Londoner Busfahrer fordern besseren Schutz oder Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs

Von Miles Driver und Laura Tiernan
27. April 2020

Busfahrer mehrerer Londoner Depots sprachen mit der World Socialist Web Site über die wachsende Zahl der Todesopfer unter ihren Kollegen durchCovid-19. Bislang sind in der britischen Hauptstadt 23 Busfahrer durch das Virus ums Leben gekommen, außerdem sechs Beschäftigte der U-Bahn und der Vorortzüge.

Die Fahrer beschreiben alarmierend unsichere Arbeitsbedingungen, welche die Tory-Regierung von Boris Johnson, der Londoner Labour-Bürgermeister Sadiq Khan, die privaten und öffentlichen Nahverkehrsbetriebe und die Gewerkschaften gegen sie durchsetzen.

Um Disziplinarmaßnahmen gegen die Fahrer zu vermeiden, bleiben unsere Gesprächspartner anonym.

Ein Busfahrer im Depot Cricklewood erklärte: „Hier wurden schon vier Fahrer mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert. Einer von ihnen erholt sich jetzt zu Hause, aber drei befinden sich noch auf der Intensivstation.

Den Arbeitern wurde gesagt, dass sie wieder an die Arbeit gehen sollten, obwohl sie noch nicht voll arbeitsfähig sind. Sie werden unter Druck gesetzt und ohne jegliche Tests befragt, um festzustellen, ob sie fit sind, damit sie so schnell wie möglich wieder arbeiten können. Es geht nur darum, die Verträge und Ziele der Betreiber zu erfüllen. Das ist alles, woran die Firma interessiert ist.“

Weiter berichtete der Fahrer: „Uns wird gesagt, dass alle Busse gründlich gereinigt würden. Man könnte also erwarten, dass sie von oben bis unten, von hinten bis vorne geschrubbt werden, aber das ist nicht der Fall. Jemand geht mit einer Gesichtsmaske um den Bus herum und sprüht ihn ab, wie beim Unkrautvernichten. Wenn wir die Fahrerkabine besteigen, ist sie immer noch ganz schmutzig. Dann putzen wir selbst nach, und wenn wir das Lenkrad mit Feuchttüchern abgewischt haben, ist das Tuch völlig schwarz. Ganz zu schweigen vom Armaturenbrett; dasselbe gilt für Knöpfe, Haltestangen und Sitze. Aber wir müssen doch jeden Teil des Busses anfassen. Es ist klar, dass diese so genannte gründliche Reinigung nicht existiert.

Wenn ein fliegender Wechsel stattfindet, bei dem die Fahrgäste schon im Bus sitzen“, fuhr der Fahrer fort, „und wenn der vorherige Kollege Husten hatte, dann sind bestimmt noch Tröpfchen in der Kabine vorhanden. Der neue Fahrer hat aber wenig Zeit, er muss sich einrichten und seine Daten im Gerät eingeben. Er hat kaum Zeit, vor dem Losfahren die Kabine zu putzen.“

Instruktionen an der Tür eines Londoner Busses

Weiter berichtete er: „Die persönliche Schutzausrüstung [PSA] ist je nach Unternehmen und Depot unterschiedlich. Auf der Metroline ist sie ziemlich miserabel. Da gibt es zum Beispiel gar keine PSA, keine Gesichtsmasken, keine Handschuhe. Es hat lange gedauert, bis es überhaupt einmal Handdesinfektionsmittel gab, und dann gab es nur kleine 70 Milliliter Fläschchen.

Im Depot gibt es jetzt Handdesinfektionsspender, aber sie sind immer leer. Auf dem Tisch am Eingang steht ein Eimer mit Wischtüchern, die man mitnehmen kann. Diese sind aber bei über 600 Fahrern in Cricklewood schnell wieder alle. Dann gibt es Tage lang keine mehr.

Momentan muss man um Handschuhe betteln. Es gibt immer noch keine Gesichtsmasken, und man sagt uns, Masken seien ‚unnötig‘. Handschuhe werden nur einmal morgens herausgegeben, und danach heißt es: ‚Wo sind die vom letzten Mal geblieben?‘ Dabei sind das Einwegartikel – man darf sie nur einmal verwenden.“

Der Fahrer sprach auch über die Fahrplanänderungen: „Die Fahrten sind nach dem Samstag/Sonntag- Fahrplan ausgedünnt worden. Mit dem Feiertagsdienst werden jetzt zwar deutlich weniger Fahrer eingesetzt, aber die Schichten dauern länger.

Einige Fahrer sind sehr verängstigt. Ich habe schon erlebt, dass ein Fahrer aufgrund der Situation weinend zusammengebrochen ist. Er hat eine sehr junge Familie und hat jetzt Angst, sich aufgrund der unsicheren Bedingungen auf der Arbeit anzustecken.

Andere Fahrer sind einfach nur wütend. Das kommt in der Firmen-App und überhaupt in den sozialen Medien zum Ausdruck. Die Gewerkschaft UNITE und andere Gewerkschaften, die für die Busfahrer zuständig sind, nehmen an der allgemeinen Vertuschung durch die Regierung und den Bürgermeister teil. Sie haben einen Brief an Metroline geschickt, in dem sie zum Ausdruck bringen, dass von ihnen aus alles so wie bisher weitergehen kann, und dass es keine Notwendigkeit für Masken gibt. Dabei waren zu dem Zeitpunkt schon 14 Fahrer gestorben. Die Gewerkschaften sind ein Sprachrohr des Unternehmens.

UNITE behauptet, ihre Gesundheits- und Sicherheitsbeauftragten seien in jeder Werkstatt von früh bis spät unterwegs, um sicherzustellen, dass die Schutzmaßnahmen umgesetzt und aufrechterhalten würden. Das ist nicht wahr. Wegen des Fahrermangels auf Grund von Krankheit und Todesfällen werden alle Fahrer unter Druck gesetzt, Überstunden zu machen, und ein Gewerkschaftsdelegierter in Crickelwood fährt tatsächlich Überstunden, so dass er die Kontrollen gar nicht durchführen kann.

Was die jüngsten Versprechungen betrifft, dass die Forderungen der Arbeiter bezüglich Gesundheit und Arbeitsschutz berücksichtig würden – das ist alles nur leeres Geschwätz. Es gibt überhaupt keine physische Barriere. Falls also jemand hinter dir hustet und du bist gerade am Fahren, gibt es nichts, was verhindern könnte, dass das Virus mit dir in Kontakt kommt.

Es war die Rede davon, die Kabine abzudichten. Dies ist weder innerhalb des Unternehmens noch in anderen Unternehmen geschehen. Wenn die Sicherheitsmaßnahmen vor Wochen durchgeführt worden wären, gäbe es heute viel mehr Fahrer, die fahren könnten, aber dazu jetzt nicht mehr in der Lage sind.“

Der Fahrer zog den Schluss: „Busfahrer sind Teil einer globalen Belegschaft. Aber diese globalen Unternehmen versuchen, die Fahrer auf ihre unmittelbaren Arbeitsplätze und Standorte zu beschränken. Ich beobachte die Tätigkeit der Fahrer in Toronto, in Kanada und in anderen Teilen der Welt. Wir sitzen alle im selben Boot, in welchem Land auch immer wir uns befinden. Es herrschen die gleichen Probleme, die gleiche Ausbeutung, die gleichen Fragen, wie man kämpfen soll, und die gleiche Inkompetenz der Gewerkschaftsbürokratie. Sie versuchen, die Arbeiter daran zu hindern, sich in diesen Fragen international zusammenzuschließen.

Gegen diese Unternehmen und gegen die Gewerkschaften müssen wir den Kampf aufnehmen. Wir brauchen Aktionskomitees aus Fahrern und anderen Transportarbeitern, die sich unabhängig von den Gewerkschaften auf der Grundlage einer sozialistischen Perspektive organisieren.“

Unhygienische Pausentoiletten

Ein anderer Fahrer in Cricklewood ergänzte, dass sie nur wüssten, dass Kollegen in anderen Werkstätten gestorben seien, weil die dortigen Fahrer an die Öffentlichkeit gegangen seien: „Es gibt keine offiziellen Mitteilungen, dass dieser oder jener sich erholt habe oder im Krankenhaus liege. Wenn wir von Fahrern hören, die verstorben sind, dann durch ihre Freunde und Familien.“

Der Fahrer erklärte, dass die Auswirkungen des Virus in Cricklewood weiter verbreitet seien, als zugegeben werde: „Ich weiß, dass auch einige Aufseher betroffen sind, und dass sie nicht ins Krankenhaus gebracht wurden. Viele kommen nicht zur Arbeit und isolieren sich zuhause, auch wenn andere Familienmitglieder Symptome haben.“

Er erzählte: „Wenn du morgens deinen Bus übernimmst, bekommst du ein Paar Handschuhe für die erste Kontrolle. Und das war’s dann, was die Schutzausrüstung für uns angeht.

Ich habe kürzlich mit einem Ingenieur gesprochen, und er erzählte mir, dass sie gebeten wurden, die Reinigungskräfte zu beobachten, um zu sehen, ob sie die Kabinen richtig putzen. Die Ingenieure werden also gebeten, das Reinigungspersonal auszuspionieren.

Außerdem gibt es bei uns noch immer kein Handdesinfektionsmittel in den Spendern. Und so ist es seit Anfang März.

Einige Nachtbusse werden nicht gereinigt, bevor der Tagesfahrer ausschiebt. Sie werden nur aufgetankt. Ich habe das selbst gesehen. Man muss also sehr vorsichtig sein, welchen Bus man nimmt. Ich reinige meinen Bus immer selbst.

Wir teilen den Aufenthaltsraum mit den Fahrern einer andern Gesellschaft. Sie sagten, von ihren Fahrern seien mehrere in den letzten drei oder vier Tagen verstorben. Von solchen Dingen hört man nur von Mund zu Mund.

Es gibt keine Tests“, fuhr der Fahrer fort. „Sogar die Pflegekräfte des NHS [National Health Service] werden nicht getestet, es sei denn, wenn sie Symptome haben. Nicht mal in den Krankenhäusern wird getestet. Man sollte meinen, dass dort an erster Stelle getestet wird. Die Pflegekräfte haben jeden Tag mit einer noch nie dagewesenen Anzahl von Menschen mit dieser Krankheit zu tun. Dennoch müssen auch sie wie verrückt kämpfen, um einen Test zu bekommen. Sie haben nicht einmal genug Handschuhe oder Masken oder irgendetwas anderes.“

In Großbritannien sind mittlerweile weit über 20.000 Menschen an Covid-19 gestorben. Der Fahrer bezeichnete das als „einfach unfassbar. Ich kann das in diesem Land, das zu den reichsten Ländern der Welt gehört, kaum glauben. Die Regierung hat das Geld für andere Dinge ausgegeben. Menschen leiden und sterben deshalb, doch das ist denen da oben völlig egal. Die Arbeiterklasse wird auf breiter Front dafür bezahlen. Menschen werden ihre Arbeit verlieren. Dann wird hier die Hölle sein. Die absolute Hölle.“

Ein anderer Fahrer arbeitet für ein Londoner Subunternehmen, das dem niederländischen Transportgiganten Abellio gehört. Er sagte: „Die Forderung muss lauten: Vollständiger Schutz für die Beschäftigten– oder Einstellung des öffentlichen Nahverkehrs.

Es ist klar“, fuhr er fort, „dass der öffentliche Verkehr nach wie vor der wichtigste Weg ist, wie sich das Coronavirus verbreitet. Fast alle internationalen Flüge wurden eingestellt, auch wenn sonst nur eine Person auf diesem Weg das Virus in ein anderes Land hätte einschleppen können.

Es ist ein Witz, so zu tun, als könne man soziale Distanzierung in einem Bus oder Zug erreichen. Das ist praktisch unmöglich. In Wirklichkeit ist gerade das wahrscheinlich die sicherste Art und Weise, das Virus zu verbreiten. Genauso gut kann man sich mit einer infizierten Person in denselben Raum setzen.“

Nach der Lektüre mehrerer WSWS-Berichte sagte der Fahrer, dass die Gewerkschaft UNITE in ihrer Reaktion auf die Gefahren von Covid-19 „total hinterherhinkt“. Er sagte: „Die Gewerkschaft erklärt den Verkehrsbeschäftigten, dass wir keine Masken brauchen, und übernimmt den Standpunkt der Regierung und des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan, dass Busfahrer keine PSA bräuchten.

Die Regierung beschränkt sich auf die Aufforderung, zwei Meter Abstand zu halten – aber Wissenschaftler haben darauf hingewiesen, dass diese Empfehlung nicht ausreicht. Sie wurde vor langer Zeit, in den 1930er Jahren, ausgegeben und beruht auf veralteten Modellen. Warum sollten die öffentlichen Gesundheitsämter von Public Health England [PHE] sich weiterhin auf diese veraltete Information beschränken?

Wie neuere Forschungen zeigen, bleiben Aerosoltröpfchen aus der Atemluft in geschlossenen Räumen mehrere Minuten lang in der Luft. In Supermärkten können sie bis zu neun Metern hochgewirbelt werden. Ein Bus ist im Allgemeinen schlecht belüftet.

Unsre Firma beginnt erst damit, die offenen Stellen im der Kabinentür, die uns von den Fahrgästen trennt, abzudichten. Jetzt verhindert eine zusätzliche Folie, dass der Atem der Fahrgäste uns direkt erreicht. Das haben sie jedoch erst in Angriff genommen, nachdem wir die Dinge selbst in die Hand nahmen und Frischhaltefolie verklebten. Sie benötigten zwei Monate und 14 Tote, um in die Gänge zu kommen.“

Auch dieser Fahrer hat die Aussage von Bürgermeister Khan und der Busgesellschaft Transport for London (TfL) höchst skeptisch aufgenommen, als sie versicherten, dass die Busse gründlich gereinigt würden. Er berichtete:

„In meinem Depot gibt es normalerweise nur 4 oder 5 Leute von der Reinigungsfirma. Sie stehen unter ständigem Druck, schnell – und nicht gut – zu arbeiten. Der Bus wird mit einem Besen gekehrt und dann mit einem einzigen Wischmopp gewaschen (der nicht zwischendurch ausgewaschen wird). In meiner ganzen Zeit habe ich noch niemals gesehen, dass ein Staubsauger benutzt wurde. Infolgedessen kaufen die Fahrer immer noch eigene Reinigungsprodukte hinzu, um auf Nummer Sicher zu gehen.“

Ein Fahrer aus dem Holloway-Depot, in dem ein Kollege durch das Coronavirus ums Leben kam, sagte uns: „Wenn unsere Kollegen diese Nachricht nicht verbreitet hätten, wüssten wir gar nichts. Die Werkstattleiter wollen ein positives Image bewahren. Als sie jedoch merkten, dass wir unruhig wurden, und dass die Fahrer sich über die sozialen Medien informieren und Radio hören, fingen einige Manager plötzlich an, genauer hinzuschauen. Die Regierung und die Transportgesellschaft TfL denken sich wohl: ‚Wir müssen die Lage unter Kontrolle halten und uns etwas einfallen lassen, damit die Fahrer ruhig bleiben.‘

Die Schutzmaßnahmen sind bisher vor allem just for show. Keine Veränderung seit der ersten Woche des Lockdowns: keine Handschuhe, kein Desinfektionsmittel, keine Gesichtsmasken. Die meisten Fahrer bringen ihre eigenen mit.

Bei uns gab es die ersten drei Wochen des Lockdowns überhaupt nichts. Man riet uns, unsere eigenen Sachen zu kaufen. Alle hatten Probleme, Nachschub zu bekommen, denn die Supermärkte waren leer gekauft. Das Unternehmen sagte immer wieder: ‚Wir erwarten eine Lieferung‘. Das ging drei Wochen so, bis die Fahrer sich an die Zeitungen und an Radio LBC wandten. Und plötzlich, in der vierten Woche, tauchten Desinfektionsmittel auf. Was die Masken betrifft, so heißt es: ‚Nach den Richtlinien der Regierung sind sie unnütz, also stellen wir sie nicht zur Verfügung.‘ Heute haben wir nicht einmal Handschuhe oder Feuchttücher, denn das Material ist ihnen sehr schnell ausgegangen.“

Der Fahrer erklärte noch, dass Londoner Busse keine Filter in der Klimaanlage hätten, was Folgendes bedeutet: „Es gibt keinen Schutz, weder vor Luft, die von außen in den Bus gesaugt wird, noch vor Partikeln, die im Bus zirkulieren, wo oft jemand hustet oder niest. In einer Zeitung hieß es, TfL werde Filter ‚einbauen‘, aber nur in 100 Bussen.

Ein Busfahrer bei uns auf der Linie 390 war schon im Krankenhaus. Es gibt ein Video, auf dem er spricht, kurz nachdem er vom Beatmungsgerät abgehängt worden war. Bei viele Fahrern fährt ständig die Angst im Kopf mit. Es ist unvermeidlich, dass dies unsere Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt. Es ist nicht so, dass wir das wollen, aber die Angst fährt mit und ist stärker als unser Verstand.“

Ein Fahrer eines anderen Metroline-Depots in London kommentierte: „Meiner Meinung nach tun sie nicht genug, um uns zu schützen, und alles, was jetzt getan wird, kommt zu spät. Sie sollten die Busse für alle stilllegen außer für diejenigen, die lebenswichtige Arbeit verrichten.

Vor kurzem kam es auf der M20-Linie zu Unruhen, als die Fahrer forderten, die NHS-Mitarbeiter schneller zur Arbeit zu bringen. Sogar sie haben Schwierigkeiten bekommen! Unser Management hilft uns überhaupt nicht, es macht uns nur Probleme. Auch als wir uns vor kurzem beschwerten, weil die Busse nicht gereinigt wurden.

Wenn man sich ansieht, was in anderen Ländern geschieht, sollten wir zuerst einmal streiken. Das ist die einzige Möglichkeit, jetzt Widerstand zu leisten, wie es die Busfahrer in Detroit getan haben. Auch die dänischen Fahrer in Kopenhagen haben gestreikt, und ebenso in Belgien, glaube ich, um den Covid-19-Schutz durchzusetzen.

Es muss von unten kommen, von den Fahrern – gewiss nicht von der Gewerkschaft. Man kann das schon daran sehen, wie es vor kurzem zu der Schweigeminute für die verstorbenen Fahrer kam. Die Aktion war von den Fahrern erzwungen worden. Sie haben es über WhatsApp und Facebook bekannt gemacht. Erst später hängten sich die Gewerkschaften dran und sagten, das sei ihre Idee gewesen.

Wie es uns geht, ist ihnen völlig egal. Als Covid-19 in London schon zur ausgewachsenen Epidemie geworden war, machte eine Managerin im Depot von sich reden. Sie rief die Fahrer, die sich krank meldeten und isolieren mussten, zuhause an und verlangte, sie sollten zur Krankenbesprechung in den Betrieb kommen. Sie schickte ihnen Briefe und drohte mit Entlassung, falls das nochmal passiere.“