurückgeholt. Beide stellen eine Gefahr für diese zukünftige Gesellschaft dar. Das Stück endet damit, dass die Wanze aus dem Verkehr gezogen und Prisypkin wie ein Tier im Zoo in einen Käfig gesperrt wird, wo er um Hilfe bittet.

An der ersten Aufführung des Stückes 1929 waren die besten sowjetischen Künstler beteiligt. Regisseur war Wsewolod Meyerhold, Bühnengestaltung und -aufbau übernahm Alexander Rodschenko. Die Musik wurde vom jungen Dmitri Schostakowitsch komponiert. Dennoch rief das Stück zahlreiche kritischer Reaktionen hervor: "Zu wenig positive Helden" (stimmt), "eine unvorteilhafte Vorstellung von der künftigen Sowjetgesellschaft" (stimmt ebenfalls).

Kritiken dieser Art müssen im Zusammenhang mit der systematischen Kampagne gegen alle kritischen Formen der Kunst gesehen werden. Nachdem die stalinistische Bürokratie Maßnahmen zur Isolation der politischen Opposition in Russland ergriffen hatte, ließ sie sehr schnell auch den Vorhang über unabhängige und kritische künstlerische Strömungen fallen. Einige russische Kritiker stellten sogar den Wert der Satire an sich in Frage. Im Januar 1930 fand in Moskau ein Seminar unter dem Titel statt "Brauchen wir die Satire?", in deren Verlauf die Teilnehmer argumentierten, dass satirische Arbeiten "notwendigerweise antisowjetische Formen annehmen". "Dahinter kann sich sehr bequem der Klassenfeind verstecken".

Die verklärende stalinistische Geschichtsschreibung erklärt Majakowskis Selbstmord im April 1930 mit seinem schlechten Gesundheitszustand und der Frustration infolge einer gescheiterten Liebesaffäre. Eine gründlichere Untersuchung dieser Periode macht aber klar, dass der wachsende Druck, kritische Künstler zu isolieren, starke Auswirkungen auf Majakowski selbst hatte. In seinem Tagebuch schreibt Majakowski kurz vor seinem Tod über die wachsende Kritik an seiner Arbeit und klagt über "die vielen Hunde, die mir an die Kehle wollen".

In einem Stück von 1929 mit der Bezeichnung Diskussion mit Genosse Lenin schreibt er:

"... Man wird müd, mit dem Gaunerzeug rumzuraufen

seit Sie fort sind, vermehrt sich das Pack allerdings.

Sehr viele verschiedene Schurken laufen

auf unserem Boden herum und rings.

Von Typen, unzählbar und unbenamst,

wird uns ein Bilderbogen entrollt:

Bürokrat, Spekulant und Großbauernwanst,

Sektierer, Kriecher und Trunkenbold.

Da schreiten sie, die Geblähten und Vornehmen,

gespickt mit Füllfedern und Abzeichen einher.

Gewiss, wir werden sie uns kräftiglich vornehmen,

doch mit allen fertig zu werden ist entsetzlich schwer..."

In der ersten Hälfte der Wanze gibt Majakowski ein recht ungeschminktes Bild des individualistischen Prisypkins, während die zweite Hälfte den unbeschönigten Vorstellungen der künftigen sozialistischen Gesellschaft gewidmet ist. Das Ergebnis ist, dass am Ende des Stückes unsere Sympathien endgültig auf Seiten des um Hilfe flehenden Individualisten sind. Was ist von einer Gesellschaft zu halten, deren Grundfesten von einem flegelhaften Individuum (und seiner Wanze) erschüttert werden können?

Es gibt kein glückliches sozialistisches Ende. Anscheinend sind Majakowskis Enttäuschung über die Richtung, welche die Entwicklung zu seiner Zeit eingeschlagen hatte, und seine wachsende Überzeugung, dass die Bürokraten nicht aufzuhalten seien, in dieses Stück eingeflossen. In starker Weise antizipiert er die von der herrschenden russischen Elite geführte Kampagne zur Festigung ihrer Diktatur - die Kampagne gegen die politische Opposition und sogenannte antisowjetische "Parasiten", die in den 30er Jahren monströse Ausmaße annehmen sollte.

Losgelöst vom historischen und personellen Kontext ist es möglich, dieses Stück von Majakowski in eine antisozialistische Tirade umzumünzen. Es ist tatsächlich so, dass Majakowski nicht den Hintergrund und die intellektuelle Erfahrung hatte, um Trotzkis politische Alternative zu erfassen. Dennoch überzeugt das Stück den Zuschauer als eine ernste Warnung, in welche Richtung die Sowjetgesellschaft gehen kann, und als ein Versuch, ein Forum zu schaffen, in dessen Rahmen die rückwärtsgewandten Tendenzen diskutiert werden können. Der Zusammenhang zwischen den Fragen, die in Die Wanze aufgeworfen werden, der feindlichen Zurückweisung des Stücks durch prostalinistische Kritiker und Majakowskis Selbstmord ist offensichtlich.

In Die Wanze wird Prisypkin nach fünfzig Jahren - im Jahr 1979 - wieder zum Leben erweckt. Diese deprimierende Antizipation der Zukunft wurde durch die Realität bestätigt: zu diesem Zeitpunkt dominierten weiterhin stalinistische Starrköpfigkeit und Polizeiterror Russland und Osteuropa.

Womit rechtfertigte die Bürokratie die Berliner Mauer? Sie erklärte, es handle sich um einen "Verteidigungsmechanismus", um "giftige und parasitäre Einflüsse" aus dem Westen fernzuhalten. Kurz nach dem Mauerbau bestiegen jugendliche Mitglieder der ostdeutschen stalinistischen Partei Häuserdächer im Ostsektor der Stadt und rissen Fernsehantennen herunter, mit denen man westliche Nachrichten empfangen konnte.

Bereits in den 50ern argumentierte ein prominenter DDR-Musikwissenschaftler, dass der Jazz eine Form westlicher Kriegsführung sei, um den "sozialistischen Staat" zu unterhöhlen. Auf einer SED-Zentralkomiteesitzung im Jahre 1970 wurde ein Künstler aus Osteuropa, der die Frage stellte, warum man für das Erzählen eines Witzes über die DDR ins Gefängnis kommt, mit großen Augen angestarrt. Unverzüglich wurde er von Partei und Staat geächtet.

1979, genauso wie heute, hätte ein wirklicher Anhänger Majakowskis aus einer Neuaufführung der Wanze eine vernichtende Kritik an der Engstirnigkeit, dem Zynismus und dem Chauvinismus der spätstalinistischen Bürokratien gemacht. Die erste Hälfte von Lunds Aufführung im Gorki-Theater ist sehr amüsant. Im zweiten Teil reproduziert er die klinische Trostlosigkeit von Majakowskis ursprünglicher Vision, wobei er einige Seitenhiebe auf das Alltagsleben in der ehemaligen DDR einbringt. Doch das bürokratische Regime ist darin kaum wiederzuerkennen und kommt so ungeschoren davon. Das "Lied vom Traum einer schönen neuen Welt" aus dem ersten Teil wird am Ende wiederholt, als eine Art Grabrede auf den Sozialismus überhaupt.

Die Musik ist schön und anregend und das Bühnenbild versucht, das extreme Zusammenstoßen von Farbe, Form und Material - Rodschenkos Beitrag zur Aufführung von 1929 - neu darzustellen. Trotzdem hätte man, ohne Majakowskis Stück übermäßig Gewalt anzutun, die ursprüngliche Zielrichtung des Autors besser herausarbeiten können.

Warum ist Lund so zurückhaltend? Vielleicht wollte er jenen nicht zu nahe treten (und davon gibt es in deutschen Künstlerkreisen noch viele), die immer noch dem DDR-System nachtrauern. Wahrscheinlicher ist sein fehlendes Verständnis für die Wurzeln des Stalinismus und für den Schaden, den dieser angerichtet hat. Alles in allem eine verpasste Chance.

Trotzdem, wer die Möglichkeit hat, es lohnt sich Die Wanze zu sehen. In vielerlei Hinsicht ist sie ein faszinierendes historisches Dokument - eines der letzten Stücke des wirklichen, unabhängigen und kritischen Theaters, das dem sowjetischen Publikum vor dem endgültigen Abstieg in den "sozialistischen Realismus" dargeboten wurde.

Siehe auch:
Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz" im Berliner Maxim Gorki Theater
(10. Juni 1999)

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