Internationale Arbeiterallianz der Aktionskomitees (IWA–RFC):

Deutsche und indische Ford-Arbeiter diskutieren über den Kampf gegen Werksschließungen

Am Sonntag richtete die Internationale Arbeiterallianz der Aktionskomitees (IWA–RFC) ein Treffen mit indischen und deutschen Ford-Arbeitern aus, die gegen die Schließung ihrer Werke durch den transnationalen Ford-Konzern kämpfen.

An dem Treffen nahmen Beschäftigte von Ford Indien teil, die sich fünf Wochen lang an einem spontanen Streik von 1.500 Arbeitern gegen die Schließung ihres Werks beteiligt hatten. Das Ford-Werk steht am Stadtrand von Chennai, der Hauptstadt des südindischen Bundesstaats Tamil Nadu. In Absprache mit dem Ford-Management und der Dravida Munnetra Kazhagam (DMK), der Regierungspartei von Tamil Nadu, hatte die Gewerkschaft Chennai Ford Employees Union (CFEU) den militanten Streik am 2. Juli abgebrochen und dem Unternehmen freie Hand gelassen, das Werk bis zum 31. Juli zu schließen. Die Schließung wird 4.000 Arbeitsplätze im Werk und bis zu 40.000 in der Zulieferindustrie vernichten.

Arbeiter besetzen das Ford-Montagewerk Chennai in Maraimalai Nagar (Von einem Ford-Arbeiter der WSWS zur Verfügung gestellt)

Ford-Arbeiter aus dem deutschen Werk Saarlouis, nahe der französischen Grenze, nahmen ebenfalls an dem Treffen teil. Mit Unterstützung der World Socialist Web Site haben diese Ford-Arbeiter ein unabhängiges Aktionskomitee zur Verteidigung ihrer Arbeitsplätze gegründet. Das Ford-Aktionskomitee hat dafür gekämpft, die deutschen Arbeiter mit ihren Kollegen in Spanien gegen den Bieterkrieg zu vereinen, den die Gewerkschaften und Betriebsräte in ihren jeweiligen Ländern führten, um die Produktion eines neuen Elektrofahrzeugs ab 2026 an ihrem Standort zu sichern.

Die IG Metall in Deutschland und die UGT (Unión General de Trabajadores) in Spanien haben konkurrierende Angebote vorgelegt, die verschlechterte Löhne, Leistungen und Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder enthielten. Letzten Monat gab das Ford-Management bekannt, dass es das Werk in Almussafes (Spanien) für die Produktion des neuen Elektroautos ausgewählt hat. 4.600 Beschäftigte im Werk Saarlouis und weitere 1.500 im angrenzenden Zuliefererpark sind damit zur Arbeitslosigkeit verdammt. Die Schließung des Werks ist für Ende 2025 vorgesehen.

Demonstration der Ford-Arbeiter nach Verkündung der Schließung des Werks in Saarlouis, 22. Juni 2022 [Photo: WSWS]

An dem Online-Treffen am Sonntag nahm auch Will Lehman teil, ein Arbeiter von Mack Trucks in den Vereinigten Staaten, der für den Vorsitz der United Auto Workers (UAW) kandidiert. Lehman kämpft darum, Arbeiter zu mobilisieren, um den Würgegriff der UAW-Bürokratie aufzubrechen und eine starke Arbeiterbewegung an der Basis aufzubauen, um die Arbeitsplätze und den Lebensstandard der Arbeiter in allen Ländern zu verteidigen.

Zu Beginn sagte der leitende WSWS-Redakteur für Arbeitskämpfe Jerry White: „Die Autoarbeiter brauchen eine globale Strategie, um den Kampf gegen die globale Strategie von Ford aufzunehmen.“ Wie er erklärte, stellt Ford im Rahmen seines Projekts „Global Redesign“ seine Aktivitäten in Indien, Brasilien und Russland ein. Allein in den letzten drei Jahren sind schon 12.000 Arbeitsplätze abgebaut und sechs Werke im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Deutschland, Spanien, Russland und Tschechien verkauft oder geschlossen worden.

Ford finanziert die Entwicklung von Elektrofahrzeugen mit 30 Milliarden Dollar. Der Konzern hat sich für den Kampf um den expandierenden Markt für Elektrofahrzeuge (Electric Vehicle, EV) mit Volkswagen zusammengeschlossen. Das Unternehmen hat außerdem einen ehemaligen Tesla-Manager eingestellt, der heute das neu aufgeteilte EV-Geschäft leitet. In den kommenden Monaten und Jahren, so White, plant der Autohersteller, seinen Angriff auf die Arbeiter in denjenigen Werken, die Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren herstellen, zu verschärfen. Gleichzeitig baut er in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften in den EV- und Batteriefabriken eine neue und schlecht bezahlte Belegschaft von prekär Beschäftigten auf.

Der mutige Kampf der indischen und deutschen Ford-Arbeiter ist Teil des wachsenden Widerstands der Autoarbeiter auf der ganzen Welt. Dazu zählte Jerry White auch den Streik der amerikanischen General Motors-Arbeiter und die Revolte ihrer mexikanischen Kollegen von 2019, die Streiks von 2021 und 2022 bei Volvo Trucks, John Deere und CNH in den USA, sowie die jüngste Streikabstimmung von 50.000 Hyundai-Arbeitern in Südkorea. Die Internationale Arbeiterallianz der Aktionskomitees (IWA–RFC), die im letzten Jahr gegründet wurde, hat das Ziel, die Arbeiterbewegung über nationale Grenzen hinweg zu vereinen.

Der erste Redner in der Diskussion war ein junger Arbeiter des Ford-Werks in Chennai, der an dem jüngsten spontanen Streik beteiligt war. „Ich bin froh, dass die WSWS die internationale Belegschaft zusammenbringt“, sagte er. „In einer Situation, an der die Gewerkschaft, die Unternehmensleitung und die Regierung versuchen, uns in die Knie zu zwingen, bietet eure Organisation uns eine Perspektive und ein Programm.

Ford hat die Schließung des Werks im vergangenen September angekündigt, war aber aufgrund des anhaltenden Kampfs der Beschäftigten gezwungen, diese Frist zu verlängern, jetzt bis zum 31. Juli. Die Gewerkschaften haben diesen Kampf der Arbeiter um die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze isoliert und in eine Niederlage geführt. Die Regierung und der Labour Commissioner haben Hand in Hand mit dem Ford-Management zusammengearbeitet. Jetzt erklärt die Gewerkschaft, dass die Abfindungszahlung von 115 auf 121 Tageslöhne erhöht worden sei, also nur um sechs Tage.“

Streikende Ford Chennai-Beschäftigte, die im Kampf um die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze die Bildung eines Aktionskomitees unterstützen (WSWS Media)

Der indische Arbeiter fuhr fort: „Die Gewerkschaft erklärt, dass sie mit dem Management über eine Erhöhung der Abfindungszahlungen sprechen werde, sobald wir in der Produktion den Rückstand an Fahrzeugen aufgeholt hätten. Auf diese Weise hat die Gewerkschaft noch keine unsrer Forderungen durchgesetzt.“ Die Arbeiter forderten vor allem den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und Einkommen. Er fuhr fort: „Das Ford-Management hat nicht die gesamte Belegschaft zurückgerufen, sondern nur 1.200 Beschäftigte, und uns wurde nicht mitgeteilt, ob die anderen Beschäftigten ihren Lohn überhaupt noch erhalten. Die Gewerkschaft hat auch [den Ministerpräsidenten von Tamil Nadu, MK] Stalin von der DMK aufgefordert, zu intervenieren“, sagte er, aber die Regierung habe immer wieder bewiesen, dass sie auf der Seite von Ford steht und nicht auf der der Arbeiter.

Darauf sprach ein anderer Autoarbeiter aus Tamil Nadu, der im nahe gelegenen Werk von Renault–Nissan arbeitet. Er sagte: „Wir haben die gleichen Probleme. Die Tatsache, dass die WSWS dieses Treffen organisiert, ist eine sehr gute Initiative. Die Gewerkschaften sprechen nie über die Probleme in anderen Branchen. Sie sind nicht glücklich darüber, dass sich Arbeiter aus verschiedenen Branchen zusammenschließen. Die Gewerkschaften isolieren die Arbeiter. Unsere Gewerkschaft nennt sich zum Beispiel ‚United Labor Federation‘, aber selbst in den Branchen, in denen diese Gewerkschaft aktiv ist, bringt sie die Arbeiter nicht zusammen, nicht einmal mit den Kollegen in den anderen Autowerken. Obwohl sie sich ‚United Labor‘ nennt, schließen sie die Arbeiter nicht zusammen, sondern hindern sie daran, sich zur Wehr zu setzen.“

Er fuhr fort: „Seit drei Jahren haben wir bei Renault–Nissan keinen neuen Tarifvertrag mehr abgeschlossen. Die Gewerkschaft weiß, dass es den Arbeitern schlecht geht, aber sie arbeitet mit dem Management Hand in Hand. Ich schätze die WSWS. Wir Arbeiter handeln im Glauben, dass die Gewerkschaft der einzige Weg sei, unsere Probleme zu bekämpfen, dass die Gewerkschaft die Arbeiter unterstütze. Aber diese Ansicht hat sich zerschlagen, und wir stimmen mit eurer Analyse überein. Wir können sehen, welche Rolle die Gewerkschaften auf der ganzen Welt spielen, wenn wir mit Arbeitern in anderen Ländern sprechen. Deshalb denke ich, dass diese von der WSWS vorgeschlagene internationale Allianz ausgeweitet werden muss, und dass sie eine größere Anzahl von Arbeitern erreichen muss.“

Der Arbeiter von Ford Chennai antwortete kurz auf diese Bemerkungen und erklärte: „Wir Ford-Arbeiter werden aus unseren Arbeitsplätzen hinausgeworfen. Es ist schon abzusehen, dass diese Situation auch auf die Renault–Nissan-Arbeiter zukommen wird. Ich gehe davon aus, dass die Gewerkschaften uns im Stich lassen, deshalb glaube ich, dass die WSWS, die sich auf die internationale Einheit stützt, für die Rechte der Arbeiter kämpfen wird. Ich hoffe, dass die WSWS die Arbeiter in Tamil Nadu und ganz Indien erreicht, denn die Arbeiter hier sind nicht mit dieser internationalen Perspektive vertraut. Sie glauben immer noch an die Gewerkschaften und an die Justiz, und diese Illusionen müssen zerschlagen werden.“

Will Lehman, ein Arbeiter bei Mack Trucks in Macungie (Pennsylvania, USA), war eingeladen worden, um über die Bedeutung seiner Kampagne für den Vorsitz der amerikanischen Autogewerkschaft United Auto Workers (UAW) zu sprechen.

„Ich bin stolz, bei diesem internationalen Arbeitertreffen dabei zu sein. Bei meiner Kampagne geht es nicht darum einen Platz an der Tafel der Gewerkschaftsbürokratie zu ergattern, sondern das Programm der nationalen Isolation, das die UAW vertritt, zurückzuweisen (…)

Immer mehr Arbeiter erkennen, dass die Unternehmen und die Gewerkschaftsbürokratien unsere Feinde sind, und dass unsere Verbündeten die Arbeiter in den anderen Ländern sind. (...) Ich möchte die Arbeiter darauf hinweisen, dass die Internationale Arbeiterallianz der Aktionskomitees eine weitaus größere Macht entwickeln kann (…)

Ford ist kein ‚amerikanisches‘ Unternehmen; es ist ein internationaler Konzern. Wenn er erfolgreich bekämpft werden soll, müssen die Arbeiter ihn international bekämpfen. Dasselbe gilt für Volvo, die Muttergesellschaft von Mack Trucks, wie auch für alle andern Konzerne. Meine Kampagne wird den globalen Charakter der Produktion deutlich machen. Arbeiter können nur auf eine einzige wirksame Weise kämpfen, und zwar durch internationale Solidarität“, schloss Will.

Schichtwechsel bei Ford Saarlouis (Foto: WSWS)

Darauf ergriff ein deutscher Arbeiter aus dem Ford-Werk Saarlouis das Wort. Er betonte, dass der Wettbewerb zwischen den Werken in Deutschland und Spanien ein abgekartetes Spiel war. „Saarlouis hatte von Anfang an keine Chance.“ Die Arbeiter im deutschen Werk wurden einfach benutzt, um die Bedingungen für die spanischen Kollegen zu drücken und ihnen Zugeständnisse abzuringen. „Wir haben im Betriebsrat eine Mafia-Mentalität. Sie halten die Belegschaften klein.“ Den Arbeitern wird gesagt, dass Streiken verboten sei, und auch die IG Metall hat alles getan, um einen Streik zu verhindern.

Der Arbeiter drückte seinen „höchsten Respekt vor den indischen Kollegen“ aus und fragte: „Wie habt ihr es geschafft, einen Streik zu organisieren und durchzuführen?“

Darauf antwortete ein Reporter der WSWS, der über den Kampf in Indien berichtet hatte: „Die Gewerkschaft hat nie zum Streik aufgerufen. Sie sagte auch hier, dass es illegal sei, zu streiken. Aber die jungen Arbeiter haben den Streik von Anfang an in die Hand genommen und die Dynamik bestimmt und durchgehalten. Im September, als das Werk geschlossen werden sollte, forderten die Arbeiter eine Abstimmung darüber, was zu tun sei.

Die Gewerkschaft sah sich gezwungen, eine solche Abstimmung durchzuführen, und die Mehrheit der Beschäftigten in Chennai stimmte für die Verteidigung der Arbeitsplätze. Im darauffolgenden Monat, dem Oktober, versuchte die Gewerkschaft, die Arbeiter davon zu überzeugen, dass eine Arbeitsplatzsicherheit ein Ding der Unmöglichkeit sei, und die jungen Arbeiter akzeptierten dies zunächst. Ford behauptete, ein Elektrofahrzeug in das Werk in Chennai zu bringen, aber das war nur ein Täuschungsmanöver. Sie wollten die Arbeiter dazu bringen, noch die Produktion von 40.000 Autos zu beenden, ehe sie das Werk schließen würden.

Die Gewerkschaften wussten, dass es kein Elektrofahrzeug geben würde, aber sie überzeugten die Arbeiter, die Produktion zu Ende zu bringen. Nachdem die Arbeiter den Rückstand von 40.000 auf 1.400 Autos abgebaut hatten, sagte die Unternehmensleitung, dass kein Elektrofahrzeug kommen werde, und kündigte sehr niedrige Abfindungen an. Da waren die Arbeiter alarmiert und traten in einen spontanen Streik, um dem Management zu trotzen.

Von Beginn des Streiks am 31. Mai an versuchten die Gewerkschaften, den Kampf zu isolieren. Sie führten heimliche Gespräche mit dem Management und versuchten, den Protest zu zerschlagen. Von besonderer Bedeutung ist der Umstand, dass die stalinistischen Gewerkschaften den Verlust von hr als 2.300 Arbeitsplätzen nie thematisiert haben, weil sie ein Bündnis mit den bürgerlichen Parteien und dem bürgerlichen Parlament aufrechthalten.

Durch die Intervention der WSWS haben wir die Machenschaften der Gewerkschaft von Anfang an aufgedeckt. Wir schlugen den Arbeitern vor, zu fordern, über den Inhalt der Geheimgespräche mit dem Management und dem Labour Commissioner informiert zu werden. Wir verteilten Artikel darüber, was mit den Ford-Arbeitern in Deutschland und Europa geschah, und das hatte eine starke Wirkung auf die Arbeiter. Es war sowohl ihre Militanz als auch die Intervention der WSWS, die die Rolle der Gewerkschaften bei der Isolation der Arbeiter klar machte. Wir haben den Arbeitern die Bedeutung eines neugeschaffenen Komitees aus den Reihen der Belegschaft bewusst gemacht, und das hielt den Schwung aufrecht.“

An dem Meeting wurde auch über die revolutionäre Erhebung in Sri Lanka berichtet, das nur durch die Palkstraße von Südindien getrennt ist. Dort haben monatelange Massenproteste von Arbeitern und Jugendlichen gegen die erdrückende Teuerung und Lebensmittel- und Treibstoffknappheit den Rücktritt von Präsident Gotabaya Rajapaksa erzwungen. Momentan versuchen die kapitalistischen Oppositionsparteien, eine Übergangsregierung zusammenzuschustern, um ein brutales IWF-Sparprogramm durchzusetzen, und die Gewerkschaften unterstützen sie dabei.

Die Socialist Equality Party in Sri Lanka lehnt jede Beteiligung an dieser politischen Falle ab und kämpft für die Ausweitung von Aktionskomitees, um die Arbeiterkontrolle über die Verteilung lebensnotwendiger Güter zu errichten, die Auslandsschulden zurückzuweisen und die kapitalistische Regierung durch eine Regierung der Arbeiter und Bauern, verpflichtet auf sozialistische Politik, zu ersetzen.

Die Versammlung schloss mit der einstimmigen Verabschiedung einer Resolution. Darin verpflichteten sich die Teilnehmer, den Kampf gegen die Schließung der Werke in Chennai und Saarlouis weiterzuführen und die Umstrukturierung der weltweiten Automobilindustrie auf Kosten der Arbeiterklasse nicht zu akzeptieren. Dort heißt es:

Diese Versammlung einfacher Arbeiter aus den von der Schließung bedrohten Ford-Montagewerken in Tamil Nadu (Indien) und Saarlouis (Deutschland) ruft alle Autoarbeiter auf, sich uns anzuschließen und für eine globale Gegenoffensive der Arbeiter gegen die Bestrebungen von Ford und den anderen transnationalen Autokonzernen zu kämpfen, die dabei sind, die Industrie auf Kosten unserer Arbeitsplätze, Löhne und Arbeitsbedingungen umzustrukturieren.

Die national orientierten, pro-kapitalistischen Gewerkschaften lehnen einen solchen Kampf entschieden ab. Deshalb kämpfen wir für den Aufbau eines Netzes von Aktionskomitees, wie es die Internationale Arbeiterallianz der Aktionskomitees befürwortet.

Wir begrüßen die Initiative unseres Kollegen Will Lehman, der für den Vorsitz der US-amerikanischen Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) kandidiert. Mit seinem Kampf für eine Rebellion der Basis gegen den bürokratischen Gewerkschaftsapparat und für die internationale Einheit der Arbeiterklasse zeigt Kollege Will Lehman allen Arbeitern einen Weg vorwärts.

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