Bewaffnet die pakistanischen Arbeiter mit einem revolutionären sozialistischen Programm

Baut die pakistanische Sektion des Internationalen Komitees der Vierten Internationale auf!

Teil 3

Von von Marxist Voice
29. Januar 2011

Die World Socialist Web Site veröffentlicht hier den dritten Teil einer Erklärung von Marxist Voice (Marxistische Stimme), einer pakistanischen Gruppe, die ihr politisches Einverständnis mit den Perspektiven des Internationalen Komitees der Vierten Internationale erklärt und begonnen hat, mit dem IKVI zusammenzuarbeiten, um die Weltpartei der sozialistischen Revolution aufzubauen.

Die Erklärung von Marxist Voice ist ein großer Fortschritt in der Entwicklung einer revolutionären Perspektive für die Arbeiter Pakistans und Südasiens. Sie basiert auf einer Auswertung der wesentlichen strategischen Erfahrungen der südasiatischen Arbeiterklasse und zeigt, dass es für die Arbeiter Pakistans notwendig ist, ihre Kämpfe auf die Strategie der permanenten Revolution auszurichten.

Die WSWS ruft ihre pakistanischen Leser auf, die Erklärung der Marxistischen Stimme zu lesen und zu verbreiten. Beteiligt euch an der Ausarbeitung der Perspektiven und des Programms für den Aufbau einer revolutionär-sozialistischen Partei der Arbeiterklasse Pakistans! Kommentare und Fragen an die World Socialist Web Site sind willkommen.

Der erste Teil der Erklärung erschien vergangenen Mittwoch, der zweite Teil am Donnerstag.

Permanente Revolution heute

Die Permanente Revolution ist eine einheitliche Theorie der Weltrevolution, die sich aus dem globalen Charakter des Kapitalismus, des Kampfs für den Sozialismus und der Arbeiterklasse ergibt. Sie wurde von den beiden russischen Revolutionen von 1917 bestätigt, die ihren Höhepunkt in der Machteroberung der russischen Arbeiterklasse unter Führung der bolschewistischen Partei in einem revolutionären Bündnis mit der armen Bauernschaft fanden. Die Bolschewiki verstanden sie als Speerspitze der sozialistischen Weltrevolution. Trotzki betonte, dass es in der modernen Epoche keine demokratische Revolution getrennt von der sozialistischen Revolution geben könne. In den unterentwickelten und unterdrückten Ländern können die demokratischen und nationalen Aufgaben nur von einer proletarischen Revolution verwirklicht werden, die weltweit ausgedehnt wird.

Auf der Grundlage einer sozioökonomischen Untersuchung der Weltlage und des Klassenkampfs erklärte Trotzki in der Theorie der Permanenten Revolution, dass die Bourgeoisie in den Kolonien und anderen Ländern mit verspäteter kapitalistischer Entwicklung nicht mehr die revolutionäre Rolle spielen könne, die die Bourgeoisie in Westeuropa und Nordamerika in der Entstehungszeit des Kapitalismus gespielt hatte. Die koloniale Bourgeoisie hänge zu sehr vom Imperialismus ab, habe schon zu große Angst vor der Arbeiterklasse und verfüge über zu geringe Mittel, um einen revolutionären Kampf führen zu können, mit dem sie Aufgaben hätte erfüllen können, die im 17., 18. und 19. Jahrhundert historisch mit dem Aufstieg der Bourgeoisie verbunden waren: Bodenreform, nationale Einheit und Demokratie. Die Bourgeoisie stellt sich heute vielmehr unerschütterlich auf die Seite des Imperialismus und der Reaktion, um ihre eigenen Klassenprivilegien zu sichern.

Der gleiche historische Prozess hat aber die Arbeiterklasse auf die Bühne der Geschichte gebracht, deren gesellschaftliches Gewicht angesichts ihrer entscheidenden Rolle in der modernen Industrie und im Transportwesen wesentlich größer ist als ihre relative Größe. Dazu trägt auch ihre organische Verbindung mit der Weltarbeiterklasse bei. Ihr Klasseninteresse besteht in der Mobilisierung aller Unterdrückten gegen den Imperialismus und den Kapitalismus.

Die Ausdehnung der Billiglohnproduktion in Asien in den letzten Jahrzehnten hat die kapitalistischen Gesellschaftsverhältnisse gestärkt und die Arbeiterklasse enorm anwachsen lassen. Dadurch ist auch das revolutionäre Potential der Arbeiterklasse gewaltig gestiegen. Somit ist die Lösung der demokratischen Aufgaben noch viel stärker mit dem Angriff auf das kapitalistische Eigentum und dem Kampf für den Sozialismus verbunden.

Die Permanente Revolution ist im Negativen von den Bourgeoisien Indiens und Pakistans bestätigt worden, die die demokratische Revolution verraten haben, indem sie den britischen Imperialismus bei der Teilung des Subkontinents aktiv unterstützten. 1939 verurteilte Trotzki in einem offenen Brief an die indischen Arbeiter nur wenige Wochen vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs die Stalinisten, weil sie die Arbeiterklasse mit dem Argument an den Indischen Nationalkongress fesselten, dass die Bourgeoisie die historisch legitime Führerin der demokratischen Revolution sei.

“Die indische Bourgeoisie”, bekräftigte Trotzki, “ist unfähig einen revolutionären Kampf zu führen. Sie ist eng mit dem britischen Kapitalismus verbunden und von ihm abhängig. Sie zittert um ihr Eigentum. Sie fürchtet die Massen. Sie sucht den Kompromiss mit dem britischen Imperialismus um jeden Preis und versucht die indischen Massen mit der Hoffnung auf Reformen von oben einzulullen. Der Führer und Prophet dieser Bourgeoisie ist Ghandi. Ein falscher Führer und ein falscher Prophet!

Nur das Proletariat kann ein kühnes, revolutionäres Agrarprogramm vertreten, Dutzende Millionen Bauern aufwecken und mobilisieren und in den Kampf gegen die einheimischen Unterdrücker und den britischen Imperialismus führen. Das Bündnis der Arbeiter und armen Bauern ist das einzig ehrliche, verlässliche Bündnis, das den endgültigen Sieg der indischen Revolution sicher stellen kann.“ [aus dem englischen]

Die stalinistische Bürokratie usurpierte die Arbeitermacht in der UdSSR und suchte im Namen des “Sozialismus in einem Land” ihren Frieden mit der internationalen Bourgeoisie zu machen. Parallel dazu belebte sie die menschewistische Zwei-Stadien-Theorie der Revolution wieder. Diese Theorie rechtfertigt die Unterordnung der Arbeiterklasse unter die Bourgeoisie, überlässt ihr die Führung der Massen und akzeptiert den Anspruch der Bourgeoisie auf die Macht mit der Begründung, dass sie die historische Führerin der demokratischen Revolution sei. Die Existenz ungelöster brennender demokratischer Fragen sei der Beweis, dass die Bedingungen für den Sozialismus noch nicht reif seien. Die stalinistischen kommunistischen Parteien sind dieser Linie Jahrzehnte lang gefolgt. Auf diese Weise haben sie die politische Vorherrschaft der Bourgeoisie ermöglicht und die Massen zwangsläufig verraten. Dieser Kurs führte zu einer ganzen Reihe von Katastrophen: In China 1927, in Spanien in den 1930er Jahren, im Iran 1953 und erneut 1979, in Indonesien 1965 vor dem Massaker Suhartos an den Linken. Die Liste könnte man endlos weiterführen.

Die Aufgaben der demokratischen Revolution werden in Pakistan und Südasien nicht von der Bourgeoisie erfüllt, auch nicht im Bündnis mit ihr oder mit Teilen von ihr, sondern nur im revolutionären Kampf gegen die Bourgeoisie und die kapitalistische Ordnung. Die Arbeiterklasse wird nur dann als Befreier der unterdrückten Massen auftreten und ein revolutionäres Bündnis der Arbeiter und Bauern führen können, wenn sie unablässig dafür kämpft, die Massen vom politischen Einfluss der Bourgeoisie zu befreien. Sie muss die Unterordnung der Bourgeoisie unter den Imperialismus entlarven. Sie muss deren Gleichgültigkeit gegenüber den sozialen und demokratischen Bestrebungen der Massen aufzeigen und ihr korruptes Streben nach den eigenen Klasseninteressen entlarven. Eine Arbeiter- und Bauernregierung wird revolutionäre demokratische Maßnahmen, vor allem eine radikale Umgestaltung der Klassenbeziehungen auf dem Land, mit der Enteignung der Wirtschaft und anderen sozialistischen Maßnahmen verbinden. Ins Zentrum ihrer Strategie wird sie den Kampf für die Mobilisierung der Weltarbeiterklasse zur Abschaffung des Kapitalismus stellen. Die Voraussetzung für jede dauerhafte Lösung der Probleme der Massen in Südasien und weltweit ist die Befreiung vom Imperialismus und kapitalistischer Ausbeutung, die nur als Teil der sozialistischen Weltrevolution möglich ist. Dieser Prozess beginnt im nationalen Rahmen, entfaltet sich international oder permanent und findet seine Vollendung erst mit dem endgültigen Sieg der neuen Gesellschaft auf dem ganzen Planeten.

Für die Vereinigten Sozialistischen Staaten von Südasien!

Es ist für die Arbeiter Pakistans und Indiens unabdingbar, sich über die Teilungsgrenze hinwegzusetzen und ihre Kämpfe gegen ihren gemeinsamen Feind zu koordinieren – die rivalisierenden Bourgeoisien des Subkontinents und den Weltimperialismus. Um einen vierten, potentiell nuklearen, indisch-pakistanischen Krieg zu verhindern, um die Geißel des Kommunalismus zu beseitigen und um eine rationale und gerechte wirtschaftliche Entwicklung für die arbeitende Bevölkerung zu ermöglichen, ist der Sturz des reaktionären Staatensystems notwendig, das die nationale Bourgeoisie und der Imperialismus 1947 geschaffen haben. Die Völker des Subkontinents müssen sich freiwillig zu den Vereinigten Sozialistischen Staaten Südasiens zusammenschließen.

Die Bourgeoisien Indiens und Pakistans haben sich als völlig unfähig erwiesen, wirkliche Gleichheit zwischen den zahlreichen ethnischen Gruppen zu schaffen, aus denen ihre Länder bestehen. Die politischen Wunden von 1947-48 haben zu eitern und zu faulen begonnen. In Pakistan, Indien, Sri Lanka und Bangladesch hat die Bourgeoisie die Anfachung und Manipulation ethnisch-nationaler und kommunaler Unterschiede zum integralen Bestandteil ihres Systems politischer und ideologischer Kontrolle gemacht. Das hat zahllosen ethnisch-nationalistischen und sezessionistischen Bewegungen Nahrung gegeben.

Diese Bewegungen knüpfen an berechtigte demokratische und sozioökonomische Probleme an. Aber ihre nationalistischen Programme, mit denen sie sich voneinander abgrenzen, entsprechen in keiner Weise den Interessen der Arbeiterklasse in Südasien. Die Balkanisierung des Subkontinents erleichtert nur die imperialistische Manipulation und Unterdrückung, schafft neue Hindernisse für die Vereinigung der Arbeiterklasse und institutionalisiert ethnische Politik und Konflikte.

Die national-separatistischen Bewegungen artikulieren die Bestrebungen von Teilen der Bourgeoisie für ihren eigenen, ethnisch definierten Staat. Sie erhoffen sich dadurch bessere Möglichkeiten für die Bereicherung und Ausbeutung in Zusammenarbeit mit dem internationalen Kapital. Ihre Politik ist nicht darauf gerichtet, das reaktionäre Nationalstaatensystem zu beseitigen, dass 1947-48 in Südasien durchgesetzt wurde, sondern auf einige Grenzkorrekturen. Um das zu erreichen, üben sie Druck auf die herrschende bürgerliche Fraktion aus, oftmals mittels Aufstandsbewegungen, und buhlen um die Gunst der Großmächte. Mit Parolen wie „Belutschistan für die Belutschis“, „Karatschi für die Mohajirs“ und „Sind für die Sindhis“ grenzen solche Bewegungen Arbeiter anderer Nationalitäten aus, setzen sie chauvinistischer Gewalt aus und  treten für ausgrenzende Sprach- und Bürgerrechtsgesetze ein.

Das Internationale Komitee der Vierten Internationale erklärt dazu:

"In Indien und China stellte sich den nationalen Bewegungen [der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts] die fortschrittliche Aufgabe, grundverschiedene Völker in einem gemeinsamen Kampf gegen den Imperialismus zu vereinen - eine Aufgabe, die unter der Führung der nationalen Bourgeoisie nicht gelöst werden konnte. Die neue Form des Nationalismus macht sich stark für einen Separatismus nach ethnischen, sprachlichen und religiösen Kriterien, mit dem Ziel, existierende Staaten im Interesse lokaler Ausbeuter aufzuspalten. Solche Bewegungen haben nichts mit dem Kampf gegen den Imperialismus zu tun, und genauso wenig verkörpern sie in irgendeiner Weise die demokratischen Bestrebungen der unterdrückten Massen. Sie dienen dazu, die Arbeiterklasse zu spalten und den Klassenkampf in einen ethnischen Bürgerkrieg umzulenken."

Die zahllosen nationalen Konflikte, die Südasien heute plagen, haben ihre Ursache in dem Scheitern der unabhängigen bürgerlichen Herrschaft und des bürgerlichen Nationalismus. Als eine der unvollendeten Aufgaben der demokratischen Revolution ist auch die Abschaffung aller Formen nationaler Unterdrückung mit der sozialistischen Revolution verbunden. Entsprechend dem Programm der Permanenten Revolution muss die Arbeiterklasse der Bourgeoisie und dem Kleinbürgertum die Führung der arbeitenden Massen entreißen. Sie muss zeigen, dass wirkliche Demokratie, nationale Gleichheit und Unabhängigkeit vom Imperialismus nur durch den Sturz der herrschenden bürgerlichen Ordnung erreicht werden können.

Die Arbeiter Pakistans müssen den prinzipiellen Kampf studieren, den die Socialist Equality Party (vormals Revolutionary Communist League) in Sri Lanka zur Verteidigung des tamilischen Volkes geführt hat. Seit ihrer Gründung 1968 hat die srilankische Sektion des Internationalen Komitees der Vierten Internationale den Kampf gegen singhalesischen Chauvinismus ins Zentrum ihres Kampfs für die Einheit und politische Unabhängigkeit der Arbeiterklasse gestellt.

Die SEP hat gegenüber der srilankischen Bourgeoisie und ihrem Staat in dem dreißigjährigen Bürgerkrieg in Sri Lanka eine defätistische Haltung eingenommen. Sie hat immer den sofortigen und bedingungslosen Rückzug aller srilankischen Truppen und Sicherheitskräfte aus dem Norden und Osten der Insel gefordert und tut das auch heute noch. Das ist Bestandteil ihres Kampfes, die singhalesische und tamilische Arbeiterklasse und die unterdrückten Massen gegen die kapitalistische Herrschaft und für die Vereinigten Staaten von Sri Lanka und Tamil Eelam zu mobilisieren.

Die SEP macht für den Bürgerkrieg die singhalesische Bourgeoisie und den Imperialismus verantwortlich und erklärt unermüdlich den Zusammenhang zwischen der Unterdrückung der Arbeiterklasse und der tamilischen Minderheit. Aber sie hat sich auch immer gegen den Versuch der LTTE gewandt, einen neuen kapitalistischen Nationalstaat im Norden und Osten der Insel mittels eines ethnischen Krieges und diplomatischer Manöver mit der indischen Bourgeoisie und den imperialistischen Mächten zu schaffen.

Letztlich liegt der Grund für die Niederlage des Aufstands der LTTE in ihren selbstsüchtigen Klasseninteressen. Sie konnte und wollte sich nicht an die singhalesische und internationale Arbeiterklasse wenden; das Polizeiregime, das sie in den Gebieten der Insel unter ihrer Kontrolle errichtete, stieß die tamilische Bevölkerung zunehmend ab. Diese Erfahrung ist eine erneute Bestätigung, dass nur die sozialistische Revolution ein tragfähiges Programm für die Durchsetzung der demokratischen Rechte der Völker Südasiens ist.

Die pakistanische herrschende Klasse führt gegenwärtig wieder einmal eine blutige Aufstandsbekämpfung in Belutschistan durch. Gleichzeitig steht sie den elenden Bedingungen der Massen in Pakistans ärmster Provinz völlig gleichgültig gegenüber. Beide Bedingungen, dieser Krieg und die Gleichgültigkeit, provozieren unvermeidlich den Widerstand in der Bevölkerung gegen den pakistanischen Staat. Aber die Belutschi-Nationalisten, die größere Autonomie für ihre Provinz oder sogar Unabhängigkeit und ein Groß-Belutschistan fordern, bieten in keiner Weise eine progressive Alternative. Ihre reaktionären Ziele äußern sich darin, dass sie Arbeiterorganisationen nach nationalen Kriterien voneinander trennen und Arbeiter anderer Nationalitäten, z.B. Pundschabis, Hazara und Paschtunen, gewaltsam angreifen. Die Sprecher der Belutschistan-Befreiungsarmee (BLA), Brahamdagh Bugti und Nawabzda Hiar Biyar Marri, erklären sich ausdrücklich bereit, die Unterstützung der USA oder anderer imperialistischer Mächte zu akzeptieren. Führer der BLA verweisen darauf, dass das Kosovo im Nato-Krieg von 1999 gegen Jugoslawien seine Unabhängigkeit mit Hilfe der USA und anderer imperialistischer Mächte errungen habe. Dies führen sie als Beispiel an, wie ein unabhängiges Belutschistan geschaffen werden könnte.

Die Staatsgrenzen Pakistans, die sich unter anderem auf die vom britischen Imperialismus willkürlich gezogene Durand-Linie stützen, haben das paschtunische Volk gespalten. Seine Vereinigung und wirkliche Befreiung erfordert einen Sieg über den Imperialismus auf einer Klassengrundlage. Die Unterstützung der paschtunischen Nationalisten der Awami National Party für die US-Invasion Afghanistans und den AfPak-Krieg hat dazu beigetragen, die ganze Region in Blut zu tränken.

Die Kaschmirfrage hat eine besondere Bedeutung wegen der Rolle, die sie in der reaktionären staatlichen Rivalität zwischen Indien und Pakistan gespielt hat und weiterhin spielt. Die indische und die pakistanische Elite haben die Bevölkerung Kaschmirs gleichermaßen für ihre Zwecke missbraucht und unterdrückt. Als die indische Regierung die Staatswahlen in Jammu und Kaschmir 1987 offensichtlich fälschte, führte das zu einer Aufstandsbewegung. Pakistan ergriff umgehend die Gelegenheit, sich einzumischen, und unterstützte die spalterischsten und islamistischsten Elemente unter den Aufständischen, weil es diese für am leichtesten manipulierbar hielt.

Die Arbeiterklasse muss die territorialen Ansprüche beider Staaten entschieden zurückweisen. Alle von Neu Delhi und Islamabad vorgeschlagenen Lösungen – Kaschmirs Anschluss an Pakistan, eine Spaltung des indischen Bundesstaates Jammur und Kaschmir nach ethnischen Gesichtspunkten, größere Autonomie, usw. - bedeuten die Fortsetzung der gleichen spalterischen Politik, die dem gegenwärtigen Konflikt zugrunde liegt, und werden nur zu neuen Spannungen führen. Die Arbeiterklasse muss auch die Forderung einiger kaschmirischer Nationalisten nach einem unabhängigen Kaschmir zurückweisen. Ein neuer kapitalistischer Nationalstaat in Südasien entspricht lediglich den Spekulationen von Teilen der kaschmirischen Elite, dass ein unabhängiges Kaschmir seine geostrategische Bedeutung angrenzend an Indien, Pakistan, China und Afghanistan und nicht weit von Russland, zu seinem Vorteil nutzen könne.

Die fortschrittliche Vereinigung des Volkes von Kaschmir und, noch allgemeiner, die Schaffung gleichberechtigter Beziehungen zwischen den zahllosen Volksgruppen in Südasien ist nur durch einen Kampf von unten unter Führung der Arbeiterklasse gegen die Spaltungen möglich. Er muss sich gegen die abgewirtschaftete bürgerliche Herrschaft richten und die Vereinigten Sozialistischen Staaten von Südasien zum Ziel haben.

Gegen den AfPak-Krieg und die Besetzung Afghanistans! Zerschlagt die Achse Islamabad-Washington!

Die Arbeiterklasse muss sich kraftvoll gegen den reaktionären AfPak-Krieg wenden, der von den USA mit Unterstützung ihrer Nato-Verbündeten und der pakistanischen Bourgeoisie geführt wird, um Washingtons militärstrategische Präsenz in Zentralasien zu etablieren. Die Existenz der Sowjetunion hat die USA fast das ganze zwanzigste Jahrhundert über aus dieser Region ausgeschlossen. Doch haben Washington und die Wall Street auf diese Region ein Auge geworfen, weil sie über die zweitgrößten Ölreserven der Welt und andere wertvolle Bodenschätze verfügt, und weil sie an China, Russland und den Iran grenzt, alles potentielle Konkurrenten für die weltweite Dominanz der USA.

Die PPP und andere Vertreter der bankrotten liberalen Bourgeoisie Pakistans versuchen, Unterstützung für den AfPak-Krieg zu mobilisieren, indem sie ihn, im Sinne der Propaganda Bushs und Obamas, als einen Krieg gegen islamische Reaktion verkaufen möchten – nicht etwa einen amerikanischen Krieg, sondern einen „Krieg für Pakistan“ und für einen „moderaten Islam“. Das versuchen sie mit dem Hinweis auf diverse Gräueltaten der Taliban und mit ihnen verbündeter Milizen zu begründen.

Die Vorstellung, der US-Imperialismus und die pakistanische Bourgeoisie und ihr Militär- und Geheimdienstapparat könnten im Interesse der Demokratie handeln, wird von der ganzen Geschichte Pakistans widerlegt. Seit mehr als fünfzig Jahren ist der US-Imperialismus ein Partner des pakistanischen Militärs. Er war eine starke Stütze aller Militärdiktaturen und machte die Armee zur Stütze des Staates Pakistan und der amerikanisch-pakistanischen Allianz, gerade weil das Offizierscorps so isoliert von der Bevölkerung ist und ihr mit Feindschaft gegenübersteht.

Der AfPak-Krieg ist das direkte Ergebnis früherer Verbrechen des US-Imperialismus und der pakistanischen Bourgeoisie.

Seit 1978-79 drängte Washington Islamabad zehn Jahre lang, islamische Fundamentalisten in Pakistan und Afghanistan auszubilden und zu bewaffnen. Afghanistan sollte im reaktionären Kalten Krieg gegen die Sowjetunion zu einem wichtigen Schlachtfeld gemacht werden. Zwanzig Jahre später sah Washington in diesen Fundamentalisten ein Hindernis für sein Streben nach amerikanischer Hegemonie im ölreichen Zentralasien. Es brach einen Krieg vom Zaun, der inzwischen zehn Jahre andauert. Beide Male spielten das Leben und die demokratischen Rechte der pakistanischen und afghanischen Bevölkerung für den US-Imperialismus keine Rolle.

Die Tradition der pakistanischen Elite, ihre räuberischen Klasseninteressen mithilfe islamischer Fundamentalisten zu fördern, reicht noch viel weiter zurück, bis in die Tage der “Islam in Gefahr”-Kampagne Jinnahs und der Zusammenarbeit mit Teilen der Ulema bei der Agitation für die Teilung. General Zia institutionalisierte diese Politik, indem er rechte islamistische Parteien und ein Netzwerk fundamentalistischer Organisationen und Milizen förderte. Aber alle Flügel des politischen Establishments sind darin verwickelt, von der PML, deren Führer Nawaz Sharif ein Grabmahl für General Zia versprochen hat, um „seine Mission zu vollenden“, bis zur „islamisch-sozialistischen“ PPP.

Der Taliban-Aufstand in Pakistan nährt sich aus dem Zorn und der Abscheu der Paschtunen über die Untaten der Besatzungstruppen von USA und Nato. Die Taliban kümmern sich in gewisser Weise um den sozialen Unmut über Großgrundbesitz, Korruption der Herrschenden und Vernachlässigung und schlechte Behandlung der Bevölkerung. Diese grassieren in den zentral verwalteten Stammesgebieten schon seit der Unabhängigkeit Pakistans vor sechzig Jahren.

Die Arbeiterklasse darf nicht zulassen, dass die islamischen Fundamentalisten und ihre Förderer wie Hamid Gull im Militär- und Geheimdienstestablishment die Opposition gegen die Besetzung Afghanistans und den AfPak-Krieg monopolisieren.

Wenn die Arbeiterklasse die Opposition gegen den Krieg mit dringenden demokratischen und sozialistischen Maßnahmen verbindet, wird sie zur Führerin der pakistanischen Arbeiter und Unterdrückten werden und das Ansehen der islamischen Fundamentalisten dramatisch unterhöhlen. Solche Maßnahmen sind die Abschaffung des Großgrundbesitzes, die Auflösung von Pakistans Sicherheitsorganen und die Verstaatlichung der zentralen Wirtschaftseinheiten, um Arbeitsplätze und Sozialleistungen für alle zu gewährleisten.

Eine Bewegung unter Führung der Arbeiterklasse gegen den AfPak-Krieg würde auch der Bewegung gegen Krieg und Imperialismus unter den Arbeitern in Europa und Nordamerika einen starken Auftrieb geben und den Tag näher rücken lassen, an dem die Völker Afghanistans und Pakistans die Fesseln imperialistischer Unterdrückung abschütteln.

Baut die pakistanische Sektion des Internationalen Komitees der Vierten Internationale auf!

Ein entscheidender Bestandteil des Kampfs für den Aufbau einer neuen revolutionären Partei der pakistanischen Arbeiterklasse ist die politisch-theoretische Entlarvung der pseudo-trotzkistischen Gruppen, die in den letzten zwanzig Jahren infolge des Zusammenbruchs der pakistanischen Maoisten und der Stalinisten von der KPP eine gewisse Bedeutung erlangt haben. Der Zusammenbruch der Stalinisten war in erster Linie die Folge der Liquidierung der Sowjetunion durch ihre politischen Ziehväter, die Kreml-Bürokratie. Aber der Bankrott der pakistanischen Stalinisten wurde auch an dem Debakel der PDPA-Regierung in Afghanistan offensichtlich und an der weiteren Rechtswendung der PPP, als sie 1989 erneut an die Regierung kam.

Pseudo-trotzkistische Gruppen wie The Struggle (Der Kampf) und die Labour Party Pakistans (LPP) sind von übelstem Opportunismus zerfressen und spielen eine abscheuliche Rolle. Sie hindern Arbeiter und sozialistisch gesinnte Jugendliche daran, sich dem wirklichen Trotzkismus zuzuwenden. Sie beuten Trotzkis Prestige als Stratege der sozialistischen Weltrevolution und unversöhnlicher Gegner des Stalinismus aus, um üble Manöver mit der Gewerkschaftsbürokratie und dem bürgerlichen Establishment durchzuführen, die sich gegen alles richten, für das Trotzki jemals gestanden hat.

Die Gruppe The Struggle, der pakistanische Ableger der International Marxist Tendency (IMT) [in Deutschland Der Funke] arbeitet seit über zwanzig Jahren als Sprecher für und Bestandteil der Pakistan Peoples Party (PPP), der Partei der herrschenden Klasse. Sie behauptet, die PPP sei die historische Partei der pakistanischen Arbeiterklasse, und die Arbeiter müssten dafür kämpfen, sie für ihr ursprüngliches, „sozialistisches“ Programm „zurückzugewinnen“. In Wirklichkeit fungierte die PPP bei den Massenunruhen Ende der 1960er Jahre als Instrument, um die Arbeiterklasse politisch an die Bourgeoisie zu fesseln. Das Gründungsprogramm der PPP stützte sich auf zwei Säulen: pakistanischen Nationalismus und „islamischen Sozialismus“. Es war ein politischer Betrug. Eine Kritik seiner populistischen Politik vom Standpunkt des Marxismus muss ein wesentlicher Bestandteil des Kampfs für die politische Unabhängigkeit und die führende Rolle der Arbeiterklasse sein.

Der zweitbekannteste Führer von The Struggle, Chaudry Manzoor Ahmed führte die Perspektive der Organisation kürzlich zu ihrer logischen reaktionären Konsequenz, als er mit der Partei brach, um umso offener als Agent der bürgerlichen PPP arbeiten zu können. Mehrere Dutzend weitere, darunter nach eigener Aussage mehrere “alte Führer”, folgten ihm. Fünf Jahre lang hatten The Struggle und die IMT Manzoor Ahmed als „Pakistans marxistischen Abgeordneten“ hochgejubelt. Manzoor war schon von 2002 bis 2008 Parlamentsabgeordneter der PPP. Heute verurteilen sie Manzoor als Handlanger Zardaris. Manzoor wurde auch zum Chef des „Volkssekretariats“ der PPP und zum Vorsitzenden ihrer Gewerkschaftsorganisation ernannt. Er hat sich inzwischen zu einem entschiedenen Befürworter der Privatisierungspolitik der Regierung gewandelt. Die Organisation The Struggle gesteht ein, dass Manzoor im Juni 2008 einen militanten Streik bei dem Telekommunikationskonzern PTCL schamlos verraten hat, als er noch führendes Mitglied ihrer Organisation war. Aber als Manzoor half, den Streik zu brechen, kritisierte The Struggle seine Rolle nicht öffentlich, weil die Gruppe und die IMT immer noch hofften, einen faulen Handel abschließen zu können. Ein solcher Deal hätte es ihm ermöglicht, einen hohen Posten in der Führung der PPP zu bekleiden und dennoch Mitglied ihrer Organisation zu bleiben. Solcherart sind die schmutzigen rechten Verbindungen, die The Struggle mit der Führung der pakistanischen Regierungspartei pflegt.

Die Labour Party Pakistans (die bei der pablistischen Internationale permanenten Beobachterstatus hat) ist Anfang der 1990er Jahre aus einer Abspaltung von The Struggle entstanden. Auch sie orientiert sich an Teilen des bürgerlichen Establishments, den Gewerkschaften, NGOs und dem Weltsozialforum. Sie betrachtet schon eine formale Verbindung zum Trotzkismus als nicht akzeptables Hemmnis für ihre Manöver mit dem politischen Establishment Pakistans und definiert sich deswegen selbst nicht als trotzkistische Partei.

Während Musharrafs Ausnahmezustand 2007 brüstete sich der wichtigste Führer der LPP, Faruk Tariq, eines freundschaftlichen Treffens mit Benazir Bhutto, bei dem er sie ermunterte, sich an die Spitze eines Anti-Musharraf-Bündnisses zu stellen, und ihr Ratschläge gab, wie sie Unterstützung in der Arbeiterklasse gewinnen könne. Im weiteren Verlauf trat die LPP dann der Demokratischen Allparteienbewegung (APDM) bei, deren Ziel es war, einen Boykott der Wahl von 2008 zu organisieren. Ihr gehörten auch die rechts-fundamentalistische Jamat-i-Islami, Imran Khans PTI und verschiedene nationalistische Parteien der Sindhis, Belutschis und Saraikis an. Die LPP gehörte übrigens zu den entschiedensten Protagonisten der Richter-Bewegung.

Die Organisation The Struggle, die LPP und mehrere kleine Gruppen sind politische Erben einer liquidatorischen Tendenz – des Pablimus –, die sich unter Bedingungen der Stabilisierung des Kapitalismus in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg innerhalb der Vierten Internationale entwickelte. (Die wichtigsten Führer dieser Tendenz waren Michel Pablo, der Sekretär der Vierten Internationale in der unmittelbaren Nachkriegszeit, und Ernest Mandel.)

Beeindruckt von der Stärkung der stalinistischen Bürokratie der Sowjetunion als Ergebnis des Zweiten Weltkriegs und von der Fähigkeit der Sozialdemokratie, welche der Arbeiterklasse unter Bedingungen schneller kapitalistischer Expansion gewisse materielle Errungenschaften vermittelte, erklärten die Pablisten die revolutionäre Perspektive Trotzkis für obsolet. Pablo erklärte rundheraus, die Reorganisierung der Arbeiterklasse unter Führung der Vierten Internationale sei im Kampf für den Sozialismus die „am wenigsten wahrscheinliche Variante“. Stattdessen würden, argumentierten die Pablisten, die stalinistische Bürokratie und andere feindliche Klassenkräfte unter dem Druck des Imperialismus von oben und der Massen von unten dazu getrieben, die Bourgeoisie zu enteignen, was dann zu „Jahrhunderten von deformierten Arbeiterstaaten“ führen werde.

Die Pablisten begannen, die stalinistischen und sozialdemokratischen Parteien und diverse kleinbürgerlich-nationalistische und radikale Bewegungen nicht mehr als politische Hindernisse für die revolutionäre Mobilisierung der Arbeiterklasse zu sehen, sondern als neue Instrumente für die Realisierung des Sozialismus. Es ging daher nicht mehr darum, diesen Organisationen die unabhängige Perspektive der Vierten Internationale entgegenzusetzen, sondern die Pablisten begannen, die Vierte Internationale in eine Pressure Group für die alten Führungen der Arbeiterklasse und die nationalen Bewegungen zu verwandeln. Die Pablisten sprachen den Stalinisten und den bürgerlichen Nationalisten eine historisch progressive Rolle zu und wiesen Trotzkis Auffassung über ihren konterrevolutionären Charakter zurück. Mit ihrer Perspektive, sich „in die Massenbewegungen zu integrieren“ begannen sie, die bestehenden trotzkistischen Parteien organisatorisch zu zerstören.

Die Implikationen dieser Perspektive, d.h. der Verwandlung trotzkistischer Parteien in Anhängsel der konterrevolutionären Arbeiterbürokratien und zweitrangigen Stützen der bürgerlichen Ordnung, traten bald in den politischen Ereignissen in Südasien zutage. Unter dem Schutz der Pablisten passte sich die Lanka Sama Samaja Party (LSSP) in Sri Lanka an den singhalesischen Populismus an, gab die Permanente Revolution zugunsten von gewerkschaftlichem und parlamentarischem Opportunismus auf und trat 1964 in eine bürgerliche Koalitionsregierung unter Madame Bandaranaike und ihrer Sri Lanka Freedom Party (SLFP) ein.

Das Internationale Komitee der Vierten Internationale (IKVI) wurde 1953 gegründet, um die echten Trotzkisten gegen die Pablisten zu sammeln. In den folgenden Jahrzehnten hat es einen hartnäckigen Kampf geführt, das Programm der sozialistischen Weltrevolution zu verteidigen und weiterzuentwickeln. Es hat die World Socialist Web Site als sein politisches Organ geschaffen, um über die Kämpfe der Arbeiterklasse in aller Welt zu berichten, sie zu vereinen und politisch anzuführen. Mit seiner enormen Erfahrung aus den jahrzehntelangen Kämpfen zur Verteidigung marxistischer und trotzkistischer Prinzipien verkörpert das Internationale Komitee die Notwendigkeit für die Weltarbeiterklasse, ihre Kämpfe bewusst zu koordinieren und das verrottete kapitalistische System zu stürzen.

Die zentrale Aufgabe der Marxistischen Stimme (Marxist Voice) ist der Aufbau der pakistanischen Sektion des IKVI, einer trotzkistischen Vorhut der Arbeiterklasse, die in der Lage ist, in die spontanen Massenkämpfe der Arbeiterklasse einzugreifen, die Stalinisten, Opportunisten und die Gewerkschaftsbürokratie zu bekämpfen und politisch zu besiegen und die Arbeiter mit einem klaren, revolutionären Programm und einer Perspektive zu bewaffnen.

Marxist Voice ist 2001 aus einer Abspaltung von den IMT-The Struggle-Opportunisten entstanden. Wir haben uns von dieser Gruppierung abgespalten, weil sie die Arbeiterklasse an die bürgerliche PPP fesselte, ständig den demokratischen Zentralismus verletzte und organisatorischen Opportunismus praktizierte. Vor allem tat sie die amerikanische Invasion Afghanistans als nebensächliche Episode ab, obwohl sie Ausdruck des strategischen Vorstoßes des US-Imperialismus nach Zentralasien war.

Als Marxist Voice durch die World Socialist Web Site mit dem IKVI in Kontakt kam, war sie sofort von dessen internationalistischer Perspektive, seinem prinzipienfesten Herangehen an politische Fragen und seiner revolutionären Orientierung auf die Arbeiterklasse, auch die amerikanischen Arbeiter, angezogen. Im Verlaufe mehrerer Jahre gelangten wir immer mehr zur Überzeugung, dass der lange Kampf des IKVI gegen Opportunismus und für den Marxismus von überragender Bedeutung sei, und dass die Lehren dieses Kampfes den Arbeitern in Pakistan vermittelt werden müssten. Von besonderer Bedeutung ist der Kampf der RCL/SEP in Sri Lanka, das Programm der Permanenten Revolution zu entwickeln, der unter der Anleitung des IKVI geführt wurde.

Bei der Gründung der Vierten Internationale 1938 betonte Trotzki ihre Bedeutung für die Überwindung der Krise der revolutionären Führung der Arbeiterklasse. „Wir sind nicht“, erklärte Trotzki, „ eine Partei, wie andere Parteien… Unser Ziel ist die volle materielle und geistige Befreiung der Arbeiter und Unterdrückten durch die sozialistische Revolution. Niemand außer uns selbst wird sie vorbereiten, niemand außer uns wird sie leiten.“

Wir fordern alle Sympathisanten und Leser von Marxist Voice und alle Leser der World Socialist Web Site in Pakistan auf, diese Erklärung zu studieren, Mitglied bei uns zu werden und an dem Kampf zum Aufbau des IKVI teilzunehmen.

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