Yale-Historiker Timothy Snyder fördert antirussischen Rassismus

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Twitter veröffentlicht.

Die Anti-Russland-Tiraden von Professor Timothy Snyder nehmen zunehmend pathologische Züge an. Er nähert sich mehr und mehr der offenen Befürwortung einer physischen Auslöschung Russlands und der Ausrottung seiner Bevölkerung. In seinen Schriften nimmt man den Gestank des völkermörderischen Rassismus wahr.

Snyder bewirbt dieses erbärmliche Interview mit Volodymyr Rafeyenko, der Russland als „eine anthropologische Katastrophe“ bezeichnet. Dies weckt Erinnerungen an die nationalsozialistische Bezeichnung der Russen als Untermenschen, die als ideologische Rechtfertigung für Hitlers Vernichtungskrieg diente.

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Rafeyenko ist, wie aus diesem Interview hervorgeht, ein ausgesprochener Irrationalist, der folgende zutiefst subjektive Definition von Wahrheit präsentiert:

Die Wahrheit ist kein „Etwas“. Die Wahrheit ist ein „Jemand“. Sie wird jedes Mal im Augenblick unseres Herantretens geboren und vollendet sich an der Grenze zwischen unserer Subjektivität und dem Ding an sich. Sie ist nie gestern, nie morgen. Sie ist immer jetzt, in diesem Moment. Und jedes Mal muss sie von uns neu erschaffen werden. Und jedes Mal erschaffen wir uns gemeinsam mit ihr neu.

Auf der Grundlage dieser irrationalistischen Grübeleien, die die objektive Wahrheit in die unmittelbare Erfahrung jedes Einzelnen auflösen, trifft Rafeyenko folgende erschreckende Aussage:

Der Westen muss verstehen, dass in diesem Krieg nicht Putin der Schuldige ist. Er hat die Russen nicht geschaffen. Die Russen haben Putin geschaffen. Er ist ihr Instrument, ihr Alter Ego. Er ist das Fleisch der russischen Kultur, wie sie ist, ohne Illusionen oder Sentimentalität. Und diese Bestie muss gestoppt werden.

Diese Auflösung der enormen Komplexität der russischen Gesellschaft in eine leere Abstraktion – Russland ist Putin, Putin ist Russland – ist für das vulgärste Denken typisch. Putin ist nur ein Beispiel für die widersprüchliche Entwicklung Russlands nach dem Zerfall der UdSSR.

Russland hat Putin „erschaffen“. Genauso vereinfacht könnte man sagen, dass die USA Trump „erschaffen“ haben, Großbritannien Johnson „erschaffen“ hat und die Ukraine das neonazistische Asow-Bataillon „erschaffen“ hat.

Putin ist nicht Russlands einziges Geschöpf. Russland „schuf“ auch eine heldenhafte revolutionäre Intelligenz; es „schuf“ die bolschewistische Partei, die größte soziale Revolution der Geschichte, und die Rote Armee, die trotz atemberaubender Verluste das Dritte Reich zerschlug.

Russland ist – wie alle anderen Länder auch – ein Land mit enormen gesellschaftlichen Widersprüchen. Seine gegenwärtige Politik, wie auch die der Ukraine, ist Ausdruck und Spiegelbild der Klasseninteressen der reaktionären Schichten, die durch die Zerstörung der UdSSR an die Macht gekommen sind.

Dass Rafeyenko erklärt, er werde nicht mehr auf Russisch schreiben, zeugt von nationalem Chauvinismus, historischer Ignoranz und, wie man vermuten muss, von karrieristischem Opportunismus.

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