Warum der zeitgenössische russische Nationalismus eine vorwiegend "rote" Färbung annimmt

Von Wladimir Wolkow
14. Juli 2000

Während der vergangenen zehn Jahre haben im wesentlichen drei ideologische und politische Strömungen das politische Leben Russlands bestimmt. Die erste könnte man als "westorientierter Liberalismus" bezeichnen, bei den anderen beiden handelt es sich um zwei Formen des Nationalismus - "rot" und "weiß" (pro-faschistisch).

Die Wurzeln all dieser Strömungen gehen auf die wichtigsten Gruppierungen zurück, die sich unmittelbar vor dem zweiten Weltkrieg innerhalb der sowjetischen Bürokratie herausgebildet hatten. Leo Trotzki hatte sie damals beschrieben.

Der westorientierte Liberalismus stellt eine besondere Form des kapitalistischen "Internationalismus" dar. Er entspringt dem Glauben, dass der Weltmarkt eine universelle, höhere Form der Zivilisation darstelle, dem alle anderen gesellschaftlichen Beziehungen und nationale Besonderheiten untergeordnet werden müssten, selbst wenn das mit einigen Nebenkosten verbunden sei.

Der russische Nationalismus, der viele typische Eigenschaften mit jedem anderen Nationalismus teilt, hat seinen Ausgangspunkt dagegen bei der Dämonisierung des Weltmarktes. Er betrachtet letzteren als ein Übel, das die natürlichen Grundlagen der russischen Geschichte und des russischen Charakters zerstört und das Fundament der russischen Staatlichkeit unterhöhlt.

Die Unterteilung des Nationalismus in "rot" und "weiß" ergibt sich aus seiner Haltung zur Oktoberrevolution von 1917. Während die "weißen" Nationalisten, ebenso wie die Liberalen, in diesem Ereignis einen Akt der "nationalen Selbstzerstörung" sehen, in dem "entwurzelte Kosmopoliten" die Staatsmacht übernahmen, halten die "roten" Nationalisten die Oktoberrevolution bis zu einem gewissen Grad für unausweichlich und schreiben ihr letztlich sogar einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Landes zu. ("Entwurzelte Kosmopoliten" war während der von Stalin und Shdanow 1948 eingeleiteten antisemitischen Kampagne ein verschleierter Ausdruck für Juden. Später verstand man darunter alle, die die großrussische Verherrlichung der Staatsmacht ablehnten).

Der Einfluss dieser politischen Tendenzen erlebte im Laufe der nachsowjetischen Geschichte mehrere Veränderungen. Der westorientierte Liberalismus war Ende der achtziger und in der ersten Hälfte der neunziger Jahre besonders einflussreich. Sein Aufstieg und Fall verlief parallel zu den Hoffnungen, dass die schnelle Integration der Sowjetwirtschaft in die Strukturen des Weltmarktes die soziale und wirtschaftliche Krise lösen und den Lebensstandard der Mehrheit der Bevölkerung erheblich verbessern werde. Der Finanzkrach von 1998 setzte dem Anspruch dieser Weltanschauung, die Mehrheitsmeinung zu vertreten, ein Ende. In den Machtstrukturen verfügt sie zwar noch immer über beträchtlichen Einfluss. Sie hat außerdem finanzielle Mittel, um sich größer darzustellen, als sie tatsächlich ist. Ihre Unterstützung in der Bevölkerung hat sie dagegen verloren.

Der Einfluss des "weißen" Nationalismus erreichte zwischen 1992 und 1994 seinen Höhepunkt. In dieser Zeit hatte Gaidars "Schocktherapie" bereits bedeutende Teile der Gesellschaft den liberal-kapitalistischen Reformen entfremdet, die vorangegangene hysterische Kampagne zur Verteufelung der Oktoberrevolution wirkte sich aber immer noch aus. Von dieser öffentlichen Stimmung profitierte der halbfaschistische Demagoge Wladimir Schirinowski, dessen Partei bei der Parlamentswahl von 1993 notorische Erfolge erzielte.

Eine Zeitlang sah es so aus, als könne Schirinowskis Partei die massenhafte Unzufriedenheit auf ihre Mühlen lenken. Doch bald verlor sie ihren Einfluss an die "Kommunistische Partei" von G. Sjuganow. Diese war seit Mitte der neunziger Jahre als wichtigste politische Stütze des neuen Regimes aufgebaut worden. Sie beutete die massenhafte Unzufriedenheit mit dem Verlauf und den Ergebnissen der kapitalistischen Reformen am erfolgreichsten aus. Obwohl sie keine wirkliche Antwort auf die Krise hat, die sich im Land entwickelt, bleibt die KPRF (Kommunistische Partei der Russischen Föderation) die größte Partei in Russland. Sie stellt für die Arbeiterklasse das wichtigste Hindernis dar, politisch unabhängig aufzutreten.

Die KPRF wurde 1993 als gut geplante und organisierte Partei aus der Taufe gehoben. Auf der Grundlage ihrer nationalistischen Opposition gegen die liberalen Reformen des Kremls vereinte sie wichtige Vertreter des alten stalinistischen Regimes, die mittleren und unteren Ränge der Bürokratie und Teile der neuen Unternehmerschicht. In ihrem ideologischen Marschgepäck findet man Nostalgie für die sowjetische Vergangenheit und Anerkennung der Rolle der Sowjetunion in der russischen Geschichte.

Aufgrund dieses "roten" Nationalismus sieht sich die KPRF trotz ihrer politischen Ausrichtung und ihrer sozialen Basis gezwungen, die Revolution von 1917 in einem gewissen Sinne zu rehabilitieren. Um die Ursachen dieses Phänomens zu verstehen, ist es notwendig, kurz die Rolle des Staates in der russischen Geschichte und die Rolle, welche die Revolution von 1917 trotz ihrer späteren Degeneration spielte, zu charakterisieren.

Staat und Reform

Die Besonderheit der russischen Geschichte besteht darin, dass der Staat aufgrund der verspäteten Entwicklung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen als Faktor wirkte, der die Rückständigkeit durch militärische, bürokratische, administrative und Polizeimaßnahmen kompensierte.

Es gab in Russland niemals einen Nationalstaat im europäischen Sinne des Wortes. Der Staat entstand nicht durch die Vereinigung bisher getrennter und isolierter Gebiete auf der Grundlage des Ware-Geld-Austauschs und der Entstehung eines nationalen Marktes. Auch der "Dritte Stand", oder die Bourgeoisie, hatte sich in Russland niemals als selbständige politische Kraft entwickelt, die die Idee des Nationalstaats vertritt, dessen Institutionen schafft und ihm als soziale Basis dient.

Die russische Bourgeoisie war schwach und völlig vom Zarismus abhängig. Sie war unfähig, eine eigene Revolution durchzuführen und sich zur herrschenden Klasse aufzuschwingen. Die Aufgabe, gegen die Überreste von Feudalismus und Leibeigenschaft anzukämpfen, blieb der Arbeiterklasse überlassen.

Als Trotzki später, in den dreißiger Jahren, den Charakter des stalinistischen Regimes analysierte, beschrieb er es als Puffer zwischen der vorherrschenden kapitalistischen Weltwirtschaft und dem inneren, wirtschaftlich rückständigen nationalen Regime. Auf politischer Ebene bezeichnete Trotzki die Bürokratie als Werkzeug, mittels dem der Weltmarkt Druck auf den Arbeiterstaat ausübt, als eine Agentur des Imperialismus innerhalb des Arbeiterstaats. (Auf sozialer Ebene war die Bürokratie eine äußerst privilegierte Elite innerhalb des Arbeiterstaats, die als herrschende Schicht den proletarischen Staat immer mehr unterhöhlte.)

Diese Konzeption kann man, wenn auch mit gewissen Korrekturen, auf die gesamte vorrevolutionäre Geschichte Russlands übertragen. Wir sehen, wie der Staat immer wieder verschiedene Errungenschaften aus dem Ausland importierte (erst aus Byzanz, dann aus Europa), und wie während der gesamten russischen Geschichte nur der Staat in der Lage war, Reformen einzuleiten und durchzuführen.

Das Machtsystem im Reich der Romanows hatte einen doppelten Charakter. Einerseits war es eine grausame, halbasiatische Diktatur, dominiert von der "Macht der Unwissenheit von unten und dem Ausmaß der Macht von oben". [Ein Wortspiel, das für Unwissenheit und Ausmaß denselben russischen Begriff verwendet; der Übers.] Andererseits trat der militärische und bürokratische Apparat des Zarismus als einzige "zivilisierende" Kraft in Erscheinung. Während des gesamten 17., 18. und 19. Jahrhunderts treten ständig hohe zaristische Beamte auf, die gestützt auf die Macht des Zarismus verschiedene Reformen in Gang setzen, Reformen, die schließlich die Fundamente des Zarismus untergraben.

Wir können als Symbol für diesen Widerspruch innerhalb des russischen Zarismus die Figur Peters des Großen anführen, der das Land mit Hilfe rücksichtslos barbarischer Methoden auf den Weg der europäischen Zivilisation zwang. Der "zivilisierende" Aspekt der russischen Staatlichkeit ist einer der wichtigsten Ursachen für das besondere Pathos und das anmaßende Gehabe des zeitgenössischen russischen Nationalismus.

Bankrott des russischen Liberalismus

Ein weiterer Faktor, der dem russischen Nationalismus in die Hände spielt, ist der künstliche, unernsthafte und abhängige Charakter, der dem Liberalismus in Russland stets anhaftete. Der russische Liberalismus, der den Vorrang individueller Rechte und demokratischer Freiheiten verkündete, fürchtete sich vor der Bevölkerung und endete deshalb stets beim Verrat und bei der Anpassung an den Zarismus und die Bürokratie.

Ein klassisches Beispiel für diesen Zug ist die Wechi-Anthologie, die in der Zeit der Reaktion nach der Niederlage der Revolution von 1905-1907 erschien. Die liberalen Autoren distanzierten sich darin öffentlich von der Demokratie und forderten den Zaren auf, mit Bajonetten gegen die revolutionären Bestrebungen der Bevölkerung vorzugehen.

Auch die Revolution von 1917 und der nachfolgende Bürgerkrieg brachten den politischen Bankrott des russischen Liberalismus an den Tag. Hier einige Beispiele.

Die Kadetten (konstitutionelle Demokraten) unter Führung Paul Miljukows setzten 1917 ihre Hoffnungen auf eine Militärdiktatur und unterstützten den Militärputsch, den General Kornilow gegen die Provisorische Regierung führte. Am 20. August erklärte die prominente Kadettin Ariadna Tyrkowa im Kreis enger Freunde: "Ganz gleich wie schwierig es ist, wir müssen der Diktatur mehr zugestehen als Kerenski. Es gibt keine Wahl - es geht nur mit Blutvergießen."

Während des Bürgerkriegs beteiligten sich die Kadetten aktiv an der Regierung Admiral Koltschaks, der den Parlamentarismus bedingungslos ablehnte und einige Mitglieder der Verfassungsgebenden Versammlung umbrachte, die selbst im Januar 1918 von den Bolschewiken aufgelöst worden war.

Im Frühjahr 1918 unterstützte der Kadetten-Führer Miljukow aktiv die deutsche Intervention gegen Sowjetrussland. Als ihn ein anderes führendes Mitglied der Partei, W. Obolenskij, fragte: "Denken Sie, dass ein stabiler Staat mittels ausländischer Bajonette geschaffen werden kann? Das Volk wird Ihnen nie vergeben," antwortete Miljukow: "Das Volk? Es gibt historische Situationen, in denen man das Volk nicht berücksichtigen kann."

Ironischerweise war die Periode, in der sich der russische Liberalismus entschloss, das Volk zu ignorieren, die einzige, in der er eine Rolle spielte.

Russischer Nationalismus und Oktoberrevolution

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum die Tendenz, welche die Geschichte der Sowjetunion positiv betrachtet und den historischen Wert der Oktoberrevolution eingesteht, zur vorherrschenden im Lager des russischen Nationalismus wurde. Diese Strömung, die den Staat idealisiert und mystifiziert, betrachtet die Revolution von 1917 als notwendige Voraussetzung und für die Rettung und den Erhalt der russischen Staatlichkeit.

Man sollte nicht vergessen, dass als Ergebnis des Ersten Weltkriegs vier große Monarchien auseinanderbrachen: die türkische, die österreich-ungarische, die russische und die deutsche. An die Stelle des türkischen (osmanischen) Reichs traten mehrere, von den Westmächten abhängige Protektorate; die Türkei blieb jahrzehntelang ein schwaches, unterentwickeltes Land. An die Stelle Österreich-Ungarns traten eine Reihe neuer Länder, das Reich selbst verschwand. Was Deutschland betrifft, so mündeten die Demütigung durch den Versailler Vertrag und der Versuch, zur alten imperialen Macht zurückzukehren, in die schreckliche Nazi-Diktatur und die Tragödie des Zweiten Weltkriegs.

Im Gegensatz dazu hat Russland trotz Niederlage im Krieg, Revolution und Bürgerkrieg, trotz Hunger und Zerstörung - in den Augen eines oberflächlichen Betrachters - nicht nur sein bisheriges Territorium bewahrt, sondern bald darauf auch bedeutende gesellschaftliche und wirtschaftliche Erfolge errungen, den Krieg gegen den Faschismus gewonnen und sich, zum ersten Mal in der Geschichte, in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert zu einer der beiden Supermächte aufgeschwungen.

Hätte die Revolution nicht gesiegt, das Reich der Romanows wäre wie Österreich-Ungarn in Staub zerfallen. Es wäre in einzelne Territorien zerbrochen, abhängig von den verschiedenen europäischen Mächten. Der Zarismus hatte keine historische Überlebenschance.

Das Paradox besteht darin, dass die Oktoberrevolution, die eine neue Epoche in der Weltgeschichte einleitete, selbst als sie degenerierte dem Land noch Ergebnisse brachte, die vom Standpunkt der "normalen" nationalen Geschichte einen nie da gewesenen nationalen Aufschwung darstellen. Natürlich war diese "nationale" Macht nur ein Nebenprodukt, eine Art Reflex der Größe der Oktoberrevolution, und wäre losgelöst von der gesellschaftlichen und politischen Dynamik, welche die Revolution auslöste, nicht möglich gewesen.

Der endgültige Zusammenbruch des gesellschaftlich-politischen Fundaments, das aus der Oktoberrevolution hervorging, bedeutet, dass Russland in die Lage vor 1917 zurückkehren muss, d.h. in den Zustand eines machtlosen, innerlich zerfallenden Kolosses auf tönernen Füßen, abhängig von andern. Dieser Zerfallsprozess hat sich während der vergangenen zehn Jahre konkret vor unseren Augen abgespielt.

Daher ist die verbreitete Nostalgie nach Stabilität und vergangener "Größe" verständlich, die von der "Kommunistischen Partei" Sjuganows zynisch ausgebeutet wird, um das gegenwärtige Regime zu beschützen.

In jüngster Zeit findet man diese Form der Nostalgie sogar unter Leuten, die in den Jahren der kapitalistischen Reformen recht erfolgreich waren. Das findet Ausdruck in der Rehabilitierung des Stalinschen Regimes und seiner repressiven Herrschaftsmethoden. Diese Rehabilitierung, die mittlerweile fast offiziellen Charakter angenommen hat, erscheint zur Zeit in der paradoxen Form einer merkwürdigen Anerkennung des Beitrags, den Lenin und die Oktoberrevolution zur nationalen Geschichte Russlands geleistet haben.

Ein Beispiel findet sich in einem Beitrag der Wochenendbeilage der Zeitung Nesawissima Gaseta, herausgegeben vom Oligarchen Boris Beresowski, der anlässlich des letzten Jahrestags von Lenins Tod erschien.

Obwohl der Artikel vom Geist des Antikommunismus durchdrungen ist und den Titel trägt: "Lenin als Spiegel der russischen Intelligenz", teilt er uns recht unvermittelt mit, dass "Lenin bei weitem kein fanatischer Dogmatiker" war. Weiter heißt es: "Im konkreten staatsmännischen und politischen Handeln Lenins gibt es ohne Zweifel historische Errungenschaften, die selbst von seinen heftigsten politischen Feinden anerkannt werden." (Subbotnik, 22. April 2000)

"Indem die Bolschewiki im Bürgerkrieg und im Kampf gegen die ausländischen Interventionen die Einheit Russlands bewahrt haben", fährt der Artikel fort, "haben sie seinen Status als Großmacht bewahrt. Die ausländischen Verbündeten der Weißen haben dagegen die weißen Generale wiederholt verraten und sich bemüht, diesen Status zu beseitigen. Koltschak wurde von den Ausländern an die Bolschewiken verraten.

Im Gegensatz zu Nikolaus II., Kerenski und Miljukow befand sich Lenin nicht in erniedrigender Abhängigkeit von England, Frankreich und den USA, in deren Interesse Zar und Provisorische Regierung unterwürfig Millionen russischer Bauern in den Tod schickten. Lenins Rückzug aus dem Ersten Weltkrieg, selbst auf Kosten des Brester Friedensvertrags, muss als Errungenschaft gewertet werden."

Wir sehen so, wie sich, reflektiert in der Haltung zur russischen Geschichte, nach einer ganzen Reihe politischer Metamorphosen der Kreis schließt. Der Stalinismus hat die Revolution verraten, während er stets auf ihre Grundsätze schwor. Von den dreißiger bis in die achtziger Jahre wurde Lenin in eine Ikone verwandelt und jeder Zweifel an der im Oktober getroffenen Wahl gnadenlos verfolgt. Als sich die Bürokratie für die Restauration des Kapitalismus entschied, vollzog sie eine scharfe Wende zum Antikommunismus und zu den Werten der liberalen Demokratie. Dzershinski wurde von seinem Sockel gestürzt und die Oktoberrevolution fiel im Namen der "normalen" kapitalistischen Zivilisation in Ungnade.

Als die Neuverteilung des Eigentums vollendet war und es Zeit wurde, das neu erworbene Eigentum zu beschützen, entstand das Bedürfnis nach der heilenden Salbe des Nationalismus. Liberalismus und Demokratie verschwanden in der Abstellkammer und die Suche nach der "russischen nationalen Idee" wurde zur neusten Masche. Damit einhergehend erweckte die offizielle Propaganda viele Klischees der sowjetischen Vergangenheit zu neuem Leben und entdeckte neue Sympathien für den Stalinismus. Diese Metamorphose findet ihre "verfeinertste" Form in der Anerkennung der "Beiträge", die Lenin und die Revolution zur nationalen Geschichte geleistet haben.

Es wird von vielen Faktoren abhängen, wie weit die herrschende Klasse diese nationalistische Haltung treiben wird. Aber eines kann man unzweideutig sagen: Wenn die Bevölkerung ihre eigene Stimme findet, wird sich darin nicht ein Schatten des Nationalismus finden.