István Szabós Film "Ein Hauch von Sonnenschein"

Ein dürftiger Versuch, das zwanzigste Jahrhundert zu erklären

Von David Walsh
28. Juli 2000

István Szabós Film "Ein Hauch von Sonnenschein" erzählt von den Erfahrungen mehrerer Generationen einer ungarisch-jüdischen Familie, vom Ende des 19. Jahrhunderts bis über die Mitte des zwanzigsten hinaus. Der wichtigste Repräsentant der Familie wird in jeder Generation vom selben Schauspieler, Ralph Fiennes, dargestellt.

In Budapest gründet Emmanuel Sonnenschein das Geschäft, mit dem die Familie zu Wohlstand kommt: er destilliert einen Likör namens "Hauch von Sonnenschein". Das Leben seiner zwei Söhne, Ignatz (Fiennes) und Gustav, verläuft in recht unterschiedlichen Bahnen. Ignatz, ein loyaler Bürger des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs, erringt als Anwalt und Richter Bekanntheit. Gustav wird Sozialist und Regimegegner. Die beiden rivalisieren um die Zuneigung ihrer Cousine, Valerie, die sich in Ignatz verliebt und ihn heiratet.

Im Bemühen, in der ungarischen Gesellschaft akzeptiert zu werden, ändern alle drei ihren Nachnamen vom jüdisch klingenden Sonnenschein in das "mehr ungarische" Sors. Ignatz‘ Bereitschaft, über die Korruption der Regierung hinwegzusehen, die in seiner wachsenden inneren Verkommenheit und Verbitterung ihre Entsprechung findet, untergräbt seine Ehe mit Valerie. Ihre Beziehung bricht nach dem Zusammenbruch der Monarchie auseinander. Gustav, Teilnehmer der ungarischen Revolution von 1919, wird gezwungen, ins Exil zu gehen.

Ignatz‘ Sohn Adam, schon in jungem Alter mit Antisemitismus konfrontiert, wird Fechtmeister. Um in der höchsten Klasse antreten und gewinnen zu können, muss er in den Offiziersfechtclub eintreten und zum Christentum konvertieren. Vom Wunsch getrieben, es seinen Peinigern heimzuzahlen, gewinnt Adam (ebenfalls Fiennes) durch persönlichen Ehrgeiz und Patriotismus bei den berüchtigten Olympischen Spielen von 1936 in Berlin die Goldmedaille für Ungarn. Außerdem verstrickt er sich in eine Affäre mit der Frau seines Bruders.

Obwohl die Mitglieder der Sors-Familie alles Menschenmögliche getan haben, um sich in der ungarischen Gesellschaft zu assimilieren, entkommen sie dem Zugriff der Nazis nicht. Adam und sein kleiner Sohn, Ivan, werden in ein Arbeitslager geschickt. Ein brutaler faschistischer Offizier schlägt Adam tot, als dieser darauf besteht, dass er kein "stinkender Jude" sondern der ungarische Meister im Fechten sei.

Ivan (zum drittenmal Fiennes) kehrt in das Nachkriegs-Budapest und in das Haus seiner Großmutter Valerie zurück, entschlossen, sich an den Faschisten zu rächen, die seinen Vater ermordet haben. Gustav, nun ein älterer Herr, kehrt aus dem Exil zurück. Ivan tritt in die stalinistische Polizei ein und nimmt an den Verhören ehemaliger Kollaborateure oder der Kollaboration Verdächtigter teil. Er geht eine illegale und gefährliche Beziehung mit einer Frau ein, die mit einem Held des Widerstands verheiratet ist.

Ivan erlebt auch unter dem neuen Regime Antisemitismus. Sein unmittelbarer Vorgesetzter, Andor Knorr, wird in absurder Weise beschuldigt, zu einer zionistischen Verschwörung "gegen den sozialistischen Staat" zu gehören. Knorr, ein Auschwitz-Überlebender, weigert sich, die erfundenen Beschuldigungen zuzugeben, und stirbt in der Folge im Gefängnis. Ivan beginnt sich gegen die neue Regierung zu wenden, die sich als ebenso korrupt und zynisch erweist wie die vorherige. Wegen seiner Teilnahme am Aufstand von 1956 wird er für mehrere Jahre ins Gefängnis geschickt. Schließlich nimmt er seinen alten Namen Sonnenschein wieder an, und man hört seine Stimme: "Zum erstenmal in meinem Leben ging ich die Straße entlang ohne das Gefühl, mich verstecken zu müssen. ... Ich wusste, der einzige Weg, meinem Leben einen Sinn zu geben, bestand darin, dazu zu stehen."

Ungarisches Kino

István Szabó (1938 geboren), gehört zu der Generation ungarischer Filmemacher, die in den sechziger Jahren während einer politischen Tauwetterperiode bekannt wurde. Der wahrscheinlich bekannteste Regisseur unter ihnen ist Miklós Jancsó ("Die Roten und die Weißen" [1967], "The Confrontation" [1969] und "Roter Psalm" [1972]).

Szabò begann Anfang der sechziger Jahre, nach seinem Abschluss an der Budapester Filmkunstakademie, Filme zu drehen. Am Anfang seiner Karriere produzierte er "Vater" (1966), "Ein Liebesfilm" (1969) - halb autobiographische Arbeiten, die die Hoffnung auf eine weniger repressive Gesellschaft ausdrückten - und eines seiner anerkanntesten Werke: "Feuerwehrgasse 25" (1974), welches das Schicksal der Bewohner eines Mietshauses thematisiert.

Seine internationale Anerkennung gewann er mit dem Film "Mephisto" (1981), der sich auf den Roman von Klaus Mann über den ehemals linken Schauspieler Gustav Gründgens stützt, der zu einem Protégé des Naziregimes wird. Der österreichische Schauspieler Klaus Maria Brandauer spielte darin die Hauptrolle; so auch in zwei anderen historischen Filmen von Szabó in den achtziger Jahren: "Oberst Redl" (1985) und "Hanussen" (1988).

Diese Generation ungarischer Filmemacher war stark durch die Erfahrung des Stalinismus geprägt, und natürlich besonders durch die Zerschlagung der Revolution von 1956 durch russische Truppen. Entscheidend für ihre ideologische Entwicklung war, wie das auch bei Künstlern in ganz Osteuropa und der UdSSR zutraf, dass ihnen keinerlei linke Kritik an der Bürokratie bekannt war.

Jancsós Ansichten waren wahrscheinlich nicht untypisch. Die Kritiker Mira und A. J. Liehn bemerkten: "Seinen Hass auf alles, was verdiente, gehasst zu werden, drückte er durch eine meisterhafte Handhabung formaler Mittel aus. Verfolger und Verfolgte werden in seinen Filmen in einem seltsamen Strudel vermengt, der sie alle in ein unvermeidliches und gnadenloses Ende reißt. Weder für die einen noch für die anderen gibt es Hoffnung. Jancsó lässt seine Filme in verschiedenen historischen Perioden spielen, ... aber der historische Hintergrund und die konkreten Situationen sind nur Aufhänger. Jancsós wirkliches Thema ist immer die Gewalt und der Verlust der Fähigkeit, zu hoffen; und er fällt niemals ein Urteil." ("Cinema: A Critical Dictionary", herausgegeben von Richard Roud, 1980).

Die Restauration des Kapitalismus hat den ungarischen Regisseuren offensichtlich wenig geholfen, "die Fähigkeit zu hoffen" wiederzugewinnen. Neuere ungarische Filme lassen sogar eher vermuten, dass die Regisseure düstererer Stimmung sind denn je.

Szábo hat sich selbst die Aufgabe gestellt, Chronist des zwanzigsten Jahrhunderts zu sein. Wie versteht er diese bemerkenswerte und oft tragische Periode? Er will, sagt er, zeigen, wie "das private Leben der Menschen von der Geschichte und der Politik beeinflusst worden ist. ... Also schrieb ich diese Geschichte, die zeigt, wie diese scheinbar so verschiedenen Regime - seien sie nun eine Monarchie, eine Republik oder eine Fremdherrschaft - Individuen unter Druck gesetzt haben. Alle Regime versprechen Glück, aber schreckliche Dinge sind in ihrem Namen geschehen. Die Autoritäten benutzen die Menschen. Wenn sie sie nicht mehr brauchen, werfen sie sie weg oder zerstören sie. Diese enorme Erfahrung ist nur eine Erfahrung des zwanzigsten Jahrhunderts."

Der Film bemüht sich nicht, seine zentralen Themen auf subtile Weise zu vermitteln. Die unangenehm überlegene Valerie sagt zu ihrem Enkel: "Die Politik hat unser Leben ruiniert." Gustav, der Zeit seines Lebens Sozialist war, fragt auf seinem Sterbebett: "Was war der Sinn dieses miserablen Lebens?" Und Ivan erklärt auf dem Begräbnis von Andor Knorr, dass Leute wie er "eine bessere Welt" schaffen wollten, und sie stattdessen "so viel schlechter" gemacht hätten. Während des Aufstands von 1956 ruft er einer Menge zu: "In dieser Revolution geht es nicht um Politik, sondern um Moral." Und so weiter.

Um seinen Punkt deutlich zu machen, dass ein Regime wie das andere ist, führt Szábo eine von den Aristokraten des alten Habsburger Regimes organisierte Jagdpartie auf und wiederholt die Sequenz mit den Stalinisten an der Macht. Diese sind womöglich noch vulgärer und blutrünstiger. Im gleichen Sinne erscheinen und verschwinden bestimmte Bilder immer wieder, die die lyrischen, unpolitischen Möglichkeiten des Lebens darstellen sollen - ein Hof voller Blumen, eine Frau, die mit ihrem rechten Fuß auf ihrem linken Knie überrascht wird.

Es stellt sich heraus, dass Politik nur eine Auswirkung auf das private Leben hat: Zerstörung. Am besten hält man sich überhaupt davon fern. Musik, Blumen, Natur, Sex werden andererseits bevorzugt. Hier findet das wirkliche Leben statt. Valerie und die weiblichen Figuren halten im allgemeinen den Schlüssel für diese Seite der Dinge in der Hand. In einer frühen Szene mischt sich Valerie in eine politische Diskussion zwischen Ignatz und Gustav ein und erklärt, dass sie weder mit der politischen Macht, auf die der erstere schwört, etwas zu tun haben wolle, noch sich mit der Seite der Unterdrückten identifiziere, für die sich der andere einsetzt. "Ich will eine Dichterin sein und wie eine wilde Blume wachsen," sagt sie, oder so ähnlich.

Ein paralleles Thema ist die jüdische Identität. Alles scheint bergab zu gehen, als die drei jungen Leute sich entschließen, ihre Namen zu ändern. Ivan wird, einige Generationen später, erst dann wieder wirklich er selbst, als er seinen alten zurückbekommt. Szabó und Horowitz gehen leichtfertig mit historischen Tatsachen um, um ihrer Art der Identitätspolitik Ausdruck zu geben. Sie setzen Assimilierung einfach mit Karrierismus und Anpassung an Antisemitismus (durch die Namensänderung) gleich. Die fortgeschrittensten jüdischen Intellektuellen und Arbeiter waren jedoch nicht deswegen bestrebt, dem gesellschaftlichen Mainstream anzugehören, weil sie sich ihrer Abstammung geschämt hätten, oder um "im Leben voran zukommen". Die meisten fassten Assimilierung als einen Weg auf, Rückständigkeit und Beschränktheit zu überwinden; Assimilierung bedeutete für sie schon deswegen keine besseren Karriereaussichten, weil sie für viele von ihnen der Weg in sozialistische oder anderweitige oppositionelle Aktivitäten war.

Eine tragische Geschichte

Es gibt in der europäischen, der ungarischen und speziell der jüdisch-ungarischen Geschichte des letzten Jahrhunderts viele tragische Aspekte. Sie sind nicht Szabós Erfindung. Man muss jedoch fragen, ob es nicht möglich wäre, darauf in einer Weise zu reagieren, die zumindest eine gewisse Einsicht in die Ursachen der Tragödie und einige Vorstellungen verraten würde, wie ihre Ursachen überwunden werden könnten - ohne in irgendeiner Weise das Ausmaß des Leidens herabzuspielen

Der Film ist nicht boshaft, nicht von wildem Antikommunismus getränkt, sondern einfach fürchterlich konfus und größtenteils flach. Der Umfang der Arbeit macht gewissermaßen die Oberflächlichkeit jeder einzelnen Szene unvermeidlich. Szabó hat versucht, Ereignisse zu behandeln - die Krise und den Niedergang des österreich-ungarischen Kaiserreichs, den ersten Weltkrieg, die ungarische Revolution von 1919, den Aufstieg des Faschismus, den zweiten Weltkrieg, den Holocaust, die Revolution von 1956 und schließlich den Zusammenbruch des Stalinismus - die unmöglich in einem einzigen Spielfilm zusammengefasst werden können, auch nicht mit den besten Absichten und dem breitesten Wissen. Szabó plante ursprünglich, aus dieser Geschichte eine Fernsehserie zu machen. Das hätte bei weitem nicht alle seine Probleme gelöst, aber hätte vielleicht die Bedingungen für eine durchdachtere Arbeit geschaffen.

So wie er ist, surft "Ein Hauch von Sonnenschein" mehr oder weniger durch das zwanzigste Jahrhundert, kaum in Kontakt mit seiner widersprüchlichen Oberfläche, nur um schließlich die Schlussfolgerung zu ziehen, dass diese hundert Jahre besser nicht hätten stattfinden sollen. Nach der Logik des Films gibt es keinen Grund anzunehmen, warum sich ähnliche Tragödien nicht auch im nächsten Jahrhundert wiederholen sollten. Die Geschichte ist lediglich eine Serie leidvoller Ereignisse, die den unschuldigen kleinbürgerlichen Zeitgenossen unverhofft überfallen.

Szabó hat ein Recht auf seine Meinung, aber als eine Erklärung des Jahrhunderts ist es doch ziemlich dünn. Zweifellos ist dies eine populäre Auffassung. Es handelt sich um die selbstgenügsame Schlussfolgerung, die eine breite und im allgemeinen wohlsituierte internationale Schicht von Akademikern, Intellektuellen, Künstlern, Journalisten und Kommentatoren verschiedenster Art gezogen hat: Die Erfahrung des letzten Jahrhunderts, insbesondere mit seinen sozialen Revolutionen, hat sich als ein gespenstischer Irrtum erwiesen. "Ein Hauch von Sonnenschein" ist der geronnene Ausdruck dieser Weltanschauung oder Stimmung, einer Art kleinster gemeinsamer intellektueller Nenner unsrer Zeit.

Er ist als Drama nicht besonders überzeugend oder bewegend. Ralph Fiennes verwechselt einen ständig leidenden Ausdruck mit emotionaler Tiefe. Jennifer Ehle und Rosemary Harrris (im wirklichen Leben Mutter und Tochter) sind als Valerie beide gleichermaßen arrogant. David De Keyser (Emmanuel Sonnenschein) ist als weiser alter Patriarch etwas ermüdend. Das ist einfach schönfärberisch. Warum sollten wir auch glauben, dass ein jüdischer Geschäftsmann im Ungarn des neunzehnten Jahrhunderts, der von Null an beginnt und alle Welt gegen sich hat, nicht hart wie Eisen geworden sein sollte? Der Film enthält interessante Momente und Möglichkeiten, aber sie verlieren sich meistens im allgemeinen Durcheinander.

Der Film enthält viele lose Enden, Erzählstränge, die scheinbar nirgendwohin führen. Im ersten Teil des Films wird viel Wesens um den inzestuösen Charakter - oder was ihren Eltern so erscheint - von Valeries und Ignatz‘ Beziehung gemacht (Cousin und Cousine ersten Grades, werden sie wie "Bruder und Schwester" aufgezogen). Wo führt das hin? Ist es eine Anspielung auf die "dunkle Seite" der osteuropäischen jüdischen Existenz, unter der diese isolierten und verfolgten Menschen gezwungen waren, auf intime und intensive Weise sich aufeinander zu verlassen, wenn sie Unterstützung und Liebe brauchten? Aber die zwei heiraten und scheinen recht glücklich; Inzest ist jedenfalls nicht ihr Problem. In Wirklichkeit hat jede der drei Hauptpersonen, die Fiennes darstellt, eine sehr intensiv empfundene, aber eher sinnlose Affäre. Liebe und Sex scheinen als zusätzliche Idee hinzugefügt, um dem Skript mehr Dichte und Tiefe zu verleihen, das andernfalls, das Gefühl hat man, eher langweilig wäre.

Szabó hat das Recht auf seine politische Meinung, aber nicht darauf, ein derart künstlerisch vorhersehbares und fades Werk zu machen. Seine Unfähigkeit, das historische Material zu verdauen, trägt bestimmt zur Schwäche des Dramas bei, und seine Bereitschaft, ideologisch und ästhetisch "mit dem Strom zu schwimmen", kann nicht gesund sein. Hat Szabó im Hinterkopf Zweifel an seiner eigenen Konzeption? Weiß er es nicht eigentlich besser? Es ist schwer zu sagen, aber es lohnt sich, hervorzuheben, dass die stärkste Figur im Film Knorr ist (William Hurt), der kommunistische Überlebende eines Konzentrationslagers, der sich weigert, vor Stalin zu kapitulieren.

Die heute in Künstlerkreisen populäre Ansicht, Politik, besonders engagierte Politik, sei der Todfeind und Vernichter von Poesie, Liebe und allem Persönlichen und Privaten, erweckt den Eindruck, als ob wir um hundertfünfzig Jahre in die Geschichte zurückversetzt worden wären. Schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts zogen die sozial empfindsamsten Künstler andere Schlussfolgerungen.

Für Oskar Wilde zum Beispiel war Sozialismus "einfach deshalb wertvoll, weil er zum Individualismus führen wird". Immer mehr Künstler verstanden ihre Interessen und Angelegenheiten, auch die Verteidigung von Persönlichkeit und emotionaler Freiheit, als in der einen oder andern Weise mit dem Schicksal der Arbeiterklasse verbunden. Der russische Poet Wladimir Majakowskij pries die Oktoberrevolution, vielleicht zu intim, als Mitverschwörerin einer Liebesaffäre. Die Surrealisten verstanden dies; André Breton erklärte: "Lyrik ist der Beginn des Protestes."

Der linke französische Schriftsteller Paul Nizan sprach das Problem in "Aden Arabie" vielleicht am direktesten an: "Du glaubst, du seiest harmlos, wenn du sagst: ‚Ich liebe diese Frau und ich will in Übereinstimmung mit meiner Liebe handeln‘, aber du löst eine Revolution aus. Darunter wird deine Liebe nicht gelingen. Was ist es doch für eine Sünde, Freiheit zu verlangen und anzukündigen, dass du etwas tun wirst, um sie zu erreichen! Du wirst zurückgeworfen werden: das Recht auf eine menschliche Tat zu beanspruchen, bedeutet, die Kräfte anzugreifen, die für das ganze Elend in der Welt verantwortlich sind."

Die Traumata des vergangenen drei Viertel Jahrhunderts haben ihre Spuren hinterlassen. Szabós Film macht einige davon sichtbar. Es ist schwer zu glauben, dass die einfühlsamsten Kinobesucher mit seinen Schlussfolgerungen zufrieden sein werden.