Autoindustrie

Der Cerberus-Chrysler-Deal: Ein Argument für Gemeineigentum in der Autoindustrie

5. Juni 2007

Der Verkauf der Chrysler Corporation an die private Investmentfirma Cerberus Capital Management ermöglicht es den mächtigsten Finanzhaien der Wall Street, ihre Umstrukturierungs- und Werkschließungspläne in der nordamerikanischen Autoindustrie radikaler umzusetzen als je zuvor. Diese Übernahme - die erste, bei der eine private Investmentfirma einen Autogiganten schluckt - bedroht die Arbeitsplätze und den Lebensunterhalt von 80.000 Chrysler-Arbeitern in den USA und Kanada und schafft einen Präzedenzfall für verschärfte Angriffe auf alle Autoarbeiter.

Ein neues Geschäftsmodell

Warum die US-Autoarbeitergewerkschaft die Übernahme von Chrysler durch Cerberus unterstützt

Von Barry Grey, 18. Mai 2007

Die Unterstützung der Autoarbeitergewerkschaft United Auto Workers (UAW) für den Verkauf von Chrysler an die Wall Street Kapitalgesellschaft Cerberus Capital Management hat weitgehende und beunruhigende Bedeutung für die Chrysler Arbeiter und darüber hinaus für alle amerikanischen Autoarbeiter.

Stoppt die Zerschlagung von Chrysler!

Für Arbeiterkontrolle und Gemeineigentum in der Autoindustrie!

Von der Redaktion, 29. März 2007

Die Vernichtung von 13.000 Arbeitsplätzen bei Chrysler in den USA und Kanada und der drohende Ausverkauf des 82 Jahre alten Automobilunternehmens ist der bisher letzte in einer ganzen Reihe von Angriffen auf die Arbeitsplätze und den Lebensstandard der Automobilarbeiter in den USA und international.

US-Automobilarbeitergewerkschaft zu massiven Zugeständnissen bereit

Von Shannon Jones, 23. März 2007

Während die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer sprudeln, schiebt die Bundesregierung die Milliarden den Unternehmen zu.

Chrysler streicht in Nordamerika 13.000 Stellen

Von der Redaktion, 17. Februar 2007

DaimlerChrysler verkündete am Mittwoch die Absicht, als Teil seiner neuesten Restrukturierungsmaßnahmen für die nordamerikanische Chrysler-Gruppe 13.000 Stellen zu streichen. Diese Arbeitsplatzvernichtung wird verheerende Auswirkungen haben, besonders in Regionen, die schon jetzt vom Verlust Tausender Arbeitsplätze in der Automobilindustrie und anderen Zweigen der Fertigungsindustrie schwer gezeichnet sind.

VW Brüssel wieder im Streik

Von Korrespondentenbericht, 27. Januar 2007

Der Rücktritt Stanislaw Wielgus’ vom Amt des Warschauer Erzbischofs hat ein Schlaglicht auf die tiefe Krise der katholischen Kirche in Polen geworfen. Das Bollwerk der Reaktion, das maßgeblich dazu beigetragen hat, die Massenopposition gegen das stalinistische Regime ins Fahrwasser der kapitalistischen Restauration zu lenken, verliert zunehmend an Einfluss.

Das Ende des Arbeitskampfs bei VW Brüssel-Forest

Von Marianne Arens, 17. Januar 2007

Nach sieben Wochen Streik und Besetzung wird seit dem 8. Januar im Volkswagenwerk in Brüssel-Forest wieder gearbeitet.

Volkswagen Brüssel-Forest:

Stimmen aus der Belegschaft

Von einem Reporterteam, 5. Januar 2007

Am heutigen Freitag beginnt im VW-Werk Brüssel-Forest eine Abstimmung über das aktuelle Ergebnis der Verhandlungen von Betriebsrat und Direktion.

Volkswagen Brüssel-Forest:

Stimmt gegen den Ausverkauf der Gewerkschaften und Betriebsräte!

Von der Redaktion der World Socialist Web Site, 5. Januar 2007

Am heutigen Freitag beginnt im VW-Werk Brüssel-Forest eine Abstimmung über das aktuelle Ergebnis der Verhandlungen von Betriebsrat und Direktion.

Ausverkauf bei VW Brüssel

Gewerkschaften organisieren Abbau von 3.200 Arbeitsplätzen

Von Ludwig Niethammer, 30. Dezember 2006

Zwei Tage vor Weihnachten gab ein Sprecher des VW-Konzerns die endgültige Vernichtung von 3.200 der insgesamt 5.400 Arbeitsplätze im Werk Brüssel-Forest bekannt.

Der Ausverkauf bei VW Brüssel

Gewerkschaft stimmt dem Abbau der Arbeitsplätze zu

Von Marianne Arens, 19. Dezember 2006

Vor mehr als vier Wochen traten die VW-Arbeiter in Brüssel-Forest in Streik und besetzten das Werk, um gegen die Verlagerung der Golf-Produktion von Brüssel an deutsche Standorte zu protestieren. Doch der Widerstand konnte an der Entscheidung der Konzernleitung nichts ändern. Denn während viele Solidaritätstelegramme in Brüssel-Forest eintrafen, organisierten Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre gleichzeitig die systematische Isolation der streikenden VW-Arbeiter in Belgien.

Der VW-Betriebsrat und der Abbau von Arbeitsplätzen

Geheimabsprachen und Verhandlungsprotokolle über die Golf-Produktion müssen offen gelegt werden

Von Ulrich Rippert, 9. Dezember 2006

Seitdem die VW-Konzernleitung Mitte November bekannt gab, dass die Produktion des VW-Golfs aus dem Brüsseler Werk abgezogen und an die deutschen Standorte in Wolfsburg und ins sächsische Mosel verlagert werde, bemühen sich Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre in Deutschland, ihre Unschuld zu beteuern.

Demonstration gegen Schließung des VW-Werks in Brüssel

Ein Alibi für die Gewerkschaftsbürokratie

5. Dezember 2006

Die jüngste Brüsseler VW-Demonstration ist ein lehrreiches Beispiel für den Ausverkauf der Gewerkschaftsbürokraten: Sie hatten zu einer "internationalen Demonstration" aufgerufen, doch anstatt die VW-Arbeiter europaweit zu mobilisieren, haben sie die Verlagerung des Golf aus Brüssel schon akzeptiert.

Wolfsburger VW-Arbeiter solidarisch mit Brüsseler Kollegen

Von Marianne Arens, 2. Dezember 2006

Während die Gewerkschaften über die Entlassungen in Brüssel verhandeln, solidarisieren sich VW-Arbeiter in Wolfsburg

Belgisches VW-Werk rund um die Uhr besetzt

25. November 2006

Reportage aus dem besetzten Volkswagenwerk Brüssel-Forest: VW will die Golfproduktion aus dem Werk nach Deutschland verlagern, wodurch 4.000 der 5.800 Arbeitsplätze unmittelbar bedroht sind.

Unterstützt den Kampf der VW-Arbeiter in Brüssel!

Baut Verteidigungskomitees unabhängig von Betriebsrat und Gewerkschaft auf!

Von der Redaktion, 25. November 2006

Der Amoklauf in Emsdetten ist die jüngste einer Reihe von Gewalttaten an deutschen Schulen.

Streik und Besetzung bei VW in Belgien

Von Helmut Arens, 23. November 2006

Regierung, VW-Geschäftsleitung und die Gewerkschaften sind angesichts der sozialen Konflikte sehr bemüht, den Streik bei VW unter Kontrolle zu halten, um zu verhindern, dass er zum Funken für einen sozialen Flächenbrand wird.

Streik der VW-Arbeiter von Mexiko beendet

Von Gerardo Nebbia, 14. September 2001

Nach 18 Tagen ist der Streik der VW-Arbeiter in Mexiko beendet worden.

VW-Arbeiter in Mexiko lehnen Tarifabkommen ab und streiken weiter

Von Gerardo Nebbia, 4. September 2001

Die VW-Arbeiter von Mexiko streiken trotz internationalem Druck weiter.

DaimlerChrysler plant 26.000 Arbeitsplätze im Chrysler-Sektor zu vernichten

Sechs Werke sollen in den nächsten zwei Jahren geschlossen werden

Von Jerry White, 1. Februar 2001

Das Management von DaimlerChrysler gab am Montag einen drastischen Arbeitsplatzabbau und Betriebsschließungen bei der amerikanischen Chrysler-Gruppe bekannt, die in den nächsten drei Jahren zur Vernichtung von 26.000 Arbeitsplätzen führen werden.

50.000 Arbeitsplätze in England durch Rover-Verkauf von BMW bedroht

Anti-deutsche Kampagne der Gewerkschaftsführer verhindert gemeinsame Aktionen gegen BMW-Management

Von Chris Marsden, 5. April 2000

Flugblatt zur Protestdemonstration britischer Rover-Arbeiter am 1. April zu den Hintergründen des Verkaufs in der internationalen Automobilbranche. Kritik am Kurs der Gewerkschaften.