"Aber der Kaiser hat keine Kleider an!"

Französischer Philosoph Jean Baudrillard in Paris gestorben

Von Stefan Steinberg
21. April 2007

Der französische Philosoph und Soziologe Jean Baudrillard starb am 6. März 2007 in Paris im Alter von 77 Jahren. Baudrillard gehörte zu den führenden Persönlichkeiten der postmodernistischen Denkrichtung. Sein Einfluss auf das Geistesleben in Frankreich und international war erheblich. An vielen westlichen Universitäten stehen seine Bücher an vorderster Stelle empfohlener Werke bei den Studenten der Soziologie und Kulturwissenschaften. Sein Tod löste zahllose Nachrufe in der westlichen Presse aus, die sich äußerst positiv über sein Leben und Werk äußerten. Baudrillard, so der Tenor, hatte uns Interessantes zu sagen.

Typisch dafür ist ein Nachruf in der Wochenzeitung Die Zeit vom 8. März 2007, der seinen "Hass auf den (französischen) Egalitarismus" feststellt und dann Baudrillard als einen "reaktionären Propheten" und "Apokalyptiker der Gegenaufklärung" beschreibt - d.h., als jemand, der das Ende der Welt verkündet und allem Fortschrittlichen im heutigen menschlichen und wissenschaftlichen Denken den Krieg erklärt. Die weitgehend unkritische Rezeption von Baudrillards Werk in der Presse sagt in der Tat sehr viel aus über den Niedergang der bürgerlichen öffentlichen Debatte, vor allem über die völlige Degeneration von Schichten der ehemaligen linksgerichteten Intelligenz in den letzten drei Jahrzehnten.

Andere waren kritischer, zumindest in vergangenen Tagen. In ihrem Buch über die absurden Thesen der Postmodernisten kommentieren Alan Sokal und Jean Bricmont einen Text von Baudrillard und dessen Missbrauch der Wissenschaft so: "...der letzte Satz ist, wissenschaftlich betrachtet, sinnlos, auch wenn er sich wissenschaftlicher Terminologie bedient. Der Text wird im Folgenden zunehmend unsinniger..." Sie kommen zum Schluss: "Am Ende fragt man sich, was von Baudrillards Denken übrig bleibt, wenn man hinter die Fassade der pompösen Sprache blickt."

Befasst man sich ernsthaft mit Baudrillards Werk, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass sein Schreiben großenteils aufgeblasen ist, oft widersprüchlich und manchmal vollkommen unverständlich. Dennoch haben seine Thesen einen logischen Kern, weshalb sie auch eine Anhängerschaft finden.

Wie die meisten französischen Postmodernisten wurde Baudrillard durch die Massenbewegung der Studenten und Arbeiter radikalisiert, die Frankreich 1968 erschütterte. Seine anschließende intellektuelle Entwicklung war geprägt von dem heftigen Bestreben, sich so weit wie irgend möglich vom Marxismus zu distanzieren. In seinen späteren Schriften wetterte er dann - auf der Basis seiner so genannten Kritik an der modernen kapitalistischen Gesellschaft - gegen jeden Aspekt wissenschaftlichen und rationalen Denkens, der mit dem Erbe der Aufklärung verbunden ist.

Baudrillard wurde 1929 im nordfranzösischen Reims als Sohn eines Beamten und Enkel von Bauern geboren. Nach dem Abschluss der Universität unterrichtete er Deutsch an einem französischen Gymnasium, ehe er bei Henri Lefebvre seine Doktorarbeit in Soziologie einreichte. Lefebvre, ein Veteran der Neuen französischen Linken, war 1958 aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen worden.

Im September 1966 trat Baudrillard die Stelle eines Maitre Assistant an der Universität Nanterre in Paris an. Als die Studentenrevolte 1968 die Straßen von Paris beherrschte, sympathisierte Baudrillard mit den radikalen Studenten seiner Universität und arbeitete mit der Zeitschrift Utopie zusammen, die anarchistische Theorien verbreitete, welche sie mit quasi-marxistischen Phrasen aufpeppte.

Nach dem Verrat der Kommunistischen Partei an der Arbeiter- und Studentenrevolte und dem Rückgang der Welle des Radikalismus in ganz Europa fand sich Baudrillard in einer wachsenden Zahl französischer Intellektueller wieder, die ihre radikale Vergangenheit möglichst schnell abstreifen wollten.

Einst linke Radikale wie André Glucksmann und Henri-Bernard Lévy benutzten die Verbrechen des Stalinismus, um den Marxismus von rechts anzugreifen. Sie gingen in die Politik und stellten sich, als Teil ihres Feldzuges gegen den "Totalitarismus", in den Dienst rechter Kräfte.

Baudrillards Angriff auf den Marxismus

Andere, wie Baudrillard, blieben an den Universitäten und suchten nach einer theoretischen Grundlage, um den Marxismus zu schwächen. In mehreren Büchern aus den 1970er Jahren ging Baudrillard daran, systematisch die Grundlagen des Marxismus und die Methode des historischen Materialismus anzugreifen.

In seinem Buch Die Konsumgesellschaft (1970) und vor allem in Le miroir de la production (1975) behauptete Baudrillard, dass die marxistische Betonung der Rolle ökonomischer Faktoren und der Produktion für die gesellschaftliche Entwicklung nicht in der Lage sei, vorkapitalistische Gesellschaftsformen und die moderne kapitalistische Gesellschaft angemessen zu erklären. Nach Baudrillard blieben sowohl Sozialismus wie auch Kapitalismus an das Konzept der Warenproduktion und die marxistischen Konzepte Gebrauchs- und Tauschwert gebunden. Diese könnten aber die moderne Gesellschaft nicht mehr ausreichend erklären. Baudrillard stellte eine sehr viel radikalere Alternative in Aussicht.

An die Stelle des Produktionsprozesses und der Analyse der Ware, die im Zentrum von Marxens Analyse des Kapitalismus standen, setzt Baudrillard die Rolle des Konsums und des Konsumenten in der modernen Gesellschaft an vorderste Stelle. Zum ersten Mal formuliert er diese Auffassung in seinem Frühwerk in den 1970er Jahren; seitdem zieht sie sich wie ein roter Faden durch seine gesamten Schriften.

So argumentiert er in der Konsumgesellschaft dafür, dem Konsum die wichtigste Rolle zuzuschreiben: "Das grundlegende Problem des heutigen Kapitalismus ist nicht mehr" die Produktion, sondern vielmehr "der Widerspruch zwischen einer praktisch unbegrenzten Produktivität und der Notwendigkeit, die Produkte zu verbrauchen. An diesem Punkt wird es für das System überlebenswichtig, nicht nur die Produktion, sondern auch die Verbrauchernachfrage zu steuern."

Baudrillards Betonung der Rolle des Konsums und des Konsumenten im Kapitalismus stellt einen direkten Angriff auf die Konzeption von Marx dar. Dieser hatte eine gegenteilige Auffassung vertreten. Er erkannte zwar den grundlegenden Zusammenhang zwischen Produktion und Konsumtion an, legte den Schwerpunkt jedoch auf die entscheidende Rolle der Produktion.

In der "Einführung zu einem Beitrag zur Kritik der politischen Ökonomie", Kapitel 1 der Grundrisse, schreibt Marx: "Das Resultat, wozu wir gelangen, ist nicht, dass Produktion, Distribution, Austausch, Konsumtion identisch sind, sondern dass sie alle Glieder einer Totalität bilden, Unterschiede innerhalb einer Einheit. Die Produktion greift über, sowohl über sich in der gegensätzlichen Bestimmung der Produktion als über die andren Momente. Von ihr beginnt der Prozess immer wieder von neuem. Dass Austausch und Konsumtion nicht das Übergreifende sein können, ist von selbst klar. Ebenso von der Distribution als Distribution der Produkte." (Marx, Grundrisse, S.20)

Neben seiner Hervorhebung der herausragenden Rolle des Konsums und des Konsumenten attackierte Baudrillard auch die Marxsche Analyse der Bedeutung des Austausches in der kapitalistischen Gesellschaft. Im ersten Kapitel des Kapital zeigte Marx den grundlegenden Widerspruch der Ware als Einheit von Gebrauchs- und Tauschwert auf. Auf der Grundlage seiner Analyse des Warenaustausches, den er als " Erscheinungsform " nachweist, untersucht Marx dann die entscheidende Rolle, die die menschliche Arbeitskraft als bestimmendes Element des Wertes spielt. Marxens Untersuchung der Rolle des Austausches legte ihrerseits die grundlegenden Widersprüche im Innersten des kapitalistischen Produktionssystems bloß.

Erneut meint Baudrillard, er könne Marx übertrumpfen und führt eine dritte Form des Austausches ein - den symbolischen Austausch in Form des Zeichens. Sein Argument ist, dass Waren, zusätzlich zur Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, auch einen sozialen Status verleihen können - etwas zunehmend Wertvolles in der modernen Gesellschaft. Dieser Wert drückt sich im Zeichen aus.

Wenn Baudrillard die Begriffe Zeichen und Bezeichnung hervorhebt, so macht er Anleihen bei anderen französischen Theoretikern wie Roland Barthes, Jacques Lacan und Michel Foucault, die ihrerseits auf den Forschungen des französischen Linguisten Ferdinand Saussure aufbauten. Strukturalisten und Poststrukturalisten wie Lacan und Foucault erklärten, dass die Realität in der Sprache eingeschlossen sei. Realität bezieht sich nicht mehr auf die existierende natürliche und gesellschaftliche Umwelt; stattdessen macht Sprache die wirkliche Welt aus, die auf Sprache-Zeichen-Symbole reduziert werden kann.

Alle späteren Schriften Baudrillards drehen sich im Wesentlichen um seine Auffassung von Konsumgesellschaft und die Rolle des Zeichens. Im Laufe der 1980er und 1990er Jahre machte er Anleihen bei modernen Kommunikationstheoretikern wie Marshall McLuhan, um seine Theorie des Zeichens und der Bezeichnung (später als "Simulacrum" bezeichnet) zum Begriff des "Codes" zu erweitern, der für die Welt der Werbung steht.

In seinem Vortrag "Über den Nihilismus" (1980) zieht Baudrillard eine Bilanz der gesellschaftlichen Entwicklung und vertritt vehement die Position, dass der Nihilismus der einzig vertretbare Standpunkt des Intellektuellen in der modernen Gesellschaft sein könne. Damit bringt er seine geistige Nähe zur Hauptströmung des postmodernistischen Denkens zum Ausdruck. Baudrillard beschreibt die Modernität als das Zeitalter von Marx und Freud - eine Ära, die von der "Hermeneutik des Verdachts" dominiert sei. Mit diesem Begriff bezeichnet Baudrillard jeden Versuch, ein historisch und wissenschaftlich begründetes Verständnis der Welt zu entwickeln.

In Baudrillards Worten (1980) sind wir nun ("willige") Opfer in einer postmodernen Welt, die von Scheinerfahrungen und -gefühlen gekennzeichnet ist, und haben die Fähigkeit, die Realität zu verstehen, völlig verloren.

Baudrillards "hyperreale" Welt steht unter dem Diktat von Konsumzwängen sowie den Werbekampagnen und Propagandaoffensiven von Geschäftsleuten und Unternehmen, die ihre Waren und Dienstleistungen zu verkaufen suchen. In Die fatalen Strategien lesen wir: " Die gesamte Industrie der Werbung und Informationsvermittlung, die gesamte politische Klasse verfolgen die Absicht, den Massen zu sagen, was sie wollen - und im wesentlichen stimmen wir dieser gewaltigen Übertragung von Verantwortung zu, weil es einfach nicht offenkundig noch von besonderem Interesse ist zu wissen, zu wollen, Fähigkeiten und Wünsche zu haben."

Sein Verständnis der Allmacht der bürgerlichen Medien führte ihn zu der Prognose, dass der erste Golfkrieg (1991) nicht stattfinden würde. Während des Krieges vertrat er die Auffassung, dass er gar nicht wirklich stattfinde. Am Ende des Krieges behauptete er, dass er nicht stattgefunden habe. Mit einer Handbewegung wischt Baudrillard das schreckliche Leiden beiseite, von dem Hunderttausende infolge der brutalen militärischen Offensive der USA gegen den Irak betroffen waren.

In einem anderen Text beschreibt Baudrillard Disneyland als das wahre Amerika. Seiner Ansicht nach ist die amerikanische Gesellschaft dabei, sich entsprechend der utopischen Vision von Disneyland umzugestalten. Keine Spur mehr von den Spaltungen in einer Gesellschaft, die von enormer sozialer Polarisierung erschüttert wird. Für den selbstgefälligen und abgehobenen Baudrillard gibt es keine Armen und Arbeitslosen in Amerika. Hinter dem Wortschwall der von Baudrillard selbst so bezeichneten "ultraradikalen" Kritik am Kapitalismus steht die Vision einer allmächtigen Gesellschaft, weitgehend frei von Klassengegensätzen, fähig, die Produktion ins Unbegrenzte zu steigern und die breite Masse der Bevölkerung durch Konsumgüter und Medien- und Werbepropaganda ruhig zu halten.

An solchen Theorien ist in Wirklichkeit nichts Originelles. Eine ähnliche Attacke gegen die Grundlagen des Marxismus wurde im 20. Jahrhundert bereits von führenden Mitgliedern der Frankfurter Schule unternommen. Zu ihnen gehörte Theodor Adorno, der über eine zukünftige Gesellschaft "totaler Integration" schrieb, und Herbert Marcuse mit seiner Theorie der "eindimensionalen Gesellschaft".

Doch Baudrillard ist in seiner Zurückweisung der breiten Masse der Bevölkerung eindeutiger als die Frankfurter Schule. In seinem Buch Die f atalen Strategien (1985) macht er sich lustig über die Massen, denen er vorwirft, in ihrer rohen, animalischen Art Komplizen der Strategie der herrschenden Elite zu sein: "Sie (die Massen) sind keineswegs ein Objekt der Unterdrückung und Manipulation...Atonal amorph, abgründig, üben sie eine passive und rätselhafte Herrschaft aus; sie sagen nichts, doch subtil, wie vielleicht Tiere in ihrer rohen Gleichgültigkeit" (S. 94) "...die Massen wissen, dass sie nichts sind und sie haben kein Verlangen nach Wissen. Die Massen wissen, dass sie machtlos sind, und sie wollen die Macht nicht" (S. 98).

Baudrillard, der sich mittels seiner eigenen Methode von jeglicher Verpflichtung gegenüber einer ernsthaften gesellschaftlichen Analyse oder historischer Einsicht löst, ignoriert wissentlich die Rolle von politischen Parteien, Tendenzen und Führungen, um stattdessen in diesen Passagen seiner "spielerischen" Idiosynkrasie nachzugeben. Wenn die Massen "Herrschaft" ausüben, können sie nicht gleichzeitig "machtlos" sein. Doch Baudrillard ist blind gegenüber solchen Widersprüchen in seinen eigenen Schriften. Und nur wenige seiner Zeitgenossen sind bereit, darauf hinzuweisen, dass "der Kaiser nackt (ist)."

Was in diesen Textauszügen wirklich übrig bleibt, ist Baudrillards Verachtung, Widerwille und Furcht vor den Massen - Empfindungen, die heute breite Schichten ehemaliger Radikaler teilen, welche in den letzten Jahrzehnten höchst lukrative Karrieren machen konnten.

Baudrillards ganz und gar zynische Vision der Welt, basierend auf seiner Zurückweisung des Marxismus und der Prinzipien aufgeklärten Denkens, wurde von rechten Kräften begrüßt und übernommen. Eine Reihe seiner Bücher wurden von dem Verlag veröffentlicht, der dem rechtsgerichteten Neuen Philosophen Bernard-Henri Lévy gehört, und in den späten 1980er Jahren schrieb Baudrillard für die Zeitschrift der Neuen Rechten Frankreichs, Krisis.

Doch zum "Guru" des modernen Kapitalismus konnte er nur werden, weil seine Schriften von nominell "linken" Zeitschriften wie der der britischen Stalinisten, Marxism Today, der französischen Tageszeitung Libération und der New Left Review ständig in den höchsten Tönen gepriesen wurden.

Postmodernismus und Stalinismus

Baudrillards intellektuelle Entwicklung kann, wie die seiner postmodernistischen Gesinnungsgenossen, nur als Produkt der lange währenden Degeneration des Nachkriegs-Stalinismus verstanden werden. Praktisch jede führende Persönlichkeit, die mit französischen postmodernistischen Geistesströmungen oder mit den Philosophen der Neuen Rechten in Beziehung stand, verbrachte einige Zeit in oder zumindest als Sympathisant stalinistischer/maoistischer oder anderer linker radikaler Organisationen in den 1960er Jahren.

Zwar waren viele Intellektuelle, wie etwa Baudrillards Mentor, Henri Lefebvre, abgestoßen von den Verrätereien der von Moskau dominierten Kommunistischen Parteien in den 1950er (die Algerien-Krise, der sowjetische Einmarsch in Ungarn) und 1960er Jahren (die blutige Unterdrückung des Prager Frühlings und der Verrat an der Massenbewegung in Frankreich 1968). Und dennoch lieferte der Stalinismus den ideologischen Rahmen für die Aktivitäten vieler bekannter Intellektueller in der Nachkriegszeit und konnte seinen Einfluss an den französischen Universitäten in den 1950er und 1960er Jahren ausbauen.

In den 1960er Jahren begann von innerhalb der Kommunistischen Partei Frankreichs ein abgestimmter ideologischer Angriff auf den Marxismus von Seiten des Zentralkomiteemitglieds und führenden Intellektuellen der Partei, Louis Althusser. Seine Revidierung des historischen Materialismus war entscheidend für das Aufkommen strukturalistischer Theoretiker, die behaupteten, andere als ökonomische Faktoren, wie die Psychologie oder die Verteilung der Macht, seien für das Verständnis der kapitalistischen Gesellschaft wichtiger.

Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss sich Jean-François Lyotard, den viele als den Urvater oder "Papst" des Postmodernismus betrachten, zunächst der linksradikalen Organisation Sozialismus oder Barbarei an, ehe er 1964 mit dieser brach und seine eigene Organisation um die Zeitschrift Workers Power aufbaute. 1966 brach er vollkommen mit linker Politik und konzentrierte sich fortan auf die Entwicklung der Grundlagen des Postmodernismus.

Unter Bedingungen, wo der stalinistische Dogmatismus das kritische Denken Jahrzehnte lang unterdrückt hatte, konnten genau in diesen Kreisen Leute wie Baudrillard auftauchen und an den Universitäten (und in den Zeitungsredaktionen) Einfluss gewinnen. Der weit verbreitete und negative Einfluss des Postmodernismus und das Werk von Denkern wie Baudrillard sind sowohl Ausdruck wie Produkt der vollständigen Degeneration einer breiten Schicht ehemaliger, vom Stalinismus beeinflusster Intellektueller.

Die sorgfältige historische Klärung dieses Prozesses ist wichtig für die Wiederbelebung sozialistischen Denkens unter breiten Schichten von Studenten und Arbeitern.

Siehe auch:
Die Grundlagen der Gleichheit erforschen
(25. Juni 2003)
Zum einhundertsten Todestag Friedrich Nietzsches: Ein Rückblick auf seine Ideen und seinen Einfluss
( 16. Dezember 2000)
Im Wunderland der Postmoderne
( 15. August 2000)

Kämpft gegen Googles Zensur!

Google blockiert die World Socialist Web Site in Suchergebnissen.

Kämpft dagegen an:

Teilt diesen Artikel mit Freunden und Kollegen