Mehr als 1.000 Unterschriften gegen Googles Zensur der WSWS

Von Isaac Finn
17. August 2017

In nur zwei Tagen haben mehr als 1.000 Menschen in aller Welt eine Petition unterzeichnet, die Google auffordert, die World Socialist Web Site und andere Seiten nicht länger von den Google-Suchergebnissen auszuschließen. Die Unterzeichner der Petition kommen aus mindestens 35 Ländern auf fünf Kontinenten.

Im April gab Google eine Änderung seiner Such-Algorithmen bekannt, die mit dem Vorwand begründet wurde, „anstößige“ Seiten zu blockieren und „seriöse“ Seiten zu fördern. Der neue Algorithmus blockiert faktisch die Suchergebnisse für linke Websites. Die WSWS war von dieser Veränderung am härtesten betroffen und musste über eine Drei-Monats-Periode einen fast 70 prozentigen Rückgang ihrer Google Suchergebnisse hinnehmen.

Aufgrund der Unterstützung der WSWS-Leser, die Googles Zensurversuche mit einer breiten Weitergabe von WSWS-Artikeln per E-Mail und soziale Medien beantwortet haben, hat sich die Leserschaft der WSWS in den letzten Tagen wieder auf ein Niveau wie vor der Einführung der neuen Zensurprotokolle von Google erholt.

Das konnte auch die Tatsache nicht verhindern, dass der Such-Algorithmus weiterhin verhindert, dass neue WSWS-Artikel von der Google-Suche angezeigt werden.

Viele Leser, die die Petition unterzeichnet haben, haben auch Kommentare hinterlassen, die die Kampagne unterstützen.

„Googles Zensur der WSWS ist undemokratisch und verfassungswidrig“, schrieb Stephanie. „Google muss sofort aufhören, die Inhalte der WSWS in den Suchergebnissen zu zensieren und muss den freien Fluss von Informationen wieder zulassen, denn Wissen ist Macht.“

„Die Verbreitung von Informationen zu verhindern, die wichtig für ein Verständnis des Klassencharakters aller politischen Fragen sind, ist ein großer Schritt hin zu autoritären Herrschaftsformen“, schrieb Felipe aus Panama.

Ian aus Irland schrieb: „Ich habe die Petition unterzeichnet, weil die WSWS der Arbeiterklasse die völlige objektive Wahrheit sagt und im besten Interesse der Arbeiterklasse ist.“

Die Kampagne gegen die WSWS und andere fortschrittliche Websites ist nicht nur ein Albtraum, schreibt Robert aus Deutschland. „Wir alle müssen aufwachen.“

Gideon aus Dänemark schreibt, er habe die Petition unterzeichnet, „weil die Meinungsfreiheit wichtiger und natürlicher ist, als Macht und Kontrolle je sein werden.“

Amber schrieb: „Die Menschen haben das Recht, die Quelle ihrer Nachrichten und Informationen selbst zu wählen. Google verletzt unser Recht auf Informationsfreiheit. Die Firma hat kein Recht, Webseiten zu zensieren!“

David aus New South Wales in Australien schrieb: „Dies ist ein empörender, absichtlicher und gefährlicher Angriff auf die Weltarbeiterklasse. Wenn Regierungen und Unternehmen aktiv zusammenarbeiten, um der Öffentlichkeit Informationen vorzuenthalten, dann bedeutet das, dass sie sich aktiv und bewusst auf polizeistaatliche Methoden der Bevölkerungskontrolle zubewegen.“

Helena aus Puerto Rico schrieb zur Unterstützung der Kampagne: „Wir brauchen ernsthafte, vertrauenswürdige Informationen. Die WSWS ist meine einzige Alternative.“

„Ich bin gegen jede Form der Zensur des Internets“, schrieb Ricardo aus Portugal. „Es sollte ein Freiraum sein und nicht von Konzernen kontrolliert werden.“

WSWS-Reporter Andre Damon sagte, er fühle sich durch die starke Reaktion der WSWS-Leser in aller Welt ermutigt. „Diese Reaktion macht deutlich, wie stark die Opposition in der Bevölkerung gegen Googles Zensurbemühungen und gegen die Kontrolle des Internets durch riesige Monopole sind.

Dies ist ein wichtiger Kampf zur Verteidigung demokratischer Rechte: Wir kämpfen für das Recht zu wissen, zu denken und im Internet frei zu kommunizieren.“

Die WSWS ermutigt alle ihre Leser, gegen Internet Zensur zu kämpfen, verbreitet unsere Artikel in den sozialen Medien, unterzeichnet unsere Petition und werdet in unserer Kampagne aktiv.

Kämpft gegen Googles Zensur!

Google blockiert die World Socialist Web Site in Suchergebnissen.

Kämpft dagegen an:

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