Verschollene Werke „entarteter Kunst“ wieder entdeckt

Von Bernd Reinhardt und Sybille Fuchs
19. November 2010

Seit Beginn dieses Jahres wurden in Berlin bei archäologischen Ausgrabungen im Vorfeld einer U-Bahn-Erweiterung elf Kunstwerke der frühen Moderne gefunden. Sie werden seit dem 9. November 2010 unter dem Titel „Der Berliner Skulpturenfund. ‚Entartete Kunst‘ im Bombenschutt“ im Griechischen Hof des Neuen Museums auf der Berliner Museumsinsel gezeigt.

Die zwischen 1918 und 1930 entstandenen Bronze- und Keramikarbeiten von Marg Moll, Emy Roeder, Edwin Scharff, Naum Slutzky, Karl Knappe, Gustav Heinrich Wolff, Otto Baum und Otto Freundlich waren der Nazikampagne gegen „entartete Kunst“ zum Opfer gefallen. Im Zuge dieser Kampagne wurden mindestens 21.000 Kunstobjekte moderner Strömungen wie Expressionismus, Dada, Kubismus, Fauvismus, Neue Sachlichkeit und Surrealismus aus den Museen entfernt, devisenbringend ins Ausland verkauft oder zerstört.

Die als „entartet“ eingestuften und beschlagnahmten Kunstwerke wurden in einem Berliner Depot untergebracht, die Museen, denen sie gehörten, 1938 nachträglich gesetzlich enteignet. Einzelne Werke verkauften Nazigrößen und Hitler selbst oder tauschten sie gegen „Alte Meister“. Nach offiziellen Verlautbarungen wurden allein im März 1939 in Berlin 1.004 Gemälde und 3.825 Grafiken verbrannt. 125 Werke wurden im Juni selben Jahres in Luzern versteigert. Insgesamt sind 5.000 Werke verbrannt worden. Anders als bei den Bücherverbrennungen erfolgte dies nicht öffentlich. Zusätzliche sind etwa 2.000 Werke im Zuge der Kampagne etwa durch Transport u.ä. zerstört worden.

Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte und Landesarchäologe des Landes Berlin, bezeichnete den jüngsten Fund in Berlin als einzigartig. „Noch nie sind Kunstwerke mit diesem Hintergrund bei einer Ausgrabung gefunden worden“, sagte er.

Emy Roeder, Schwangere, 1918 Emy Roeder, Schwangere, 1918.
© Foto: Achim Kleuker, Berlin

Einige der Fundstücke – wie Marg Molls Tänzerin (um 1930), Emy Roeders Schwangere (1918) und Otto Baums Stehendes Mädchen (1930) – waren Bestandteil der berüchtigten Propagandaausstellung „Entartete Kunst“. Wie die Werke an den Fundort in der Nähe des Roten Rathauses gelangten, konnte noch nicht geklärt werden.

Marg Moll, Tänzerin, um 1930 Marg Moll, Tänzerin, um 1930.
© Foto: Achim Kleuker, Berlin

Alle gefundenen Skulpturen stammen ursprünglich aus Museen in München, Stuttgart, Karlsruhe und Berlin, wo sie von den Nazis beschlagnahmt worden waren, weil sie dem von ihnen propagierten Kunstbegriff nicht entsprachen.

So gehörte der Bildhauer Otto Freundlich, von dem in Berlin Keramikarbeiten gefunden wurden, zu den Künstlern, die von den Nazis sowohl wegen ihrer künstlerischen Arbeiten als auch wegen ihrer politischen Einstellung verfolgt wurden. Ein von ihm gestalteter Kopf war als angeblich abschreckendes Beispiel auf dem Titelblatt des Führers der Ausstellung „Entartete Kunst“ abgebildet.

Der Bildhauer vertrat die Auffassung, Kunst sei „eine alle Menschen verbindende Sprache, die besonders durch Malerei, Skulptur und Architektur zum Ausdruck gebracht wird. Kunstwerke sollen daran erinnern, dass die Menschheit die Aufgabe hat, eine soziale Einheit zu werden.“

Otto Freundlich gehörte zusammen mit Max Ernst und Johannes Theodor Baargeld zu den Organisatoren der ersten Kölner Dada-Ausstellung von 1919. Nach der Novemberrevolution 1918 hatte er sich mit vielen anderen, wie Georg Grosz, in der Novembergruppe organisiert, die durch ihre Kunst auf vielfältige Weise eine soziale Revolution unterstützen wollte. Er hatte die Idee einer völkerverbindenden „Straße der Skulpturen“, die von Paris nach Moskau führen sollte. 1943 wurde er im KZ Lublin-Majdanek von den Nazis ermordet.

Gustav Heinrich Wolff, Stehende Gewandfigur, 1925 Gustav Heinrich Wolff, Stehende Gewandfigur, 1925.
Reproduktion aus: Gustav Heinrich Wolff.
Das plastische und graphische Werk,
bearb. von Agnes Holthusen. Hamburg 1964

Gustav Heinrich Wolff, von dem eine stehende Bronzefigur gefunden wurde, kehrte 1932, ein Jahr nach seiner Berufung als Leiter der Bildhauerklasse an die Staatliche Kunstakademie von Leningrad (heute St. Petersburg), enttäuscht aus der Sowjetunion zurück. In der frühen Sowjetunion war eine international ausstrahlende moderne Kunst entstanden. Mit dem zunehmenden Nationalismus unter Stalin glichen die vom Staat geforderten Werke der 30er Jahre dagegen stilistisch und thematisch immer auffälliger den Machwerken, die im faschistischen Deutschland das nationale Zusammenrücken und den monumentalen Machtanspruch des Dritten Reiches symbolisieren sollten.

Zu den Künstlern, deren Werke von den Nazis als „entartet“ eingestuft wurden, gehörten u.a. Käthe Kollwitz, Ernst Barlach, Emil Nolde, Franz Marc, Otto Dix, Max Ernst, Max Beckmann, Gerhard Marcks, Paula Modersohn-Becker, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Otto Nagel, George Grosz, Karl Schmidt-Rottluff. Viele andere, die weniger berühmt waren, gehören heute zu den vergessenen Künstlern, da ihre Werke verschollen blieben oder vernichtet wurden. Andere wurden nie mehr ausgestellt, weil sie im offiziellen Kunstbetrieb nie wieder Fuß fassen konnten.

Die betroffenen Künstler erhielten Malverbot, viele mussten emigrieren, um ihr Leben zu retten, andere kamen im KZ oder in der Gaskammer um oder verübten Selbstmord. Ihre Werke wurden als „jüdisch-bolschewistisch“ deklariert, was gleichzeitig die Möglichkeit bot, ihre Urheber als politische Gegner oder „rassisch Minderwertige“ zu verfolgen.

Die Ausstellung „Entartete Kunst“ war vom Propagandaministerium unter Joseph Goebbels initiiert worden. Adolf Ziegler, seit Ende 1936 Präsident der Reichskammer der bildenden Künste, sollte eine „Schandausstellung“ zusammenstellen, die die „Verfallskunst seit 1910“ zeigt.

Ziegler beauftragte ein Konsortium von „Kunstkommissaren“, die öffentlichen Museen und Galerien zu durchforsten. Aus rund 100 Kunstsammlungen trug man alles zusammen, was zur Diffamierung der Moderne brauchbar schien. Die Ausstellung „Entartete Kunst“ in München wurde am 19. Juli 1937 eröffnet und zog später bis 1941 durch deutsche Städte, um den angeblichen Kulturverfall der Weimarer Republik zu demonstrieren.

In seiner Eröffnungsrede für die Ausstellung in München erklärte Hitler: „Ich habe geschworen, wenn die Vorsehung mich zu eurem Führer bestimmt, werde ich kurzen Prozess mit dieser Entartung machen. Das deutsche Volk verdient es, vor diesen kranken Hirnen beschützt zu werden. Diese Schänder der Schönheit und der Kunst gehören in feste Häuser für Irre, bis sie wieder lernen, als Deutsche zu denken.“

Was die Nazis so aggressiv auf die moderne Kunst reagieren ließ, war ihr offener, internationaler und demokratischer Geist und ihr realistischer Blick auf die Gesellschaft, die eben keine „Volksgemeinschaft“, sondern krank und sozial gespalten war und am Rande des Bürgerkriegs stand. So wurde den verfemten Künstlern vorgeworfen, sie hätten „in den Jahren des bolschewistischen Generalangriffs auf die deutsche Kunst in der Front der Zersetzung gestanden“.

Im Ausstellungsführer „Entartete Kunst“ hieß es: „Mit den Ausdrucksmitteln einer künstlerischen Anarchie wird hier die politische Anarchie als Forderung gepredigt. Jedes einzelne Bild dieser Gruppe ruft zum Klassenkampf im Sinne des Bolschewismus auf. (...) Mit grauen und grünen Elendsgesichtern starren Arbeiter, Arbeiterfrauen und Arbeiterkinder dem Beschauer entgegen. Auf den Zeichnungen sind alle überhaupt nur vorstellbaren ‚Kapitalisten‘ und ‚Ausbeuter‘ dargestellt, wie sie sich höhnend über das Elend der schaffenden Menschen hinwegsetzen. (...)

Der Beschauer soll im Soldaten den Mörder oder das sinnlose Schlachtopfer einer im Sinn des bolschewistischen Klassenkampfes ‚kapitalistischen Weltordnung‘ erblicken. (...) So sehen wir in den Zeichnungen dieser Abteilung neben bewusst Abscheu erregenden Zerrbildern von Kriegskrüppeln und den mit aller Raffinesse ausgemalten Einblicken in Massengräber die deutschen Soldaten als Trottel, gemeine erotische Wüstlinge und Säufer dargestellt. (...)

Immer wieder begegnet man Blättern, auf denen Wüstlinge der ‚besitzenden Klasse‘ und ihre Dirnen in Gegensatz gestellt sind zu den ausgehungerten Gestalten des im Hintergrund sich müde vorbeischleppenden ‚Proletariats‘. Auf anderen Zeichnungen wird die Dirne idealisiert und in Gegensatz gestellt zur Frau der bürgerlichen Gesellschaft, die nach Ansicht der Macher dieser ‚Kunst‘ moralisch viel verworfener ist als die Prostituierte. Kurzum: Das moralische Programm des Bolschewismus schreit in dieser Abteilung von allen Wänden.“

Die Nazis entwickelten ihre Feindschaft gegen die moderne Kunst vor dem Hintergrund der instabilen Weimarer Gesellschaft, deren von der Krise gebeutelten Mittelschichten die Angst vor einer erneuten Revolution im Nacken saß. Diese Kunst war so unpatriotisch, dass sie sich vom Abscheu gegen Krieg sowie von der russischen und der deutschen Revolution inspirieren ließ und vor Augen führte, wie international die Welt geworden war. Diese Welt war kompliziert. Die neue Kunst spiegelte ihre Widersprüche und Brüche wider und stellte die Konventionen der bürgerlichen Gesellschaft und ihres Kunstverständnisses grundsätzlich in Frage.

Mit radikalen abstrakten Experimenten wollte man sich vom Schein der Oberfläche lösen, um zu Wesentlichem vorzudringen. So spielte das Sichtbarmachen der Konstruktion im Bauhaus eine herausragende Rolle. Naum Slutzky, von dem in Berlin eine weibliche Büste gefunden wurde, arbeitete dort. Er wurde später ein wichtiger Industriedesigner in Großbritannien. Das Bauhaus ist nur ein Beispiel für das damalige Bedürfnis vieler Künstler, sich für den gesellschaftlichen Fortschritt zu engagieren.

Naum Slutzky, Weibliche Büste Naum Slutzky, Weibliche Büste, vor 1931.
© Foto: Achim Kleuker, Berlin

Zahlreiche an Kunst interessierte Menschen besuchten die Ausstellung „Entartete Kunst“, um die letzte Gelegenheit wahrzunehmen, die Werke zu sehen, bevor sie aus Deutschland verschwanden oder zerstört wurden. Jimmy Ernst, der Sohn des Surrealisten Max Ernst, tat dies in Hamburg gleich mehrmals.

Er erinnert sich: „Etwa beim fünften oder sechsten Mal sah ich bekannte Gesichter. Andere machten es wie ich. Ein paar rasche, nervöse Blicke, dann fast unvermittelt der erlernte Rückzug in die Teilnahmslosigkeit. Weiß der Himmel, was für Motive wir einander für unser ungewöhnliches Betragen unterstellten. Jedes dieser Gesichter konnte zur Gestapo gehören. (... ) Es war eine seltsame Begegnung mit meiner Vergangenheit, und meine Empfindungen schwankten zwischen Stolz und Furcht. Fürchteten die Machthaber meinen Vater und seine Zeitgenossen wirklich so sehr, dass sie ihren Werken ein solches Leichenbegängnis bereiten mussten.“ (Jimmy Ernst: Nicht gerade ein Stilleben.Erinnerungen an meinen Vater Max Ernst. Köln 1991, S. 170-73)

Ernst besuchte die Ausstellung zehnmal nacheinander. Nach dem zehnten Mal sprach ihn ein dicker Mann im Lodenmantel und moosgrünen Jägerhut an: „‘Was halten Sie von dem Mist da drin?‘ Ich erstarrte. Er stand neben mir und sog den Rauch ein. ‚Nun, es muss Sie doch interessieren. Sie sind doch oft genug drin gewesen in den letzten Stunden.‘ Ich fühlte mich in der Falle und voll Angst, aber plötzlich hörte ich mich stolz, wenn auch mit bebender Stimme sagen: ‚Mein Vater gehört zu den Künstlern der Ausstellung.‘ Und als ich blindlings davonrannte, hörte ich, wie er mir nachrief: ‚Aber dafür können Sie doch nichts... Sie sollten stolz darauf sein.‘“

Jimmy Ernst zog es vor, die Flucht zu ergreifen, weil er nicht wissen konnte, ob der Mann ihn aushorchen wollte.

Um die neue Kunst zu präsentieren, die das Dritte Reich propagierte, wurde 1937 die „Erste große deutsche Kunstausstellung“ im neuen Münchener Haus der deutschen Kunst eröffnet. Hier wurden die Künstler ausgestellt, deren Werke dem Ideal der Nazis entsprachen. Sie wurden neben anderen vom Bildhauer Arnold Breker ausgesucht, der auch mit eigenen Werken vertreten war.

Breker wurde von den Nazis geschätzt als Schöpfer monumentaler Skulpturen - kühlen Heroen, die mit makellos glatter Oberfläche den deutschen "Übermenschen" vorführten, der den Kampf als emotionsloses Naturgesetz verinnerlicht hatte, ohne jeglichen Anflug von Schwäche und Zweifel.

Verherrlicht wurden in der Ausstellung die für die Naziideologie tragenden Säulen der Neuen Gesellschaft: die deutsche Mutter, der deutsche Soldat, das Bauerntum. Letzteres galt als Inbegriff für jene Stabilität und Sesshaftigkeit, die Ausgangspunkt der „Blut und Boden“-Ideologie der Nazis war.

Edwin Scharff, Bildnis der Schauspielerin Anni Mewes, 1917/1921 Edwin Scharff, Bildnis der Schauspielerin Anni Mewes,
1917/1921. © Foto: Achim Kleuker, Berlin

Der Krieg der Nazis gegen die moderne Kunst beschränkte sich nicht auf die bildende Kunst sondern umfasste alle Sparten einschließlich Literatur, Film und Musik. Die Ausstellung „Entartete Musik“ von 1938 verhöhnte u.a. die Musik von Arnold Schönberg, Paul Hindemith, Hanns Eisler, Kurt Weill und den amerikanischen Jazz.

Bereits unmittelbar nach der Machtübernahme Hitlers 1933 waren während der Aktion „Wider den undeutschen Geist“ unzählige Bücher der Weltliteratur öffentlich verbrannt worden. Im selben Jahr prangerte eine Sonderausstellung der Karlsruher Kunsthalle die „Misswirtschaft der Weimarer Republik“ an, die das Volk durch den Ankauf „wertloser Bilder zu weit überhöhten Preisen“ geschädigt habe. Die Ausstellung unter dem Titel „Regierungskunst 1919-1933“ wurde vom Maler Hans Adolf Bühler geleitet und zeigte Werke mit angeblich „bolschewistischem und krankhaftem Charakter“, wie Hans Henning Kunze in seinem Buch „Restitution ‚Entartete Kunst‘“ bemerkt.

Im selben Zeitraum wurde in der Städtischen Kunsthalle Mannheim die Ausstellung „Kulturbolschewistische Bilder“ eröffnet. Im Herbst 1933 startete von Dresden aus eine erste Wanderausstellung „Entartete Kunst“, die als Vorläuferin der berüchtigten Ausstellung von 1937 gilt.

Die elf jetzt gefundenen Kunstwerke lassen ahnen, was von den Nazis an kulturellem Reichtum und lebendiger Kunst zerstört wurde und welche Lücken und Brüche dadurch sowohl in den Sammlungen der Museen als auch im kollektiven Schaffensprozess der Nachkriegskunst entstanden sind, die bis heute nicht wirklich geschlossen werden konnten. Adolf Ziegler, der die Museen im Sinne der Nazis „gereinigt hatte“, musste sich nach dem Krieg nicht für seine Verbrechen an der Kunst und an ihren Schöpfern verantworten. Er wurde lediglich als Nazi-Mitläufer eingestuft. Das NS-Gesetz zur entschädigungslosen Einziehung sogenannter "entarteter" Kunst wurde nie aufgehoben. Die kriminellen Bildverkäufe der Nazis werden bis heute durch jenes alte Nazi-Gesetz geschützt. Dies behindert Bemühungen von Museen, ehemals beschlagnahmte Kunstwerke zurück zu erhalten.

Bisher ist nicht geklärt, wie die jetzt gefundenen Skulpturen in den Keller des im Krieg völlig ausgebrannten Privathauses gelangt sind. Mehrfach wird vermutet, es könnte eine Verbindung zwischen den Werken und einem damaligen Mieter geben. Der Treuhänder und Steuerberater Ehrhard Oewerdieck und seine Frau hatten in der NS-Zeit verfolgten Juden geholfen und werden dafür in der israelischen Gedenkstätte Jad Vaschem als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt.

Dies sei eine wichtige neue Spur, so Dr. Maike Hoffmann von der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ der Freien Universität Berlin. Gegenüber der WSWS äußerte sie sich optimistisch hinsichtlich weiterer zukünftiger Funde. Bislang seien 150 Kunstwerke, die die Nazis selbst als zerstört registriert hatten, wiederentdeckt worden. Es existierten weitere Hinweise auf Menschen, die damals solche "nicht verwertbaren" Kunstwerke heimlich verwahrten, mit der Absicht sie zu erhalten. Ihnen müsse nachgegangen werden. Denn zu der Zeit habe es keinen Kunstmarkt für diese Werke gegeben, und allein ihr Besitz sei gefährlich gewesen.

siehe auch:

Hitlers Lieblingsbildhauer: Schweriner Ausstellung zeigt Arno Brekers Werke

Verteidigung der nationalsozialistischen Ästhetik und Politik