Hintergründe der Geiselkrise auf den Philippinen

Von Peter Symonds
13. Mai 2000

Das Schicksal der seit mehr als zwei Wochen auf der philippinischen Insel Jolo festgehaltenen Geiseln hat das Interesse der internationalen Medien auf die Situation im Süden der Philippinen gelenkt.

Unter den kranken und erschöpften Geiseln befinden sich Touristen aus Deutschland, Frankreich, Südafrika, Finnland und dem Libanon sowie malaysische und philippinische Arbeiter, die auf der Ferieninsel beschäftigt waren. Sie wurden am 23. April von islamischen fundamentalistischen Guerillas von der malaysischen Insel Sipadan entführt, die als Taucherparadies bekannt ist, und über die See nach Jolo gebracht.

Die unter dem Namen Abu Sayyaf (Vater des Schwertes) bekannte Guerillagruppe hat gedroht, die Geiseln zu töten, falls ihre Forderung nach 2,4 Millionen Dollar Lösegeld nicht erfüllt werde. Bis zu 2000 Regierungssoldaten, darunter auch Sondereinheiten, sind auf die Insel entsandt worden und schlossen letzte Woche einen dichten Belagerungsring um das Guerillalager. Ein Sprecher der Abu Sayyaf-Gruppe drohte, zwei Geiseln zu enthaupten, wenn die Soldaten nicht zurückgezogen würden.

Präsident Joseph Estrada zeigte sich entschlossen, das Lösegeld zu verweigern, steht aber unter starkem Druck europäischer Regierungen, die von ihm die Erlaubnis verlangen, dass ein internationaler Vermittler mit den Geiselnehmern verhandeln darf. Der außenpolitische Koordinator der EU und frühere Generalsekretär der Nato, Javier Solana, wurde am 8. Mai in Manila erwartet. Estrada flog auf die Insel Mindanao im Süden und deutete an, möglicherweise der Forderung der Guerillas nachzukommen, den Chefunterhändler in der Regierung, Nur-Misuari, auszutauschen und Geld für einige Entwicklungsprojekte der Region bereitzustellen. Misuari ist der Vorsitzende der Moro National Liberation Front (MNLF) und Gouverneur der autonomen Region des moslemischen Mindanao. Diese Region besteht seit 1996, als die MNLF ein Friedensabkommen mit der Regierung geschlossen hatte.

Auch Malaysia übt Druck auf Estrada aus, weil es an den Verhandlungen beteiligt werden möchte; es ist möglicherweise bereit, für die Freilassung der Geiseln zu bezahlen. Bemerkenswert ist auch die Reaktion der Mahathir-Regierung auf die Entführung aus dem malaysischen Ferienort. Einem Bericht des Manila Bulletin zufolge haben die malaysischen Behörden über tausend Filipinos verhaftet, die nahe dem Ferienort lebten, und schon 761 von ihnen unter dem Verdacht deportiert, sie seien in die Entführung verwickelt.

Die Entführung ereignete sich, als die Armee einer anderen Gruppe von Abu Sayyaf auf der benachbarten Insel Basilan auf den Fersen war, wo sie 27 Lehrer und Schüler christlicher Schulen festhielt. Diese Geiseln wurden am 20. März bei einem Angriff auf einen örtlichen Armeeposten genommen und als menschliche Schutzschilde missbraucht. Als die Armee zugreifen wollte, köpften die Guerillas zwei Lehrer; letzte Woche töteten sie einen Priester und drei weitere Lehrer. Bei einem Zusammenstoß mit den Guerillas wurden fünfzehn der Geiseln befreit, acht sind noch immer in Gefangenschaft. In diesem Entführungsfall forderte Abu Sayyaf unter anderem die Freilassung von Ramzi Abdel Yousef, der in den USA wegen Rädelsführerschaft bei dem Anschlag auf das World Trade Center in New York im Gefängnis sitzt.

Die Aktionen von Abu Sayyaf helfen dem Volk der südlichen Philippinen nicht im mindesten, sondern ermöglichen der Regierung vielmehr, die Muslime und Christen zu spalten und liefern ihr einen Vorwand, die militärische Repression in der ganzen Region zu verschärfen. Die terroristischen Methoden der Gruppe müssen ganz klar verurteilt werden, aber es ist ebenso notwendig, die sozialen und politischen Umstände zu verstehen, die zu solchen verzweifelten Maßnahmen geführt haben. Seit mehr als drei Jahrzehnten wütet in den verarmten Moslemgebieten im Süden der Philippinen ein brutaler Bürgerkrieg, der ca. 120.000 Tote gekostet hat.

Vieles deutet darauf hin, dass die jüngsten Kämpfe auf Mindanao und benachbarten Inseln und die Entführung auf Jolo letztlich auf das Bestreben Präsident Estradas zurückzuführen sind, seiner schwindenden Unterstützung in der Bevölkerung durch einen militärischen Sieg über die separatistischen islamischen Guerilleros entgegenzuwirken. Der frühere Schauspieler Estrada, der im Mai 1998 mit der populistischen Parole, er sei "der Freund der Armen", gewählt worden war, ist in zahlreiche Korruptionsskandale verstrickt. Weil die soziale Spaltung zwischen Arm und Reich infolge der Wirtschaftspolitik seiner Regierung weiter zugenommen hat, sind seine Umfrageergebnisse in den Keller gefallen.

Seit Anfang des Jahres hat die Armee mehrere Operationen gegen Guerillagruppen im ganzen Süden der Philippinen durchgeführt. Mitte Februar startete die Armee in der Provinz Maguindanao mit acht Bataillonen eine Offensive, um Camp Omar, einen starken Stützpunkt der Moro Islamic Liberation Front (MILF) zu erobern, der größten regierungsfeindlichen Guerillagruppe. Mehr als 300 Guerilleros starben in den Kämpfen.

Die Offensive der Armee bekräftigte die harte Linie, die Estrada während seines Besuchs vom 26. Februar bis zum 2. März auf Mindanao, dem längsten Besuch eines Präsidenten in der Region bisher, verkündet hatte. Er hatte wiederholt, dass die MILF und andere islamische Separatistengruppen bis zum 30. Juni Zeit hätten, einen Friedensplan zu akzeptieren, der ihre Forderung nach einer unabhängigen islamischen Republik nicht erfüllt. Monsignore Hernando Coronel, ein Sprecher der katholischen Bischofskonferenz der Philippinen, kommentierte damals: "Wir sind betrübt, dass Präsident Estrada eine Verschärfung des Konflikts auf Mindanao angeordnet hat." Selbstredend führten Gespräche zwischen der MILF und der Regierung Anfang März zu keinem Ergebnis.

Im März brachen auf Mindanao weitere Kämpfe aus. Die MILF eroberte am 19. März die Stadt Kauswagan und hielt sie 12 Stunden lang besetzt, bis die Armee mit 3000 Soldaten und Unterstützung durch Panzer und Kampfhubschrauber anrückte. Führer der MILF erklärten, die Eroberung der Stadt sei durch die Militäroffensive gegen Camp Bilal, einen ihrer Stützpunkte in der Region, provoziert worden. "Wenn wir an die Wand gedrückt werden, haben wir keine Wahl, als zu kämpfen", warnte der Militärchef der MILF, Al Haj Murad.

Estrada besuchte die Stadt, kurz nachdem sie zurückerobert worden war, und brüstete sich vor einer jubelnden Menge mit der Bemerkung: "Wir werden keinen von ihnen schonen." Reportern gegenüber erklärte er: "Wir wollen Frieden, aber wir werden unseren Feinden nicht erlauben das auszunutzen. Sie sollten nicht den Fehler machen, das zu wiederholen. Ich habe der Armee befohlen, Jagd auf diese Terroristen zu machen."

Verteidigungsminister Orlando Mercado machte klar, dass die Regierung nicht die Absicht habe, ernsthaft mit der MILF oder einer anderen Gruppe zu verhandeln. Er sagte: "Die einzige Weise, mit einem militärischen Problem umzugehen, ist eine militärische Lösung anzustreben. Wir werden die MILF verfolgen, bis ihr letzter Kämpfer getötet ist." Nach Armeeangaben wurden während ihrer Operationen mehr als 400 Guerilleros getötet und zwei Stützpunkte der MILF bei Kauswagan überrannt - die Lager Camp Bilal und Camp Jack Mack.

Am 2. Mai sollten weitere Verhandlungen zwischen der Regierung und der MILF stattfinden. Aber die MILF brach die Gespräche ab, weil die Armee die Schlinge um einen weiteren Stützpunkt zuzog - um ihr Hauptquartier Camp Abubakar auf Maguindanao. Truppen waren in das Gebiet eingerückt und hatten Luft- und Bodenangriffe auf Hunderte Guerillakämpfer eröffnet, die am westlichen Rand von Camp Abubakar angeblich Straßensperren errichtet hätten. Die MILF antwortete letzte Woche mit Bombenanschlägen in Ortschaften der Region, denen mindestens vier Menschen zum Opfer fielen; Dutzende wurden verletzt.

Auf diesem Hintergrund kam es zu den Entführungen auf Basilan und in Malaysia. Auch wenn die beiden Guerillagruppen nicht direkt miteinander zu tun haben und auch nicht verbündet sind, war der militärische Druck auf die MILF zweifellos auch in den von Abu Sayyaf kontrollierten Gebieten zu spüren.

Das Aufkommen des islamischen Separatismus

Der Begriff "Moro" stammt noch aus der spanischen Kolonialzeit und war ursprünglich eine abwertende Bezeichnung für die überwiegend muslimische Bevölkerung auf den südlichen Philippinen. Von Mitte des 16. bis Ende des 19. Jahrhundert unterwarf Spanien den größten Teil des philippinischen Archipels seiner Herrschaft und bekehrte den größten Teil der Landbevölkerung der Insel Luzon und der Visaya-Inseln zum Christentum. Aber auf der zweitgrößten Insel des Archipels, auf Mindanao, konnte es nur einige Vorposten halten. Dort herrschten weiterhin mehrere islamische Sultanate.

Nachdem die USA nach ihrem Sieg im spanisch-amerikanischen Krieg von 1896-98 die Philippinen ihrem Kolonialbesitz einverleibt hatten, nutzten sie die Spaltungen zwischen Christen und Muslimen aus, indem sie eine Allianz mit den Moro-Sultanaten gegen die nationalistische Filipino-Bewegung eingingen. Nachdem Luzon und die Visayas "befriedet" waren, dehnten die USA ihre militärische Kontrolle über Mindanao aus und bauten lokale Moro-Führer als Marionetten für ihre Kolonialregierung auf.

1946 wurde den Philippinen Unabhängigkeit zugestanden. Aber in den letzten fünfzig Jahren hat sich die Filipino-Bourgeoisie als vollkommen unfähig erwiesen, die ethnischen und religiösen Konflikte in Mindanao zu überwinden. In Wirklichkeit erhöhten die Nachkriegsregierungen die Spannungen noch beträchtlich, indem sie eine große Anzahl armer Bauern ermutigten, nach Mindanao zu ziehen, ohne dass sie für eine angemessene Infrastruktur für die Lokalbevölkerung und die neu hinzugekommenen Siedler gesorgt hätten. In den späten sechziger Jahren machten Muslime gerade mal 25 Prozent der Gesamtbevölkerung von Mindanao aus, verglichen mit 75 Prozent zur Zeit der Jahrhundertwende. Darüber hinaus war ein Großteil des fruchtbaren Ackerlandes von Gesellschaften oder Siedlern übernommen worden, während man Holzfällerkonzernen umfangreiche Konzessionen auf der ganzen Insel erteilte.

Die wachsenden Konflikte führten dazu, dass sowohl die Siedler als auch die lokalen Würdenträger private Armeen aufbauten, und es kam zu brutalen bewaffneten Zusammenstössen. Aber erst in den siebziger Jahren wurde die MNLF, die National Moro Liberation Front, auf der Grundlage der wachsenden Erbitterung philippinischer Muslime aufgebaut. Besonders an einen Zwischenfall erinnert man sich jedes Jahr wieder: das sogenannte Jabidah-Massaker von 1968, in dem mindestens 28 junge muslimische Rekruten von ihren Vorgesetzten getötet wurden. Laut Darstellung der MNLF hätten die Rekruten rebelliert, nachdem man ihnen gesagt habe, sie würden nach Sabah geschickt um gegen andere Muslime zu kämpfen.

Die Armee, die mit paramilitärischen Truppen und mit Privatarmeen zusammenarbeitet, führt seit mehr als dreißig Jahren auf der Insel einen brutalen und blutigen Krieg. Laut Schätzungen der Regierung sind etwa 120.000 Menschen in diesem Krieg gefallen, über eine Million wurden obdachlos und über 200.000 Muslime flohen auf die Nachbarinsel Sabah in Malaysia. Die Kämpfe weiteten sich aus, nachdem Präsident Ferdinand Marcos 1972 nach einem Muslim-Aufstand in Marawi City das Kriegsrecht über die ganzen Philippinen verhängt hatte. Der Höhepunkt erfolgte im Februar 1972, als während einer heftigen zweitägigen Schlacht um Jolo das Militär die Stadt vom Meer aus beschoss und in Brand setzte, wobei zwischen 500 und 2.000 Menschen den Tod fanden.

Weil er nicht in der Lage war, einen entscheidenden militärischen Sieg zu erzielen, verhandelte Marcos mit der MNLF unter Beihilfe der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) und dem Libyschen Staatschef Muammar Ghaddafi, der die Separatisten unterstützt hatte. Das Ergebnis bestand in dem Abkommen von Tripolis, das 1976 unterzeichnet wurde und begrenzte Autonomie für 13 der 23 Provinzen im südlichen Teil der Philippinen vorsah. Seine Realisierung scheiterte jedoch.

Die Kämpfe flackerten wieder auf, und während immer neue fundamentalistische islamische Tendenzen im Nahen Osten und weltweit auftauchten, brach die MNLF nach und nach auseinander. Die Islamische Befreiungsfront der Moros (MILF), die 1978 nach dem Scheitern des Abkommens von Tripolis entstanden und ursprünglich als "neue MNLF" von der MNLF abgespalten war, rekrutierte die meisten Führer aus den Reihen islamischer Gelehrter mit traditionellem religiösem oder aristokratischem Hintergrund. Während die MNLF auf regionaler oder ethnischer Grundlage an alle Moros unabhängig von ihrer Religion appelliert hatte, definierte sich die MILF ausdrücklich als islamische Organisation.

Abu Sayyaf wurde Mitte der achtziger Jahre von dem Koranschüler Abdurajak Abubakar Janjalani gegründet, der eine "reine" Form des Islams befürwortete, etwa wie die islamischen Fundamentalisten in Afghanistan, die Film und Fernsehen ebenso sehr missbilligen wie Tanz und populäre Lieder. Janjalani und anderen Mitgliedern von Abu Sayyaf wird nachgesagt, sie hätten in Afghanistan mit den von der CIA unterstützten islamischen Guerillas gegen das sowjetfreundliche Regime in Kabul gekämpft. Mehrere Berichterstatter verwiesen darauf, dass von dieser Gruppe kaum mehr als eine bewaffnete Verbrecherbande übrig sei, nachdem Janjalani in einem Schusswechsel mit der Polizei Ende 1998 getötet worden war.

Nach dem Zusammenbruch der Marcos-Diktatur im Februar 1986 führte Corazon Aquino den Krieg in Mindanao weiter und versuchte gleichzeitig, zu einer neuen Übereinkunft mit der MNLF zu kommen. Der Autonomieentwurf unter der Bezeichnung ARMM, der unter dem Gesetz Organic Act for the Autonomous Region in Muslim Mindanao vorgesehen war, ist jedoch noch beschränkter als das frühere Abkommen von Tripolis und bezieht nur vier statt wie vorher 13 Provinzen mit ein. Erst im September 1996 wurde unter Präsident Fidel Ramos endlich ein Abkommen mit der MNLF geschlossen, aber die MILF und Abu Sayyaf weigerten sich dieses anzuerkennen.

Der MNLF-Führer Nur-Misuari präsidiert heute als Gouverneur die Autonome Region von Muslimisch Mindanao (ARMM). Aber das Abkommen ist keine wirkliche Lösung. Die MNLF ist verärgert, weil der ARMM-Regierung jede wirkliche Macht fehlt und sie das Geld, das ihr unter dem Abkommen versprochen wurde, gar nicht erhalten hat. An einer Versammlung am 18. März zur Erinnerung an das Jabidah-Massaker scholten MNLF-Führer die Estrada-Regierung wegen ihrer Unfähigkeit, ihre Versprechen unter dem Friedensvertrag einzuhalten, und warnten, sie könnten gezwungen sein, wieder zu den Waffen zu greifen. Misuari kommentierte: "Ich habe keinen Grund zur Zufriedenheit. Sogar der nationale Sicherheitsberater Alexander Aguirre hat zugegeben, dass die anfängliche Durchsetzung des Friedensvertrags ein Misserfolg war."

Die Unzufriedenheit im südlichen Teil der Philippinen wird durch die schrecklichen Verhältnisse genährt, unter denen ein großer Teil der Bevölkerung leben muss. Die muslimisch beherrschten Gebiete sind die rückständigsten des Landes, das zu den ärmsten von ganz Südostasien zählt. Laut dem Philippine Human Development Report von 1997 zählen fünf der vorherrschend muslimischen Provinzen zu jenen sechs am unteren Ende der 74 Provinzen des Landes. Ein Bericht des Bildungsministeriums von 1994 enthüllte, dass auf ARMM 27,8 Prozent der Menschen über 15 Jahren weniger als ein Jahr lang eine Schule besucht haben, verglichen mit 3,7 Prozent im nationalen Durchschnitt. Seit jener Zeit ist die Region noch einmal sowohl durch die Asienkrise als auch durch eine schlimme Dürre 1997-98 schwer heimgesucht worden.

Trotz aller Prahlerei Estradas, er wolle "für die Armen da sein", liegt seine Politik vollkommen auf der Linie der Forderungen des Internationalen Währungsfonds, das Land für ausländische Investoren zu öffnen, und wird die soziale Spaltung zwischen Reich und Arm nur verschärfen. Obwohl die Forderung eines islamischen Staates für die Muslim-Bevölkerung von Mindanao eine vollständige politische und wirtschaftliche Sackgasse ist, sind die verschiedenen Morogruppen dennoch in der Lage, Frustration, Wut und Verzweiflung, die sich besonders unter der Jugend ausbreiten, für ihre eigenen Ziele auszunützen. Die Geiselnahme der Menschen in Malaysia ist ein Ergebnis davon. Dies ist nicht der erste solche Zwischenfall, und man muss davon ausgehen, dass es auch nicht der letzte bleiben wird.

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