Leserbrief zum "Zug der Erinnerung"

28. März 2008

Der folgende Leserbrief erreichte uns zum Artikel "Zug der Erinnerung; Deutsche Bahn verweigert jegliche Unterstützung" (http://www.wsws.org/de/2008/mar2008/zug-m20.shtml).

Danke für die sehr gute Zusammenfassung.

Ich habe gestern im Radio erstmalig über den Skandal um [Bahnchef] Mehdorn gehört und folgenden Kommentar an den Konzern (Pressestelle) geschickt (vielleicht kennen Sie ja eine Stelle, die die "Reaktionen" der Bürger an Mehdorn sammelt):

Guten Tag, Herr Schumacher,

da es vom obersten Herrn Ihres Konzerns fürs einfache Volk keine öffentliche Mailadresse gibt, schreibe ich Ihnen mit der Bitte meinen Text an Herrn Mehdorn den sicherlich tausenden von ähnlichen Mails beizufügen. Es ist nur ein ganz kurzes Statement.

Guten Tag, Herr Mehdorn,

ich bin entsetzt und fassungslos, dass Sie sich in die Diskussion um den Zug der Erinnerung nicht längst eingeschaltet haben.

Ich habe gestern im Deutschlandfunk gehört, dass dem Zug zunächst die Einfahrt in den Hamburger Hbf verweigert wurde und er dann - nach Protesten entsprechender Stellen - mit einem Stellplatz außerhalb der Überdachung vorlieb nehmen musste. Auch müssen die Veranstalter bei der Aufklärung über die Kooperation der Reichsbahn mit den Faschisten Gebühren an die Bahn zahlen.

Ich habe dazu eigentlich keine Worte und bin zutiefst beschämt über eine solch menschverachtend-zynisch und perfide Haltung der Bahnleitung. Wenn es bei dieser Haltung bleibt, werde ich als kleine persönliche Konsequenz mit meiner Familie kein Bahnkunde mehr sein und zum Auto zurückkehren.

W. H.