Mehr als 75.000 Zuschauer sehen Interview mit David North

Weltweites Interesse an Vortragsreihe zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution

6. März 2017

Arbeiter und Jugendliche aus aller Welt registrieren sich für die Teilnahme an den Online-Vorträgen des Internationalen Komitees der Vierten Internationale zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution.

Mehr als 75.000 Menschen haben das Video-Interview mit dem Chefredakteur der World Socialist Web Site, David North, angeschaut, das die Vorträge einleitet. Diese Zahl beinhaltet auch eine Version des Interviews, die auf der WSWS-Facebook-Seite gepostet wurde.

North wird die Serie am 11. März mit dem mit dem Vortrag „Warum die Russische Revolution studieren?“ eröffnen. Der Vortrag wird um 23 Uhr MEZ live auf YouTube übertragen. Darauf werden vier weitere Vorträge im Abstand von jeweils vierzehn Tagen folgen.

„Die Russische Revolution hat die Welt geformt, wie wir sie heute kennen“, erklärt North in dem Video. „Es war das Ereignis, mit dem die Arbeiterklasse zum ersten Mal die politische Macht eroberte.“ Die Revolution habe gezeigt, „dass unter der Voraussetzung einer richtigen Führung und einer revolutionären Partei die Arbeiterklasse in der Lage war, das kapitalistische System zu stürzen, die Macht zu ergreifen und einen Arbeiterstaat zu errichten“.

David North spricht über die Vortragsreihe zur Russischen Revolution

Teilnehmer aus allen Weltregionen haben sich schon für die Vorträge registriert. Eine große Anzahl der Anmeldungen kommt jeweils aus den Vereinigten Staaten, Deutschland, Frankreich, Indien, Sri Lanka, Großbritannien, Kanada und Australien.

Auch aus Argentinien, China, Brasilien, den Fidschi-Inseln, Griechenland, Ghana, Russland, Südafrika, der Türkei, Sambia und vielen anderen Ländern haben sich Interessenten angemeldet.

„Trotz der feindlichen Propaganda der Kapitalisten wird sich schließlich die Arbeiterklasse weltweit wieder organisieren“, schrieb Werner aus Kanada bei seiner Anmeldung. „Ich möchte mehr über die Auswirkungen der Oktoberrevolution auf Indien erfahren“, schrieb BP aus dem indischen Bundesstaat Karnataka.

„Dies ist eine wichtige Vortragsreihe, und ich bin froh, teilnehmen zu können“, schrieb Kate aus Australien.

Martila aus Nepal kommentierte schlicht: „Hervorragend!“

Das enorme internationale Interesse an der Vortragsreihe reflektiert die politische Radikalisierung von Arbeitern in aller Welt. Joseph Kishore, der nationale Sekretär der Socialist Equality Party (USA), der einen Vortrag über die Februarrevolution halten wird, erklärte: „Alle Fragen, die die Russische Revolution angetrieben haben, sind auch heute noch relevant: imperialistischer Krieg, soziale Ungleichheit, Diktatur und Unterdrückung“.

„Der Wahlsieg Donald Trumps ist Ausdruck einer tiefen politischen Krise, nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern in der ganzen Welt“, sagte James Cogan, nationaler Sekretär der SEP in Australien, der einen Vortrag über Lenins Aprilthesen halten wird. „Entscheidend ist jetzt der Aufbau einer sozialistischen Bewegung, um die internationale Arbeiterklasse gegen den imperialistischen Krieg und das kapitalistische System zusammenzuschließen.“

„Zur Vorbereitung auf die bevorstehenden revolutionären Kämpfe“, fügte Cogan hinzu, „ist es notwendig, die Lehren der Geschichte zu studieren, vor allem die Russische Revolution.“

Die Vortragsreihe, die am 11. März beginnt, ist der erste von zwei Serien. Die zweite wird im Herbst folgen. Die erste umfasst folgende Vorträge: „Warum die Russische Revolution studieren?“ (David North, 11. März), „Das Erbe von 1905 und die Strategie der Russischen Revolution“ (Fred Williams, 25. März), „Weltkrieg und Revolution: 1914–1917“ (Nick Beams, 8. April), „Die Februarrevolution“ (Joseph Kishore, 22. April), „Lenins Rückkehr nach Russland und die Aprilthesen“ (James Cogan, 6. Mai).

Weitere Informationen und Anmeldung hier: https://www.wsws.org/de/special/1917/lectures.html