Papst Benedikt XVI. - ein konservativer Dogmatiker

Von Peter Schwarz
21. April 2005

Mit der Wahl Josef Ratzingers zum Papst haben die katholischen Kardinäle einen äußerst konservativen Dogmatiker zu ihrem neuen Kirchenoberhaupt gekürt. Der 78-Jährige hat sich vor allem durch seine unerbittliche Haltung gegenüber kritischen Theologen, seine Ablehnung von Frauenrechten und seine rigide Sexualmoral einen Namen gemacht. Er ist deshalb auch in seiner deutschen Heimat in hohem Grade umstritten.

Ratzingers Aufstieg an die Spitze der katholischen Kirche verlief Anfangs auf akademischen Bahnen und später im Innern der römischen Kurie. Mit Ausnahme einer kurzen Betätigung als Aushilfspriester und Kaplan in München unmittelbar nach seiner Priesterweihe 1951 und seiner vierjährigen Amtszeit als Erzbischof von München und Freising von 1977 bis 1981 stand er nie in direkter Verbindung zum Kirchenvolk. Seit 23 Jahren leitete er die Katholischen Glaubenkongregation in Rom, die Nachfolgeorganisation der Heiligen Inquisition, und war damit eine Art Chefideologe des Vatikans.

Mit Ratzinger hat die römische Kurie also einen Insider zum Kirchenoberhaupt erkoren, der vor allem ihrem Apparat und ihrer Hierarchie verpflichtet ist. Im Medienrummel um den Tod seines Vorgängers und das Konklave ist dies Gesichtspunkt so gut wie untergegangen. Es gab stundenlange Berichte über jeden Aspekt des mittelalterlichen Wahlrituals. Man erfuhr, wie der schwarze und weiße Rauch erzeugt wird, der das Scheitern oder den Erfolg eines Wahlgangs anzeigt. Fernsehkameras setzten die purpurnen Soutanen der Kardinäle filmreif in Szene. Doch über den undemokratischen Charakter des Vorgangs vernahm man kaum ein kritisches Wort.

Dabei waren fast alle der durchschnittlich 71 Jahre alten 115 Kardinäle, die den Papst wählten, von Ratzingers Vorgänger Johannes Paul II. persönlich ernannt worden - oft gegen erheblichen Widerstand ihrer Diözesen und, wie man annehmen kann, unter maßgeblicher Mitwirkung von Ratzinger selbst. Ratzinger gehört zu den wenigen stimmberechtigten Kardinälen, die schon die beiden vorangehenden Päpste mit gewählt haben. Aufgrund seines Einflusses in der Kurie verfügte er, als die Kardinäle am Montag ins Konklave einzogen, laut verschiedenen Medienberichten bereits über einen Block von 50 der für die Wahl erforderlichen 77 Stimmen.

Sogenannte Reformkandidaten, wie der Italiener Carlo Maria Martini und einige Kardinäle aus Lateinamerika, hatten damit kaum mehr Chancen. Dafür sorgte auch ein neuer, von Johannes Paul II. eingeführter Wahlmodus, wonach der Papst nach 30 Wahlgängen mit einfacher statt wie bisher mit Zweidrittelmehrheit gewählt werden kann. Diese Regelung entzog den Gegnern Ratzingers die Möglichkeit, sich seiner Wahl so lange zu widersetzen, bis sein Lager zur Unterstützung eines Kompromisskandidaten bereit war.

Dem Kirchenvolk - laut offiziellen Angaben weltweit über eine Milliarde - blieb lediglich die Rolle des passiven Zuschauers übrig. Es hatte keinen Einfluss auf die Wahl des Oberhaupts einer Institution, die zu den reichsten und mächtigsten der Welt gehört. Und dies obwohl das Kirchenoberhaupt über beispiellose diktatorische Vollmachten verfügt. Der Papst wird auf Lebenszeit gewählt, seine Erlasse gelten als "unfehlbar", er kann alle wichtigen Ämter in der Kirchenhierarchie nach eigenem Gutdünken besetzen und die Regeln, nach denen die Kirche funktioniert, nach eigenem Ermessen ändern. Der Begriff "Tyrannei" - von US-Präsident Bush willkürlich zur Bezeichnung seiner Gegner verwendet - wäre hier ausnahmsweise angebracht.

Vom Polizistensohn zum "Großinquisitor"

Josef Ratzinger wurde 1927 im bayrischen Marktl am Inn als Sohn eines Polizisten geboren. Mit 14 trat er der Hitlerjugend bei. Er sei dazu gezwungen worden, behauptete er später. Es gibt wenig Anhaltspunkte, die das Gegenteil belegen würden, zumal das katholische Milieu, aus dem er stammte, den nationalsozialistischen Machthabern trotz dem guten Einvernehmen der Kirchenoberen eher distanziert gegenüberstand. Die Nazis mischten sich immer wieder in Lebensbereiche ein, die die katholische Kirche für sich beanspruchte.

Fest steht aber, dass sich Ratzinger aufgrund der Erfahrungen, die er als Heranwachsender mit der Nazi-Diktatur machte, nicht zum überzeugten Demokraten, sondern zum dogmatischen Katholiken entwickelte.

Nach Kriegsende wandte er sich dem Studium der Theologie und Philosophie zu, 1951 wurde er zum Priester geweiht, 1953 promovierte er zum Doktor der Theologie und 1957 habilitierte der Dreißigjährige an der Universität München im Fach Fundamentaltheologie. Von 1954 bis 1981 lehrte er an verschiedenen deutschen Universitäten Fundamentaltheologie, Dogmatik und Dogmengeschichte und kletterte gleichzeitig die kirchliche Karriereleiter hoch. So nahm er von 1962 bis 1965 als offizieller Konzilstheologe am Zweiten Vatikanischen Konzil teil. Im März 1977 wurde er zum Erzbischof von München und Freising und nur drei Monate später zum Kardinal ernannt. Auf diese Zeit geht auch seine Bekanntschaft mit dem polnischen Kardinal Karol Wojtyla zurück, der Ratzinger dann 1981, drei Jahre nach seiner Ernennung zum Papst, als obersten Glaubenswächter nach Rom berief.

In den sechziger Jahren, zur Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils, galt Ratzinger noch als relativ liberal. So wandte er sich 1968 gemeinsam mit dem Tübinger Theologen Hans Küng "gegen Zwangsmaßnahmen bei irrigen theologischen Auffassungen". Als Chef der Glaubenskongregation verhängte er dann Zwangsmaßnahmen gegen zahlreiche kritische Theologen - unter anderem auch gegen Hans Küng, der auf Druck des Vatikans seines Amtes enthoben wurde.

Als "Großinquisitor", wie ihn nun viele seiner Kritiker nannten, vertrat er mit Nachdruck reaktionäre Standpunkte, die auch viele Katholiken gegen ihn aufbrachten. Die Erlasse des Papstes gegen Geburtenverhütung, Schwangerschaftsabbruch, zur untergeordneten Rolle der Frau, gegen eine größere Rolle von Laien im Leben der Kirche, gegen Priesterehen und gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften tragen alle seine Handschrift. Selbst die Masturbation wurde von Ratzinger offiziell verdammt.

Noch im vergangenen Jahr veröffentlichte die Glaubenskongregation einen 37-seitigen "Brief über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in Welt und Kirche", der unter Bezug auf die Bibel das Rollenverständnis der Frau als "Jungfrau", "Mutter" und Stütze des Mannes beschwört. In dem Brief wird zustimmend Genesis 3,16 zitiert: "Du hast Verlangen nach deinem Mann, er aber wird über dich herrschen."

In Deutschland brachte Ratzinger nicht nur das Kirchenvolk, sondern auch die Mehrheit der Bischöfe gegen sich auf, weil er sich einem offeneren Umgang mit Geschiedenen widersetzte und die katholische Kirche zum Rückzug aus der Schwangerenberatung zwang, die seit 1995 als Voraussetzung für eine Abtreibung gesetzlich vorgeschrieben ist.

In Lateinamerika organisierte er einen regelrechten Feldzug gegen die sogenannte Befreiungstheologie, die für ein nachhaltigeres Eintreten der Kirche für die Armen und Unterdrückten eintritt. Der bekannte Befreiungstheologe Leonardo Boff wurde 1992 auf Ratzingers Betreiben aus dem Priesteramt gejagt.

Während Ratzinger und Johannes Paul II. in diesen Fragen weitgehend übereinstimmten, scheint der Glaubenswächter den ökumenischen Bemühungen des Papstes, seinen Initiativen um eine engere Zusammenarbeit der unterschiedlichen christlichen Kirchen, mit Distanz begegnet zu sein. Das geht aus dem Papier "Dominus Jesus" hervor, das Ratzinger im Jahr 2000 für die Glaubenskongregation ausarbeitete - und das der Papst dann unterzeichnete. Es betont den Alleinvertretungsanspruch der katholischen Kirche und wurde von den anderen Kirchen als Affront aufgenommen. "In Verbindung mit der Einzigkeit und der Universalität der Heilsmittlerschaft Jesu Christi" müsse "die Einzigkeit der von ihm gestifteten Kirche als Wahrheit des katholischen Glaubens fest geglaubt werden", heißt es darin, und: "Wie es nur einen einzigen Christus gibt, so gibt es nur einen einzigen Leib Christi, eine einzige Braut Christi: ‚die eine alleinige katholische und apostolische Kirche’."

Im Mittelpunkt von Ratzingers Weltanschauung steht die Ablehnung von Moderne und Aufklärung.

Die Zeit fasste seine Ansichten vor einem Jahr mit den Worten zusammen: "Glaubt man Ratzingers älteren Schriften, dann ist die liberale, auf die Aufklärung zurückgehende Philosophie ein gefährlicher Aberglauben. Sie hat das göttliche Band zwischen Glauben und Wissen zerschnitten und duldet keine Wahrheit, die größer ist als sie selbst. Liberale Philosophen verwechseln subjektive Wünschbarkeiten mit dem kosmischen Sinn der Welt. Sie sind blind für eine Wahrheit, die ihrer Vernunft vorausliegt: für die vorpolitische Wahrheit der Religion."

Und die dpa schreibt: "Dass die hoch entwickelten Industrieländer ihren Glauben und ‚ihre Seele verlieren’, dass uralte Institutionen wie Familie und Ehe zerfallen - und dass solche sozialen Erosionen erhebliches Risiko und Sprengstoff mit sich bringen, auch das ist so ein ‚Ratzinger-Thema’. Auch hier lag er mit dem Vorgänger auf einer Linie. ‚Unsere Technik- und Wohlstandskultur beruht auf der Überzeugung, das im Grunde alles machbar ist’, schrieb er einmal. ‚Die Gottesfrage tritt damit ab.’"

Während Ratzinger kritisch und sozial orientierte Strömungen wie die Befreiungstheologie ablehnte und bekämpfte, stand er autoritären, rechts gerichteten Tendenzen durchaus offen gegenüber. So ließ er sich 1998 von Javier Echevarria Rodriguez, dem Chef des Ordens Opus Dei, im Rahmen einer farbenprächtigen Festveranstaltung im spanischen Pamplona einen Eherndoktorhut aufsetzen. Ein deutliches Signal, dass er dem umstrittenen, rechtslastigen Orden wohlgesonnen ist.

Benedikt XVI. und XV.

Überraschung löste die Wahl des Namens Benedikt XVI. durch den neuen Papst aus. Allgemein war erwartet worden, er würde sich in Anlehnung an seinen Vorgänger den Namen Johannes Paul III. zulegen. Da der Name eines neugekürten Papstes stets auch programmatische Bedeutung hat, fiel das Augenmerk auf Benedikt XV., der während des Ersten Weltkriegs, von 1914 bis 1922, auf dem Heiligen Stuhl saß.

Benedikt XV. wird oft als "Friedenspapst" bezeichnet, und der Umstand, dass Ratzinger an seine Tradition anknüpft, gab sofort zu entsprechenden Spekulationen Anlass. So erklärte die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckard, ein deutscher Papst sei ein Grund zur Freude, "egal wie man zu dem ehemaligen Kardinal Ratzinger steht". Mit Benedikt habe er einen guten Namen gewählt, denn "der letzte Benedikt war ein großer Friedensmahner, der sich während seines Pontifikats unermüdlich für die Beendigung des ersten Weltkriegs einsetzte".

In Wirklichkeit hatten die neutrale Haltung, die der Vatikan während des Ersten Weltkriegs einnahm, und die Bemühungen Benedikts XV. um einen Friedensschluss nichts mit einer grundsätzlichen Opposition gegen das imperialistische Gemetzel zu tun. Der Vatikan konnte als Staat wie als Kirche durch den Krieg nur verlieren und war deshalb an seiner schnellen Beendigung interessiert. Auf beiden Seiten der Front kämpften Großmächte mit einem hohen katholischen Bevölkerungsanteil - Frankreich auf der einen sowie Deutschland und Österreich-Ungarn auf der anderen Seite. Mit einer Parteinahme hätte der Vatikan die Spaltung der Kirche riskiert.

Bereits vor dem Krieg hatte sich der Vatikan um mehr politische Unabhängigkeit bemüht. Er schaffte das Einspruchsrecht der katholischen Großmächte - insbesondere Osterreich-Ungarns - bei der Papstwahl ab und führte die Wahl 1914 erstmals in einem nicht öffentlichen Konklave durch. Giacomo della Chiesa, der dann einen Monat nach Kriegsausbruch zum Papst Benedikt XV. gekürt wurde, war ein erfahrener Diplomat. Der Spross einer Genueser Adelsfamilie hatte jahrelang im diplomatischen Dienst des Vatikans gestanden. Er hielt während des ganzen Kriegs an der Neutralität des Vatikans fest und bemühte sich ab 1917 um eine Vermittlung durch US-Präsident Wilson.

Ratzinger dürfte diesen Papst im Auge gehabt haben, als er seinen Namen wählte. Aber nicht wegen seinen diplomatischen Aktivitäten, sondern weil er ebenso wie Ratzinger selbst ein erbitterter Gegner des "Modernismus" - von Aufklärung, Rationalismus, Liberalismus, Demokratie und vor allem des Sozialismus - war.

In einem apostolischen Rundschreiben, das er nur wenige Monate nach seiner Amtseinführung veröffentlichte, wandte sich Benedikt XV. vehement gegen alle, die auf Einsicht und Vernunft vertrauen: "Fasziniert und mitgerissen von einer erhabenen Vorstellung des menschlichen Intellekts, mit dem durch Gottes Geschenk sicherlich unglaubliche Fortschritte beim Studium der Natur erzielt wurden, vertrauend auf das eigene Urteil und voller Verachtung gegenüber der Autorität der Kirche, sind sie derart unbesonnen geworden, dass sie nicht zögern, die verborgenen Dinge Gottes und alles, was Gott dem Menschen offenbart hat, am Maßstab ihres eigenen Verstandes zu messen. Daraus sind die monströsen Irrtümer des ‚Modernismus’ entstanden, die Unsere Vorgänger zu Recht zur ‚Synthese aller Häresie’ erklärt und feierlich verdammt haben," donnerte Ratzingers Vorbild. "Es ist daher Unser Wille, dass das Gesetz unserer Vorväter weiter geheiligt wird: ‚Lasst keine Erneuerung zu; haltet euch an das Überlieferte’."

Diese Worte stehen in der Enzyklika "Ad Beatissimi Apostolorum" vom 1. November 1914, die auch den Weltkrieg verurteilte. Wie aus dem Text der Enzyklika deutlich wird, ging es dem Papst dabei um die Verteidigung der bestehenden Ordnung, die durch die Erschütterungen des Krieges akut bedroht wurde. Sie war durch die Angst vor gesellschaftlichen Umbrüchen und sozialistischen Erhebungen motiviert, wie sie dann bei Kriegsende in Russland, Deutschland, Ungarn und anderen Ländern tatsächlich ausbrechen sollten. Daher verteidigte sie energisch die bestehenden Autoritäten.

Die Enzyklika verdammte "den fehlenden Respekt vor der Autorität jener, die herrschen und Macht ausüben", und wandte sich gegen jede Form von Demokratie: "Seit die Quelle menschlicher Kompetenzen außerhalb von Gott dem Schöpfer und Herrscher des Universums im freien Willen des Menschen gesucht wird, sind die Bande der Pflicht, die zwischen Vorgesetztem und Untergebenem bestehen sollten, derart geschwächt worden, dass sie kaum mehr existieren."

Benedikt XV. betrachtete die Krise der bürgerlichen Gesellschaft als Ergebnis der Abwendung von Glaube und Religion: "Nicht nur der gegenwärtige blutige Konflikt quält die Nationen und füllt Uns mit Angst und Sorge. Ein weiteres Übel wütet im innersten Herz der menschlichen Gesellschaft, eine Quelle der Angst für alle, die wirklich denken, insofern es bereits viel Unglück über die Nationen gebracht hat und bringen wird und zu Recht als eigentliche Wurzel des gegenwärtigen fürchterlichen Krieges betrachtet werden kann. Denn seit Grundsätze und Praxis christlicher Weisheit, auf denen Friede und Stabilität der Institutionen beruhten, beim Regieren von Staaten nicht mehr beachtet wurden, hatte dies zur Folge, dass die Grundlagen der Staaten notwendigerweise erschüttert wurden. Die Ideen und die Moral der Menschen haben sich außerdem derart verändert, dass das Ende der Zivilisation zu nahen scheint, wenn uns Gott nicht bald zu Hilfe kommt."

Ähnlich dürfte Ratzinger heute die Welt sehen.

Die Amtszeit seines Vorgängers war vom Zusammenbruch der stalinistischen Regime in Osteuropa und der Sowjetunion dominiert, bei dem der polnische Papst eine wichtige und aktive Rolle spielte. Er sorgte dafür, dass die mächtige Bewegung der polnischen Arbeiterklasse, die sich unter dem Banner von Solidarnosc entwickelte, unter dem Einfluss der katholischen Kirche blieb und sich nicht in eine unabhängige sozialistische Richtung entwickelte.

Ratzinger tritt sein Amt im Schatten des Irakkriegs, wachsender Spannungen zwischen den imperialistischen Großmächten und einer tiefen sozialen und politischen Krise der bürgerlichen Gesellschaft an. Er reagiert darauf in ähnlicher Weise wie der Papst, dessen Namen er übernommen hat: Indem er die rückständigsten religiösen, anti-aufklärerischen und anti-demokratischen Vorurteile fördert.

Mehr noch als sein Vorgänger, der die ganze Welt bereiste und sich um eine Verständigung mit anderen Religionsgemeinschaften - einschließlich der jüdischen und islamischen bemühte - legt Benedikt XVI. dabei das Schwergewicht auf ein starkes, christlich geprägtes Europa. Der bekannteste Benedikt der Kirchengeschichte, der Gründer des Benediktinerordens Benedikt von Nursia, war 1964 von Papst Paul VI. zum Schutzpatron Europas ernannt worden.

Siehe auch:
Papst Johannes Paul II. - ein politischer Nachruf
(6. April 2005)